Schüsse und Geiselnahme: Abzuschiebender entriss Polizisten die Waffe

18. Januar 2018 at 19:18

Schüsse und Geiselnahme: Abzuschiebender entriss Polizisten die WaffeAsylbegehrenden, deren Antrag abgelehnt wird, wird für gewöhnlich die Möglichkeit gegeben selbst auszureisen. Wenn dies nicht erfolgt, kann die Abschiebung zwangsweise durchgeführt werden. Bei einer dieser Abschiebungsmaßnahmen, bei der die Polizei unterstützend eingesetzt wurde, kam es in der vergangene Nacht zu einem Zwischenfall, bei dem nur durch Glück keiner der eingesetzten Kräfte verletzt wurde.

Gegen 3.30 Uhr waren zwei Polizisten der Polizei Gütersloh, ein Mitarbeiter des Ausländeramts Gütersloh, ein Arzt und ein Sicherheitsdienstmitarbeiter gemeinsam in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung in Borgholzhausen, um eine aserbaidschanischen Familie abzuschieben. Die Einsatzkräfte konnten die Familie, Ehemann und Ehefrau, sowie die beiden erwachsenen Töchter, in der Wohnung antreffen.

Tödlicher Verkehrs-“unfall” bei Viersen: Die lebensgefährlich verletzte Polizistin ist “über den Berg”

16. Januar 2018 at 9:53

Gut drei Wochen nachdem ein ukrainischer Lkw-Fahrer vermutlich mit voller Absicht auf der A61 in den Streifenwagen der Kollegen aus Viersen gefahren war und 200 m vor sich hergeschoben hatte, durfte nicht nur der 22-Jährige Polizeibeamte, der auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, das Krankenhaus verlassen, auch die lebensgefährlich verletzte Beamtin ist nun “über den Berg”.

Das sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Presse. Die 48-jährige überlebte mit knapper Not und lag seit dem 27. Dezember 2017 auf der Intensivstation. Ihr Zustand war zuletzt zwar stabil, Lebensgefahr konnte aber zunächst nicht ausgeschlossen werden. Das scheint nun eine gute Wendung genommen zu haben.

Schläge, Tritte, Stiche: Vier Angriffe und zwei schwer verletzte Polizisten in nur einer Nacht in Regensburg

15. Januar 2018 at 20:40

Schläge, Tritte, Stiche: Vier Angriffe und zwei schwer verletzte Polizisten in nur einer Nacht in RegensburgDie Kollegen in Regensburg haben in der Nacht von Freitag auf Samstag eine gewaltbeladene Schicht erlebt, wie sie beispiellos ist. Quer über die Stadt verteilt wurden Polizisten während teils banaler Einsätze angegriffen, geschlagen, getreten, versucht auf sie einzustechen, so dass zwei Polizisten bis auf weiteres nicht mehr dienstfähig sind. In einem Fall wird wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.

Wegen einer Ruhestörung wurden Polizisten zu einer lautstarken Party gerufen. Als die Polizisten vom Gastgeber die Personalien aufnehmen wollten, schubste dieser die Beamten, einer fiel zu Boden. Dann beteiligten sich die Partygäste und überschütteten die Polizisten mit Bier und beleidigten die Beamten.

Wohnungsdurchsuchung und Suspendierung: Polizist aus München soll sich an G20-Ausschreitungen beteiligt haben

13. Januar 2018 at 19:13

Wohnungsdurchsuchung und Suspendierung: Polizist aus München soll sich an G20-Ausschreitungen beteiligt habenEs ist ein ungeheuerlich Vorwurf, dem sich ein Polizist aus München nun ausgesetzt sieht. Nicht nur, dass er sich gegen die eigenen Kollegen gerichtet und sie mit einer Bierdose beworfen haben soll, es waren die eigenen Kollegen, die ihn auf den Fahndungsbildern erkannten.

Kurz vor Weihnachten 2017 berichteten wir darüber, dass die Polizei Hamburg nach bislang nicht identifizierten Gewalttätern, die während der Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg zahlreiche Sachschäden verursachten und Polizisten durch tätliche Angriffe verletzten, mit Veröffentlichung von Fahndungsbildern sucht. Genau ein solches Fahndungsbild führte nun zu dem Verdacht, der einen Münchner Polizisten belastet.

Silvestereinsatz, eine Bilanz: Feuerwehrkameraden mit scharfen Schusswaffen bedroht, Polizisten verletzt, Wasserwerfereinsatz

3. Januar 2018 at 9:30

Silvestereinsatz, eine Bilanz: Feuerwehrkameraden mit scharfen Schusswaffen bedroht, Polizisten verletzt, WasserwerfereinsatzNatürlich wurde der Beginn des neuen Jahres auch friedlich gefeiert, aber bei unserer Recherche in den Einsatzmeldungen mussten wir aus der schieren Füllen eine Auswahl treffen. Und in den berichteten Fällen blieb es nicht so friedlich, wie es hätte bleiben sollen. Besonders Besorgnis erregend sind die tätlichen Übergriffe auf Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gleichermaßen.

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Mehrere Polizisten in Berlin verletzt

Die Polizei Berlin erhielt zwischen 18 und 6 Uhr bei der Einsatzleitzentrale 3.084 Notrufe (Vorjahr 3.123). Insgesamt mussten die Beamten 1.732 Einsätze (Vorjahr 1.669) bewältigen, darunter am häufigsten Einsätze wegen des unsachgemäßen Umgangs mit Pyrotechnik, wegen Schlägereien und Sachbeschädigungen.

Mordkommission gegründet: Lkw-Fahrer könnte Polizistin vorsätzlich getötet haben

29. Dezember 2017 at 9:20

Mordkommission gegründet: Lkw-Fahrer könnte Polizistin vorsätzlich getötet habenVorgestern Abend starb eine junge Polizistin auf der A61 bei Viersen durch die Hand dessen, nachdem sie fahndete: Einem Lkw-Fahrer, der laut niederländischen Kollegen betrunken unterwegs sein sollte. Wie wir berichtete hatte der bulgarische Lkw-Fahrer tatsächlich 2 Promille Alkohol im Blut.

Mit diesem Alkoholeinfluss verursachte der Lkw-Fahrer den folgenschweren Zusammenstoß mit dem Streifenwagen, der auf der A61 stand, um nach genau diesem Lkw Ausschau zu halten. Im Streifenwagen saßen zwei Polizistinnen und ein Polizist. Die 23-jährige Beamtin war sofort tot, die 48-jährige Kollegin wurde lebensgefährlich und er 22-jährige Polizist schwer verletzt.

Widerstand nach Schlägerei: Polizist bricht nach Sprung in den Nacken zusammen

26. Dezember 2017 at 22:00

Widerstand nach Schlägerei: Polizist bricht nach Sprung in den Nacken zusammenAuch wenn Weihnachten das Fest des Friedens und der Familie ist, gibt es dennoch Leute, die davon nicht viel halten. Der folgende Fall steht exemplarisch für all die Widerstände und Übergriffe auf Polizisten, die über die Feiertage stattgefunden haben.

In der Nacht zum Heiligen Abend, gegen 02:00 Uhr, kam es in einem Lokal bei den U-Bahn Bögen in Wien (Österreich) zu einer Schlägerei. Vier junge Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren hatten zwei Lokalgäste attackiert. Als ein weiterer 25-jährige Gast dazwischen gehen wollte, wurde auch er von den Tätern geschlagen.

Der 21-jährige Täter soll die Gäste auch mit einem Messer bedroht haben. Die alarmierten Polizisten griffen durch und konnten insgesamt fünf Personen festnehmen. Während der Festnahmen jedoch richtete sich die Gewalt gegen die Einsatzkräfte.

Nach beispiellosem Gewaltexzess in Düren: Schwer verletzter Polizist immer noch dienstunfähig

22. Dezember 2017 at 9:38

Nach beispiellosem Gewaltexzess in Düren: Schwer verletzter Polizist immer noch dienstunfähig

Haupttäter zu Haftstrafe verurteilt

Im November 2016 berichteten wir über einen Vorfall in Düren (Nordrhein-Westfalen), bei dem in beispielloser Art und Weise Gewalt gegen Polizisten angewendet wurde. Verletzt wurden damals zehn Polizisten, einer davon schwer, da ihm mit einem Radmutterschlüssel ins Gesicht geschlagen wurde.

Seinen Ursprung hatte der Vorfall in einem Parkverstoß, der durch einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes geahndet werden sollte. Als dieser dann vom Fahrzeughalter und seiner Familie bedrängt worden war, rief er die Polizei.

Wir zitieren noch einmal das damalige Statement von Oberstaatsanwalt Wilhelm Muckel: Auf die eingesetzten Polizisten wurde “ohne Rücksicht eingetreten und eingeschlagen. Ein Beamter wurde in den Schwitzkasten genommen. Ihm wurde mit einem Radmutternschlüssel gezielt ins Gesicht geschlagen.”

Onlinehetze gegen angeschossene Polizistin: Politiker zu Geldstrafe verurteilt

14. Dezember 2017 at 12:40

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir, dass der Schütze von Unterföhring, der eine Polizistin in den Kopf geschossen hatte, wohl nicht schuldfähig ist. Gestern gab es eine weitere juristische Entscheidung, die in direktem Zusammenhang mit der schrecklichen Tat steht.

Ein damaliger Politiker der Piratenpartei Brandenburg, Thomas Goede, hatte noch am Tattag unter dem Usernamen DreiBart auf Twitter folgenden Kommentar abgegeben:

“So ein Tag, so wunderschön wie heute. Weg mit dem Bullendreck. Ich mach mal den Champus auf. 😀 #ACAB”

Versuchter Polizistenmord: Täter von Unterföhring nicht schuldfähig

11. Dezember 2017 at 21:00

Versuchter Polizistenmord: Täter von Unterföhring nicht schuldfähigSchon mehrfach berichteten wir über den Vorfall von Unterföhring (Bayern), wo ein Täter am 13. Juni dieses Jahres einem Polizisten die Dienstwaffe entriss und damit einer Polizistin in den Kopf schoss. Die 26-jährige Beamtin wurde lebensgefährlich verletzt und befindet sich seit drei Monaten in einer Spezialklinik in Sachsen. Ihr Gesundheitszustand ist nach wie vor unverändert.

Die Tat wurde von der Anklagebehörde als vorsätzliche Körperverletzung in Tatmehrheit mit versuchtem Mord eingestuft. Nun hat die Staatsanwaltschaft München I bekannt gegeben, dass der zum Tatzeitpunkt geistig verwirrte Täter nicht schuldfähig sei. Dies habe wohl zur Folge, dass keine Anklage erhoben werden kann, sondern lediglich eine Antragsschrift möglich sei.

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