Unfallaufnahme eskaliert: Zwei Polizisten bei Widerstand verletzt

24. Juni 2018 um 15:04 Uhr

Unfallaufnahme eskaliert: Zwei Polizisten bei Widerstand verletztWieder einmal eskalierte eigentlich ein Routineeinsatz. In Harsewinkel (Nordrhein-Westfalen) wurde eine Streifenwagenbesatzung zu einem Unfall entsandt um diesen aufzunehmen. Doch dann eskalierte die Situation.

Ein 46-Jähriger und sein 22-jähriger Sohn wollten die Anweisungen während der Unfallaufnahme nicht befolgen. Als die Beamten dann mittels Zwang die Maßnahme durchsetzen mussten leisteten beide massiven Widerstand.

Sie schlugen mit Fäusten auf die eingesetzten Kollegen ein. Die Polizisten setzten daraufhin Pfefferspray ein und mit weiteren Unterstützungskräften konnten die beiden aggressiven Männer festgenommen werden.

Polizist erleidet mittelschwere Verletzungen: Lastwagen touchiert Fahrradstreife

23. Juni 2018 um 8:50 Uhr

Polizist erleidet mittelschwere Verletzungen: Lastwagen touchiert FahrradstreifeGestern Nachmittag ist ein Polizist der Stadtpolizei Zürich (Schweiz) mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, weil ihn ein Lastwagen touchierte.

Nach bisherigen Erkenntnissen standen der Lastwagen und der Polizist, der sich auf uniformierter Radstreife befand, gegen 15:30 Uhr nebeneinander an einer Rot zeigenden Ampel am Bahnhofquai. Als die Ampel auf Grün sprang, fuhren beide gleichzeitig los.

Aus bislang ungeklärter Ursache touchierte hiernach der Lastwagen den Fahrradpolizisten und verletzte ihn am Bein. Mit mittelschweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Warum es zum Zusammenstoß kam ist noch unklar. Aus Neutralitätsgründen hat die Kantonspolizei Zürich die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich bei der Kapo Zürich, Tel. 044 247 22 11, zu melden.

Wir senden die besten Genesungswünsche an den verletzten Kollegen nach Zürich!

Bundes- und Landespolizisten überwältigen gemeinsam Mann mit Messer: Ein Polizist leicht verletzt

20. Juni 2018 um 15:23 Uhr

Bundes- und Landespolizisten überwältigen gemeinsam Mann mit Messer: Ein Polizist leicht verletzt

Bild: Bundespolizei München

Schon viel zu oft mussten wir über Messerangriffe in der letzten Zeit berichten, bei denen Kollegen zu Schaden kamen oder ihre Dienstwaffe einsetzen mussten. Gestern Morgen konnten Bundes- und Landespolizisten am Hauptbahnhof in München (Bayern) einen Mann gemeinsam überwältigen, von dem bekannt war, dass er ein Messer dabei hatte.

Demnach wurde der Polizei München von einem Soldaten der Bundeswehr gegen 08:20 Uhr mitgeteilt, dass er im Hauptbahnhof einen Mann mit einem Messer gesehen habe. Bundespolizisten und Landespolizisten machten sich sofort auf den Weg und konnte den beschriebenen Mann am Querbahnsteig bei einem Backshop antreffen.

Schwarzfahrer auf dem Weg zum Dienst wiedererkannt: Polizisten als Rassisten beschimpft, geschlagen und die Hand gebrochen

18. Juni 2018 um 18:17 Uhr

Schwarzfahrer auf dem Weg zum Dienst wiedererkannt: Polizisten als Rassisten beschimpft, geschlagen und die Hand gebrochenBei einer Identitätsfeststellung in Hagen (Nordrhein-Westfalen) rastete ein 19-Jähriger aus Mauretanien völlig aus und brach einem Bundespolizisten den Mittelhandknochen.

Der 47-jährige Beamte befand sich auf dem Weg zum Dienst, als er im Zug einen 19-Jährigen erkannte. Dieser war am Mittwoch vom Bahnpersonal erwischt worden, als er ohne Fahrkarte den Zug nutzte. Der junge Mann aus Mauretanien konnte an dem besagten Mittwoch vor dem Kollegen, der sich an diesem Tag vom Dienst nach Hause in dem Zug befand, flüchten.

Als der Polizist den 19-Jährigen wiedererkannte, sollte dieser erneut im Hagener Hauptbahnhof kontrolliert werden. Der junge Mann nahm dies jedoch nicht so einfach hin und warf sein Gepäck auf den Boden und betitelte den Beamten als Rassisten.

Versuchter Polizistenmord von Unterföhring: Mann verhöhnt öffentlich schwer verletzte Polizistin

17. Juni 2018 um 8:50 Uhr

Versuchter Polizistenmord von Unterföhring: Mann verhöhnt öffentlich schwer verletzte PolizistinAm 13. Juni jährte sich der versuchte Polizistenmord von Unterföhring zum ersten Mal. Damals entriss ein Mann einem Polizisten am dortigen Bahnhof seine Dienstwaffe und schoss der Polizistin damit in den Kopf. Die 26-jährige Beamtin der Polizeiinspektion 26 in Ismaning befindet sich seit dem im Wachkoma.

Noch am selben Tag hatte ein Piratenpolitiker sich abfällig geäußert und war für seinen menschenverachtenden Tweet zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wie nun bekannt wurde, hatte sich noch ein weiterer Mann in ähnlicher Weise öffentlich geäußert und stets Bezug zum versuchten Polizistenmord genommen.

Psychische Belastungsstörung nach Amoklauf: Polizist erhält Schadensersatz

14. Juni 2018 um 18:24 Uhr

Psychische Belastungsstörung nach Amoklauf: Polizist erhält SchadensersatzEs besteht die weit verbreitete Meinung, dass ein Polizist alles im Dienst erlebte einfach als Berufsrisiko hinzunehmen und zu verarbeiten hat; auch teils in der Rechtsprechung. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) nun gänzlich anders bewertet, zumindest dann, wenn eine vorsätzliche Straftat besteht, der Polizist daran unmittelbar beteiligt war und die psychische Belastungsstörung auf die Tat des Straftäters zurück zu führen ist, selbst wenn er sich nicht gewalttätig gegenüber den Polizisten verhielt.

Der Fall

Am 18. Februar 2010 beging ein ehemaliger Schüler der Berufsschule in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) einen Amoklauf. Er war mit einem Messer und einer Schreckschusspistole bewaffnet, betrat die Schule während der Unterrichtszeit und tötete seinen ehemaligen Lehrer.

Vorfälle in Flüchtlingsunterkünften bundesweit: Verletzte Polizisten, Schusswaffengebrauch und Waffe einem Polizisten entrissen

13. Juni 2018 um 21:09 Uhr

Vorfälle in Flüchtlingsunterkünften bundesweit: Verletzte Polizisten, Schusswaffengebrauch und Waffe einem Polizisten entrissenDonauwörth, Borgholzhausen, Witzenhausen, Ellwangen. Das sind die eskalierten Polizeieinsätze im Zusammenhang mit Asylbewerbern, über die wir bereits dieses berichten mussten. Wir sträuben uns dagegen, uns auf die populistische Bühne zu begeben, denn nicht alle Flüchtlinge sind Kriminelle, es ist nur ein kleiner Bruchteil. Die meisten fügen sich in das, was auf sie wartet und hoffen einfach auf ein besseres Leben.

Doch seit gestern reihen sich in die obige Aufzählung die Orte Göttingen, Lauchhammer und Landshut ein. An diesem einen Tag, dem gestrigen Dienstag, gab es bundesweit drei (Groß-) Einsätze der Polizei im Zusammenhang mit Flüchtlingsunterkünften bzw. Asylbewerbern. Zu beklagen sind verletzte Polizisten, ein notwendig gewordener Schusswaffengebrauch nach Messerangriff und eine Dienstwaffe, die einem Polizisten entrissen wurde.

Schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt: Polizist ohne Anlass niedergestochen

12. Juni 2018 um 15:19 Uhr

Schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt: Polizist ohne Anlass niedergestochenSchon wieder gab es einen Messerangriff auf einen Polizisten. Doch diesmal, im Gegensatz zu den anderen Vorfällen in den vergangenen Tagen, geschah dies ohne Anlass und der Beamte hatte keine Chance sich dagegen zu wehren. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb von einem heimtückischen Angriff aus.

Wie erst heute bekannt wurde, ist gestern in Trier (Rheinland-Pfalz) ein Polizist von einem Mann mit einem Messer angegriffen worden. Der Beamte stand vor dem alten Polizeipräsidium auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang. Der Angreifer näherte sich dem Polizisten und hieb die Klinge eines 18 cm langen Küchenmessers in den Oberkörper des Beamten.

Diensthundeführer bei Messerangriff leicht verletzt: Diensthund verhindert schlimmeres

11. Juni 2018 um 18:47 Uhr

Diensthundeführer bei Messerangriff leicht verletzt: Diensthund verhindert schlimmeresVergangene Woche mussten wir von verschiedenen Messerangriffen auf Polizisten berichten, bei denen die Kollegen auch ihre Dienstwaffe einsetzen mussten. Ebenfalls in dieser Woche fand ein weiterer Messerangriff statt, bei dem ein Polizist leicht verletzt wurde und der Polizeihund schlimmeres verhinderte, worüber die eingesetzten Beamten heilfroh waren.

Eigentlich war der Ursprung des Einsatzes eine Ruhestörung. Ein Mann fühlte sich durch eine Privatfeier in Sulz am Neckar (Baden-Württemberg) gestört. Das Ganze ging sogar so weit, dass er die Feiernden bedrohte und anschließend mehrere Scheiben des Gebäudes zu Bruch gingen, weil der 54-Jährige sie einwarf. Daraufhin wurde die Polizei Tuttlingen alarmiert.

Als die eingesetzten Beamten dort eintrafen, stand ihnen der Mann mit einem Messer in der Hand gegenüber. Damit ging er schließlich auf die Polizisten los. Mehrfach wurde dieser aufgefordert das Messer aus der Hand zu legen und den Angriff zu stoppen. Der Angreifer reagierte nicht und so wurde von den Beamten Pfefferspray eingesetzt.

Tätlicher Übergriff bei Festnahme: Verfahren gegen Gewalttäter wird gegen Auflage eingestellt

10. Juni 2018 um 18:17 Uhr

Tätlicher Übergriff bei Festnahme: Verfahren gegen Gewalttäter wird gegen Auflage eingestelltJustitia wird für gewöhnlich mit Augenbinde dargestellt, was die Unabhängigkeit der Justiz darstellen soll, die ohne Ansehen der Person Recht spricht. Doch manchmal hat man das Gefühl, das Justitia blind ist, blind für eine kriminelle Handlung, die Leid verursacht hat und auch noch fast ein Jahr nach der Tat Auswirkungen hat auf eine Polizistin, der das Leid zugefügt wurde.

Gegen eine Auflage von 1.000 Euro wurde das Verfahren in Abstimmung mit Staatsanwaltschaft und Verteidigung gegen einen 41-jährigen Mann eingestellt, der im September 2017 eine junge Beamtin übel zugerichtet hatte.

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