Kollision auf Einsatzfahrt fordert sechs zum Teil schwer Verletzte

9. August 2017 at 20:15

Am Dienstagabend kam es in Leipzig-Ost zu einem Verkehrsunfall mit einem Kleinbus der Polizei, bei dem insgesamt sechs Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Ein 30-Jähriger übersah den mit Sondersignal fahrenden Bulli.

Ein Kleinbus der Polizei befuhr am Dienstagabend gegen 23:15 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht den Täubchenweg. Auf Höhe des Gerichtsweges fuhr ein 30-Jähriger Mann in den Kreuzungsbereich ein, wo es zum Zusammenstoß kam.

Polizei sucht Zeugen: Gaffer behindert Rettungshubschrauber und beleidigt Piloten

9. August 2017 at 15:15

Polizei sucht Zeugen: Gaffer behindert Rettungshubschrauber und beleidigt PilotenAm Sonntag kam es gegen 13:20 Uhr zu einem Rettungseinsatz einer hilfsbedürftigen Person vom unwegsamen Gelände des Rheinufers. Polizei und Feuerwehr Remagen (Rheinland-Pfalz) arbeiteten bei der Rettung Hand in Hand um die Person schnellstmöglich der medizinischen Versorgung zuführen konnten.

Ein hinzugerufener Rettungshubschrauber wollte in der Nähe landen. Wieder einmal meinte ein Gaffer, man müsste den Einsatz filmen anstatt Platz zu machen.

Es ist ein unmögliches und erbärmliches Verhalten. Erst durch mehrmaliger Aufforderung des Piloten und eines Feuerwehrmannes verließ der bisher unbekannte Mann widerwillig den zur Landung erforderlichen Platz. Zudem beleidigte er noch den Piloten, bevor er sich Richtung Innenstadt entfernte.

Bitte helft der Polizei Remagen, diesen Mann zu finden. Er wird wie folgt beschrieben :

Mitteleuropäer, 30 bis 40 Jahre, etwa 1,85 m, schlanke, athletische Figur, kurze Haare, bekleidet mit khakifarbener Short, Turnschuhen, Kappe sowie Sonnenbrille. Unter seinem Arm trug er seine blau-schwarze Oberbekleidung, er selbst war Oberkörper frei unterwegs. Er soll in Begleitung einer älteren Frau sowie eines fünf- bis siebenjährigen Kindes gewesen sein.

☎️ Zeugen, die Hinweise zu der Identität des Mannes machen können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Remagen, Telefon 02651 801-0, in Verbindung zu setzen.

Wir sind in vielen Fällen auf eure Unterstützung angewiesen. Leider haben wir oftmals im Einsatz nicht die Zeit um uns um die Gaffer zu kümmern. Die Opfer gehen vor.

In diesem Fall kann man nur froh sein, dass die hilfsbedürftige Person keine Nachteile dadurch hatte, dass der Rettungshubschrauber erst verspätet landen konnte.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die aktuelle Rechtslage. Die Behinderung des Rettungshubschraubers ist eine Ordnungswidrigkeit, die bis maximal 1.000 Euro Geldbuße geahndet werden kann. Das Filmen einer hilflosen Person ist auch ohne die Veröffentlichung der Aufnahmen eine Straftat und kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren geahndet werden.

Deutschlands erster Diensthund zur Vermisstensuche in Pension gegangen

8. August 2017 at 18:48

“Fly” ist eigentlich ein passender Name für diesen Diensthündin, so sprang sie bei ihrem letzten Einsatz noch von einer Drehleiter in ein brennendes Haus. Fly, eigentlich ein Straßenmischling, liebevoll von seinem Herrchen sibirischer Bärenbeißer genannt, war immer heiß darauf Menschen zu suchen.

Die 12-jährige Hündin lernte das, wie alle ihre Kollegen, auf spielerische Art. “Finde die Person und sie wirft deinen Ball”, auf diese Weise lernte Fly die Vermisstensuche, wobei die Fellnase nicht direkt nach Personen suchte, sondern nach ihren Spuren, die sie hinterlassen hatten.

Und so suchte Fly in über 500 Einsätzen nach Weggelaufenen, in Not geratenen und Suizidenten. Etwas zerdeppert schaute Fly herein, wenn sie die Person gefunden hatte und diese den Ball dann doch nicht warf. Das mag auch daran liegen, dass der Diensthund mehr Leichen als Lebende fand.

Laserpointerattacke auf Flugzeugpiloten: Polizisten können den Täter fassen

7. August 2017 at 18:18

Laserpointerattacke auf Flugzeugpiloten: Polizisten können den Täter fassenLaserpointer sind erschwinglich und frei verkäuflich. Eigentlich soll man damit auf etwas zeigen können, um nicht immer direkt z.B. zur Tafel gehen zu müssen. Doch immer wieder geschieht es, dass sie zweckentfremdet genutzt werden, und zwar auf sehr gefährliche Art und Weise. Polizisten in der Luft und am Boden ist es zu verdanken, dass ein solcher Täter gestellt werden konnte.

Ein 22-Jähriger soll mindestens drei Flugzeuge mit einem Laserpointer in Essen (Nordrhein-Westfalen) geblendet haben. Nun wird gegen den jungen Mann wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt.

Boxendes Känguru eingefangen

7. August 2017 at 9:47

Boxendes Känguru eingefangenPolizisten vs. Känguru: 1:0

Am 28.Juli waren dem Tierhalter zwei Kängurus ausgebüxt und hatten den Bahnverkehr zwischen Delmenhorst und Wildeshausen (Niedersachsen) gestört. Eines der Tiere konnte noch am selben Tag “festgenommen” und dem Besitzer übergeben werden.

Das zweite Känguru dachte jedoch nicht daran sich fangen zu lassen und bewegte sich hüpfender Weise davon um die große Welt zu erkunden. Naja, weit kam es zwar nicht, aber zumindest hat es immer wieder geschafft seinen Verfolgern zu entkommen.

Polizeihauptmeister Joe Weber: Der Polizist, der zweimal den Kopf hinhielt

6. August 2017 at 17:41

PHM Joe Weber von der Frankfurter SOKO (Sonderkommission) Mitte wurde hart vom Schicksal getroffen. Zweimal wurde ihm in den Kopf geschossen. Nach dem zweiten Mal war nichts mehr wie es einmal war, seit 26 Jahren ist er aufgrund einer halbseitigen Lähmung an den Rollstuhl gefesselt.

Der erste Mordversuch ereignete sich am 8. Oktober 1981. Joe Weber war damals 26 Jahre alt und Marathonläufer. Nach einer Personenkontrolle verfolgte die SOKO Mitte einen 33-jährigen Tunesier. Die Polizisten können ihn stellen, doch im Gerangel entreißt der Täter dem Beamten die Waffe und schießt ihm ins Gesicht. Weber hat Glück im Unglück: Das Projektil verbog sich in einem mit Metall gefüllten Zahn und blieb im Unterkiefer stecken.

Randale im Discounter: Zwei Polizisten dienstunfähig

5. August 2017 at 18:49

Randale im Discounter: Zwei Polizisten dienstunfähigKunden und Polizisten angegriffen

Zu Streitigkeiten kam es zwischen einem 42-jährigen Kunden und zwei weiteren Kunden in einem Discounter in Karlsruhe (Baden-Württemberg). Bei der Festnahme biss der 42-Jährige dann zu.

Ein 22-Jähriger Kunde informierte am Freitag gegen 12:15 Uhr die Polizei über eine Streitigkeit zwischen einem 42-jährigen Kongolesen und einem 23-jährigen Chinesen in einem Discounter in der Waldstrasse. Der Notruf genügte dem 42-Jährigen auf den 23-Jährigen loszugehen und ihm gegen den Hals und ins Gesicht zu schlagen.

Polizist bei Einbrecherverfolgung geblitzt: Strafbefehl erhalten

4. August 2017 at 12:21

Polizist bei Einbrecherverfolgung geblitzt: Strafbefehl erhaltenSo ist Polizeiarbeit nicht möglich!

Es ist klar, dass sich das Recht von Staat zu Staat unterscheidet, da Gesetzgebung und Rechtsprechung unterschiedlich arbeiten und verschiedenen politischen Einflüssen unterliegen. Doch über die folgende Angelegenheit kann man in den meisten Ländern außerhalb der Schweiz nur den Kopf schütteln. Denn sie erschwert die Polizeiarbeit auf fahrlässige Weise ganz enorm!

Im November 2015 hatte eine Einbrecherbande einen Bankomaten in Genf (Schweiz) geknackt und war anschließend in Richtung französische Grenze geflüchtet. Die Polizei wurde alarmiert und mehrere Patrouillen nahmen die Verfolgung auf.

“ACAB” – Unbekannte beschmieren Dienststelle der Bundespolizei

3. August 2017 at 15:45

…und die Kollegen so: Stimmt, All Colours Are Beautiful!

“Hass, Provokation oder Wut könnten Auslöser einer Graffitischmiererei am Dienstgebäude der Bundespolizeiinspektion Stuttgart in der Martha-Schmidtmann-Straße sein.

Bislang unbekannte Täter besprühten am Samstag (29.07.2017) in der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr die Außenwand des Gebäudes mit schwarzer Farbe auf einer Fläche von etwa 1,5 qm mit dem Schriftzug “A.C.A.B.”. Theoretisch sind viele Interpretationen dieser Buchstabenkombination möglich, jedoch sind die Initialen hinreichend bekannt und durch mehrere Gerichtsurteile bereits bestätigt worden – gerade vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei um ein Gebäude der Polizei handelt.

Handlungsfähigkeit des Staates in Gefahr? Justiz und Polizei fehlen 22.000 Beamte

2. August 2017 at 21:36

Handlungsfähigkeit des Staates in Gefahr? Justiz und Polizei fehlen 22.000 BeamteIst die Handlungsfähigkeit des Rechtsstaates gefährdet? Die Gewerkschaft der Polizei und der Deutsche Richterbund sehen eine akute Gefährdung und haben sich deshalb in einem einmaligen Vorgang damit an die Öffentlichkeit gewandt.

Nach Aussage der Berufsverbände können Polizei und Justiz die innere Sicherheit nur noch mit Abstrichen gewährleisten. Es müssen dringend Polizisten, Richter und Staatsanwälte eingestellt werden.

“Die Probleme sind erheblich”, sagte der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Jens Gnisa. “Es knatscht in der deutschen Strafjustiz an allen Ecken und Enden.” Verfahren müssten eingestellt werden oder dauern viel zu lange. Besonders alarmierend sei, dass Angeklagte, deren Verfahren viel zu lange dauern, aus der Untersuchungshaft entlassen werden müssen.

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