Verbringungsgewahrsam: Polizisten bringen Schwan in Sicherheit

19. September 2019 um 12:02 Uhr

Verbringungsgewahrsam: Polizisten bringen Schwan in Sicherheit

Bild: Bundespolizeiinspektion Düsseldorf

Auf den Schwan gekommen waren Beamte der Bundespolizei in Düsseldorf, als Bahnreisende und Triebfahrzeugführer diese vorgestern darüber informiert hatten, dass sich zwei Schwäne im Bereich der Gleise aufhalten würden. Kurzerhand ließen Beamten die Gleise sperren und eilten zur Tierrettung.

Einen Federkleidträger konnten sie auch tatsächlich antreffen und nach kurzer “Nacheile”, wie es im Polizeibericht heißt, auch seiner habhaft werden. Kollege Daniel (siehe Bild) packte tatkräftig zu und nahm den Schwan in Verbringungsgewahrsam.

In voller Ausrüstung: Polizist springt in Fluss und rettet Suizidantin

18. September 2019 um 16:52 Uhr

In voller Ausrüstung: Polizist springt in Fluss und rettet Suizidantin

Bild und Text: Mit freundlicher Genehmigung von Pressesprecher Stephan Klatte, Polizei Oldenburg

Tragödien gehören zu unserem Beruf. Wir sehen unsere Aufgabe unter anderem darin, zu helfen, zu schützen und Leben zu retten.
Über Suizidfälle berichtet die Polizei nicht, und auch Journalisten halten sich dabei zurück. Persönliche Tragödien und menschliche Schicksale gehen niemanden etwas an.

Heute machen wir davon eine Ausnahme. Denn gestern ist es einem unserer Kollegen gelungen, ein Leben zu retten: Eine Frau sprang in die Hunte und drohte zu ertrinken. Der 25-jährige Polizeikommissar zögerte nicht lange, sprang mit seiner kompletten Ausrüstung ins Wasser und schwamm der Frau hinterher.

Gewaltorgie, einfach so: Polizeifahrzeug demoliert, Polizistin in den Mund gespuckt und Polizist ins Handgelenk gebissen

17. September 2019 um 18:53 Uhr

Gewaltorgie, einfach so: Polizeifahrzeug demoliert, Polizistin in den Mund gespuckt und Polizist ins Handgelenk gebissen

Bild: Bundespolizeiinspektion Münster

Ein demoliertes Polizeifahrzeug und zwei verletzte Polizisten, das ist die Bilanz eines Einsatzes vom vergangenen Sonntag. Dabei geschah die Gewaltorgie ohne erkennbaren Grund, einfach so. Die Festnahme des Täters wäre allerdings nicht gelungen, wenn nicht Passanten an der Dingfestmachung entscheidend mitgewirkt hätten.

Mehrere Bundespolizisten waren am Hauptbahnhof in Münster eingesetzt, als gegen 12:45 Uhr ein obdachloser Mann eine Rotweinflasche, die er zuvor ausgetrunken hatte, ohne erkennbaren Grund mit dem Flaschenhals voran in die Frontscheibe eines Streifenwagens rammte, der vor dem Bahnhof geparkt stand. Die Flasche blieb in der Scheibe stecken und die Scheibe wurde dabei zerstört.

Passanten hatten den Täter bei der Tat beobachtet, ein Foto von ihm angefertigt und den Notruf abgesetzt. Als die Bundespolizisten hinzu kamen, flüchtete der Täter, konnte nach Hinweisen aus der Bevölkerung aber gestoppt werden. Während der Festnahme und später auch auf der Wache leistete der Täter massiven Widerstand.

High, higher, zugedröhnt: Kiffer meldet Einbruch und führt Polizisten zu seiner Hanfplantage

17. September 2019 um 12:32 Uhr

High, higher, zugedröhnt: Kiffer meldet Einbruch und führt Polizisten zu seiner Hanfplantage

Bild: Polizei Bochum

“Kinder und Narren sagen die Wahrheit”, behauptet der Volksmund und wer unsere Berichterstattung regelmäßig verfolgt, der weiß, dass man die Aufzählung um die Punkte Alkohol und Drogen problemlos erweitern könnte.

So auch im folgenden Fall, als ein Mann des nächtens gegen 4 Uhr den Notruf wählte. Der Dialog zwischen dem Mitteiler und dem aufnehmenden Polizisten gestaltete sich schwierig, war der Mann kaum zu verstehen und erschien verwirrt. Was der Beamte verstanden hatte war, dass es sich um einen möglichen Einbruch handelte.

Einschulung eskaliert: Tätliche Auseinandersetzung zwischen zwei Familien

16. September 2019 um 19:00 Uhr

Einschulung eskaliert: Tätliche Auseinandersetzung zwischen zwei Familien

18 Streifenwagenbesatzungen im Einsatz – Polizistin erleidet Stichverletzung

Der erste Schultag ist meist ein freudiger Tag für alle Beteiligten. Die eigenen Kinder sind auf dem Weg zur Selbständigkeit einen großen Schritt voran gekommen und man nimmt viele Eindrücke mit nach Hause. Einen völlig unzivilisierten Eindruck hinterließen zwei Familien in Heidelberg (Baden-Württemberg) am vergangenen Freitag, was einen Großeinsatz der Polizei zur Folge hatte.

Gegen 11:40 Uhr befanden sich die Neuschüler bereits in ihren Klassen und die Eltern standen auf dem Vorplatz der Schule beisammen, als plötzlich ein 35-jähriger Vater hinzu kam und sich zu seiner von ihm getrennt lebenden 26-jährigen Kindsmutter, beide Deutsch-Iraker, gesellte.

Petition: Wiederherstellung der bundeseinheitlichen Besoldung

13. September 2019 um 12:08 Uhr

Bis zum Jahr 2006 war es in Deutschland so, dass jeder Beamte in derselben Besoldungsgruppe zumindest beim Grundgehalt dasselbe von seinem Dienstherrn ausgezahlt bekam. Zulagen und andere Leistungen waren den Ländern überlassen.

Seit 2006 hat der Bund die Besoldungshoheit durch die Föderalismusreform den Ländern übertragen und so ging jedes Bundesland seinen eigenen Weg. Was der Föderalismus mit den Beamtengehältern getrieben hat, lässt sich regelmäßig nachlesen. Die Einkommensschere ist weit auseinander gegangen, Polizisten aus ärmeren Bundesländern wechseln in reichere, die ein besseres Gehalt zahlen.

Bereits 2016 hatte, wie wir berichteten, das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eine Grundsatzentscheidung gegen verfassungswidrige Unteralimentation getroffen und festgelegt, welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit eine Besoldung noch verfassungskonform ist.

Tötungsdelikt in Polen: Brandenburger Polizisten stoppen flüchtigen Täter und müssen von ihren Dienstwaffen Gebrauch machen

12. September 2019 um 19:30 Uhr

Tötungsdelikt in Polen: Brandenburger Polizisten stoppen flüchtigen Täter und müssen von ihren Dienstwaffen Gebrauch machen

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Polizeireporter Th. Schröder

Gestern Nachmittag kam es auf der A10 am Berliner Ring zu einem Zwischenfall, bei dem Brandenburger Polizisten von ihren Dienstwaffen Gebrauch machen mussten. Der Angreifer und mutmaßliche Tatverdächtige eines Tötungsdeliktes in Polen starb hierbei.

Wie berichtet wird hatte gestern Mittag ein 25-jähriger Pole in einer Wäscherei im grenznahen polnischen Gorzów eine 26-jährige Ukrainerin erschossen. Polnische Medien berichten in diesem Zusammenhang von einer regelrechten Hinrichtung, da der Mann der Frau unvermittelt in den Kopf geschossen hatte.

Der Polizeibericht im Original: Eheglück

11. September 2019 um 12:18 Uhr

Der Polizeibericht im Original: EheglückPolizeieinsätze können oft überraschend enden. Hin und wieder ist die Erstmeldung völlig harmlos und der Einsatz endet mit einem größeren Einsatz und nicht selten ist es genau umgekehrt. So auch im folgenden Fall der Polizei Stolberg (Nordrhein-Westfalen), der es kurz und knapp wie folgt festhält:

In der Kürze liegt die Würze, so heißt es. Und manchmal auch ein Schmunzeln. Zumindest bei Einsatzprotokollen:

Heute Morgen, 09.06 Uhr: Besorgte Anruferin. Ein Mann aus den oberen Etagen ruft schon die ganze Zeit “Irmgard, steh’ doch endlich auf!”

Onlineplattform: Kommissaranwärter wollte Funkgerät verkaufen

10. September 2019 um 19:00 Uhr

Onlineplattform: Kommissaranwärter wollte Funkgerät verkaufenEin Polizeikommissaranwärter aus dem Saarland wollte auf einer Onlineplattform ein Funkgerät der Polizei verkaufen. Das bestätigte vergangene Woche das Innenministerium des Saarlandes.

Aufgefallen war das zwielichtige Angebot zunächst Ermittlern aus Sachsen, woraufhin die Staatsanwaltschaft Dresden die Ermittlungen übernahm. Wie sich dabei herausstellte, stammt der Anbieter aus dem Kreis St. Wendel im Saarland.

Kuriose Unfallmeldung: Kollision mit einem Riesenhamster

10. September 2019 um 12:08 Uhr

Kuriose Unfallmeldung: Kollision mit einem RiesenhamsterOb der Mitteiler der folgenden Unfallmeldung zu viele Filme à la “Angriff der Killertomaten” gesehen hat oder einfach nicht wusste, wie er sich im erste Schock des Geschehens ausdrücken sollte, wissen wir nicht. Kurios bleibt die Unfallmeldung allemal.

Ein 49-jähriger Taxifahrer teilte gestern den Beamten der Polizei Freising (Bayern) mit, dass er soeben mit etwas kollidiert war. Er sei von Attaching in Richtung Schwaigermoos gefahren und dann habe es geknallt.

Auf die Frage, mit was er denn kollidiert war, entgegnete der Taxifahrer, mit einem “großen Hamster mit sehr großen Zähnen”. Ok, damit war die Theorie von einem gewöhnlichen Wildunfall vom Tisch und eine Streife machte sich auf, das Unergründliche zu ergründen.

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