Politisch motivierte Kriminalität steigt weiter auf hohem Niveau – Polizisten im Visier

26. September 2015 um 22:21 Uhr

PMK_PolizistenOft genug mussten wir auf unserer Seite darüber berichten, dass Polizisten bei Demonstrationen oder bei anderer Gelegenheit angegriffen oder verletzt wurden. Was viele bislang nur vermuteten, wird nun durch Zahlen untermauert: die politisch motivierte Kriminalität (PMK) nimmt zu, PMK-links befindet sich auf sehr hohem Niveau, PM-Ausländerkriminalität steigt rasant und Polizisten sind im Visier der PMK-Straftäter.

Das Bundesinnenministerium gab die bundesweiten Fallzahlen für 2014 bekannt und die zeichnen ein düsteres Bild:

PMK-rechts: 1.029 Straftaten (+ 22,9 % zum Vorjahr)
PMK-links: 1.664 (+ 0,3 %)
PM-Ausländerkriminalität: 390 (+ 133,5 %)
PMK-sonstige: 285 (+ 54,1 %)

Dies sind die absoluten Zahlen, die in 2014 gegenüber dem Vorjahr bei den PMK Gewalttaten um 18,3 Prozent zugelegt haben. Auch die Zahl der hierbei begangenen Körperverletzungen hat 2014 um 24,9 Prozent zugenommen.

Bremer Polizist wegen mehrfachen Einbruchs in Untersuchungshaft

26. September 2015 um 17:32 Uhr

PolizistHB_UhaftIn Bremen ist ein junger Polizist des mehrfachen Einbruchs überführt worden. Er wurde suspendiert und nachdem er die Taten gestanden hatte ging er auf Anordnung eines Richters in Untersuchungshaft.

Bereits im Juli dieses Jahres soll der 25jährige Polizist einen Einbruch begangen haben. Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein Überwachungsfoto sichergestellt und ausgewertet werden. Hierauf wurde einer der Täter von den ermittelnden Beamten als Kollege identifiziert.

Verletzte Polizistin auf dem Weg der Besserung – Täter war Islamist – Kommentator spricht Klartext

25. September 2015 um 17:09 Uhr

Kollegin_BerlinWir berichteten vergangen Woche darüber, dass eine Polizistin in Berlin von einem Angreifer mit dem Messer niedergestochen und schwer verletzt worden war. Ihr Kollege, der mehrere Schüsse auf den Angreifer abgab, traf diesen tödlich und verletzte hierbei die Polizistin ebenfalls.

Polizeisprecher Thomas Neuendorf konnte nun gute Nachrichten verkünden. Die Polizistin sei auf dem Weg der Besserung und könne womöglich bald das Krankenhaus wieder verlassen.

Über die Motivlage des Angreifers können Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit allerdings nur spekulieren. Bekannt ist mittlerweile, dass der 41jährige gebürtige Iraker, Rafik Y., 2008 vom Oberlandesgericht Stuttgart wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation zu acht Jahren Haft verurteilt worden war, die er in der JVA Stammheim verbüßte.

Demos, Grenzkontrollen, Schutz für Asylbewerber: Unglaublich, was die deutschen Polizisten gerade leisten. (Aus: Die Zeit 38/2015)

25. September 2015 um 14:44 Uhr

Die Zeit hat vergangene Woche einen Artikel in ihrer Ausgabe 38/2015 veröffentlicht, der jetzt als Audiobeitrag erschienen ist. Der Autor Heinrich Wefing findet recht ungewöhnliche und deutliche Worte für einen Journalisten zur Anerkennung der Leistung, die deutsche (und nicht nur deutsche) Polizisten gerade erbringen.

Wefing kommt daher zu dem Schluss:

“Im Westen ist es gerade Mode, Institutionen per se zu verachten, ihre Schwächung und Auflösung zu bejubeln. Das ist Unsinn. Wenn es dazu noch eines Beweises bedurft hätte, die Polizei in Bund und Ländern erbringt ihn gerade. Jeden Tag.”

Sehr hörenswerte knappe fünf Minuten!

Gerüchte über Flüchtlinge sind oft unwahr und überlasten zunehmend die Polizei

24. September 2015 um 23:20 Uhr

Geruechte_FluechtlingeDer Vorteil der sozialen Medien liegt unter anderem darin, dass man Informationen nahezu grenzenlos zugänglich machen kann und sich diese in Sekundenschnelle verbreiten können, frei von Zensur oder Kontrolle. Aber eben dies ist auch ein Nachteil, wenn es um Falschinformationen oder Gerüchte geht.

Genau das ist zunehmend das Problem der Polizei, wenn es dieser Tage um das Thema Flüchtlinge geht. Ein Beispiel: Vergangene Woche machte das Gerücht die Runde, dass ein Einkaufsmarkt in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft in Leipzig von diesen geplündert worden sei. Der Filialleiter bestätigt gegenüber dem MDR: “Alles an den Haaren herbeigezogen.”

Polizei Hamburg rüstet auf : Drogenerkennung im Straßenverkehr mit neuen High-Tech-Geräten

24. September 2015 um 23:17 Uhr

Drogen_HHEin gefährlicher Faktor im Straßenverkehr sind Fahrer die sich im Drogenrausch hinters Steuer setzten, denn im schlimmsten Fall reißen sie Unbeteiligte mit in den Tod. Deshalb gehen die Verkehrsbeamten in Hamburg mit diesem High-Tech-Gerät neue Wege.

Dies interessierte auch andere Bundesländer. Deswegen fand am 22.09.2015 auch die größte Veranstaltung dieser Art zum Erfahrungsaustausch, Thema Drogen im Straßenverkehr, statt. Neben Hamburger Polizisten nahmen auch Beamte aus Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Bremen, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein Westfalen, Baden Württemberg, Rheinland Pfalz, Thüringen und Bayern sowie Richter und Staatsanwälte teil. Auch die Presse war hierzu eingeladen.

Sachsen führt wegen fehlenden Personals Wachpolizei wieder ein

24. September 2015 um 23:05 Uhr

Wachpolizei_SachsenBereits 2002 gab es in Sachsen die Wachpolizei. Infolge der Anschläge vom 11. September in den USA wurde die Wachpolizei damals für den Objektschutz eingeführt und sollte so die Polizei, die durch eben diesen Objektschutz an ihre Grenzen gestoßen war, entlasten. 2006 wurden die verbliebenen Wachpolizisten damals nach verkürzter Ausbildung in den regulären Polizeidienst übernommen und die Wachpolizei damit aufgelöst.

Doch nun, angesichts der immensen Aufgaben und in Zeiten von knappen Personals, hat der sächsische Landtag die Wiedereinführung der Wachpolizei beschlossen und einen Gesetzentwurf vorgelegt.

Etwa 550 Wachpolizisten sollen demnach ab nächstem Jahr eingestellt werden, die hauptsächlich für den Objektschutz, teilweise aber auch zur Unterstützung der Polizei eingesetzt werden sollen.

Polizei rettet betrunkenen Mann aus Raubtiergehege

24. September 2015 um 22:56 Uhr

RaubtiergehegeEin betrunkener 21jähriger Mann wollte am Sonntagmorgen nach einer Feier in die Stadt und nahm dafür einen recht ungewöhnlichen und nicht ganz ungefährlichen Weg.

Er kletterte über den Zaun des Schweriner Zoos und landete als erstes im Tigergehege und spazierte dort durch. Dies gelang ihm allerdings nur unbeschadet, da die Tiger nachts nicht im Außengehege herumlaufen, sondern eingesperrt sind.

Daraufhin ging er zum nächsten Zaun, den er ebenfalls versuchte zu überwinden, was ihm nicht so einfach gelang und das zum Glück.

Sparzwang bei der Polizei, Flüchtlingswelle, Versagen der Politik und die Auswirkungen Teil 4

22. September 2015 um 23:34 Uhr

3Ansichten-4

3 Ansichten: der Polizist, die Angehörige eines Polizisten, die Bürgerin

Teil 4 von 4: Fragestellung und Einladung zur Diskussion

Also nur noch offene Fragen und Unsicherheiten?

Wir haben uns lange Gedanken darüber gemacht und würden gerne Eure Eindrücke und Sorgen erfahren und diskutieren. Wir möchten Euch damit jedoch nicht alleine lassen.

Sicher können wir auch nichts an den Umständen direkt ändern, aber darüber reden und zudem verschiedene Ansichten bekommen kann hilfreich sein. Vielleicht liest der ein oder andere Verantwortungsträger mit und kann so etwas für sich mitnehmen.

Sparzwang bei der Polizei, Flüchtlingswelle, Versagen der Politik und die Auswirkungen Teil 3

22. September 2015 um 22:49 Uhr

3Ansichten-3

3 Ansichten: der Polizist, die Angehörige eines Polizisten, die Bürgerin

Teil 3 von 4: Die Bürgerin

Ich verfolge nun schon die ganze Zeit die Schlagzeilen und mache mir so meine Gedanken darüber. Ich finde es erschreckend was zur Zeit in unserem Land passiert.

Es macht mich ängstlich und sehr nachdenklich. Zum einen redet die Regierung es sich schön. Sie benutzt unsere Polizei um gut dastehen zu können. Doch was passiert da gerade?

Eine Polizei die an ihre Grenzen angelangt ist, die gar nicht mehr in der Lage ist, für uns da zu sein. Denn sie sind alle im Einsatz und das, so wie es scheint, rund um die Uhr. Es sind Schlagzeilen zu lesen, dass weniger Fälle aufgeklärt werden, das pensionierte Beamte wieder zurück in den Dienst geholt werden.

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