Nach Angriff auf sechs Bundespolizisten in München: Wache erhält provisorische Schleuse und Täter geht nun doch in Haft

18. Februar 2017 um 20:02 Uhr

Nach Angriff auf sechs Bundespolizisten in München: Wache erhält provisorische Schleuse und Täter geht nun doch in Haft

Bild: Bundespolizeiinspektion München

Anfang Februar berichteten wir von einem Vorfall auf dem Bundespolizeirevier München Ost, bei dem ein 30-jähriger Mann zunächst vorgab eine Anzeige erstatten zu wollen und nach Einlass dann insgesamt sechs Bundespolizisten derart malträtierte, dass sie alle verletzt wurden und drei von ihnen nicht mehr dienstfähig waren.

In diesem Zusammenhang berichteten wir ebenfalls davon, dass der Gewalttäter zwar zur Haftprüfung bei einem Richter vorgeführt wurde, dann jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt werden musste, da der Richter keine Haftgründe erkennen wollte.

Die Staatsanwaltschaft München I sah das jedoch anders und legte Beschwerde gegen die Außervollzugsetzung ein. Denn schon einmal, nämlich im Dezember 2016, leistete der 30-jährige erheblichen Widerstand gegen Bundespolizisten in München. Die Beschwerde hatte vor dem Ermittlungsrichter Erfolg, der Außervollzugsetzungsbeschluss wurde aufgehoben.

Verfolgungsfahrt endet mit hohem Sachschaden und insgesamt vier Verletzten, davon zwei Polizisten

17. Februar 2017 um 9:43 Uhr

In der vorvergangenen Nacht kam es im Bereich Rastatt (Baden-Württemberg) zu einer Verfolgungsfahrt, bei der es zwischen einem Polizeifahrzeug und dem Flüchtenden zu einem Zusammenstoß kam. Folge: Hoher Sachschaden und insgesamt vier Verletzte.

Eine Streifenbesatzung des Reviers Rastatt wollte nachts gegen 2:20 Uhr ein Fahrzeug kontrollieren. Doch anstatt die eindeutigen Anhaltezeichen zu beachten, gab der Fahrer des Mercedes Gas und beschleunigte innerhalb der Ortschaft auf 80 km/h. Auf seiner Flucht überfuhr er auch eine rote Ampel.

+Zeugenaufruf+ Kontaktbeamter in Cloppenburg bespuckt und zusammen geschlagen

15. Februar 2017 um 13:14 Uhr

Kontaktbeamte sind Ansprechpartner für Bürger und Geschäftsleute. Sie stehen für Bürgernähe und Hilfsbereitschaft und kümmern sich um “ihr Revier”, mit den vielen kleinen und großen Problemen, die im Alltag entstehen. Oft sind die Kontaktbeamten alleine unterwegs, da ihr Augenmerk auf Informationsgewinnung und Hilfeleistung liegt. Normalerweise besteht keine Gefahr für die Kollegen, anders jedoch in diesem Fall.

Ein Kontaktbeamter der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta (Niedersachsen) war gestern in Cloppenburg in der Fußgängerzone unterwegs. Da fiel ihm ein Radfahrer auf, den er ansprach. Dieser reagierte jedoch nicht und fuhr einfach weiter.

Nach Verkehrsbehinderung Zivilfahnder angegriffen und schwer verletzt

13. Februar 2017 um 21:57 Uhr

Nach Verkehrsbehinderung Zivilfahnder angegriffen und schwer verletztZwei Zivilfahnder der Polizei Dortmund (Nordrhein-Westfalen) wurden vorgestern von drei zunächst unbekannten Männern in der Missundestraße, Ecke Bornstraße, angegriffen und geschlagen worden.

Die Zivilbeamten waren auf dem Weg zu einem Einsatz. In der Missundestraße konnten die Beamten aufgrund eines Fahrzeugs, dass die Straße blockierte, nicht vorbei. Einer der Polizisten stieg aus um den Fahrer zu bitten das Fahrzeug um ein bis zwei Meter nach vorne zu fahren.

Der Fahrzeugführer reagierte auf die Bitte mit einem äußerst respektlosen und aggressiven Ton. Er beschimpfte die Beamten (die sich hier noch nicht als Polizisten zu erkennen gaben) aufs unflätigste. Die Zivilbeamten versuchten den Mann zu beruhigen und baten ihn nochmals, doch bitte das Fahrzeug ein Stück vor zu fahren.

Einer der Beamten ging zur Fahrertüre und wollte sich erkundigen warum der Fahrer so reagierte. Daraufhin stieg der Beifahrer aus und sagte zu dem Beamten: “Verpiss dich und fass ja nicht den Wagen an!”

Drogenkonsument greift Polizist an und verletzt ihn schwer

11. Februar 2017 um 16:22 Uhr

Drogenkonsument greift Polizist an und verletzt ihn schwerEine Patrouille der Stadtpolizei St. Gallen beobachtete in Linsebühl (Schweiz), wie ein Mann Kokain ankaufte. Als die Polizisten den Mann daraufhin kontrollieren wollten, warf er das Kokain auf den Boden, stieß den Polizisten weg und flüchtete.

Der 36-jährige Mann kam jedoch nicht weit und konnte von den Beamten nach wenigen Metern gestellt werden. Hierbei setzte sich der Drogenkonsument derart massiv zur Wehr, dass der Polizist schwer an der Schulter verletzt wurde und sich der Gewalttäter dadurch wieder losreißen konnte.

Tatort Polizeiwache: Psychisch kranke Person verletzt sechs Bundespolizisten

5. Februar 2017 um 21:58 Uhr

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Bild: Wache am Münchner Ostbahnhof
(Bundespolizeiinspektion München)

Am Freitagabend gegen 17:10 Uhr, meldete sich an der Gegensprechanlage des Bundespolizeireviers München Ost im Münchner Ostbahnhof ein 30-jähriger Mann und teilte mit, dass er eine Strafanzeige aufgeben wolle.

Als der Wachbeamte die Türe öffnete, stürmte der Mann mit zur Faust geballten erhobenen Händen in die Dienststelle, ging durch eine die Räumlichkeit optisch trennende Schwingtüre und griff den hinter einem Tresen stehenden Wachbeamten unvermittelt an. Während des Angriffs schrie er: “Ich habe genug von Euch!, Ich mach’ Euch fertig! Ich stech’ Euch ab!”. Auch zwei weitere, in dem Raum befindliche Beamte, die dem Kollegen zu Hilfe kamen, griff er in Boxermanier und mit Fußtritten in unbeschreiblicher Vehemenz und Intensität körperlich an.

+Zeugenaufruf+ Nach Ausschreitungen beim Fußball verletzte Polizisten, Frauen und Kinder

5. Februar 2017 um 16:26 Uhr

"Hasserfüllte Fratzen": Nach Ausschreitungen beim Fußball verletzte Polizisten, Frauen und Kinder“Hasserfüllte Fratzen”

Es ist ein beispielloser Akt von Hass und Wut, der sich da am Rande der gestrigen Fußballpartie Borussia Dortmund gegen RB Leipzig zugetragen und sich gegen jeden entladen hat, der den Gewalttätern im Weg stand.

Bereits vor dem Spiel hatten sich rund 350 bis 400 Anhänger aller Dortmunder Ultragruppierungen getroffen und warteten auf den Leipziger Mannschaftsbus, um diesen offenbar anzugreifen. Dies konnte durch starke Polizeikräfte unterbunden werden.

Doch dann entlud sich die Gewalt trotz vieler Einsatzkräfte, die sich vor Ort befanden, gegen diese, aber auch gegen jeden, der gerade anwesend. Selbst vor Frauen, Kindern oder Familien machte der wütende Mob keinen Halt.

Polizeibeamter vor der Wache angeschossen und schwer verletzt

1. Februar 2017 um 16:07 Uhr

Polizeibeamter vor der Wache angeschossen und schwer verletztIn der vergangenen Nacht wurde ein 26 Jahre alter Polizeibeamter durch einen Schuss in die Schulter schwer verletzt. Nach den ersten Ermittlungen soll es zuvor einen Streit zwischen dem 58-Jährigen und seiner ehemaligen Lebensgefährtin gekommen sein, die daraufhin die Polizei zu Hilfe rief.

Gegen 23.55 Uhr ging der 58-jährige Mann aus dem Lahn-Dill-Kreis plötzlich auf den Ordnungshüter vor der Wache in Dietzenbach los. Der mutmaßliche Schütze konnte anschließend überwältigt werden.

Der schwer verletzte Polizist kam in ein Krankenhaus, sein Zustand sei stabil. Gegen den Schützen wird nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.

Wir wünschen dem Kollegen eine gute und hoffentlich vollständige Genesung!

Nicht mehr dienstfähig: Kampfsportler verletzt nach Beziehungsstreit vier Polizisten

30. Januar 2017 um 16:25 Uhr

Nicht mehr dienstfähig: Kampfsportler verletzt nach Beziehungsstreit vier PolizistenAm vergangenen Wochenende wurden Polizisten der brandenburgischen Polizeidirektion Süd nach Guben gerufen. Dort soll es zu einem Streit zwischen einer Frau und ihrem ehemaligen Freund gekommen sein, bei dem sich dieser gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffen wollte.

Die eingesetzten Polizisten versuchten zunächst verbal den Streit zu schlichten und zwischen den beiden Beteiligten zu vermitteln. Der 25-jährige Ex-Freund sah irgendwann Rot und rastete aus. Zunächst drohte er damit, auf die Beamten mit einem Messer einstechen zu wollen. Dann griff der Kampfsportler die Polizisten ohne Messer an und schlug auf sie ein.

Ein schwerer und ein tödlicher Unfall

27. Januar 2017 um 20:25 Uhr

Ein schwerer und ein tödlicher UnfallGestern kam es in Laufe des Tages zu zwei sehr tragischen Verkehrsunfällen.

❶ Kurz vor 17.50 Uhr meldete eine Verkehrsteilnehmer einen toten Fuchs bei der Polizeistation in Bad Hersfeld (Hessen). Eine Funkstreife machte sich auf den Weg. Ein 55-jähriger Polizeibeamter stieg aus um den Fuchs auf der Kreisstraße 1 zwischen Ludwigsau-Mecklar und Ludwigsau-Meckbach von der Straße zu beseitigten. Dabei wurde er von einem PKW einer Frau erfasst. Schwerst verletzt musste er in ein Krankenhaus verbracht werden.

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