Wenn der Dienst krank macht: Polizisten mit Hantavirus infiziert

18. November 2019 um 19:05 Uhr

Dass der Dienst bisweilen krank machen kann, darüber haben wir schon berichtet. Sei es durch tätliche Angriffe oder durch Bisswunden oder Spuckattacken des polizeilichen Gegenübers. Hier liegt die Ursache aber offenbar im Zustand der Räumlichkeiten einer Polizeiunterkunft und das machte nun drei Polizisten krank.

Die Rede ist vom Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen (Baden-Württemberg, vormals Bereitschaftspolizei). Dort sind drei Polizisten aus verschiedenen Aufgabenbereichen an dem Hantavirus erkrankt. Dieser wird zumeist durch Kot und Urin von Nagetieren übertragen und kann zu hohem Fieber, schwere Lungenerkrankungen und Nierenversagen, bei schwerem Verlauf auch zum Tod führen.

Die Ursache liegt wohl in den Kelleräumen der Unterkunft, die mittlerweile gesperrt und nur noch unter Vollschutz betreten werden dürfen. Diese Erkrankungen haben zu Besorgnis in der Kollegenschaft geführt. Die Sorge war sogar so groß, dass Beamte zu einem Fußballhochrisikospiel ohne ihre Schutzausstattung ausgerückt sind, weil diese in den Kellern gelagert wird.

Verfolgungsfahrt nach Rotlichtverstoß: Streifenwagen gerammt, Polizist angefahren, Schusswaffengebrauch

14. November 2019 um 20:39 Uhr

Verfolgungsfahrt nach Rotlichtverstoß: Streifenwagen gerammt, Polizist angefahren, Schusswaffengebrauch

Bild: Police Grand-Ducale

Der folgende Vorfall hat alles, was man auch in einen guten Krimi im Fernsehen zu sehen bekommen würde. Doch hatte sich das keine Regisseur ausgedacht, für den es auch wichtig gewesen wäre, dass niemand zu Schaden kommt. Hier war alles echt und Verletzte gab es leider auch.

Einer Streife der Polizei Luxemburg war ein Mercedes aufgefallen, weil der Fahrer eine rote Ampel missachtet hatte. Die Polizisten wollten den Wagen stoppen und einer Kontrolle unterziehen. Doch darauf hatte der Fahrer überhaupt keine Lust und gab Gas.

Auf Schuld folgt Unschuld: Angeklagter freigesprochen – Polizist trägt bleibende Schäden davon

11. November 2019 um 19:24 Uhr

Auf Schuld folgt Unschuld: Angeklagter freigesprochen - Polizist trägt bleibende Schäden davonEs ist der Grundsatz eines Rechtsstaates, dass niemand, der einer Tat nicht zweifelsfrei überführt werden kann, dafür auch nicht bestraft werden kann. Dennoch wird man bei dem folgenden Fall das Gefühl nicht los, es mit einer Justizposse zu tun zu haben.

Rückblick

Der Vorfall liegt nun schon vier Jahre zurück. Im August 2015 kam es im niedersächsischen Meckelfeld auf dem Dorffest zu einer Schlägerei, zu der die Polizei gerufen wurde. Ein damals 31-jähriger Polizist war einer der Ersten am Einsatzort und wurde von einem Mann unvermittelt geschlagen, so dass der Polizist zu Boden ging und mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlug.

Nach Schlägerei auf Flaniermeile: Polizisten mit Flaschen und Gegenständen beworfen

6. November 2019 um 20:27 Uhr

Die Ansichten darüber, was in der Nacht zum vergangenen Sonntag am Rudolfskai in Salzburg (Österreich) geschah, gehen wie so oft weit auseinander. Während die einen von Ausschreitungen und tumultartigen Szenen sprechen, kritisieren anderen den Einsatz der Polizei als überzogen.

Türsteher eines Lokals an der Flaniermeile hatten die Polizei alarmiert. In der Nacht zum Sonntag war es zum Raufhandel (größere Schlägerei) gekommen und die Polizei sollte wieder für Ordnung sorgen. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden eine aggressiv geladene Stimmung vor, so dass Unterstützung angefordert wurde.

Als eine halbe Stunde später zunächst genügend Kräfte vor Ort waren, eskalierte die Stimmung auf Seiten des polizeilichen Gegenübers. Die Polizisten wurden mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzten. Zwei Rädelsführer wurden festgenommen, woraufhin sich die Einsatzkräfte zurück ziehen und ihre Ausrüstung dem Gegebenheiten anpassen mussten.

Gewaltexzess auf Halloweenparty: Polizist zusammengeschlagen und -getreten

1. November 2019 um 18:45 Uhr

Gewaltexzess auf Halloweenparty: Polizist zusammengeschlagen und -getretenVielerorts gab es gestern sogenannte Halloweenpartys und wie das so ist, wenn Alkohol und Drogen im Spiel sind, gab es Stress. Meist unter den Teilnehmern und die Polizei musste anrücken. Eine Meldung sticht jedoch heraus. Der Vorfall forderte einen schwer verletzten Polizisten.

Bereits vor diesem Vorfall war es immer wieder zu tätlichen Auseinandersetzungen unter den Veranstaltungsteilnehmern in Mainz (Rheinland-Pfalz) gekommen und die Polizei musste mit mehreren Streifen anrücken. Gegen 02:04 Uhr war es im Foyer der Veranstaltungshalle abermals zu einer Auseinandersetzung zwischen einer zehnköpfigen Personengruppe und dem Sicherheitspersonal gekommen, bei der wohl auch Möbel geworfen wurden.

Pannenfahrzeug abgesichert: Lkw fährt in Polizeifahrzeug und verletzt zwei Polizisten

1. November 2019 um 11:53 Uhr

Pannenfahrzeug abgesichert: Lkw fährt in Polizeifahrzeug und verletzt zwei Polizisten

Bild: Polizei Oberbayern Nord via Twitter

Unsere Kollegen aus Oberbayern Nord sprechen von einem Schutzengel, den die Kollegen offenbar mit an Bord hatten. Auch wenn beide Beamte scheinbar nicht nur leichtverletzt blieben, hätte die Sache allerdings viel schlimmer ausgehen können.

In der Nacht von vorgestern auf gestern wurde der Polizei im Baustellenbereich der A9 bei Holledau gegen 01:20 Uhr ein Pannenfahrzeug gemeldet. Eine Streife begab sich dorthin und sicherte das Fahrzeug ab.

Ansteckungsgefahr: Fahrraddieb beißt Polizisten dienstunfähig

27. Oktober 2019 um 20:04 Uhr

Ansteckungsgefahr: Fahrraddieb beißt Polizisten dienstunfähigVorgestern Abend konnte ein Polizist einen mutmaßlichen Fahrraddieb im Rahmen der Fahndung stellen. Dieser leistete Widerstand und biss dem Polizisten in die Hand. Das Problem dabei: Der Widerständler hat laut eigenen Angaben Hepatitis C.

Gegen 22:45 Uhr erwischte der Fahrradbesitzer einen Mann in Wien (Österreich) dabei, wie er mit einem Seitenschneider das Fahrradschloss knacken wollte. Der Fahrraddieb bemerkte, dass er ertappt worden war und flüchtete. Der Fahrradbesitzer alarmierte die Polizei.

Heißes Pflaster Berlin: Drogendealer und Demonstranten greifen Polizisten an – Versuchter Dienstwaffenraub und Munitionsraub

24. Oktober 2019 um 19:13 Uhr

Heißes Pflaster Berlin: Drogendealer und Demonstranten greifen Polizisten an - Versuchter Dienstwaffenraub und MunitionsraubBerlin ist ein heißes Pflaster, jedenfalls, was uns Polizisten angeht. Dass Polizisten angegriffen werden, ihnen zumindest versucht wird die Dienstwaffe zu entreißen, ist auch schon anderswo vorgekommen. Allerdings kam es nun in Berlin innerhalb von einer halben Woche zu zwei Vorfällen und es war in beiden Fällen genau das Klientel, welches das politische Klima (zumindest gefühlt) mehr fördert als Polizisten: Drogendealer und Demonstranten.

Fall 1: Demonstrant schlägt Polizisten nieder und entreißt ihm das Reservemagazin

Auf einer pro-kurdischen Demonstration in Neukölln kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten. Als ein Polizist gerade dabei war eine Festnahme durchzuführen, wurde er von einem anderen Demonstranten zu Boden gerissen.

Widerstand bei Hilfseinsatz: Mann verletzt acht Polizisten

21. Oktober 2019 um 19:14 Uhr

Widerstand bei Hilfseinsatz: Mann verletzt acht PolizistenVorgestern Abend wurden bei einem Hilfseinsatz in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) insgesamt acht Polizisten verletzt. Dieser Einsatz zeigt mal wieder, wie unberechenbar Menschen sein können, die sich in einer Ausnahmesituation befinden und zudem Medikamentenmissbrauch betrieben haben.

Gegen 18:45 Uhr erschien eine Frau auf der Dienststelle und erklärte, dass sie sich Sorgen um ihren Mann mache. Der 40-Jährige habe in der gemeinsamen Wohnung eine große Menge Medikamente zu sich genommen. Sofort alarmierten die Polizisten den Rettungsdienst der Feuerwehr und begaben sich gemeinsam mit diesen in die Wohnung.

Von Autodieb angefahren: Polizistin schwebt nicht mehr in Lebensgefahr

18. Oktober 2019 um 12:04 Uhr

Von Autodieb angefahren: Polizistin schwebt nicht mehr in LebensgefahrAm vergangenen Montag berichteten wir euch von einem Vorfall in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz). Nachdem zuvor ein BMW aus einer Garage gestohlen worden war durchbrach der Autodieb später in Winterthur eine Straßensperre und fuhr hierbei eine Polizistin der Kantonspolizei Zürich an.

Ralph Hirt, Mediensprecher der Kantonspolizei, erklärte nun, dass sich die 39-jährige Beamtin nicht mehr in Lebensgefahr befände und ihr Zustand stabil sei. Sie befände sich weiterhin im Spital.

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