Amtshilfeeinsatz für Gerichtsvollzieher: Fünf Polizisten verletzt

9. März 2017 um 9:54 Uhr

Amtshilfeeinsatz für Gerichtsvollzieher: Fünf Polizisten verletztGestern Vormittag verletzte ein 54-Jähriger aus Sindelfingen (Baden-Württemberg) mehrere Beamte im Zuge polizeilicher Amtshilfemaßnahmen.

Im Rahmen der Amtshilfe unterstützten die Polizisten die Gerichtsvollzieherin bei der Durchführung einer Maßnahme. Ein Gericht hatte die Zwangsräumung bei dem Mann angeordnet.

Der 54-Jährige hatte sich in seiner Wohnung verbarrikadiert und öffnete nicht, so dass den Polizisten keine andere Wahl blieb, als die Tür gewaltsam zu öffnen. Der Bewohner wartete hinter der Tür bereits auf die Beamten und besprühte die Polizisten sofort mit Pfefferspray. Er traf fünf Beamte im Gesicht und verletzte sie leicht.

Hausbesetzer stellten Sprengfallen: Fünf Polizisten verletzt

6. März 2017 um 20:42 Uhr

Hausbesetzer stellten SprengfallenBereits am Mittwochmorgen, den 22. Februar 2017, kam es durch die Kantonspolizei Bern (Schweiz) zu einer Räumung an der Effingerstrasse in Bern, einer besetzten Liegenschaft, nachdem ein Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung, sowie ein Antrag zur polizeilichen Räumung, eingegangen war.

Mittlerweile kommen immer mehr Details zu dieser Räumung ans Licht. Ganze Feuerwerksbatterien feuerten die Besetzer auf die Köpfe der eingesetzten Beamten ab.

Die Besetzer des Hauses bewarfen die Polizisten nicht nur mit sämtlichen Hausrat, nein es wurden sogar Fallen aufgestellt. Für die Beamten muss dies der reinste Spießrutenlauf gewesen sein.

Für Attacke auf Polizisten muss Schläger vier Jahre in Haft

5. März 2017 um 9:44 Uhr

Für Attacke auf Polizisten muss Schläger 4 Jahre in HaftPolizist erlitt bleibende Schäden

Der Fall liegt mittlerweile anderthalb Jahre zurück. Damals, im August 2015, kam es im niedersächsischen Meckelfeld auf dem Dorrfest zu einer Schlägerei, zu der die Polizei gerufen wurde. Ein damals 31-jähriger Polizist war einer der Ersten am Einsatzort und wurde von einem Mann unvermittelt geschlagen, so dass der Polizist zu Boden ging und mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlug.

Der Beamte wurde mit schwersten Schädel-Hirn-Verletzungen in eine Hamburger Klinik verbracht, wo er notoperiert und in ein künstliches Koma versetzt wurde. Es bestand akute Lebensgefahr.

Zwei Männer, 31 und 35 Jahre alt, waren im Rahmen der Ermittlungen vor Ort unter Tatverdacht geraten, zumal einer von ihnen, der spätere Angeklagte, die Rettungsmaßnahmen am Polizisten noch hämisch kommentierte. Ermittelt wurde wegen versuchten Totschlags.

Weil Hund nicht angeleint war: Frau beißt Polizisten

4. März 2017 um 9:59 Uhr

Weil Hund nicht angeleint war: Frau beißt PolizistenIn Klagenfurt/Annabichl (Österreich) entzog sich eine 26-jährige Frau polizeilichen Maßnahmen, beschimpfte die Polizisten, flüchtete und warf mehrere Päckchen Drogen weg. Bei der Festnahme biss sie einen Polizisten und verletzte eine weitere Beamtin leicht.

Am Mittwoch Nachmittag war eine 26-Jährige mit ihrem 21-jährigen Bruder in Annabichl stadteinwärts unterwegs. Die Geschwister hatten einen Pitbull-Dingo-Mischling dabei. Der Hund war weder angeleint noch trug er einen Maulkorb, wie es eigentlich vorgeschrieben ist. Die Polizisten forderten die 26-Jährige und den 21-Jährigen auf den Hund anzuleinen, was ihnen scheinbar völlig egal war.

Polizist soll Verkehr regeln und wird bei Unfall lebensgefährlich verletzt

3. März 2017 um 20:15 Uhr

Polizist soll Verkehr regeln und wird bei Unfall lebensgefährlich verletztGestern Morgen, gegen 08:55 Uhr, wurde in Bremen die Ampelanlage an der Kreuzung Hansestraße/Hans-Böcklerstraße gewartet. Hierzu war es notwendig, die Ampel auszuschalten, was möglicher Weise die Verkehrsregelung durch einen Polizisten notwendig machte.

Aus diesem Grunde waren zur oben genannten Uhrzeit zwei Polizisten im Einsatz, die im Bedarfsfall den Verkehr regeln sollten. Als sie sich im Kreuzungsbereich bereit hielten, kam es zwischen zwei Fahrzeugen zu einem Verkehrsunfall.

Eines der Fahrzeuge, ein Mercedes, schleuderte durch die Wucht des Aufpralls in Richtung des 55-jährigen Polizisten, der in Höhe der Fußgängerfurt bereit stand, erfasste den Beamten und riss ihn zu Boden.

Der Polizist erlitt hierbei lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus verbracht.

Wir senden die allerbesten Genesungswünschen nach Bremen, verbunden mit der Hoffnung, dass der Kollege möglichst wieder vollständig genesen wird. 🍀

Sei stark, lieber Kollege! Deine Liebsten brauchen dich!

Marode Schießstände: Berliner Polizeiführung wusste seit 2011 Bescheid und unternahm nichts

2. März 2017 um 20:09 Uhr

Wir berichteten bereits mehrfach über die maroden Berliner Schießstände der Polizei. Auch beim rbb waren sie des Öfteren ein Thema, doch nun kamen neue und erschreckende Informationen ans Licht der Öffentlichkeit.

Die damalige Berliner Polizeipräsidentin Margarete Koppers wusste laut einem Protokoll, das dem rbb vorliegt, über die gesundheitlichen Risiken auf Berliner Schießständen Bescheid. Sie hat offenbar über Jahre hinweg die Gefährdung der Gesundheit ihrer Beamten in Kauf genommen. Dies belegt ein internes Protokoll von einem “Jour Fix” mit der damaligen Präsidentin und weiteren Vertretern der Polizei, welches dem Sender vorliegt.

Bei Festnahme nach Karnevalsumzug werden fünf Polizisten verletzt

27. Februar 2017 um 18:54 Uhr

Bei Festnahme nach Karnevalsumzug werden fünf Polizisten verletztKarneval, wie er nicht sein sollte! Am gestrigen Sonntag mussten Polizisten nach einem Karnevalsumzug einschreiten. Bei der anschließenden Festnahme wurden insgesamt fünf Polizisten verletzt.

Die eingesetzten Beamten im Boppard (Rheinland-Pfalz) wollten zwei männliche betrunkene Personen kontrollieren, da sie nach dem dortigen Karnevalsumzug durch ihr aggressives Verhalten aufgefallen waren.

Als die Polizisten die Identität der beiden 21-Jährigen feststellen wollten, setzten beide zur Flucht an. Einem von ihnen gelang zunächst die Flucht, der Zweite konnte gestellt und festgehalten werden. Der Flüchtige kam dann kurz zurück um seinem Freund zu helfen. Als dies aber misslang suchte er das Weite.

Ausschreitungen bei unbewilligter Kundgebung: Zehn Polizisten verletzt

26. Februar 2017 um 17:31 Uhr

Ausschreitungen bei unbewilligter KundgebungGestern Abend wurden Einsatzkräfte der Polizei Bern (Schweiz) bei einer nicht bewilligten Kundgebung mit Steinen und anderen Wurfgegenständen angegriffen. Zehn Polizisten und eine weitere Person wurden nach bisherigen Erkenntnissen verletzt.

Gegen 20:30 Uhr kam es zu einer nicht bewilligten Kundgebung bei der Schützenmatte in Bern, bei der sich mehrere Hundert Personen versammelt hatten. Die Polizei Bern hatte Kenntnis über die nicht bewilligte Kundgebung bekommen und war mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

Betrunkener schlägt Polizisten einen Zahn aus

24. Februar 2017 um 9:42 Uhr

Betrunkener schlägt Polizisten einen Zahn ausVorgestern gegen 19 Uhr wurde einem 55-jährigen Beamten in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) von einem 56-jährigen alkoholisierten Mann während einer polizeilichen Maßnahme ein Zahn ausgeschlagen.

Der Polizist befand sich mit weiteren Kollegen in der August-Bebel-Straße im Einsatz. Aus bisher unbekannten Gründen hatte der 56-Jährige einen 8-jährigen Jungen angegriffen. Die Einsatzkräfte konnten den offenbar erheblich alkoholisierten Angreifer im Treppenhaus stellen.

Nach Angriff auf sechs Bundespolizisten in München: Wache erhält provisorische Schleuse und Täter geht nun doch in Haft

18. Februar 2017 um 20:02 Uhr

Nach Angriff auf sechs Bundespolizisten in München: Wache erhält provisorische Schleuse und Täter geht nun doch in Haft

Bild: Bundespolizeiinspektion München

Anfang Februar berichteten wir von einem Vorfall auf dem Bundespolizeirevier München Ost, bei dem ein 30-jähriger Mann zunächst vorgab eine Anzeige erstatten zu wollen und nach Einlass dann insgesamt sechs Bundespolizisten derart malträtierte, dass sie alle verletzt wurden und drei von ihnen nicht mehr dienstfähig waren.

In diesem Zusammenhang berichteten wir ebenfalls davon, dass der Gewalttäter zwar zur Haftprüfung bei einem Richter vorgeführt wurde, dann jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt werden musste, da der Richter keine Haftgründe erkennen wollte.

Die Staatsanwaltschaft München I sah das jedoch anders und legte Beschwerde gegen die Außervollzugsetzung ein. Denn schon einmal, nämlich im Dezember 2016, leistete der 30-jährige erheblichen Widerstand gegen Bundespolizisten in München. Die Beschwerde hatte vor dem Ermittlungsrichter Erfolg, der Außervollzugsetzungsbeschluss wurde aufgehoben.

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