“Wollen sie den Toten sehen? Nein? Warum machen sie dann Bilder?!”: Polizist greift bei Gaffern durch

22. Mai 2019 um 19:00 Uhr

Es sind widerliche Szene, die sich gestern Vormittag auf der A6 im Kreis Nürnberg (Bayern) abspielen. Mal wieder. Es war zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkw gekommen. Ein Lkw-Fahrer war nahezu ungebremst in einen anderen Lkw gefahren und starb noch an der Unfallstelle.

Gaffer hielten in beiden Fahrtrichtungen den Verkehr auf, hielten ihre Handys und Tablets in der Hand und filmten im Vorbeifahren die Szene. Ob für das eigene Videoarchiv oder zum Hochladen ins Internet: Das Verhalten ist nicht nur rechtswidrig, es ist widerlich. Es tritt die Rechte des Verstorbenen mit Füßen.

Doch ein Polizist lässt die vorbeifahrenden Gaffer nicht einfach gewähren. Er greift durch. Lautstark und bestimmt und führt den Gaffern ihr eigenes Verhalten vor.

Nach Sturz leblos: Polizisten retten zehn Monate alten Säugling

22. Mai 2019 um 12:09 Uhr

Nach Sturz leblos: Polizisten retten zehn Monate alten Säugling

Bild: Polizei Wien

Manchmal muss es schnell gehen, sehr schnell. Dann zählen Sekunden. Dann ist keine Zeit auf die Fachleute von der Rettung zu warten. Dann muss man Entscheidungen treffen, anpacken. Denn davon könnte ein Leben abhängen.

Ein noch sehr junges Leben hing von solchen Entscheidungen ab, die Polizisten in Wien (Österreich) treffen mussten. Die Meldung war, dass ein Säugling nach einem Sturz ohne Bewusstsein sei. Es musste schnell gehen.

Die Funkwagenbesatzung Viktor 4 der Polizeiinspektion Sonnenallee trafen noch vor der Rettung ein. Als die beiden Polizisten (siehe Bild) eintrafen, kamen ihnen die Eltern bereits mit ihrem leblosen Kind im Arm entgegen gelaufen.

Tag der offenen Tür: Kritik an Taser-Vorführung vor Kindern

21. Mai 2019 um 20:17 Uhr

Tag der offenen Tür: Kritik an Taser-Vorführung vor KindernAnfang Mai dieses Jahres fand im Einsatztrainingszentrum der Polizei des Saarlandes in Göttelborn ein Tag der offenen Tür statt. Die Polizei zeigte sich und ihre Einsatzmittel, führte ihr Können bei Übungen vor und selbstverständlich gab es auch ein Angebot für Kinder.

Nun hagelt es aber Kritik an einer Vorführung, die Polizisten dem geneigten Publikum zeigten, um Transparenz zu zeigen und Hintergründe verständlich zu machen. Es wurde auch der Taser (Distanzelektroimpulsgerät, kurz DEIG) nicht nur gezeigt, sondern auch an einer Person vorgeführt. Hintergrund ist hier, dass die saarländische Polizei aktuell einen Probebetrieb der Taser durchführt.

Kurios oder dümmer als die Polizei erlaubt: Besuch der Polizei endet zweimal unplanmäßig

21. Mai 2019 um 12:15 Uhr

Kurios oder dümmer als die Polizei erlaubt: Besuch der Polizei endet zweimal unplanmäßigWer die Polizei aufsucht hat meist ein bestimmtes Anliegen und derjenige würde mit Sicherheit nicht eine Wache aufsuchen, wenn er nicht wüsste, dass etwas gegen ihn vorliegt. Denkt man jedenfalls. In einem der folgenden Fälle werden wir eines besseren belehrt – und auch, dass es nichts bringt, Polizisten zu belügen.

Beide Fälle trugen sich in der vergangenen Woche an zwei aufeinander folgenden Tagen in Marburg (Hessen) zu und passen in die Kategorie “dümmer als die Polizei erlaubt”.

Zum Dank ein Küsschen: Ausgebüchste Lamas eingefangen

20. Mai 2019 um 15:54 Uhr

Wenn sich das polizeiliche Gegenüber nach einer Maßnahme bedankt, geschieht das selten genug, ist aber umso schöner. Wertschätzung ist so wichtig. Dass sich nach einem tierischen Einsatz das Tier bedankt, ist dann doch etwas ganz besonderes.

In Krefeld (Nordrhein-Westfalen) waren zwei Lamas ausgebüchst. Sie spazierten in aller Seelenruhe durch den Stadtteil Fischeln und da diese Tierart nicht gerade zum üblichen Stadtbild gehört, alarmierten Passanten die Polizei.

Zwei Streifen wurden zur Tierrettung entsandt und eine Streife konnte die beiden Tiere auch antreffen, als sie in eine Grundstückseinfahrt gingen. Kurzer Hand parkten die Beamten den Streifenwagen davor, damit wurde eine Flucht unmöglich.

Pensionierte Polizeihunde in Thüringen: Diensthundeführer erhalten mehr Unterstützung

19. Mai 2019 um 12:29 Uhr

Pensionierte Polizeihunde in Thüringen: Diensthundeführer erhalten mehr UnterstützungPolizeihunde und ihre Diensthundeführer sind ein eingespieltes Team – meinst auf Lebzeit. Die Hundeführer bekommen ihre zukünftigen Partner mit der kalten Schnauze schon im Welpenalter und wenn sie in Rente gehen bleiben sie Familienmitglied.

Das bedeutet aber auch, dass die Diensthundeführer für ihre Fellnasen die Kosten tragen. Und gerade im Alter stehen vermehrt Tierarztbesuche auf dem Plan. Kosten, die Polizisten in Thüringen bislang überwiegend selbst tragen mussten.

Das ändert sich nun. Thüringens Innenminister Georg Maier hatte vor wenigen Monaten angekündigt, dass die Unterhaltsregelung zugunsten der Diensthundeführer geändert werden soll. Und er hat Wort gehalten.

Hausnummern retten Leben!

18. Mai 2019 um 11:44 Uhr

Stellt euch mal vor: Die Funken sprühen, das Feuer lodert unaufhaltsam – doch die Feuerwehr lässt auf sich warten. Die Schmerzen sind stark, das Blut fließt – und die Sanitäter wollen einfach nicht ankommen. Die Situation ist bedrohlich, die Angst groß – und die Polizei trifft einfach nicht ein.

Schrecklich, oder? Man mag sich einfach nicht vorstellen, wie es ist, wenn man dringend Hilfe benötigt, doch Sekunden werden gefühlt zu Stunden und keine Hilfe naht. Doch ihr alle könnt etwas dafür tun, dass Retter und Helfer schneller vor Ort sind.

Jeder aus der Blaulichtfamilie kennt das: Man wird zu einer Adresse gerufen, Straße und Hausnummer sind bekannt, doch man findet einfach diese Hausnummer nicht. Und das betrifft nicht nur Häuser in Neubaugebieten. Manchmal sind die Hausnummern so verwirrend aufgeteilt, dass man die weitere Folge nicht einfach logisch fortsetzen kann.

Haftbefehl auf Facebook geteilt: Polizist zu Geldstrafe verurteilt

17. Mai 2019 um 13:08 Uhr

Haftbefehl auf Facebook geteilt: Polizist zu Geldstrafe verurteiltIm vergangenen Jahr war auf dem Stadtfest in Chemnitz ein Mann erstochen worden, worauf es in der Folge zu Ausschreitungen und wilden Verdächtigungen hinsichtlich des oder der möglichen Täter kam.

Die Ermittlungen zeigten, dass ein Syrer und ein Iraker tatverdächtig seien. Der Syrer steht wegen der Tat aktuell vor Gericht, der Iraker konnte noch nicht gefasst werden. Ein Justizbeamter hatte den Haftbefehl des Irakers abfotografiert und auf Facebook veröffentlicht.

Ein Polizist aus Hechingen (Baden-Württemberg) teilte das Bild des Haftbefehl auf seinem Facebookprofil. Der Polizeibeamte wurde nun zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt, die er bereits an die Staatskasse überwiesen hat.

Wildunfall mit trächtigem Reh: Rehkuh verendet, Kitze gerettet

16. Mai 2019 um 17:08 Uhr

Wildunfall mit trächtigem Reh: Rehkuh verendet, Kitze gerettet

Bild: Polizei Speyer

Im Moment sind wieder viele Wildtiere auf den Straßen unterwegs, auf der Suche nach einem Partner zur Paarung und nach Fressen. Deswegen kommt es zu vielen Wildunfällen, bei denen die Tiere verletzt werden oder verenden. Gerade in der Dämmerung ist es wichtig, aufmerksam zu fahren und bremsbereit zu bleiben.

Bei eine Wildunfall bei Speyer (Rheinland-Pfalz) lagen Freud und Leid sehr nah beieinander und unter den gegebenen Umständen hat die Geschichte doch noch einen guten Ausgang.

Hochzeitskorso und Schüsse: Polizisten beschlagnahmen 14 Führerscheine

15. Mai 2019 um 18:52 Uhr

Hochzeitskorso und Schüsse: Polizisten beschlagnahmen 14 FührerscheineDas Phänomen der sogenannten Hochzeitskorsos ist mittlerweile bundesweit bekannt. Diese Autokorsos aus Anlass einer Hochzeit, bei der die Teilnehmer sämtliche Verkehrsregeln über Bord werfen, andere Verkehrsteilnehmer in absolut verantwortungsloser Weise gefährden, können und dürfen nicht geduldet werden.

Ein solcher Hochzeitskorso, der bereits im Februar dieses Jahres im Landkreis Aschaffenburg (Bayern) stattfand, hat nun schwerwiegende Folgen, sowohl für einige Autofahrer, als auch einige andere Beteiligte. Dabei waren bislang schon umfangreiche Ermittlungen notwendig, die nun weiter zum Abschluss gebracht werden.

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