Verletzte Polizistin auf dem Weg der Besserung – Täter war Islamist – Kommentator spricht Klartext

25. September 2015 um 17:09 Uhr

Kollegin_BerlinWir berichteten vergangen Woche darüber, dass eine Polizistin in Berlin von einem Angreifer mit dem Messer niedergestochen und schwer verletzt worden war. Ihr Kollege, der mehrere Schüsse auf den Angreifer abgab, traf diesen tödlich und verletzte hierbei die Polizistin ebenfalls.

Polizeisprecher Thomas Neuendorf konnte nun gute Nachrichten verkünden. Die Polizistin sei auf dem Weg der Besserung und könne womöglich bald das Krankenhaus wieder verlassen.

Über die Motivlage des Angreifers können Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit allerdings nur spekulieren. Bekannt ist mittlerweile, dass der 41jährige gebürtige Iraker, Rafik Y., 2008 vom Oberlandesgericht Stuttgart wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation zu acht Jahren Haft verurteilt worden war, die er in der JVA Stammheim verbüßte.

Demos, Grenzkontrollen, Schutz für Asylbewerber: Unglaublich, was die deutschen Polizisten gerade leisten. (Aus: Die Zeit 38/2015)

25. September 2015 um 14:44 Uhr

Die Zeit hat vergangene Woche einen Artikel in ihrer Ausgabe 38/2015 veröffentlicht, der jetzt als Audiobeitrag erschienen ist. Der Autor Heinrich Wefing findet recht ungewöhnliche und deutliche Worte für einen Journalisten zur Anerkennung der Leistung, die deutsche (und nicht nur deutsche) Polizisten gerade erbringen.

Wefing kommt daher zu dem Schluss:

“Im Westen ist es gerade Mode, Institutionen per se zu verachten, ihre Schwächung und Auflösung zu bejubeln. Das ist Unsinn. Wenn es dazu noch eines Beweises bedurft hätte, die Polizei in Bund und Ländern erbringt ihn gerade. Jeden Tag.”

Sehr hörenswerte knappe fünf Minuten!

Gerüchte über Flüchtlinge sind oft unwahr und überlasten zunehmend die Polizei

24. September 2015 um 23:20 Uhr

Geruechte_FluechtlingeDer Vorteil der sozialen Medien liegt unter anderem darin, dass man Informationen nahezu grenzenlos zugänglich machen kann und sich diese in Sekundenschnelle verbreiten können, frei von Zensur oder Kontrolle. Aber eben dies ist auch ein Nachteil, wenn es um Falschinformationen oder Gerüchte geht.

Genau das ist zunehmend das Problem der Polizei, wenn es dieser Tage um das Thema Flüchtlinge geht. Ein Beispiel: Vergangene Woche machte das Gerücht die Runde, dass ein Einkaufsmarkt in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft in Leipzig von diesen geplündert worden sei. Der Filialleiter bestätigt gegenüber dem MDR: “Alles an den Haaren herbeigezogen.”

Polizei Hamburg rüstet auf : Drogenerkennung im Straßenverkehr mit neuen High-Tech-Geräten

24. September 2015 um 23:17 Uhr

Drogen_HHEin gefährlicher Faktor im Straßenverkehr sind Fahrer die sich im Drogenrausch hinters Steuer setzten, denn im schlimmsten Fall reißen sie Unbeteiligte mit in den Tod. Deshalb gehen die Verkehrsbeamten in Hamburg mit diesem High-Tech-Gerät neue Wege.

Dies interessierte auch andere Bundesländer. Deswegen fand am 22.09.2015 auch die größte Veranstaltung dieser Art zum Erfahrungsaustausch, Thema Drogen im Straßenverkehr, statt. Neben Hamburger Polizisten nahmen auch Beamte aus Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Bremen, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein Westfalen, Baden Württemberg, Rheinland Pfalz, Thüringen und Bayern sowie Richter und Staatsanwälte teil. Auch die Presse war hierzu eingeladen.

Sachsen führt wegen fehlenden Personals Wachpolizei wieder ein

24. September 2015 um 23:05 Uhr

Wachpolizei_SachsenBereits 2002 gab es in Sachsen die Wachpolizei. Infolge der Anschläge vom 11. September in den USA wurde die Wachpolizei damals für den Objektschutz eingeführt und sollte so die Polizei, die durch eben diesen Objektschutz an ihre Grenzen gestoßen war, entlasten. 2006 wurden die verbliebenen Wachpolizisten damals nach verkürzter Ausbildung in den regulären Polizeidienst übernommen und die Wachpolizei damit aufgelöst.

Doch nun, angesichts der immensen Aufgaben und in Zeiten von knappen Personals, hat der sächsische Landtag die Wiedereinführung der Wachpolizei beschlossen und einen Gesetzentwurf vorgelegt.

Etwa 550 Wachpolizisten sollen demnach ab nächstem Jahr eingestellt werden, die hauptsächlich für den Objektschutz, teilweise aber auch zur Unterstützung der Polizei eingesetzt werden sollen.

Polizei rettet betrunkenen Mann aus Raubtiergehege

24. September 2015 um 22:56 Uhr

RaubtiergehegeEin betrunkener 21jähriger Mann wollte am Sonntagmorgen nach einer Feier in die Stadt und nahm dafür einen recht ungewöhnlichen und nicht ganz ungefährlichen Weg.

Er kletterte über den Zaun des Schweriner Zoos und landete als erstes im Tigergehege und spazierte dort durch. Dies gelang ihm allerdings nur unbeschadet, da die Tiger nachts nicht im Außengehege herumlaufen, sondern eingesperrt sind.

Daraufhin ging er zum nächsten Zaun, den er ebenfalls versuchte zu überwinden, was ihm nicht so einfach gelang und das zum Glück.

Sparzwang bei der Polizei, Flüchtlingswelle, Versagen der Politik und die Auswirkungen Teil 4

22. September 2015 um 23:34 Uhr

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3 Ansichten: der Polizist, die Angehörige eines Polizisten, die Bürgerin

Teil 4 von 4: Fragestellung und Einladung zur Diskussion

Also nur noch offene Fragen und Unsicherheiten?

Wir haben uns lange Gedanken darüber gemacht und würden gerne Eure Eindrücke und Sorgen erfahren und diskutieren. Wir möchten Euch damit jedoch nicht alleine lassen.

Sicher können wir auch nichts an den Umständen direkt ändern, aber darüber reden und zudem verschiedene Ansichten bekommen kann hilfreich sein. Vielleicht liest der ein oder andere Verantwortungsträger mit und kann so etwas für sich mitnehmen.

Sparzwang bei der Polizei, Flüchtlingswelle, Versagen der Politik und die Auswirkungen Teil 3

22. September 2015 um 22:49 Uhr

3Ansichten-3

3 Ansichten: der Polizist, die Angehörige eines Polizisten, die Bürgerin

Teil 3 von 4: Die Bürgerin

Ich verfolge nun schon die ganze Zeit die Schlagzeilen und mache mir so meine Gedanken darüber. Ich finde es erschreckend was zur Zeit in unserem Land passiert.

Es macht mich ängstlich und sehr nachdenklich. Zum einen redet die Regierung es sich schön. Sie benutzt unsere Polizei um gut dastehen zu können. Doch was passiert da gerade?

Eine Polizei die an ihre Grenzen angelangt ist, die gar nicht mehr in der Lage ist, für uns da zu sein. Denn sie sind alle im Einsatz und das, so wie es scheint, rund um die Uhr. Es sind Schlagzeilen zu lesen, dass weniger Fälle aufgeklärt werden, das pensionierte Beamte wieder zurück in den Dienst geholt werden.

Sparzwang bei der Polizei, Flüchtlingswelle, Versagen der Politik und die Auswirkungen Teil 2

22. September 2015 um 21:55 Uhr

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3 Ansichten: der Polizist, die Angehörige eines Polizisten, die Bürgerin

Teil 2 von 4: Die Angehörige eines Polizisten

Für mich ist diese Situation nicht fremd, da ich selber Soldat war und nun auch Partnerin eines Polizisten bin.

Die Situation, die nun auf viele Familien zukommt, ist oft beängstigend und die Sorgen um den Partner steigen stetig. Besonders betroffen sind diejenigen Familien, in denen die Polizisten, der Mann, die Frau, der Vater, die Mutter, der Bruder, die Schwester, der Sohn, die Tochter nun für Wochen oder sogar Monate an die Grenzen versetzt werden und das auf unbestimmte Dauer.

Was bleibt zurück? Nicht nur die Sorge, dass etwas passieren könnte, die Situation umschlägt und es zu Ausschreitungen mit Verletzten kommt, sondern auch die Tatsache, dass man von jetzt auf gleich mit allem alleine da steht.

Sparzwang bei der Polizei, Flüchtlingswelle, Versagen der Politik und die Auswirkungen

22. September 2015 um 20:48 Uhr

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3 Ansichten: der Polizist, die Angehörige eines Polizisten, die Bürgerin

Um eines gleich zu Anfang klar zu stellen: die folgenden Zeilen basieren auf Informationen aus erster Hand, nämlich von Kollegen der Bundes- und der Landespolizeien. Es geht uns NICHT darum, Stimmung gegen die Flüchtlinge zu machen. Denn die Entscheidungen, die zu der aktuellen Situation bei der Polizei und der Bundespolizei geführt haben, wurden vor Jahren getroffen, als von dieser Flüchtlingswelle noch niemand etwas ahnen konnte. Und diese Entscheidungen werden immer noch nicht revidiert, sondern zerredet.

Also gebt nicht den Flüchtlingen die Schuld an der Misere, sondern den verantwortlichen Entscheidungsträgern, die weiterhin sehenden Auges die Polizei und das ganze Land in Richtung Abgrund steuern.

In den vergangenen Tagen erreichten uns immer wieder Hilferufe aus Reihen der Bundespolizei. Es ist von unhaltbaren Zuständen die Rede, von Dienstplanänderungen, die kaum noch Freizeit zu lassen, von Wochen oder Monaten fern der Heimat, von Bürgern, deren Interessen zurück stehen müssen.

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