Kaffee trinken für einen guten Zweck: Polizisten spenden an Tierheim

16. Juni 2020 um 12:03 Uhr

Kaffee trinken für einen guten Zweck: Polizisten spenden an Tierheim

Bild: Polizei Wittlich

Kaffee ist ein nahezu unverzichtbarer Begleiter durch den Schichtdienst, nicht nur bei der Polizei. Dass man damit nicht nur seine Sinne wach halten, sondern auch etwas Gutes tun kann, das beweisen die Kollegen der Polizei Wittlich (Rheinland-Pfalz).

Die Zusammenarbeit der Polizei Wittlich mit dem Eifeltierheim in Altrich ist sehr gut. Das Tierheim ist erster Ansprechpartner für Fundkatzen, die die Beamten immer wieder auflesen müssen. Und da die Mitarbeiter des Tierheims ihre Arbeit ehrenamtlich verrichten, sind sie auf Spenden angewiesen.

In memoriam: Vor 20 Jahren erschossen worden

15. Juni 2020 um 19:06 Uhr

In memoriam: Vor 20 Jahren erschossen wordenGestern war es 20 Jahre her, dass drei Polizisten in Nordrhein-Westfalen sterben mussten, weil eine Streife einen Verkehrsteilnehmer kontrollieren wollte, der nicht angeschnallt war. Einer der kontrollierenden Polizisten wurde getötet, eine Polizistin verletzt. Während der Fahndung erschoss der Täter zwei weitere Polizisten.

 

Es war der 14. Juni 2000, als eine Streife der Polizei in Dortmund einen Autofahrer anhalten und kontrollieren wollte, der nicht angeschnallt war. Auf Anhaltezeichen reagierte der Fahrer jedoch nicht, sondern trat die Flucht an. Doch dann hielt er plötzlich an und schoss auf die Beamten.

Forsa-Umfrage: Polizei genießt weiterhin hohes Vertrauen

15. Juni 2020 um 12:13 Uhr

Forsa-Umfrage: Polizei genießt weiterhin hohes Vertrauen

Bild: Forsa / kommunal.de

Mit 82 Prozent beantworteten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland in einer aktuellen Forsa-Umfrage, dass sie Polizisten stark oder sehr stark vertrauen. Gegenüber der vorherigen Umfrage ist das noch einmal eine leichte Zunahme und das vor dem Hintergrund, dass Polizisten die Corona-Regeln überwachen und durchsetzen mussten, was zuletzt immer wieder für Proteste sorgte, und der aktuellen Diskussion über Rassismus in der Polizei.

Person of Color und Polizist: Mein Leben passt in keine Schublade

14. Juni 2020 um 12:05 Uhr

Beim Spiegel ist ein interessanter Gastbeitrag von Thilo Cablitz erschienen. Thilo ist Deutscher und Polizist. Doch passt er, wie er selbst von sich behauptet, in keine Schublade. Als Sohn einer deutschen Mutter und eines sudanesischen Vaters wurde er in Berlin geboren, wuchs dort auf und lebt heute noch in Berlin.

Aber man sieht ihm seine Wurzeln an und er wuchs auch “multireligiösen” auf. Als er seine Erfahrungen damit gemacht hatte, das er anders angesehen wurde, in Schubladen gesteckt wurde, reifte in ihm die Entscheidung zur Polizei zu gehen. Er wollte helfen, Hass bekämpfen, für Gerechtigkeit sorgen.

Kommentar: Die Polizei, dein Freund und Helfer braucht nun selbst unsere Hilfe

13. Juni 2020 um 20:28 Uhr

Beim Nordhessen-Journal ist ein bemerkenswerter Kommentar von Sascha Rauschenberger erschienen, der die aktuelle (politische) Lage im Hinblick auf die Polizei sehr treffend wiedergibt. Man merkt, dem Autor fehlt hier nicht der Einblick um sich diese Zeilen erlauben zu können, denn er war selbst Soldat und war im Kosovo und in Afghanistan gemeinsam mit Polizisten eingesetzt.

Ein Auszug:

“Und daher sollten wir in unserem eigenen Interesse unsere Polizei bei ihrer Arbeit unterstützen, oder zumindest nicht behindern. Letzteres würde schon viel helfen. Und wer es glaubt besser machen zu können, soll zur Polizei gehen. Nicht über den Umweg der Politik als mehr oder minder begabter politischer Quereinsteiger, sondern so, dass er uns dann beweisen kann, dass er es besser kann. In der ersten Reihe stehend, wenn es ungemütlich wird. Tag für Tag. Jahr für Jahr. Als Vorbild für seine Kollegen. Und für andere.

Wer das nicht will, darf sich zurücklehnen, gern auch mal die Klappe halten und einfach nur froh sein, dass wir so eine Polizei haben, die immer für einen da war, ist und wohl auch weiter sein wird.”

Danke dafür!

Kinderpornografie: Wenn das Anschauen von Bildern und Videos krank macht

13. Juni 2020 um 11:40 Uhr

44 Kinder identifiziert und aus den Fängen ihrer Peiniger befreit (das Jüngste drei Monate), 72 Tatverdächtige ermittelt, 10 Personen in Untersuchungshaft, 10 Anklagen gegen 7 Personen. Das ist die aktuelle Bilanz im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach.

An der Spitze waren es 350 Polizisten der “Ermittlungsgruppe Berg”, die fieberhaft daran arbeiteten den Fall aufzuklären. Aktuell sind es 120 bis 140 Ermittler unter der Leitung der Polizei Köln (Nordrhein-Westfalen), die das Datenmaterial auswerten, Ermittlungen übernehmen, Personen identifizieren.

Dazu ist es notwendig, die massenhaft vorhanden Bilder und Videos auf den sichergestellten Datenträgern zu sichten, Ermittlungsansätze heraus zu filtern, Tathandlungen zu beschreiben. Eine Arbeit, die krank machen kann.

Sprung in den Mittellandkanal: Polizist wird für Lebensrettung belobigt

12. Juni 2020 um 12:52 Uhr

Sprung in den Mittellandkanal: Polizist wird für Lebensrettung belobigt

Bild: Polizei Braunschweig

Anfang dieses Monats war es zu einer dramatischen Lebensrettung am Mittellandkanal in Niedersachsen gekommen, bei der Polizeikommissar Johannes Schrödl mutig dem Ertrinkenden hinterher sprang. Da wir keine besseren Worte finden können, als die Belobigungsworte von Polizeipräsident Michael Pientka, zitieren wir den Polizeibericht im Original:

Eine mutige Lebensrettung mit einem Sprung in den Mittellandkanal Anfang Juni durch einen Einsatzbeamten des Polizeikommissariates Peine würdigte Polizeipräsident Michael Pientka mit einer Belobigung. Der 44 Jahre alte Polizeibeamte zögerte keinen Augenblick, um einem 25 Jahre alten, stark alkoholisierten Mann, der sich von einer 15 Meter hohen Brücke in die Tiefe stürzte, zur Rettung hinterher zu springen.

Absicherung eines Pannenfahrzeugs: Autofahrer fährt ungebremst in Streifenwagen – Mehrere Schwerverletzte

10. Juni 2020 um 19:24 Uhr

Gestern, gegen Mittag, wollten zwei Kollegen mit ihrem Streifenwagen einen liegengebliebenen Opel auf der vierspurigen Konrad-Adenauer-Straße in Erfurt absichern. Sie stoppten mit ihren VW-Bus hinter den Opel, schalteten das Blaulicht ein und stellten ein Warndreieck auf, damit andere Verkehrsteilnehmer die Gefahrenstelle frühzeitig erkennen können.

Offenbar bemerkte dies ein 34-jähriger VW-Fahrer zu spät und knallte ungebremst in den Streifenwagen. Bei dem Zusammenstoß wurden mehrere Personen eingeklemmt und zum Teil schwer verletzt- Unter ihnen die beiden 27 und 31 Jahre alten Polizeibeamten, die im Streifenwagen saßen. Eine weitere Person, die sich in unserem Auto befand, wurde ebenfalls schwer verletzt und befand sich bislang im kritischen Zustand. Die Kameraden der Feuerwehr mussten mehrere Leute aus den Autos “herausschneiden”. Die Personen aus dem Pannenfahrzeug waren zum Zeitpunkt des Crashs glücklicherweise bereits hinter der Leitplanke.

Sicherheit für unsere Kinder: Radfahrausbildung für Zuhause

9. Juni 2020 um 12:04 Uhr

Zu Zeiten von Corona ist vieles anders und so fällt auch die Radfahrausbildung der Kinder allerorten aus, die die Kollegen ansonsten gerne übernehmen. Doch das alltägliche Leben fährt so langsam wieder hoch und die Kinder, die das richtige Alter erreicht haben, möchten raus in die Natur, mobil sein, Dinge erleben und erlernen.

Da die Kollegen der Jugendverkehrsschulen aktuell keine Radfahrausbildung anbieten können und zudem nun auch die Ferien anstehen, können die Eltern ihre Kinder bei der sicheren Teilnahme am Straßenverkehr unterstützen. Üben, üben, üben ist sehr wichtig und auch, wenn es mal nicht so klappt, hilft es, den Kindern gut zuzusprechen.

Kurioser Tiereinsatz: In Bochum regnet es Krabben

8. Juni 2020 um 11:52 Uhr

Kurioser Tiereinsatz: In Bochum regnet es Krabben

Bild: Polizei Bochum

Der Polizeiberuf ist unter anderem deswegen so interessant, weil kein Tag wie der andere ist. Jeden Tag erlebt man etwas Neues, kein Einsatz gleicht einem anderen. Das gilt auch für Tiereinsätze und was es mit dem “Krabbenregen” in Bochum (Nordrhein-Westfalen) auf sich hatte, das zeigt unser Polizeibericht im Original:

“An der Dorstener Straße regnet es Krabben!” Dieser durchaus ungewöhnliche Notruf geht am zurückliegenden Wochenende auf der Leitstelle im Bochumer Polizeipräsidium ein.

Eine Streifenwagenbesatzung macht sich auf den Weg, um der Sache nachzugehen – durchaus mit dem Gefühl, dass das nicht so ist.

Google+