Tumulte nach Burgerladeneröffnung: Polizisten beleidigt und angegriffen

12. Mai 2018 um 17:28 Uhr

Immer wieder ist davon die Rede, dass der Respekt uns Polizisten gegenüber immer weiter nachlässt. Auch wenn das von manchen als überzogen betrachtet wird, ist der folgende Vorfall doch ein Paradebeispiel dafür, was uns den dienstlichen Alltag derart erschwert.

Gestern wurde in Wiesbaden (Hessen) ein Burgerladen eröffnet. Der Betreiber hatte dazu groß eingeladen und auch einen ortsansässigen Rapper zur Unterhaltung verpflichtet. Bereits gegen 16 Uhr war der Andrang so groß, dass die Polizei eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung feststellen musste. Gegen 16:40 Uhr wurde nach Rücksprache mit dem Veranstalter die Eröffnungsveranstaltung abgesagt, da sich nun schon 3.000 Personen dicht an dicht drängten.

Nach Routineeinsatz nicht mehr dienstfähig: Mann verletzt zwei Polizisten schwer

12. Mai 2018 um 11:26 Uhr

Nach Routineeinsatz nicht mehr dienstfähig: Mann verletzt zwei Polizisten schwerIn der Nacht von Donnerstag auf Freitag meldeten mehrere Zeugen einen stark blutenden Mann. Der 29-Jährige randalierte anschließend, griff die Polizisten an und verletzte sie schwer.

Gegen 2:00 Uhr meldeten mehrere Anwohner der Dessauer und der Schillerstraße in Moers (Nordrhein-Westfalen) einen Mann der von Haus zu Haus laufen und Sturm klingeln würde. Außerdem soll er laut Zeugenaussagen stark bluten und um Hilfe schreien.

Zwei Polizisten gelang es erst den Randalierer zu beruhigen. Nach eigenen Angaben stand der 29-Jährige unter Drogen. Von den hinzu gerufenen Rettungskräften ließ sich der junge Mann auch erst behandeln. Doch plötzlich rannte er wieder los und klingelte wieder laut schreiend an verschiedenen Haustüren.

+Zeugenaufruf+ Von “Fußballfans” attackiert worden: Polizist am Boden liegend geschlagen und getreten

10. Mai 2018 um 21:01 Uhr

+Zeugenaufruf+ Von "Fußballfans" attackiert worden: Polizist am Boden liegend geschlagen und getretenIn der vergangenen Nacht wurden Polizisten während eines Einsatzes von mutmaßlichen “Fußballfans” attackiert, so dass ein Beamter mit Kopfverletzungen in ein Spital gebracht werden musste. Die Täter sind flüchtig, deswegen teilen wir diesen Zeugenaufruf.

Gegen 23:15 Uhr bemerkte eine Streife der Stadtpolizei Zürich (Schweiz), wie Sprayer zu Gange waren. Als die Beamten die beiden Personen kontrollieren wollten, traten diese die Flucht an. Einer der Polizisten konnte einen Flüchtigen nach kurzer Verfolgung stellen. Beim anschließenden Gerangel ging der Beamte zu Boden und der Sprayer flüchtete weiter in Richtung des GC-Fanlokals.

Betrunkener Autofahrer will flüchten: Polizist mitgeschleift und verletzt

7. Mai 2018 um 17:38 Uhr

Betrunkener Autofahrer will flüchten: Polizist mitgeschleift und verletztAm vergangenen Samstagmittag schleifte ein 31-Jähriger offenbar unter Alkohol- und Betäubungsmitteln stehender Autofahrer einen Polizisten in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) mit in seinem Auto mit, der die Irrfahrt stoppen wollte.

Ein aufmerksamer Zeuge meldete gegen 14 Uhr einen in Schlangenlinien fahrendes Fahrzeug, das in Richtung Innenstadt unterwegs war. Dass es nicht zu Kollisionen mit anderen Fahrzeugen kam war reines Glück.

An der Kreuzung am Burgwall entdeckte eine Streifenwagenbesatzung den gemeldeten BMW. Die Beamten folgten dem Fahrzeug bis zur Kuckelke Straße wo der Fahrer am Straßenrand von alleine anhielt.

Recht – unterschiedlich: Zwei versuchte Tötungsdelikte an Polizisten am Wochenende und ihre unterschiedliche juristische Bewertung

2. Mai 2018 um 21:33 Uhr

Recht - unterschiedlich: Zwei versuchte Tötungsdelikte an Polizisten am Wochenende und ihre unterschiedliche juristische BewertungZwei Vorfälle vom vergangenen Wochenende beschäftigen nicht nur die Justiz, auch die Kollegen erleben die unterschiedliche juristische Bewertung mit gemischten Gefühlen, teils wird auch Kritik geäußert. Doch hier alleine die Justiz zu kritisieren ist zu kurz gegriffen, dieser Beitrag richtet sich an Justiz und Politik gleichermaßen.

Denn in beiden Fällen, die sich in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) zutrugen, fuhr ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug gezielt auf Polizisten zu, in beiden Fällen war es nur von glücklichen Umständen abhängig, dass die Kollegen nur leicht verletzt wurden. Ermittelt wird in beiden Fällen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Beide Täter wurden vorläufig festgenommen, einer ging in Untersuchungshaft, der andere nicht.

Kollision auf Einsatzfahrt fordert zwei schwer und drei leicht verletzte

2. Mai 2018 um 8:21 Uhr

Insgesamt fünf zum Teil schwer verletzte forderte ein Verkehrsunfall in einem Kreuzungsbereich, als ein Streifenwagen der Polizei Aschaffenburg (Bayern) auf einer Einsatzfahrt diesen passieren wollte. Eine Polizistin wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Am gestrigen Dienstag befand sich die Streifenwagenbesatzung gegen 8 Uhr morgens auf einer Einsatzfahrt mit eingeschalteten Sondersignalen in Stockstadt. An der Kreuzung B26 und Obernburger Str. kam von links ein Skoda auf die B26 eingebogen. Im Kreuzungsbereich stießen beide Fahrzeuge zusammen.

Massiver Widerstand nach Schlägerei: Gaffer feuern Gewalttäter an

24. April 2018 um 11:26 Uhr

Massiver Widerstand nach Schlägerei: Gaffer feuern Gewalttäter anIn der Nacht zum Sonntag befanden sich Polizisten zur Absicherung eines Rettungsdiensteinsatzes in München Thalkirchen (Bayern), als sie Zeuge einer Schlägerei wurden. Als die Beamten kurz vor Mitternacht schlichtend eingreifen wollten, wurden sie Ziel eines massiven Angriffs durch einen der Kontrahenten.

Der 36-jährige Brasilianer schlug mehrfach mit der Faust in das Gesicht eines Polizisten. Beide Beamte versuchten den Gewalttäter zu überwältigen, doch dies war zunächst nicht möglich. Er schlug und trat derart um sich, dass eine Polizistin an Gesicht, Oberkörper und Knie verletzt wurde.

Polizisten als Prellbock der Asylpolitik: Verletzte durch Ausschreitungen bei Abschiebung

23. April 2018 um 17:49 Uhr

Polizisten als Prellbock der Asylpolitik: Verletzte durch Ausschreitungen bei AbschiebungPolizisten in Hessen wurden in der vergangenen Nacht zum Prellbock der Asylpolitik. Wenn ein Asylberwerber abgeschoben werden soll, dann wurde auf Grund geltenden Rechts entschieden und die Entscheidung wurde nicht von der Polizei getroffen.

Die Beamten haben lediglich die Maßnahme durchzusetzen, wozu sie rechtlich verpflichtet sind. Sie sind also das letzte Glied in einer langen Kette von Behörden und Entscheidungen, doch stehen gerade die Polizisten im Fokus von Kritik und – wie in diesem Fall – von Hass und Frust über die Asylpolitik. Anstatt die Verantwortlichen kritisieren, bekommen es die Einsatzkräften zu spüren.

Ich muss da jetzt durch: Lieferwagen fährt Polizistin auf Autobahn an und verletzt sie schwer

20. April 2018 um 17:33 Uhr

Ich muss da jetzt durch: Lieferwagen fährt Polizistin auf Autobahn an und verletzt sie schwer

Bild: Kapo St. Gallen

Wir wissen nicht, ob es der Zeitdruck war, der einen Lieferwagenfahrer dazu bewegte, an der Absicherung einer Gefahrenstelle vorbei zu fahren. Die Aktion kostete jedenfalls fast das Leben einer Polizistin und zeigt, wie gefährlich der Polizeiberuf auf der Straße sein kann.

Die Kantonale Notrufzentrale in St. Gallen (Schweiz) wurde heute morgen gegen 09:30 Uhr über Gegenstände auf der Überholspur der Autobahn A1, zwischen Uzwil und Wil, informiert. Eine Streife der Kantonspolizei St. Gallen bekam den Auftrag, diese Gegenstände zu finden und zu beseitigen.

Bundespolizist von Jugendlicher niedergestochen: Bundesgerichtshof bestätigt Urteil der Vorinstanz

19. April 2018 um 18:21 Uhr

Bundespolizist von Jugendlicher niedergestochen: Bundesgerichtshof bestätigt Urteil der VorinstanzAm 27. Februar 2016 wurde ein Bundespolizist von einer damals 15-Jährigen am Hauptbahnhof Hannover mit einerm Messer angegriffen. Die Jugendliche hatte während einer Personenkontrolle unvermittelt auf den Polizisten eingestochen und ihn am Hals verletzt. Der Beamte wurde dadurch schwer, aber zum Glück nicht lebensgefährlich, verletzt.

Die Ermittlungen hatte die Bundesanwaltschaft übernommen, da bekannt wurde, dass die Täterin Safia S. Kontakte zum IS hatte und sich offenbar hatte instrumentalisieren lassen, indem sie von dort mit einer “Märtyreroperation” beauftragt wurde. Da dies als Motiv für den Angriff auf den Bundespolizisten angesehen wurde, übernahm die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen.

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