Nicht mehr dienstfähig: Kampfsportler verletzt nach Beziehungsstreit vier Polizisten

30. Januar 2017 um 16:25 Uhr

Nicht mehr dienstfähig: Kampfsportler verletzt nach Beziehungsstreit vier PolizistenAm vergangenen Wochenende wurden Polizisten der brandenburgischen Polizeidirektion Süd nach Guben gerufen. Dort soll es zu einem Streit zwischen einer Frau und ihrem ehemaligen Freund gekommen sein, bei dem sich dieser gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffen wollte.

Die eingesetzten Polizisten versuchten zunächst verbal den Streit zu schlichten und zwischen den beiden Beteiligten zu vermitteln. Der 25-jährige Ex-Freund sah irgendwann Rot und rastete aus. Zunächst drohte er damit, auf die Beamten mit einem Messer einstechen zu wollen. Dann griff der Kampfsportler die Polizisten ohne Messer an und schlug auf sie ein.

Ein schwerer und ein tödlicher Unfall

27. Januar 2017 um 20:25 Uhr

Ein schwerer und ein tödlicher UnfallGestern kam es in Laufe des Tages zu zwei sehr tragischen Verkehrsunfällen.

❶ Kurz vor 17.50 Uhr meldete eine Verkehrsteilnehmer einen toten Fuchs bei der Polizeistation in Bad Hersfeld (Hessen). Eine Funkstreife machte sich auf den Weg. Ein 55-jähriger Polizeibeamter stieg aus um den Fuchs auf der Kreisstraße 1 zwischen Ludwigsau-Mecklar und Ludwigsau-Meckbach von der Straße zu beseitigten. Dabei wurde er von einem PKW einer Frau erfasst. Schwerst verletzt musste er in ein Krankenhaus verbracht werden.

Hinterhältig und feige: Polizeifahrzeuge in Berlin mit Steinen beworfen

22. Januar 2017 um 15:18 Uhr
Hinterhältig und feige: Polizeifahrzeuge in Berlin mit Steinen beworfen

Bild: Mit freundl. Genehmigung der Polizeireporter der Berliner Morgenpost via Twitter (weitere Bilder)

Fünf beschädigte Fahrzeuge und ein verletzter Polizist

Gegen 2 Uhr in der vergangenen Nacht befand sich eine Streife des Zentralen Objektschutzes auf Streifenfahrt und wurde unvermittelt auf der Köpenicker Straße in Berlin Kreuzberg aus dem Hinterhalt mit Steinen attackiert.

Darauf wurde die Polizei alarmiert. Als die Funkwagen eintrafen wurden auch diese mit Steinen beworfen. Die Gewalttäter konnten unerkannt fliehen. Der Staatsschutz ermittelt.

Insgesamt wurden fünf Polizeifahrzeuge stark beschädigt, hiervon zwei Fahrzeuge des Zentralen Objektschutzes. Ein Angestellter des Objektschutzes wurde leicht verletzt.

Beim Abbiegen, trotz Blaulicht, Streifenwagen übersehen – Polizistin verletzt

18. Januar 2017 um 11:31 Uhr

Beim Abbiegen, trotz Blaulicht, Streifenwagen übersehen – Polizistin verletztAm Dienstagnachmittag (17. Januar) gegen 13:10 Uhr wurde eine 25-jährige Polizistin bei einem Unfall in Duisburg-Neumühl verletzt. Die 59-jährige Autofahrerin hatte den Streifenwagen trotz des eingeschalteten Blaulichts übersehen.

Die Frau wollte mit ihrem VW Lupo auf den Parkplatz eines Baumarktes in der Theodor-Heuss-Straße fahren und übersah beim Linksabbiegen den entgegenkommenden Streifenwagen. Die Polizisten waren auf dem Weg zu einem Einsatz und hatten das Blaulicht, aber kein Martinshorn, eingeschaltet.

Schweizer Polizisten, die angeschossen wurden, sind auf dem Weg der Besserung

12. Januar 2017 um 20:48 Uhr

Wir möchten an dieser Stelle die Pressemitteilung der Schweizer Kollegen zitieren:

“Die beiden Polizisten, welche am Dienstag, 3. Januar 2017, anlässlich einer Hausdurchsuchung, angeschossen wurden und schwere Verletzungen erlitten haben, sind auf dem Weg der Besserung.

Polizeieinsatz nach häuslicher Gewalt

5. Januar 2017 um 22:27 Uhr

Polizeieinsatz nach häuslicher GewaltZwei Polizisten verletzt und nicht mehr dienstfähig

Nach einem Fall von häuslicher Gewalt, bei der der 39-jährige Mann seiner ehemaligen Partnerin gegenüber gewalttätig geworden sein soll, kam es in Leonberg (Baden-Württemberg) zu einem Polizeieinsatz. Es galt die Anzeige aufzunehmen, Beweise zu sichern und den Täter aus der Wohnung zu verweisen.

Zwei Streifenteams begaben sich zum Tatort. Die Beamten forderten den Täter mehrfach auf, die Wohnung zu verlassen. Doch dies interessierte ihn offenbar nicht. Ganz im Gegenteil beleidigte er die Polizisten und äußerte die Absicht, eine Waffe hinter einem Möbelstück hervor holen zu wollen.

+Eilmeldung+ Zwei Polizisten bei Hausdurchsuchung beschossen und schwer verletzt

3. Januar 2017 um 19:05 Uhr

Zwei Polizisten bei Hausdurchsuchung beschossen und schwer verletztBei Großfahndung richtet Täter Waffe gegen sich selbst

Bereits seit heute Morgen läuft im schweizerischen Rehetobel (Kanton Appenzell Ausserrhoden) ein Großeinsatz der Polizei. Gegen 9 Uhr sollte dort durch die Polizei eine Hausdurchsuchung durchgeführt werden.

Die eingesetzten Polizisten wurden sogleich durch den 33-jährigen männlichen Täter beschossen und schwer verletzt. Mit der schweizerischen Luftrettung Rega kamen die beiden verletzten Beamten in umliegende Spitäler und wurden sogleich notoperiert. Einer der Kollegen befindet sich nach wie vor in kritischem Zustand.

Polizeinews aus Sachsen

19. Dezember 2016 um 17:29 Uhr

Polizeinews aus SachsenGleich zwei Nachrichten erreichen uns aus Sachsen, die wir mit euch teilen möchten.

1. Rentner fährt Polizisten um

In Leipzig war es zu einem Verkehrsunfall gekommen. Die eingesetzten Polizisten befanden sich mitten in er Unfallaufnahme, als ein 47-jähriger Beamter gegen 18:09 Uhr auf die Straße trat um die Umstände fotografisch zu sichern.

Ladendieb bricht Polizisten die Hand

16. Dezember 2016 um 16:12 Uhr

Ladendieb bricht Polizisten die HandEin 43-jähriger Mann war in einem Lebensmittelgeschäft in Prenzlauer Berg (Berlin) von einem Ladendetektiv beim Diebstahl erwischt worden. Eine Streife wurde zwecks Anzeigeerstattung hinzu gerufen.

Während der Anzeigeaufnahme tritt der alkoholisierte Ladendieb nach den Polizisten und trifft einen von ihnen an der Hand. Der Polizist erleidet hierdurch eine Fraktur der Hand.

Zudem kann bei dem 43-jährigen noch ein Messer gefunden werden, welches er am Bein versteckt hatte. Der Mann wurde zur Blutentnahme zur Dienststelle verbracht. Er soll noch heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Wir senden die besten Genesungswünsche nach Berlin!

Fall Klischat: Ein Jahr nach unserer Berichterstattung hat sich nichts geändert

10. Dezember 2016 um 17:02 Uhr

Wenn Polizisten verletzt werden

Bild: Polizei via wa.de

“Vater Staat hat seine Söhne vergessen”, so titelt aktuell der Westfälische Anzeiger. Vor einem Jahr berichteten wir über den Fall Markus Klischat, der im Dienst schwer verletzt wurde, bis heute keinen Dienst mehr leisten kann, auch wenn die körperlichen Wunden verheilt sind, und der vor verschiedenen Gerichten für sein Recht selbst kämpfen musste.

Nichts hat sich geändert? Nicht ganz. Im vergangenen Monat verkündete die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft, dass das Land zukünftig bei Schmerzensgeldansprüchen in Vorlage treten werde. Ähnliche Überlegungen gibt es auch in anderen Bundesländern.

Eigentlich eine begrüßenswerte Entwicklung, aber Markus Klischat und andere “Altfälle” werden nicht in den Genuss dieser Entwicklung kommen, denn die Neuregelung betrifft nur Neufälle. Also wird Klischat auch weiterhin seine Schmerzensgeldansprüche nicht durchsetzen können, weil der Täter als schuldunfähig begutachtet wurde.

Und der Fall Klischat ist nach wie vor kein Einzelfall. Der Westfälische Anzeiger berichtet ausführlich über ihn und weitere Fälle.

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