Gefährlicher Einsatz: Mann rammt mit Traktor mehrere Polizeifahrzeuge

29. Januar 2020 um 19:10 Uhr

Schusswaffengebrauch beendet Irrfahrt

Gestern Morgen kam es zu einem gefährlichen Einsatz in Untermosbach (Bayern), bei dem man von Glück sprechen kann, dass nicht noch mehr Personen verletzt wurden. Dennoch entstand hoher Sachschaden und zwei Personen wurden verletzt, darunter ein Polizist.

Familienangehörige hatten die Polizei gegen 10:45 Uhr alarmiert, weil der 24-jährige Sohn auf diese losgegangen war. Gegenüber den Einsatzkräften von Polizei und Rettungsdienst zeigte sich der junge Mann sofort unzugänglich und weigerte sich mit diesen das Haus zu verlassen.

Irgendwie gelang es ihm dann das Haus eigenständig zu verlassen und den im Hof stehenden Traktor mit Gabelaufbau zu besteigen. Er begann seine Irrfahrt, indem er sofort das dort abgestellte Polizei- und Rettungsdienstfahrzeug rammte. Zum Glück waren beide Fahrzeuge unbesetzt.

Der Polizeibericht im Original: Kekse nach Knöllchen

29. Januar 2020 um 12:09 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Kekse nach Knöllchen

Bild: Kreispolizeibehörde Viersen

Wir möchten gar nicht viele Worte zu dem folgenden Vorfall verlieren, da die Kollegen aus Viersen (Nordrhein-Westfalen) bereits die passenden Worten gefunden haben. Nur so viel: DAS ist Wertschätzung, die gut tut! Unser Polizeibericht im Original:

Wir erleben viel, selten Positives und fast nie so etwas wie heute: Unser Kollege der Wache Nettetal hat sich sehr gefreut: Er war zur Verkehrsüberwachung am Kreisverkehr auf der Poststraße eingesetzt. Hier richtete sich sein Augenmerk besonders auf Fehler beim Abbiegen, da dies häufig die Ursache für Unfälle mit Radfahrern darstellt.

So hielt er denn dann auch ein niederländisches Fahrzeug besetzt mit einem Ehepaar an, das den Kreisverkehr ohne zu blinken verlassen hatte. Der Mann konnte die angebotenen 10 Euro Verwarngeld nicht bezahlen, also musste dies seine angetraute Beifahrerin erledigen, die dies mit den Worten “Das wird ja ein teurer Einkauf” erledigte.

Vorsätzliche Brandstiftung: Unbekannte steckten Eingangstür von Polizeiwache in Brand

28. Januar 2020 um 19:18 Uhr

ZEUGENAUFRUF

In der Nacht von gestern zu heute haben Unbekannte in Bremen die Eingangstür des Polizeireviers Steintor in Brand gesetzt. Zwar konnte die Feuerwehr den Brand schnell löschen, so dass die Flammen nicht ins Innere des Gebäudes greifen konnten, jedoch wurden Tür und Fassade stark beschädigt.

Die Kriminalpolizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und der Staatsschutz prüft nun einen politisch motivierten Hintergrund der Tat. Um den Betrieb des Reviers aufrecht zu erhalten, wurde eine mobile Wache aufgestellt, in der sich Bürger melden können.

☎️ Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter Telefon 0421-3623888.

Es ist einfach unglaublich, mit welcher Rücksichtlosigkeit nicht nur die Arbeit der Polizei behindert wird, sondern auch mit Menschenleben gespielt wird.

Ich wär’ so gerne Polizist: Echte Polizisten schnappen falschen “Kollegen”

28. Januar 2020 um 11:56 Uhr

Ich wär' so gerne Polizist: Echte Polizisten schnappen falschen "Kollegen"

Bild: Bundespolizei

Manch einer träumt davon irgendwann einmal ein echter Polizist sein zu dürfen. Während einige diesen Traum wahr machen können bleibt er für andere doch nur ein Traum. Bei einem allerdings mussten die Kollegen etwas nachhelfen, damit es besser auch ein Traum bleibt.

Am vergangenen Samstag informierte ein Bahnmitarbeiter die Bundespolizei am Hauptbahnhof Hagen über einen merkwürdigen Fahrgast. Dieser habe sich als Polizist ausgegeben, jedoch keinen Dienstausweis vorzeigen können. Als der Zug im Bahnhof einfuhr, kümmerten sich die Bundespolizisten um den vermeintlichen “Kollegen”.

Dieser trug tatsächlich ein schwarzes Uniformhemd mit dem deutlich sichtbaren Aufdruck “Polizei”. Neben einer Polizeidienstmütze des Landes Nordrhein-Westfalen hatte der 20-jährige Deutsche auch noch eine geladene Schreckschusspistole, ein nicht zugelassenes Pfefferspray, ein verbotenes Einhandmesser, Handschellen und eine Taschenlampe dabei, wie es im Polizeibericht heißt.

Demonstration Linksautonomer in Leipzig

25. Januar 2020 um 13:14 Uhr

Demonstration Linksautonomer in Leipzig

Wir wünschen einen ruhigen Einsatzverlauf und eine gesunde Heimkehr!

Im August 2017 verbot der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière die einschlägige Internetseite der Linksautonomen linksunten.indymedia. Der weitere Betrieb stellte damit eine Straftat dar und die Betreiber der Seite waren von einem Server in Frankreich nach Kanada umgezogen. Wir berichteten.

Kommende Woche wird die Rechtmäßigkeit des Ministererlasses vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt. und die linke Szene hat bundesweit zu einer Demo heute in Leipzig aufgerufen. Unter dem Schlagwort “Tag (((i)))” möchte man gegen die ein Verbot der Seite demonstrieren und für sich das Presserecht deklarieren.

Gegenseitiges Verständnis: Notfallsanitäter fahren mit auf Streife

24. Januar 2020 um 12:51 Uhr

Gegenseitiges Verständnis: Notfallsanitäter fahren mit auf Streife

Bild: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

Polizei und Rettungsdienste sind oft gemeinsam im Einsatz, doch nicht immer kommen sie zur selben Zeit am Einsatzort an und dann kann es wichtig sein zu wissen, wie man sich richtig verhält. So kann es für die Polizei interessant sein, wenn Rettungskräfte zu einer verletzten Person gerufen werden, wenn sich die Sanitäter die Auffindesituation merken, falls eine Straftat im Raume steht.

Um dieses gegenseitige Verständnis und damit eine noch bessere Zusammenarbeit zu fördern, haben das DRK Kreis Siegen-Wittgenstein und der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) eine Kooperation beschlossen, von der beide Seiten eigentlich nur profitieren können.

Ausschreitungen bei Anti-WEF-Demo: Passantin und Polizist verletzt

23. Januar 2020 um 19:01 Uhr

Ausschreitungen bei Anti-WEF-Demo: Passantin und Polizist verletztGestern Abend fand in Zürich (Schweiz) eine Demonstration der Gegner des Weltwirtschaftsforums (WEF, World Economic Forum) statt, bei dem es zu Ausschreitungen kam und mindestens zwei Personen verletzt wurden, darunter ein Polizist.

Wie berichtet wird, wurde gleich nach dem Start des Demonstrationszuges Pyrotechnik gezündet. Vermummte griffen aus der Distanz und im Schutz der Menschenmasse die Polizeikräfte mit Flaschenwürfen und Pyrotechnikbeschuss gezielt an.

Der Polizeibericht im Original: Und es hat Mäh gemacht

23. Januar 2020 um 12:09 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Und es hat Mäh gemachtManche Tiersachverhalte sind lustig oder einfach nur kurios. Dennoch behält man sie im Gedächtnis, weil sie eben einzigartig sind. Das dürfte bei den Kollegen in Hessen bei dem folgenden Vorfall ebenfalls so sein. Unser Polizeibericht im Original:

Am Mittwochnachmittag meldete sich eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses aus der Kernstadt von Büdingen bei der Polizei. Sie berichtete von ungewöhnlichen Geräuschen aus der Wohnung einer anderen Hausbewohnerin. Mehrfach habe sie ein “Mähen” wahrgenommen.

Auf Streifenfahrt: Polizisten retten unterkühlten Senior

21. Januar 2020 um 12:01 Uhr

Auf Streifenfahrt: Polizisten retten unterkühlten SeniorWie wichtig es ist, dass wir Polizisten auch einfach mal Streife fahren, ohne dass wir von Einsatz zu Einsatz hetzen, das zeigt der folgende Vorfall vom vergangenen Freitag. Wären die Polizisten nicht ihrem Bauchgefühl gefolgt, hätte das ein Menschenleben kosten können.

Abends gegen 21:30 Uhr befand sich eine Polizeistreife auf der A8 bei Meggenhofen (Österreich), als sie neben der Autobahn ein Auto bemerkten. Der Pkw stand mit Standlicht auf einem Güterweg, was den Beamten verdächtig vorkam. Also überprüften sie die Angelegenheit.

Weihnachtsfeier: Polizisten sammeln für den guten Zweck

20. Januar 2020 um 12:08 Uhr

Besinnliches Beisammensein, warme Worte zum Jahresausklang, Essen und Trinken. So stellt man sich eine Weihnachtsfeier vor. Warum hierbei nicht das Schöne mit einem guten Zweck verbinden? Das dachten sich auch die Kollegen der Verkehrsdirektion 1 in Koblenz (Rheinland-Pfalz).

Hier war die Dienstgruppe Schwerverkehr für die Ausrichtung verantwortlich und rief in geselliger Rund zu Spenden für das Hospiz St. Thomas im Westerwald auf. Solche Häuser sind oft auf Spendengelder angewiesen und man freut sich dort über jede noch so kleine Zuwendung.

Die anwesenden Polizisten und Pensionäre zeigte sich dann auch spendenfreudig und sammelten so 550 Euro ein. Anfang Januar erfolgte dann die Überreichung durch die Polizisten an eine Vertreterin des Hospizes, die sich sehr dankbar zeigte.

Die Sache hat allerdings auch einen ernsteren Hintergrund. Einer der Polizisten, Polizeihauptkommissar Jörg Ostermann, musste sich im vergangenen Jahr in besagtem Hospiz von seinem Vater verabschieden. Er weiß aus eigener Erfahrung, welch wichtige Arbeit die Mitarbeiter dort leisten.

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