“Schnauze voll” vom Muttertag? Autofahrer und Polizisten fangen “Geisterschaf” auf der Autobahn

13. Mai 2019 um 12:09 Uhr

"Schnauze voll" vom Muttertag? Autofahrer und Polizisten fangen "Geisterschaf" auf der Autobahn

Bild: Autobahnpolizei Göttingen

Geisterfahrer kennt ihr? Die einen sicher aus dem Verkehrsfunk, andere haben diese manchmal unheilvolle Begegnung schon selbst erlebt. Was aber ein “Geisterschaf” ist und wie es unfrisiert und flauschig auf der Autobahn unterwegs war, das erzählt unser Polizeibericht im Original von den Kollegen aus Göttingen (Niedersachsen):

Gibt es Muttertags-Stress auch bei Schafen? Diese tiefgreifende Frage stellte sich am frühen Sonntagmorgen (12.05.19) gegen 06.45 Uhr eine Funkstreife der Autobahnpolizei Göttingen bei der Suche nach einem Motiv dafür, warum sich ein ausgewachsenes Mutterschaf um diese Zeit wohl sonst auf der A 7 rumtreibt.

Dem noch nicht genug, trabte das unfrisierte, dafür flauschig anmutende Tier ganz locker zwischen den AS Northeim-Nord und Echte, also auf der Nordfahrbahn, in südliche Richtung und kam demzufolge anderen “Muttertags-Reisenden” als morgendliches “Geisterschaf” entgegen. In einem solchen Moment könnte man sich sicherlich problemlos die Frage stellen, ob das letzte Bier am Abend davor wirklich sein musste?

Ermittlungen wegen Brandstiftung in den eigenen Reihen?

30. April 2019 um 12:04 Uhr

Ermittlungen wegen Brandstiftung in den eigenen Reihen? 🧐

Nein, nicht wirklich. Aber man könnte es so verstehen 😅

Ein Fall von Polizeiprosa von der Polizei Wolfsburg via Twitter.

Tierischer Nachklatsch zu Ostern: Verfolgung mit Linienbus aufgenommen

24. April 2019 um 12:10 Uhr

Tierischer Nachklatsch zu Ostern: Verfolgung mit Linienbus aufgenommen

Bild und Text: Polizei Aachen

In Walheim (Nordrhein-Westfalen) war über Ostern nicht nur der Osterhase zu Besuch, sondern auch eine Herde Huftiere, die ausgebüchst war. Was diese Geschichte mit einer Dienstsporteinlage der Kollegen und einem Linienbus zu tun hat, könnt ihr in unserem Polizeibericht im Original nachlesen:

Nicht der Osterhase sondern sechs Pferde und ein Esel spielten am Ostersonntaq für einige Anwohner in Walheim und Kornelimünster eine nachhaltige Rolle.

Die Tiere waren eine Stunde nach Mitternacht am Iternberg in Walheim aufgetaucht. Gleich mehrere besorgte Anrufer meldeten dies der Polizeileitstelle. Also machten sich Beamte auf den Weg und trafen auf die kleine Herde, die recht zügig unterwegs war. Um näher an den Tieren dran zu sein und ihr Kreuz- und Querlaufen über die Straße zu verhindern, begleiteten die Beamten die Tiere zu Fuß.

Catch me if you can: “Geflügelpolizisten” fangen vermisste Pute

18. April 2019 um 11:44 Uhr

Catch me if you can: "Geflügelpolizisten" fangen vermisste Pute

Bild: Polizei Dortmund

Getreu dem obigen Filmtitel mussten Polizisten in Lünen (Nordrhein-Westfalen) besondere Anstrengungen unternehmen, um eine vermisste Pute wieder einzufangen. Und weil schon der Einsatz selbst einer gewissen Komik nicht entbehrte, verfasste der Kollege den Polizeibericht so unterhaltsam, dass wir ihn gerne zitieren möchten:

“Am Dienstag (16. April) gegen 8.45 Uhr wurde den Beamten ein äußerst komplizierter Sachverhalt zugewiesen: Auf der Kanalbrücke der Dortmunder Straße soll ein vermutlich unter Drogen stehender Truthahn sein Unwesen treiben. Dutzende Verkehrsteilnehmer seien bereits gefährdet worden. Zusätzliche Brisanz erhielt der Fall, als durch die Einsatzleitstelle bekannt gemacht wurde, dass am gestrigen Abend bereits eine Pute als vermisst gemeldet worden sei.

Widerstand und Beleidigung: Aus Hilfseinsatz wird Festnahme

15. April 2019 um 12:26 Uhr

Widerstand und Beleidigung: Aus Hilfseinsatz wird Festnahme

Bild und Text: Polizei Germersheim

Erpel-Einsatz[/caption]Den folgende Polizeibericht der Kollegen aus Germersheim (Rheinland-Pfalz) möchten wir gerne im Original weiterreichen, zeigt er doch eindrücklich, wie schnell ein Hilfseinsatz eskalieren kann:

Am frühen Freitagmorgen um 07:00 Uhr meldete ein besorgter Autofahrer eine am Boden festgefrorene Ente bei der Polizei in Germersheim. Besagte Ente, genauer gesagt handelte es sich um einen stattlichen Erpel, konnte tatsächlich neben der Joseph-Probst-Straße im Gras sitzend vorgefunden werden.

32. August: Wie das Datum eine Führerscheinfälschung offensichtlicher als offensichtlich machte

8. März 2019 um 11:40 Uhr

32. August: Wie das Datum eine Führerscheinfälschung offensichtlicher als offensichtlich machte

Bild: Polizei Dortmund

Besonders clever war ein Autofahrer in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) nicht, oder er war der Meinung, dass die Beamten, die ihn kontrollieren würden, die Fälschung nicht erkennen würden. Für uns der Polizeibericht im Original, der dem Autofahrer neben Führerschein (-fälschung) auch das Auto kostete:

Haben Sie schon einmal von diesem Monat mit 32 Tagen gehört? Dem August? Nicht? Wir auch nicht. Und deshalb wurden Beamte der Polizei Dortmund auch etwas misstrauisch, als ihnen bei einer Verkehrskontrolle ein Führerschein unter die Nase kam, auf dem ein ungewöhnliches Datum zu lesen war…

Der Polizeibericht im Original: Die Geschichte vom mustergültigen Notruf

19. Februar 2019 um 11:23 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Die Geschichte vom mustergültigen NotrufDas Leben schreibt bekanntlich die besten Geschichten und eine solche Geschichte ist den Kollegen in Herzogenrath und in Aachen geschehen. Protagonisten sind ein aufgeweckter, aber hilfloser Elfjähriger, eine Polizistin in der Leitstelle in Aachen und ihre Kollegen im Streifenwagen in Herzogenrath:

Absolut pfiffig der Junge. So lautet das Urteil der Polizei über einen 11-jährigen Jungen aus Herzogenrath. Der Bursche hatte sich mit seinem Fahrrad verfahren, wusste nicht mehr weiter, sein Handy hatte kein Guthaben mehr, also wählte er die “110”, die geht ja immer. Der Freund und Helfer machten ihrem Titel alle Ehre.

Der Polizeibericht im Original: “Oma Schleswig” und die Suche nach dem verlorenen Weihnachtsgeld

7. Januar 2019 um 12:22 Uhr

Der Polizeibericht im Original: "Oma Schleswig" und die Suche nach dem verlorenen WeihnachtsgeldDie Polizei Kiel (Schleswig-Holstein) sucht im Zusammenhang mit der Abgabe dreier Briefumschläge durch einen ehrlichen Finder nach den Besitzern und hat den Polizeibericht so originell verfasst, dass wir ihn gerne im Original weitergeben möchten:

Bei dieser Geschichte handelt es sich, wie sich vermuten lässt, nicht um eine Kopie der legendären Filmreihe um Harrison Ford als Indiana Jones, dem die Peitsche schwingenden Universitätsprofessor. Hier ist der Sachverhalt ganz schnell und einfach erzählt, ohne dass Autos in die Luft fliegen, Gegner in Schlangengruben fallen oder Höhlen in sich zusammenbrechen.

Der Polizeibericht im Original: Lesen und Lächeln

5. Januar 2019 um 11:54 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Lesen und Lächeln

Bild und Text: Kreispolizeibehörde Wesel

Die Polizei bekommt über den Notruf täglich Anrufe, die keine Notsituation darstellen, noch sonst irgendwie das Tätigwerden der Polizei erfordern. Soweit, so normal. Doch die Kollegen in Wesel (Nordrhein-Westfalen) hatten einen ganz besonderen Anrufer, der seinen Fehler – trotz seines Alters – erkannte:

Für viele von uns sind gute Vorsätze bereits am ersten Januar wie ein Schüppchen Schnee am Nordpol. Nämlich in der Versenkung verschwunden.

Ähnlich verhält es sich mit Umgangsformen. Sich entschuldigen, wenn man einen Fehler gemacht hat? Abstreiten oder ignorieren ist leichter, als einen Parkplatz in Düsseldorf zu finden.

Reh oder Rentier: Geheimnis um Freiburger Rudolph geklärt

24. Dezember 2018 um 08:14 Uhr

Reh oder Rentier: Geheimnis um Freiburger Rudolph geklärtEine weihnachtliche Geschichte trug sich im Advent in Freiburg zu und die Kollegen haben ihren Bericht so schön geschrieben, dass man die Geschichte erfinden müsste, wäre sie nicht so geschehen:

Am Donnerstag 06.12.2018 vermeldete die Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit des PP Freiburg:

“Ob es tatsächlich ein Reh war, wie von einem Zeugen gemeldet, oder nicht doch eher ein Rentier, das am Nikolaustag auf dem Messegelände an der Madison-Allee gesichtet worden war, bleibt ein vorweihnachtliches Geheimnis. Kurz nach 08.00 Uhr war bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass sich das vierbeinige Wildtier in das wohl nicht komplett umzäunte Gelände verirrt hatte. Als die Beamten kurze Zeit später eintrafen, war es jedoch verschwunden. Falls es ein normales Reh war, hatte es vermutlich ein Loch nach draußen gefunden. Falls es doch ein Rentier mit roter Nase gewesen sein sollte, dürfte es einfach abgehoben haben und in elegantem Fluge dem Schlitten des Weihnachtsmannes gefolgt sein. wr”

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