Nicht angemeldete Versammlung: Teilnehmer bricht Polizisten den Kiefer

21. März 2017 um 19:21 Uhr

Nicht angemeldete Versammlung: Teilnehmer bricht Polizisten den KieferIn Berlin Mitte ist es heute Nachmittag zu einer nicht angemeldeten Versammlung gekommen. Gegen 16:20 Uhr wurde die Polizei durch Passanten über eine Gruppe Personen informiert, die dort mit einem Sarg entlang gehen und skandieren würden.

Am Rosa-Luxemburg-Platz konnten die eingesetzten Beamten schließlich vorgenannte Personengruppe feststellen. Eine 33-jährige Frau gab sich als Versammlungsleiterin zu erkennen und sie beendete anschließend die nicht angemeldete Demonstration.

Dennoch wurden von den anwesenden circa zehn Personen die Personalien festgestellt. Hierbei stellte sich heraus, dass gegen einen der Versammlungsteilnehmer, einem 37-jährigen Mann, mehrere offene Haftbefehle bestanden. Als es zur Festnahme kommen sollte, leistete der zu Verhaftende erheblichen Widerstand. Er schlug und trat um sich.

Bundespolizist gerät auf dem Weg zum Dienst unverschuldet in Unfall

20. März 2017 um 18:27 Uhr

Bundespolizist gerät auf dem Weg zum Dienst unverschuldet in UnfallUnfallverursacher tot, Polizist schwer verletzt

Man verabschiedet sich von seinen Liebsten, weil man bald seinen Dienst antreten muss. “Fahr vorsichtig, bis später”, rufen sie einem nach. Auch wenn man vorsichtig gefahren ist, kehrt man doch nicht zurück. Dabei muss nicht unbedingt im Dienst etwas geschehen sein, was die Rückkehr verhindert. So geschehen gestern in der Nähe vom hessischen Bad Hersfeld.

Ein Bundespolizist befand sich auf dem Weg zum Dienst in Frankfurt und befuhr mit seinem BMW die B27 von Bad Hersfeld in Richtung Ludwigsau. Nach dem Ortsausgang Bad Hersfeld auf einer Bahnüberführungsbrücke kam dem Beamten ein VW Polo entgegen.

Zivilcourage: Eishockey-Torwart half Polizisten in Not und wurde nun dafür geehrt

18. März 2017 um 19:02 Uhr

Am 7. Februar dieses Jahres kam es auf der Insel Usedom zu einer Wiederstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte. Ein bereits am Boden liegender Beamter wurde von einem alkoholisierten Mann angegriffen.

Nino Jistel wurde Zeuge des Angriffs und schaute nicht weg. Nein, er griff ein und half dem Polizisten auf äußerst couragierte Art und Weise und konnte so zur Festnahme des Gewalttäters verhelfen.

Nino Jistel, Torwart bei der Eishockeymannschaft “Chemnitz Crashers” war mit seiner Freundin auf der Rückfahrt von der Insel Usedom nach Chemnitz. Der 27-Jährige, sah den Streifenwagen mit Blaulicht an der Straße stehen und wurde so Zeuge des Angriffs.

Der 40-jährige Gewalttäter saß auf dem Brustkorb des Beamten und würgte ihm die Luft ab. Die 23-jährige Kollegin des Polizisten hatte alles versucht den Mann von ihrem Kollegen herunter zu bekommen. Selbst Pfefferspray nutzte nichts. “Die Frau schrie so laut, dass ich sie bis ins Auto gehört habe”, sagt Nino Jistel. “Warte kurz”, habe der 27-Jährige zu seiner Freundin gesagt, als er ausstieg.

Autofahrer ohne Führerschein rammt Polizisten und wird zu Bewährungsstrafe verurteilt

14. März 2017 um 18:50 Uhr

Autofahrer ohne Führerschein rammt Polizisten und wird zu Bewährungsstrafe verurteiltEigentlich sollte es nur eine normale Verkehrskontrolle werden, doch ein 55-Jähriger aus Bobingen (Bayern) gab unvermittelt Gas, rammte einen Polizisten und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Dafür wurde der Beschuldigte nun zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Offensichtlich wollte der Mann sich nicht an das verhängte Hausverbot, dass für das Anwesen seiner Mutter galt, halten. Immer wieder tauchte der 55-Jährige auf dem Grundstück auf. Deshalb wartete ein Beamter in Zivil auf den polizeilich bekannten Mann, im Oktober letzten Jahres direkt an der Einfahrt, auf ihn.

Gegen 19:30 Uhr sei der Angeklagte dann tatsächlich mit dem Auto vorgefahren, sagte der Polizist aus. Mit dem Dienstausweis in der Hand sei er dann zu dem Mann gelaufen und habe die Fahrertür geöffnet. “Er hatte einen starren Blick und gab dann Gas”, berichtet der Polizist. Er wurde zwischen Vorder- und Hintertür getroffen und stürzte zu Boden.

Bundespolizist durch Schwarzfahrer schwer verletzt: Nicht mehr dienstfähig

10. März 2017 um 14:54 Uhr

Bundespolizist durch Schwarzfahrer schwer verletztEin Bundespolizist ist am Dienstagnachmittag in Essen (Nordrhein-Westfalen) bei der Verfolgung eines Schwarzfahrers schwer verletzt worden.

Ein Fahrkartenkontrolleur forderte gegen 16 Uhr die Bundespolizei zur Unterstützung an, da ein bislang unbekannter Mann keinen Fahrschein vorzeigen konnte. Bei der Personalienfeststellung durch den Fahrkartenkontrolleur verstrickte sich der Mann in Widersprüche, worauf der Kontrolleur die Bundespolizisten informierte.

Als der Zug in Essen Halt machte, stürmte der Mann sofort aus dem Zug. Der Kontrolleur konnte den eintreffenden Beamten den flüchtenden Mann noch von hinten zeigen, worauf die Polizisten sofort die Verfolgung aufnahmen. Einer der Beamten konnte den Flüchtenden nach einigen Metern einholen und festhalten.

Amtshilfeeinsatz für Gerichtsvollzieher: Fünf Polizisten verletzt

9. März 2017 um 09:54 Uhr

Amtshilfeeinsatz für Gerichtsvollzieher: Fünf Polizisten verletztGestern Vormittag verletzte ein 54-Jähriger aus Sindelfingen (Baden-Württemberg) mehrere Beamte im Zuge polizeilicher Amtshilfemaßnahmen.

Im Rahmen der Amtshilfe unterstützten die Polizisten die Gerichtsvollzieherin bei der Durchführung einer Maßnahme. Ein Gericht hatte die Zwangsräumung bei dem Mann angeordnet.

Der 54-Jährige hatte sich in seiner Wohnung verbarrikadiert und öffnete nicht, so dass den Polizisten keine andere Wahl blieb, als die Tür gewaltsam zu öffnen. Der Bewohner wartete hinter der Tür bereits auf die Beamten und besprühte die Polizisten sofort mit Pfefferspray. Er traf fünf Beamte im Gesicht und verletzte sie leicht.

Hausbesetzer stellten Sprengfallen: Fünf Polizisten verletzt

6. März 2017 um 20:42 Uhr

Hausbesetzer stellten SprengfallenBereits am Mittwochmorgen, den 22. Februar 2017, kam es durch die Kantonspolizei Bern (Schweiz) zu einer Räumung an der Effingerstrasse in Bern, einer besetzten Liegenschaft, nachdem ein Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung, sowie ein Antrag zur polizeilichen Räumung, eingegangen war.

Mittlerweile kommen immer mehr Details zu dieser Räumung ans Licht. Ganze Feuerwerksbatterien feuerten die Besetzer auf die Köpfe der eingesetzten Beamten ab.

Die Besetzer des Hauses bewarfen die Polizisten nicht nur mit sämtlichen Hausrat, nein es wurden sogar Fallen aufgestellt. Für die Beamten muss dies der reinste Spießrutenlauf gewesen sein.

Für Attacke auf Polizisten muss Schläger vier Jahre in Haft

5. März 2017 um 09:44 Uhr

Für Attacke auf Polizisten muss Schläger 4 Jahre in HaftPolizist erlitt bleibende Schäden

Der Fall liegt mittlerweile anderthalb Jahre zurück. Damals, im August 2015, kam es im niedersächsischen Meckelfeld auf dem Dorrfest zu einer Schlägerei, zu der die Polizei gerufen wurde. Ein damals 31-jähriger Polizist war einer der Ersten am Einsatzort und wurde von einem Mann unvermittelt geschlagen, so dass der Polizist zu Boden ging und mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlug.

Der Beamte wurde mit schwersten Schädel-Hirn-Verletzungen in eine Hamburger Klinik verbracht, wo er notoperiert und in ein künstliches Koma versetzt wurde. Es bestand akute Lebensgefahr.

Zwei Männer, 31 und 35 Jahre alt, waren im Rahmen der Ermittlungen vor Ort unter Tatverdacht geraten, zumal einer von ihnen, der spätere Angeklagte, die Rettungsmaßnahmen am Polizisten noch hämisch kommentierte. Ermittelt wurde wegen versuchten Totschlags.

Weil Hund nicht angeleint war: Frau beißt Polizisten

4. März 2017 um 09:59 Uhr

Weil Hund nicht angeleint war: Frau beißt PolizistenIn Klagenfurt/Annabichl (Österreich) entzog sich eine 26-jährige Frau polizeilichen Maßnahmen, beschimpfte die Polizisten, flüchtete und warf mehrere Päckchen Drogen weg. Bei der Festnahme biss sie einen Polizisten und verletzte eine weitere Beamtin leicht.

Am Mittwoch Nachmittag war eine 26-Jährige mit ihrem 21-jährigen Bruder in Annabichl stadteinwärts unterwegs. Die Geschwister hatten einen Pitbull-Dingo-Mischling dabei. Der Hund war weder angeleint noch trug er einen Maulkorb, wie es eigentlich vorgeschrieben ist. Die Polizisten forderten die 26-Jährige und den 21-Jährigen auf den Hund anzuleinen, was ihnen scheinbar völlig egal war.

Polizist soll Verkehr regeln und wird bei Unfall lebensgefährlich verletzt

3. März 2017 um 20:15 Uhr

Polizist soll Verkehr regeln und wird bei Unfall lebensgefährlich verletztGestern Morgen, gegen 08:55 Uhr, wurde in Bremen die Ampelanlage an der Kreuzung Hansestraße/Hans-Böcklerstraße gewartet. Hierzu war es notwendig, die Ampel auszuschalten, was möglicher Weise die Verkehrsregelung durch einen Polizisten notwendig machte.

Aus diesem Grunde waren zur oben genannten Uhrzeit zwei Polizisten im Einsatz, die im Bedarfsfall den Verkehr regeln sollten. Als sie sich im Kreuzungsbereich bereit hielten, kam es zwischen zwei Fahrzeugen zu einem Verkehrsunfall.

Eines der Fahrzeuge, ein Mercedes, schleuderte durch die Wucht des Aufpralls in Richtung des 55-jährigen Polizisten, der in Höhe der Fußgängerfurt bereit stand, erfasste den Beamten und riss ihn zu Boden.

Der Polizist erlitt hierbei lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus verbracht.

Wir senden die allerbesten Genesungswünschen nach Bremen, verbunden mit der Hoffnung, dass der Kollege möglichst wieder vollständig genesen wird. 🍀

Sei stark, lieber Kollege! Deine Liebsten brauchen dich!

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