Vorsätzliche Brandstiftung: Unbekannte steckten Eingangstür von Polizeiwache in Brand

28. Januar 2020 um 19:18 Uhr

ZEUGENAUFRUF

In der Nacht von gestern zu heute haben Unbekannte in Bremen die Eingangstür des Polizeireviers Steintor in Brand gesetzt. Zwar konnte die Feuerwehr den Brand schnell löschen, so dass die Flammen nicht ins Innere des Gebäudes greifen konnten, jedoch wurden Tür und Fassade stark beschädigt.

Die Kriminalpolizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und der Staatsschutz prüft nun einen politisch motivierten Hintergrund der Tat. Um den Betrieb des Reviers aufrecht zu erhalten, wurde eine mobile Wache aufgestellt, in der sich Bürger melden können.

☎️ Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter Telefon 0421-3623888.

Es ist einfach unglaublich, mit welcher Rücksichtlosigkeit nicht nur die Arbeit der Polizei behindert wird, sondern auch mit Menschenleben gespielt wird.

Ich wär’ so gerne Polizist: Echte Polizisten schnappen falschen “Kollegen”

28. Januar 2020 um 11:56 Uhr

Ich wär' so gerne Polizist: Echte Polizisten schnappen falschen "Kollegen"

Bild: Bundespolizei

Manch einer träumt davon irgendwann einmal ein echter Polizist sein zu dürfen. Während einige diesen Traum wahr machen können bleibt er für andere doch nur ein Traum. Bei einem allerdings mussten die Kollegen etwas nachhelfen, damit es besser auch ein Traum bleibt.

Am vergangenen Samstag informierte ein Bahnmitarbeiter die Bundespolizei am Hauptbahnhof Hagen über einen merkwürdigen Fahrgast. Dieser habe sich als Polizist ausgegeben, jedoch keinen Dienstausweis vorzeigen können. Als der Zug im Bahnhof einfuhr, kümmerten sich die Bundespolizisten um den vermeintlichen “Kollegen”.

Dieser trug tatsächlich ein schwarzes Uniformhemd mit dem deutlich sichtbaren Aufdruck “Polizei”. Neben einer Polizeidienstmütze des Landes Nordrhein-Westfalen hatte der 20-jährige Deutsche auch noch eine geladene Schreckschusspistole, ein nicht zugelassenes Pfefferspray, ein verbotenes Einhandmesser, Handschellen und eine Taschenlampe dabei, wie es im Polizeibericht heißt.

Demonstration Linksautonomer in Leipzig

25. Januar 2020 um 13:14 Uhr

Demonstration Linksautonomer in Leipzig

Wir wünschen einen ruhigen Einsatzverlauf und eine gesunde Heimkehr!

Im August 2017 verbot der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière die einschlägige Internetseite der Linksautonomen linksunten.indymedia. Der weitere Betrieb stellte damit eine Straftat dar und die Betreiber der Seite waren von einem Server in Frankreich nach Kanada umgezogen. Wir berichteten.

Kommende Woche wird die Rechtmäßigkeit des Ministererlasses vor dem Bundesverwaltungsgericht verhandelt. und die linke Szene hat bundesweit zu einer Demo heute in Leipzig aufgerufen. Unter dem Schlagwort “Tag (((i)))” möchte man gegen die ein Verbot der Seite demonstrieren und für sich das Presserecht deklarieren.

Gegenseitiges Verständnis: Notfallsanitäter fahren mit auf Streife

24. Januar 2020 um 12:51 Uhr

Gegenseitiges Verständnis: Notfallsanitäter fahren mit auf Streife

Bild: Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

Polizei und Rettungsdienste sind oft gemeinsam im Einsatz, doch nicht immer kommen sie zur selben Zeit am Einsatzort an und dann kann es wichtig sein zu wissen, wie man sich richtig verhält. So kann es für die Polizei interessant sein, wenn Rettungskräfte zu einer verletzten Person gerufen werden, wenn sich die Sanitäter die Auffindesituation merken, falls eine Straftat im Raume steht.

Um dieses gegenseitige Verständnis und damit eine noch bessere Zusammenarbeit zu fördern, haben das DRK Kreis Siegen-Wittgenstein und der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) eine Kooperation beschlossen, von der beide Seiten eigentlich nur profitieren können.

Ausschreitungen bei Anti-WEF-Demo: Passantin und Polizist verletzt

23. Januar 2020 um 19:01 Uhr

Ausschreitungen bei Anti-WEF-Demo: Passantin und Polizist verletztGestern Abend fand in Zürich (Schweiz) eine Demonstration der Gegner des Weltwirtschaftsforums (WEF, World Economic Forum) statt, bei dem es zu Ausschreitungen kam und mindestens zwei Personen verletzt wurden, darunter ein Polizist.

Wie berichtet wird, wurde gleich nach dem Start des Demonstrationszuges Pyrotechnik gezündet. Vermummte griffen aus der Distanz und im Schutz der Menschenmasse die Polizeikräfte mit Flaschenwürfen und Pyrotechnikbeschuss gezielt an.

Der Polizeibericht im Original: Und es hat Mäh gemacht

23. Januar 2020 um 12:09 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Und es hat Mäh gemachtManche Tiersachverhalte sind lustig oder einfach nur kurios. Dennoch behält man sie im Gedächtnis, weil sie eben einzigartig sind. Das dürfte bei den Kollegen in Hessen bei dem folgenden Vorfall ebenfalls so sein. Unser Polizeibericht im Original:

Am Mittwochnachmittag meldete sich eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses aus der Kernstadt von Büdingen bei der Polizei. Sie berichtete von ungewöhnlichen Geräuschen aus der Wohnung einer anderen Hausbewohnerin. Mehrfach habe sie ein “Mähen” wahrgenommen.

Auf Streifenfahrt: Polizisten retten unterkühlten Senior

21. Januar 2020 um 12:01 Uhr

Auf Streifenfahrt: Polizisten retten unterkühlten SeniorWie wichtig es ist, dass wir Polizisten auch einfach mal Streife fahren, ohne dass wir von Einsatz zu Einsatz hetzen, das zeigt der folgende Vorfall vom vergangenen Freitag. Wären die Polizisten nicht ihrem Bauchgefühl gefolgt, hätte das ein Menschenleben kosten können.

Abends gegen 21:30 Uhr befand sich eine Polizeistreife auf der A8 bei Meggenhofen (Österreich), als sie neben der Autobahn ein Auto bemerkten. Der Pkw stand mit Standlicht auf einem Güterweg, was den Beamten verdächtig vorkam. Also überprüften sie die Angelegenheit.

Weihnachtsfeier: Polizisten sammeln für den guten Zweck

20. Januar 2020 um 12:08 Uhr

Besinnliches Beisammensein, warme Worte zum Jahresausklang, Essen und Trinken. So stellt man sich eine Weihnachtsfeier vor. Warum hierbei nicht das Schöne mit einem guten Zweck verbinden? Das dachten sich auch die Kollegen der Verkehrsdirektion 1 in Koblenz (Rheinland-Pfalz).

Hier war die Dienstgruppe Schwerverkehr für die Ausrichtung verantwortlich und rief in geselliger Rund zu Spenden für das Hospiz St. Thomas im Westerwald auf. Solche Häuser sind oft auf Spendengelder angewiesen und man freut sich dort über jede noch so kleine Zuwendung.

Die anwesenden Polizisten und Pensionäre zeigte sich dann auch spendenfreudig und sammelten so 550 Euro ein. Anfang Januar erfolgte dann die Überreichung durch die Polizisten an eine Vertreterin des Hospizes, die sich sehr dankbar zeigte.

Die Sache hat allerdings auch einen ernsteren Hintergrund. Einer der Polizisten, Polizeihauptkommissar Jörg Ostermann, musste sich im vergangenen Jahr in besagtem Hospiz von seinem Vater verabschieden. Er weiß aus eigener Erfahrung, welch wichtige Arbeit die Mitarbeiter dort leisten.

In memoriam: Vor 20 Jahren bei Radarkontrolle erschossen

19. Januar 2020 um 19:21 Uhr

In memoriam: Vor 20 Jahren bei Radarkontrolle erschossenWeil der Täter Angst um seinen Führerschein hatte musste ein Polizist sterben, ein weiterer wurde verletzt. Dabei hätte der Täter gar keine Angst um seinen Führerschein haben müssen. Ein schicksalhafter Tag.

Am Nachmittag des 18. Januar 2000 bauten Polizeihauptmeister Günter Knöpfel und sein Kollege Matthias Schwab von der Polizei Bad Hersfeld (Hessen) eine Radarkontrolle auf der A4 zwischen Bad Hersfeld und dem Kirchheimer Dreieck auf. Bei Kilometer 364 galten 100 km/h erlaubte Höchstgeschwindigkeit.

Gegen 16:20 Uhr war die Anlage aufgebaut, die Funktionstests waren abgeschlossen und der Testfilm war gegen einen richtigen Filmstreifen ausgestauscht worden und die Beamten begannen mit den Messungen. Die Zeit verging und die Anlage tat ihre Arbeit.

Polizeiliche Kriminalstatistik: Erstmals Anzahl der Messerangriffe ausgewertet

18. Januar 2020 um 19:18 Uhr

Polizeiliche Kriminalstatistik: Erstmals Anzahl der Messerangriffe ausgewertetNordrhein-Westfalen ist eins der wenigen Bundesländer, das statistisch auswertet, wenn bei einer Straftat ein Messer eingesetzt wurde, entweder um zuzustechen oder damit zu drohen. Diese Statistik wurde Anfang 2019 eingeführt und damit liegt nun erstmals eine Auswertung vor, die vergangene Woche im Innenausschuss des Landtages vorgestellt wurde.

Demnach wurden im Jahr 2019 6.827 Straftaten registriert, bei denen ein Messer auf welche Art auch immer eingesetzt wurde. Hierbei wurden 6.736 Tatverdächtige erfasst, von denen 4.091 die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, 2.645 waren Nichtdeutsche.

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