Maßkrugwurf auf Polizisten: Täter wird zu Gefängnisstrafe verurteilt

13. Mai 2019 um 19:30 Uhr

Vor knapp einem Jahr berichteten wir euch von einer Sonnenwendfeier in Geretsried (Bayern), bei der eine Gruppe junger Leute zuerst für Ärger sorgte und dann ihre Aggressionen gegen die alarmierten Polizisten richtete. Es kam zu massiven Beleidigungen, Widerstand und Körperverletzungsdelikten.

Einer der Täter warf einen Maßkrug auf die Polizisten und traf einen Beamten an Schulter und Oberarm. Es war nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass der Beamte keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitt. Er kam dennoch schwer verletzt in ein Krankenhaus und war eine Woche dienstunfähig.

Die Polizei konnte einen damals 18-jährigen Energie- und Gebäudetechniker festnehmen, der den Maßkrugwurf gestand und in Untersuchungshaft kam. Es wurde wegen gefährliche Körperverletzung und eines versuchten Tötungsdeliktes gegen ihn ermittelt.

“Schnauze voll” vom Muttertag? Autofahrer und Polizisten fangen “Geisterschaf” auf der Autobahn

13. Mai 2019 um 12:09 Uhr

"Schnauze voll" vom Muttertag? Autofahrer und Polizisten fangen "Geisterschaf" auf der Autobahn

Bild: Autobahnpolizei Göttingen

Geisterfahrer kennt ihr? Die einen sicher aus dem Verkehrsfunk, andere haben diese manchmal unheilvolle Begegnung schon selbst erlebt. Was aber ein “Geisterschaf” ist und wie es unfrisiert und flauschig auf der Autobahn unterwegs war, das erzählt unser Polizeibericht im Original von den Kollegen aus Göttingen (Niedersachsen):

Gibt es Muttertags-Stress auch bei Schafen? Diese tiefgreifende Frage stellte sich am frühen Sonntagmorgen (12.05.19) gegen 06.45 Uhr eine Funkstreife der Autobahnpolizei Göttingen bei der Suche nach einem Motiv dafür, warum sich ein ausgewachsenes Mutterschaf um diese Zeit wohl sonst auf der A 7 rumtreibt.

Dem noch nicht genug, trabte das unfrisierte, dafür flauschig anmutende Tier ganz locker zwischen den AS Northeim-Nord und Echte, also auf der Nordfahrbahn, in südliche Richtung und kam demzufolge anderen “Muttertags-Reisenden” als morgendliches “Geisterschaf” entgegen. In einem solchen Moment könnte man sich sicherlich problemlos die Frage stellen, ob das letzte Bier am Abend davor wirklich sein musste?

Auf dem Weg zum Dienst: Jungvogel auf der Straße gefunden

12. Mai 2019 um 11:25 Uhr

Auf dem Weg zum Dienst: Jungvogel auf der Straße gefunden

Bild: Kreispolizeibehörde Paderborn

Mit offenen Augen durch die Welt zu gehen ist irgendwie eine “Berufskrankheit” von uns Polizisten – und auch jemandem zu helfen, der Hilfe benötigt. So erging es auch Kollegin Isabell, die auf dem Weg zum Dienst war.

Da fand sie nämlich einen Jungvogel vor der mitten auf dem Gehweg saß und keinerlei Anstalten machte wegzufliegen. Die natürliche Scheu war nicht erkennbar und so konnte etwas nicht stimmen.

Isabell nahm den kleinen Piepmatz auf und nahm ihn mit auf die Dienststelle in Paderborn (Nordrhein-Westfalen). Dort gab es zur Stärkung erst einmal einen kräftigen Schluck Wasser, bevor der Federkleidträger in die fachkundigen Hände eine Tierpflegerin übergeben wurde.

Festnahme eskaliert: Polizeibekannter Täter entreißt Polizisten die Waffe und schießt auf ihn

11. Mai 2019 um 11:51 Uhr

Festnahme eskaliert: Polizeibekannter Täter entreißt Polizisten die Waffe und schießt auf ihnGestern Abend befanden sich Polizisten gegen 18:15 Uhr in Gotha (Thüringen) im Einsatz. Sie wollten Haftbefehle gegen einen polizeibekannten Mann vollstrecken, der unter anderem wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gesucht wurde.

Auch wenn die Beamten wussten, dass der Mann bereits in der Vergangenheit wegen seiner Aggressivität aufgefallen war, rechneten sie nicht mit dem, was dann geschehen sollte. Als sie nämlich den 37-Jährigen antrafen und festnehmen wollten, leistete dieser massiven Widerstand.

Bekenntnis: Berlin Neukölln benennt Straßen nach getöteten Polizisten

10. Mai 2019 um 19:46 Uhr

Bekenntnis: Berlin Neukölln benennt Straßen nach getöteten PolizistenIn Berlin Neukölln werden zwei Straßen nach getöteten Berliner Polizisten benannt. Dies hat der Ausschuss für Verkehr, Tiefbau und Ordnung der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung am vergangenen Mittwoch einstimmig beschlossen und folgt damit einem Antrag von SPD, CDU und Grünen.

Zwar muss die Beschlussvorlage noch von der Bezirksverordnetenversammlung verabschiedet werden, doch dies gilt als Formalität. Mit der Umbenennung der Straßen sollen die beiden Polizisten Uwe Lieschied vom Abschnitt 55 (Neukölln) und Roland Krüger vom Spezialeinsatzkommando gewürdigt werden, die beide im Ausübung ihres Dienstes getötet wurden.

Von der Theorie zum Ernstfall: Polizist wird nach Besprechung zur Suizidprävention zum Lebensretter

10. Mai 2019 um 11:11 Uhr

Von der Theorie zum Ernstfall: Polizist wird nach Besprechung zur Suizidprävention zum Lebensretter

Bild: Bundespolizei Baden-Württemberg via Twitter

Man stelle sich einmal vor, da trifft man sich mit Gleichgesinnten, bespricht ein bestimmtes Thema, sagen wir mal Suizidprävention, und wird auf dem Heimweg zum Lebensretter, weil man mit offenen Augen durch die Welt gegangen ist. Näher können sich Theorie und Ernstfall nicht sein.

Genauso geschehen am vergangenen Montagnachmittag. Ein Bundespolizist hatte an einer Besprechung zur Suizidprävention teilgenommen. Man bespricht, wie man Hinweise auf suizidale Gedanken erkennen und die Personen im Idealfall davon abbringen kann – oder darauf hinwirken, dass erst gar keine solchen Tendenzen entstehen, durch Gespräche und Vermittlung von Hilfsangeboten.

Familienzusammenführung: Rehkitzen purzeln nach Geburt eine Böschung hinunter

9. Mai 2019 um 12:16 Uhr

Familienzusammenführung: Rehkitzen purzeln nach Geburt eine Böschung hinunter

Bild: Stadtpolizei St. Gallen

Zu einer Familienzusammenführung kam es vorgestern, als Polizisten in St. Gallen (Schweiz) von einer Passantin den Hinweis erhielten, dass ein sehr junges Reh hilflos auf einem Waldweg liege. Scheinbar war das Kitz erst wenige Stunden auf der Welt und einen Hang hinunter gepurzelt.

Eine Streife der Stadtpolizei kümmerte sich um die Angelegenheit und konnte das Reh wie beschrieben antreffen. Als die Polizisten das Tier aufheben wollten raschelte es kurz und ein weiteres Kitz kam den Hang hinter gepurzelt.

Für die Kitze war es, da noch schwach auf den Beinen, nicht möglich zur Mutter zu gelangen und die Mutter rief ihrerseits schon nach ihrem Nachwuchs. Die Polizisten halfen hier gerne nach, nahmen die Kitze auf und legten sie oberhalb der Böschung wieder ab.

Kurz vor knapp: Polizeikontrolle rettet neun Geißlein vor dem Kochtopf

8. Mai 2019 um 11:37 Uhr

Kurz vor knapp: Polizeikontrolle rettet neun Geißlein vor dem KochtopfTierrettung ist ja irgendwie unser Steckenpferd (eins von vielen). Schon über viele Tierrettungen haben wir berichtet, doch diesmal hat es unsere tierischen Freunde vor dem Kochtopf gerettet.

Die Polizei in Völklingen (Saarland) erhielt die Information, dass in Heusweiler ein Fahrzeug stehe, in dem sich mehrere junge Ziegen befänden. Eine artgerechte Haltung war das nicht und so sah sich die Streife die Sache mal an.

Wegen Disziplinarverfahren? Polizist stirbt bei Alleinunfall

6. Mai 2019 um 18:34 Uhr

Wegen Disziplinarverfahren? Polizist stirbt bei AlleinunfallIhr habt sicher mitbekommen, dass in Hessen gegen mehrere Polizisten ermittelt wird, die angeblich rechtem Gedankengut anhängen, einer türkischen Anwältin sogar Drohbriefe geschrieben haben sollen.

Wir haben uns bislang, auch wenn wir die Sache aufmerksam verfolgen, bewusst heraus gehalten und nicht darüber berichtet. Einerseits, weil die Lage ständig in Bewegung und vieles noch unbewiesen ist. Andererseits, weil nicht nur Mitwisser mit den eigentlichen (möglichen) Tätern in einen Sack gesteckt werden, sondern gleich die ganze Polizei.

Informationssicherheit: Kein WhatsApp mehr auf Diensthandys

6. Mai 2019 um 11:50 Uhr

Informationssicherheit: Kein WhatsApp mehr auf DiensthandysWhatsApp ist der bekannteste Messenger weltweit, der wohl auf den meisten Handys installiert sein dürfte. Zwar gibt es Alternativen, kostenpflichtige wie kostenlose, doch die haben sich nicht durchsetzen können, Und das, obwohl WhatsApp zum von Datenschutzskandalen geschüttelten Facebook-Konzern gehört.

In Nordrhein-Westfalen war es daher bereits 2014 per Erlass verboten worden, diesen Messenger für dienstliche Belange zu nutzen. Zu groß waren die Bedenken, was mit den Daten geschieht, die darüber versendet werden. Doch daran gehalten haben sich wenige, denn es war einfach zu praktisch damit Bilder oder Informationen zu versenden.

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