Zeuge heizt die Situation unnötig auf: Handydiebin verletzt drei Polizisten

8. Juni 2018 um 8:38 Uhr

Zeuge heizt die Situation unnötig auf: Handydiebin verletzt drei PolizistenAm Mittwochabend rastete eine 17-Jährige bei einer Personenkontrolle der Polizei Dortmund (Nordrhein-Westfalen) komplett aus und verletzte drei Polizeibeamte. Alle drei konnten im Dienst verbleiben.

Gegen 19:40 Uhr wurden die eingesetzten Polizisten über den Diebstahl eines Handys informiert. Der Geschädigte hatte dies bemerkt und gab an, dass die junge Frau am Markt in Dortmund Mitte das Mobiltelefon bei sich trage.

Daraufhin sprachen die Beamten die junge Frau an, jedoch stritt sie den Diebstahl ab. Nur widerwillig gab sie den Polizisten ihre Personalien an. Bei der Durchsuchung ihres Rucksacks fanden die Kollegen insgesamt vier Handys.

Polizistenmord von Augsburg: Verletzte Polizistin erkämpft sich Schmerzensgeld

6. Juni 2018 um 21:04 Uhr

Polizistenmord von Augsburg: Verletzte Polizistin erkämpft sich SchmerzensgeldDer Polizistenmord von Augsburg 2011 hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Nach einer Routinekontrolle und anschließender Verfolgungsfahrt hatten die auf einem Motorrad geflüchteten Brüder Rudi R. und Raimund M. ohne Vorwarnung das Feuer auf die beiden Polizisten eröffnet. Polizeihauptmeister Mathias Vieth wurde von einer Salve aus der automatischen Waffe getroffen und verstarb im Alter von 41 Jahren. Seine Kollegin, die damals 30-jährige Diana K., wurde leicht verletzt.

Beide Brüder wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, außerdem wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Vor Gericht sprach die Anklagevertretung von einem “ungeheuerlichen Verbrechen”, sowie von einer Hinrichtung. Die Revision vor dem Bundesgerichtshof gegen die lebenslange Haft war erfolglos, da unbegründet. Wir hatten darüber berichtet.

Gedanken der Frau eines Berliner Polizisten: Ich denke an die Kollegen meines Mannes, sehe das Video und muss sofort weinen

4. Juni 2018 um 21:06 Uhr

Gedanken der Frau eines Berliner Polizisten: Ich denke an die Kollegen meines Mannes, sehe das Video und muss sofort weinenGestern Nachmittag kam es im Berliner Dom zu einem Vorfall, bei dem ein Polizist seine Schusswaffe gegen einen Angreifer mit einem Messer einsetzen musste. Hierbei wurde nicht nur der Angreifer verletzt, sondern auch der eigene Kollege des Schützen.

Was solche gefährlichen Einsätze mit den eigenen (nicht dort eingesetzten) Kollegen, aber auch deren Angehörigen, anstellen, davon berichtet uns die Frau eines Berliner Polizisten:

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“Mein Mann hat heute frei.
Kino. Ja, das wär doch mal was.
Um 16:29 Uhr fuhr unser Bus.

16:11 Uhr erhält mein Mann die Nachricht, dass ein Kollege vom Abschnitt 32 angeschossen wurde.

Fassungslosigkeit. Grundsätzlich hat diese bei meinem Mann eine andere “Qualität” als bei mir, geht es doch um einen Kollegen.

Gewaltexzess als “Volkssport”: Bei Großeinsatz gab es über 100 Festnahmen und 15 Polizisten wurden verletzt

3. Juni 2018 um 20:10 Uhr

Gewaltexzess als "Volkssport": Bei Großeinsatz gab es über 100 Festnahmen und 15 Polizisten wurden verletztIn der vergangenen Nacht gab es im hessischen Darmstadt einen Gewaltexzess gegenüber dort auf dem Schloßgrabenfest eingesetzten Polizisten. Dies führte zu einem Großeinsatz der Polizei, bei dem über 100 Personen festgenommen wurden und 15 Polizisten verletzt wurden. Da ein Motiv für diesen Übergriff nicht erkennbar ist und für eine politische Motivierung die Hinweise fehlen, kommt es einem so vor, als ob Gewaltausübung gegenüber Polizisten mittlerweile Eventcharakter am Wochenende hätte.

Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilt, wurden gegen 02:10 Uhr in der Darmstädter Grünanlage ohne erkennbaren Grund Flaschen auf die dortigen Einsatzkräfte geworfen. Da die überwiegenden Kleingruppen plötzlich geschlossen gegen die Polizei vorgingen, wurden viele Polizisten, auch von den Nachbarpräsidien, in Darmstadt zusammen gezogen. Auch Bundespolizisten und ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz.

EILMELDUNG Angreifer getötet: Mann sticht in Zug auf Fahrgast und junge Polizistin ein

30. Mai 2018 um 23:26 Uhr

EILMELDUNG Angreifer getötet: Mann sticht in Zug auf Fahrgast und junge Polizistin einAm heutigen Abend ist es zu einer Messerattacke in einem Zug am Flensburger Bahnhof gekommen, bei dem zwei Personen, darunter eine junge Polizistin, verletzt wurden. Die Beamtin wehrte sich daraufhin mit ihrer Dienstwaffe, so dass der Angreifer tödliche Verletzungen erlitt.

Wie die Polizei Flensburg mitteilt, sei es zu dem Vorfall gegen 19 Uhr gekommen. Alle Beteiligten waren demnach vermutlich Mitreisende in dem Zug, der aus Richtung Köln kam. Angeblich soll es zu einem Streit zwischen dem späteren Angreifer und einer weiteren Person gekommen sein, so das später der Angreifer ein Messer zog und auf einen Fahrgast und die junge Polizistin einstach.

Geplante Abschiebung gestört: Abschiebungsgegner belagern Polizeiwache und verletzen Polizisten

26. Mai 2018 um 16:29 Uhr

Geplante Abschiebung gestört: Abschiebungsgegner belagern Polizeiwache und verletzen PolizistenMan kann zur Abschiebepraxis stehen wie man möchte, man kann das geltende Recht als ungerecht ansehen und dies auch öffentlich mitteilen. Doch das, was dieser Tage in Göttingen geschehen ist geht eindeutig zu weit und erreicht nicht diejenigen, die daran etwas ändern könnten. Und über den sogenannten “Abschiebe-Notruf” hatten wir bereits berichtet. Dieses Vorgehen macht offenbar Schule.

In Göttingen (Niedersachsen) sollte ein 33-jähriger Mann aus Simbabwe nach Norwegen abgeschoben werden, wo dieser erstmals Asyl beantragt hatte, damit das Verfahren dort weitergeführt werden kann. Die Ausländerbehörde Göttingen hatte den Abschiebetermin per Verfügung für den gestrigen Freitag festgelegt und das Amtsgericht hatte hierzu einen Haftbefehl angeordnet. Die Polizei wurde zum Zwecke der Amts- und Vollzugshilfe um Unterstützung gebeten.

Nach Warnschussabgabe erfolgte Festnahme: Polizist erleidet nach Angriff schwere Gesichtsverletzungen

24. Mai 2018 um 18:12 Uhr

Nach Warnschussabgabe erfolgte Festnahme: Polizist erleidet nach Angriff schwere GesichtsverletzungenDas die Hemmschwelle gegenüber Polizisten immer weiter sinkt erleben wir leider nicht erst seit gestern. Immer öfter müssen wir körperliche Gewalt anwenden um die Störer zu überwältigen. Warnschüsse mussten wir bisher seltener abgeben, kam aber hin und wieder auch schon vor.

Leider blieb einem Beamten im Landkreis Dingolfing-Landau (Bayern) nichts anderes übrig, als er und sein Kollege deeskalierend bei einer bevorstehenden Schlägerei einschreiten mussten. Ein Beamter wurde schwer verletzt, der andere leicht.

Was war geschehen?

Gegen 23 Uhr bemerkte eine Zivilstreife auf dem Pilstinger Volksfest mehrere junge Personen, die sich wohl eine Schlägerei liefern wollten. Die Beamten wollten dies jedoch verhindern, gingen dazwischen und wiesen sich als Polizisten aus. Jedoch interessierte dies einen 19-Jährigen rein gar nicht und er fing an die Kollegen zu beleidigen.

Nicht mehr dienstfähig: Kampfsportler schlägt Diensthundeführerin nieder

23. Mai 2018 um 17:36 Uhr

Nicht mehr dienstfähig: Kampfsportler schlägt Diensthundeführerin niederAm vergangenen Wochenende wurden Beamte der Polizei Wittlich (Rheinland-Pfalz) zu einer Schlägerei gerufen. Als die Polizisten den Sachverhalt aufnahmen wurden sie von einem 37-jährigen alkoholisierten Mann beleidigt. Auch provozierte er andere Anwesende, so dass die Beamten ihn einem Platzverweis erteilten, damit sie ihre Aufgabe wahrnehmen konnten.

Doch die Weisung interessierte den Mann reichlich wenig und so erklärten die Polizisten ihm die Ingewahrsamnahme. Bei der Durchführung der Maßnahme leistete der Mann massiven Widerstand, was einen weiteren alkoholisierten und polizeibekannten Mann auf den Plan rief. Der störte nämlich die Festnahme und so wurde er von einer ebenfalls anwesenden Diensthundeführerin aufgefordert, dies zu unterlassen.

Gedroht, geschlagen, gebissen, beleidigt: Fremdenfeindlicher landet im Polizeigewahrsam

16. Mai 2018 um 17:54 Uhr

Gedroht, geschlagen, gebissen, beleidigt: Fremdenfeindlicher landet im PolizeigewahrsamAlkohol vernebelt die Sinne, das erleben wir im Dienst leider täglich. So erging es auch den Kollegen in Dortmund (Nordrhein-Westfalen), die auf einen “schlimmen Finger” trafen.

Die Beamten hatten es mit einem Mann zu tun, dessen verbale und körperliche Auswüchse nur auf die oben angesprochenen vernebelten Sinne durch Alkohol erklärbar werden.

Ein 34-Jähriger wollte seine 21-Jährige Freundin abholen, als er plötzlich von einem 38-Jährigen angepöbelt und mit einem Messer bedroht wurde. Der Angegriffene wollte der Klügere sein und versuchte sich der Attacke durch Rückzug zu entziehen. Doch selbst auf der Straße ging es weiter. Der 38-Jährige steckte zwar sein Messer weg, drohte aber dem 34-Jährigen mit Prügel.

Eilmeldung: Flüchtiger Mörder gefunden: Polizist bei Fahndung angeschossen (mit Updates)

14. Mai 2018 um 16:52 Uhr

Eilmeldung: Flüchtiger Mörder gefunden: Polizist bei Fahndung angeschossenAktuell läuft Großeinsatz der Sächsischen Polizei

Am vergangenen Samstag ist es in Dresden (Sachsen) zu einem Tötungsdelikt gekommen, bei der ein bekannter Tatverdächtiger eine 75-jährige Seniorin getötet haben soll. Robert K., der 33-jährige Tatverdächtige, ist seit dem flüchtig und wird von der Polizei gesucht. Laut Fahndungsmitteilung der Polizei Sachsen ist der Täter bewaffnet und eine Gefahr für die Allgemeinheit kann nicht ausgeschlossen werden.

Seit heute Morgen finden im Raum Königsbrück umfangreiche Fahndungsmaßnahmen statt um den flüchtigen Täter festnehmen zu können. Im Einsatz befinden sich neben den Polizeikräften aus Sachsen auch Spezialkräfte aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg, sowie der Bundespolizei und der Hubschrauberstaffel.

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