„Manchmal sind wir Kämpfer, manchmal sind wir Beschützer, manchmal sind wir Babysitter“

24. Dezember 2015 um 02:27 Uhr

St. Albans Police

Bild: St. Albans Police via hna.de

Gerade in der Vorweihnachtszeit berühren einige Geschichten ein wenig mehr als an anderen Tagen, obwohl sich in diesem Fall alles zum Guten gewendet hat und ein Baby nun in Sicherheit ist.

Was war geschehen?

In St. Albans im Bundesstaat West Virginia (USA) saß eine Frau morgens um 4 Uhr mit einem Baby in der Umkleidekabine eines Kaufhauses, wo sie von Wachleuten entdeckt wurde.

+ Breaking News + Unklare Gefahrenlagen in Wiesbaden

21. Dezember 2015 um 18:49 Uhr

Gefahrenlage WiesbadenGroßfahndung nach zwei jungen Männern die arabisch sprachen

Wie das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden mitteilt, laufe gerade eine Großfahndung nach zwei jungen Männern, die arabisch gesprochen haben.

Die beiden jungen Männern bestiegen gegen 12:40 Uhr eine S-Bahn von Rüsselsheim in Richtung Wiesbaden. Die beiden Männern hätten sich in arabischer Sprache unterhalten. Auf Grund des Gesprächsinhaltes meldete sich eine Zeugin bei der Polizei und wies auf eine mögliche Gefahr hin.

Eine hilflose Frau: Wer hilft?

21. Dezember 2015 um 18:40 Uhr

Man stelle sich folgende Situation vor, die so oder so ähnlich täglich geschieht: eine junge Frau, fremd in einer Großstadt, war auf einer Firmenfeier und traf sich anschließend mit zwei Kolleginnen auf dem Weihnachtsmarkt.

Einige Glühwein später hat sie ihre Kolleginnen verloren und weiß nicht mehr weiter, sie ist alkoholisiert. Dieses Experiment hat SternTV auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin durchgeführt. Und das Ergebnis ist erschreckend: diese junge hübsche Frau, die im Test Sina heißt und deren Lage gestellt ist, bekommt in vier Stunden von zwei Frauen und einem einzigen Mann geholfen.

Kolumne: Die Polizei – dein Feind und Trottel

21. Dezember 2015 um 17:55 Uhr

Kolumne Schaafvon Markus Schaaf, EVP Zürich

In Der Tößthaler​ ist vor ein paar Tagen eine Kolumne veröffentlicht worden. Die Worte von Herrn Schaaf treffen nicht nur auf Zürich zu, sondern auf alle Polizeien, die auf unserer Seite thematisiert werden. Auszüge der Kolumne würden den Inhalt verändern, daher können wir an dieser Stelle nur vollständig zitieren:

Dienst, immer gleich und doch immer wieder anders

21. Dezember 2015 um 17:51 Uhr

Dienst immer gleichGerade jetzt in dieser dunklen Jahreszeit kommt es öfters zu Einsätzen die Fingerspitzengefühl erfordern. Bei der die menschliche Seite mehr gefordert wird, als die polizeiliche.

Jahreszeit bedingt geschehen mehr Unfälle durch unangepasste Fahrweise, aber viele Menschen sind jetzt auch deprimierter und einsamer, zumindest fühlt es sich so für sie an.

So kommt es zu Vorfällen bei denen Menschen ihre suizidalen Gedanken äußern, Androhungen durchgeben, Drogen unkontrolliert zu sich nehmen und Hilfe suchen. Einige greifen zum Telefon und wählen den Notruf der Polizei, als Hilferuf oder auch weil sie Angst haben und nicht alleine sterben wollen.

In anderen Situationen legen sie es auf einen Suicide by Cop an. In den meisten Fällen muss in aller Kürze sehr besonnen und bedacht gehandelt werden. Oft mit dem Risiko sich teilweise selbst in Gefahr zu bringen bzw. mitten in der Gefahr zu sein.

Adrenalin, das in Sekunden von 0 auf 100 ist, jeder unüberlegte Schritt kann ein Fehler sein. Hier kann man als Polizist/in noch so gut darauf vorbereitet und geschult worden sein, die Lage ist doch immer eine andere.

Das gegenüber kann anderes reagieren und sich anderes verhalten. Selbst wenn man den Suizid verhindern konnte, bleibt ein gewisses Maß an Zweifel zurück. Solche Vorfälle können manchmal noch sehr lange im Gedächtnis und im Gefühlsleben bleiben.

Darüber reden und es mit Kollegen verarbeiten ist oft nicht möglich, da der Dienst weiter geht. Meist wartet der nächste Fall schon und nach Dienstschluss ist jeder froh und tritt seinen nach Hause weg an. Die Beamten, die einen Suizid verhindert haben oder auch manchmal zu spät kamen, fahren mit ihren Gedanken oft alleine nach Hause.

Dort ankommen, kommen auch diese Gedanken an das Erlebte wieder zurück. Jetzt wäre es wichtig, wenn jemand zuhören könnte und hilft, das Geschehene zu verarbeiten. Manchmal ist es auch Hilfreich einen andere Sichtweise zu bekommen.

Leben die Beamten jedoch alleine, müssen sie Wege finden um damit klar zu kommen. Manchmal verändern sie sich und manchmal merken die Kollegen nichts oder können es gar nicht bemerken. Sie rechnen nicht damit, dass der Kollege oder die Kollegin nicht damit zurecht kommt. So kann es passieren, das er/sie ein Leben gerettet hat und ihre eigenes jetzt ins Wanken geraten ist.

Gerade jetzt und in dieser dunklen Jahreszeit ist das Menschliche auch unter den Kollegen gefragt. Das Miteinander und auch mal nach Feierabend noch ein Gespräch führen, ansprechen, womit man sich beschäftigt, kann für viele Hilfreich sein.

Ein Miteinander, dass eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber immer seltener selbstverständlich ist. Denn Machtkämpfe und Ruhm wegen Beförderungen werden groß geschrieben.

Ist Mobbing auf Dienststellen und sogar schon während der Ausbildung Alltag geworden? Und das in einem Beruf, der eh schon vollen Einsatz fordert und oft an die Grenzen der Menschlichkeit geht.

Hier sind nun öfters die Familien zu Hause gefordert und sie leisten, oder versuchen, Hilfe und Unterstützung zu leisten. Doch die ist manchmal auch nur begrenzt möglich.

Also könnte man abschließend feststellen, dass jeder mithelfen kann. Die Zeiten haben sich geändert und die Menschen sind egoistischer geworden. Doch ist es immer noch so, dass sich miteinander und gemeinsam viel besser Probleme lösen lassen und schlimmeres verhindern werden kann.

Polizisten geraten in Bremen in Hinterhalt

21. Dezember 2015 um 17:48 Uhr

Polizei Bremen HinterhaltVorgestern Abend ist eine Streifenwagenbesatzung in einen Hinterhalt geraten. Eine Gruppe von etwa 40 Personen, die offenbar den Ultras der örtlichen Fußballszene zugerechnet werden, waren in Bremen zu Fuß unterwegs.

Die Gruppe zündete Bengalos und skandierte lautstark “Free Valentin” und “ACAB”. Als sich ein Streifenwagen näherte, rannte die Gruppe sofort auf den Streifenwagen los. Das Fahrzeug wurde sogleich mit Flaschen, Bengalos und Böllern beworfen.

Zwei 12 und 14jährige Mädchen beim Diebstahl erwischt – Mutter und Großmutter zur Fahndung ausgeschrieben

21. Dezember 2015 um 17:45 Uhr

Familie DiebstahlAm Hauptbahnhof in Essen (NRW) wurden zwei Mädchen im Alter von 12 und 14 Jahren von der Bundespolizei beim Diebstahl erwischt.

Auf dem Bahnsteig nutzten die Jugendlichen nach der Einfahrt eines Zuges die Menschenmenge um eine Handtasche zu durchsuchen.

Die Mädchen wurden daraufhin mit zur Wache genommen, von wo die Mutter der 12jährigen und die Großmutter der 14jährigen benachrichtigt wurden, damit sie die beiden abholen.

Tödlicher Verkehrsunfall: Streifenwagen überfährt auf Straße liegenden Mann

17. Dezember 2015 um 20:42 Uhr

Tödlicher Unfall NürnbergIn der vergangenen Nacht kam es in Nürnberg (Bayern) zu einem tragischen Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens, bei der ein Mann tödlich verletzt wurde.

Eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Zirndorf war mit ihrem Dienstfahrzeug gegen 2 Uhr auf dem Weg zur Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte. Auf ihrem Weg befuhren sie die Schwabacher Straße stadteinwärts.

Erste BFE+ Einheit in Dienst gestellt – Sinnvoll oder Aktionismus?

17. Dezember 2015 um 20:38 Uhr

BFE+

Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa via zeit.de

Bereits im März dieses Jahres berichteten wir darüber, dass die Bundespolizei eine neue Anti-Terror-Einheit erhalten soll. Dies wurde von Bundesinnenminister Thomas de Maizière als Antwort auf die beiden damaligen Terroranschläge in Paris (Charlie Hebdo) und Kopenhagen angekündigt.

Nun, ein dreiviertel Jahr später, wurde die erste Einheit in Dienst gestellt. Diese neue Anti-Terror-Einheit heißt offiziell BFE+ (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit plus), besteht zurzeit aus 50 Polizisten und ist in Blumberg bei Berlin stationiert.

Herrchen beim Gassigehen verunglückt – Hund führt Polizei zum Verletzten

17. Dezember 2015 um 20:26 Uhr

Hund hilft Herrchen zu findenAm vergangenen Wochenende ging ein 63jähriger Mann mit seinem Hund im Landkreis Landshut (Bayern) in einem Waldgebiet spazieren.

Nachdem der Mann auch nach Stunden nicht nach Hause kam, alarmierten die Angehörigen die Polizei, die sich gegen 22 Uhr auf die Suche des Vermissten machte.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass dem 63jährigen etwas zugestoßen sein könnte, kam ebenfalls der Hubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz.

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