Bundesgerichtshof verwirft Revision: Schüsse eines Reichsbürgers auf Polizisten bleiben Mord und Mordversuch aus niedrigen Beweggründen

6. Februar 2019 um 11:49 Uhr

Bundesgerichtshof verwirft Revision: Schüsse eines Reichsbürgers auf Polizisten bleiben Mord und Mordversuch aus niedrigen BeweggründenVielen wird der Vorfall im bayerischen Georgensgmünd noch in Erinnerung sein. Am 19. Oktober 2016 kam es zu einem Polizeieinsatz beim dort wohnhaften und als Reichsbürger bekannten Wolfgang P. Als Polizisten des Spezialeinsatzkommandos bei ihm vor der Tür standen, schoss der Reichsbürger durch die verschlossene Tür.

Wie bereits das Landgericht Nürnberg-Fürth in seinem Urteil 2017 feststellte, schoss der Täter insgesamt elf Mal, obwohl er wusste, dass es sich um Polizisten handelte, die bei ihm vor der Tür standen. Dadurch wurden zwei Beamte verletzt, ein SEK-Beamter, der 32-jährige Daniel Ernst, wurde lebensgefährlich verletzt und starb später in einer Klinik.

Straf- und Disziplinarverfahren: Polizist setzt grundlos Pfefferspray ein

5. Februar 2019 um 18:49 Uhr

Straf- und Disziplinarverfahren: Polizist setzt grundlos Pfefferspray einFehlverhalten von Polizisten kommt vor, Fehler zu machen ist menschlich. Zumindest dann, wenn die Situation falsch eingeschätzt wird. Wissentlich falsch zu handeln ist jedoch etwas, was nicht vorkommen darf und das hat, wie im folgenden Fall, die entsprechenden Konsequenzen.

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen Anfang Februar mitteilen (PDF-Datei), kam es bereits Ende Dezember des vergangenen Jahres zu einem Zwischenfall auf dem Parkplatz hinter der Wache Stephanitor. Demnach soll ein Polizist am 30. Dezember, zwischen 23 und 0 Uhr, grundlos Pfefferspray gegen einen 30-Jährigen eingesetzt haben.

Unterwegs mit dem grünen Band der Hoffnung: Polizei unterstützt Kinderhospizarbeit

5. Februar 2019 um 12:02 Uhr

Unterwegs mit dem grünen Band der Hoffnung: Polizei unterstützt Kinderhospizarbeit

Text und Bild: Polizeipräsidium Koblenz

Ab Sonntag, 10.02.2019 sorgen die Streifenwagen der Polizei in und um Koblenz nicht nur bei Verkehrssündern und Ganoven, sondern auch bei vielen Passanten und aufmerksamen Mitbürgern für Aufmerksamkeit.

Denn an den Antennen der Fahrzeuge flattert ein grünes Band mit weißem Schriftzug:

“10.02. Tag der Kinderhospizarbeit”

Seit einigen Jahren schon ist dieser 10. Februar fester Bestandteil im Terminkalender der Polizei. Die Betreuung von Kindern mit verkürzter Lebenserwartung und deren Familien ist eine Aufgabe, die sich die (oft ehrenamtlichen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Kinderhospize auf die Fahnen geschrieben haben.

Mit Blaulicht und Sirene: Polizist wegen Geschwindigkeitsübertretung bei Verfolgungsfahrt zu Geldstrafe verurteilt

4. Februar 2019 um 17:39 Uhr

Mit Blaulicht und Sirene: Polizist wegen Geschwindigkeitsübertretung bei Verfolgungsfahrt zu Geldstrafe verurteiltDie Verhältnismäßigkeit der Mittel ist uns Polizisten wohl bekannt. Sie bestimmt unser Handeln und schwebt als Richtlinie über jeder unserer Maßnahmen, nach der wir uns rechtlich messen lassen müssen. Das ist nicht nur in Deutschland so, auch die Schweizer Kollegen müssen sich daran halten.

Das hat ein Polizist aus Genf kürzlich ebenfalls feststellen müssen, als er wegen einer Geschwindigkeitsübertretung bei einer Verfolgungsfahrt zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Dabei hat das Verfahren nun den Weg durch sämtliche Instanzen vollzogen und das Bundesgericht urteilte endgültig.

Lebensrettung unter erschwerten Bedingungen: Polizisten öffentlich belobigt

4. Februar 2019 um 11:02 Uhr

Der Volksmund behauptet, die (Verwaltungs-) Mühlen mahlten langsam – doch sie malen und so erhielten zwei Polizisten aus dem Saarland 14 Monate nach ihrer Heldentat eine öffentliche Belobigung.

Polizeikommissarin Isabelle Görres und Polizeikommissar Steven Andler, beide von der Polizei Völklingen, wurden am 23. November 2017 zu einem Wohnhausbrand gerufen. Freilich muss nicht extra erwähnt werden, das Feuerwehr und Rettungsdienst ebenfalls alarmiert wurden, doch die beiden Beamten waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort.

Sie sahen den Qualm aufsteigen und wussten, dass sich noch jemand in dieser Wohnung befand. “Ich dachte mir zunächst nur: Oh je, noch keine Feuerwehr vor Ort. Dann hieß es für uns Augen zu und durch”, waren Kollegin Isabelles erste Gedanken.

Polizeifamilie auch unter vierbeinigen Kollegen: Blutspende rettet Diensthund

3. Februar 2019 um 17:48 Uhr

Polizeifamilie auch unter vierbeinigen Kollegen: Blutspende rettet DiensthundFüreinander einstehen, sich aufeinander verlassen können, das macht die Polizeifamilie aus. Dass das auch unter unseren vierbeinigen Kollegen so ist, zeigte sich Ende Januar, als ein Diensthund plötzlich schwer krank wurde und auf eine Blutspende angewiesen war, die er von einem anderen Diensthund erhielt.

Wie die Nürnberger Kollegen mitteilen, kam es bei dem achtjährigen deutschen Schäferhund Ivo am 24. Januar zu einem Notfall. Ein nicht bekannter Milztumor war geplatzt und die Fellnase verlor durch innere Blutungen sehr viel dieses lebenswichtigen Saftes.

Wir machen Pause und sind bald wieder für euch da

30. Januar 2019 um 09:54 Uhr

Wir machen Pause und sind bald wieder für euch da

“Emma” allein unterwegs: Polizisten kümmern sich um verloren gegangene Hündin

29. Januar 2019 um 20:29 Uhr

"Emma" allein unterwegs: Polizisten kümmern sich um verloren gegangene Hündin

Bild: Bundespolizeiinspektion Kassel

Ganz schön auf Trab gehalten hat eine junge Hündin am vergangenen Wochenende die Kollegen der Bundespolizei am Hauptbahnhof Kassel. Die schwarze Fellnase war dort alleine unterwegs und der Besitzer nicht zu finden.

Also nahmen die Kollegen die Hündin erst einmal mit auf die Wache und dort sorgte sich Kollegin Yvonne um den Ausreißer. Zwischenzeitlich konnte die Besitzerin ausfindig gemacht werden, die mit dem Zug von Kassel in Richtung Fulda unterwegs war.

Postwendend nahm sie den nächsten Zug zurück nach Kassel, um “Emma”, so heißt die 15 Monate junge Mischlingshündin, wieder in Empfang zu nehmen. Dort klärte sich die Sache auf:

Mit Laser Polizeihubschrauberbesatzung gefährdet: Sicherstellung und Feststellung des Beschuldigten

29. Januar 2019 um 16:09 Uhr

Mit Laser Polizeihubschrauberbesatzung gefährdet: Sicherstellung und Feststellung des Beschuldigten

Bild: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

Die Lasertechnik ist aus unserem Alltag nicht mehr hinweg zu denken und was geschieht, wenn eine Technologie alltäglich geworden ist, kann man immer wieder in Einsätzen erleben.

Besonders gefährlich wird es allerdings, wenn unsere Kollegen in den Cockpits der Polizeihubschrauber geblendet werden. Die Angriffe mittels Laserpointer auf Luftfahrzeuge sind mittlerweile ein ernst zu nehmendes Problem. Während es 2008 in Deutschland nur einen Fall gab, hatten sich die Vorfälle vier Jahre später mit 464 gemeldeten Fällen vervielfacht.

Kuriose Verfolgungsfahrt: Polizist verfolgt pöbelnden Jogger mit dem Dog-Scooter der Geschädigten

29. Januar 2019 um 08:27 Uhr

Kuriose Verfolgungsfahrt: Polizist verfolgt pöbelnden Jogger mit dem Dog-Scooter der GeschädigtenWenn wir von Verfolgungsfahrten berichten, dann sind Verfolger (Polizist) und Verfolgter (Bösewicht) meist mit einem Fahrzeug unterwegs. Wir berichteten auch schon davon, dass sich Kollegen Fahrräder ausborgten und so den flüchtigen Täter stellen konnten. Doch die Verfolgungsfahrt, über die wir nun berichten, ist außergewöhnlich und witzig zugleich.

Vorgestern Mittag war eine Frau mit ihrem Dog-Scooter auf dem Deichradweg in Worms (Rheinland-Pfalz) unterwegs, als ein Jogger ihr lautstark “blöde Kuh” entgegen warf und sie anschließend zu Boden stieß. Doch anstatt sich um die Gestürzte zu kümmern, lief der Jogger einfach weiter.

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