Freiburg: Neben Fußstreife nun auch Segway-Streife

12. August 2017 um 08:50 Uhr

Freiburg: Neben Fußstreife nun auch Segway-Streife

Bild: Polizeipräsidium Freiburg

2015 berichteten wir darüber, dass im Rahmen einer Bachelor-Arbeit im Freiburg (Baden-Württemberg) versucht wird herauszufinden, ob ein Segway für die Polizeiarbeit geeignet ist. Kollege Steffen Irmlers Bachelorarbeit an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen beschäftigte sich mit diesem Thema und der Test gehörte zum praktischen Teil seiner Arbeit.

Erfolgreich muss der Test verlaufen sein, sonst würde die Polizei Freiburg nun nicht offiziell den Segway als Streifenfahrzeug (wenn auch zunächst befristet) einführen. Leitender Polizeidirektor Berthold Fingerlin stellte die Segway-Streife den Medienvertretern vor und erklärte, dass das Polizeirevier Freiburg-Nord ab sofort die Segways nutze, um in der Altstadt und künftig auch in den Grünanlagen des Stadtgebiets Präsenz zu zeigen.

Cranger Kirmes: “Normalerweise suchen Sie, jetzt suche ich und zwar den Polizisten…”

11. August 2017 um 15:29 Uhr

Cranger Kirmes: "Normalerweise suchen Sie, jetzt suche ich und zwar den Polizisten..."

Bild: Polizeipräsidium Bochum

Die Dame, die die folgende nette Email an die Bochumer Polizei schrieb, hat es passend ausgedrückt. Eigentlich ist die Polizei auf der Suche, während der Cranger Kirmes sogar erfolgreich. Alle vermissten Kinder konnten bislang von der Kirmeswache gefunden und den Eltern zurück gegeben werden. Eine erfreuliche Tatsache, die die Polizei Bochum heute zu berichten hat.

Allerdings wird nun ein Polizist gesucht. Die folgende Email erreichte das Polizeipräsidium Bochum:

“Guten Morgen aus der schönsten Hansestadt Lübeck 🙂 Roman”

11. August 2017 um 06:45 Uhr

"Guten Morgen aus der schönsten Hansestadt Lübeck 🙂 Roman"

Bei Hubschrauberabsturz schwer verletzt: Polizistin bekommt für Amputation kein Schmerzensgeld

10. August 2017 um 21:11 Uhr

Bei Hubschrauberabsturz schwer verletzt: Polizistin bekommt für Amputation kein SchmerzensgeldEinige von euch können sich sicher noch an den Hubschrauberabsturz vor vier Jahren erinnern. Die Bundespolizei führte am 21. März 2013 eine Übung durch, bei der mehrere Hubschrauber auf dem Maifeld am Berliner Olympia Stadion landen und Einsatzkräfte absetzen sollten.

Am Boden befand sich Schnee und als die ersten beiden Hubschrauber gelandet waren verschwand der dritte Helikopter in einer aufgewirbelten Schneewolke. Danach kam es zum Kontakt zwischen dem ersten gelandeten Hubschrauber (einer EC155) und dem dritten (einer Super Puma) im Landeanflug. Der 40-jährige Pilot im ersten Hubschrauber war ums Leben gekommen und es gab neun zum Teil schwer Verletzte.

Alkoholisierter Kirmesbesucher verläuft sich

10. August 2017 um 18:00 Uhr

Alkoholisierter Kirmesbesucher verläuft sich“Ich komme hier einfach nicht mehr raus!”

So lautete ein Hilferuf eines Mannes bei der Bochumer Polizei am frühen Samstagmorgen. Wir müssen ja zugeben, dass wir, wie wahrscheinlich die Kollegen vor Ort, schon schmunzeln mussten, als wir den Bericht lasen.

Offenbar hatte der Mann ein paar Bierchen (oder was auch immer) zu viel auf der Cranger Kirmes in Herne (Nordrhein-Westfalen) getrunken. Dass der vermeintliche Ausgang nicht über einen Container führt, über den er klettern musste, hätte ihm eigentlich klar sein müssen. Aber gut, der Alkohol tat seine Wirkung.

Kollision auf Einsatzfahrt fordert sechs zum Teil schwer Verletzte

9. August 2017 um 20:15 Uhr

Am Dienstagabend kam es in Leipzig-Ost zu einem Verkehrsunfall mit einem Kleinbus der Polizei, bei dem insgesamt sechs Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Ein 30-Jähriger übersah den mit Sondersignal fahrenden Bulli.

Ein Kleinbus der Polizei befuhr am Dienstagabend gegen 23:15 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht den Täubchenweg. Auf Höhe des Gerichtsweges fuhr ein 30-Jähriger Mann in den Kreuzungsbereich ein, wo es zum Zusammenstoß kam.

Polizei sucht Zeugen: Gaffer behindert Rettungshubschrauber und beleidigt Piloten

9. August 2017 um 15:15 Uhr

Polizei sucht Zeugen: Gaffer behindert Rettungshubschrauber und beleidigt PilotenAm Sonntag kam es gegen 13:20 Uhr zu einem Rettungseinsatz einer hilfsbedürftigen Person vom unwegsamen Gelände des Rheinufers. Polizei und Feuerwehr Remagen (Rheinland-Pfalz) arbeiteten bei der Rettung Hand in Hand um die Person schnellstmöglich der medizinischen Versorgung zuführen konnten.

Ein hinzugerufener Rettungshubschrauber wollte in der Nähe landen. Wieder einmal meinte ein Gaffer, man müsste den Einsatz filmen anstatt Platz zu machen.

Es ist ein unmögliches und erbärmliches Verhalten. Erst durch mehrmaliger Aufforderung des Piloten und eines Feuerwehrmannes verließ der bisher unbekannte Mann widerwillig den zur Landung erforderlichen Platz. Zudem beleidigte er noch den Piloten, bevor er sich Richtung Innenstadt entfernte.

Bitte helft der Polizei Remagen, diesen Mann zu finden. Er wird wie folgt beschrieben :

Mitteleuropäer, 30 bis 40 Jahre, etwa 1,85 m, schlanke, athletische Figur, kurze Haare, bekleidet mit khakifarbener Short, Turnschuhen, Kappe sowie Sonnenbrille. Unter seinem Arm trug er seine blau-schwarze Oberbekleidung, er selbst war Oberkörper frei unterwegs. Er soll in Begleitung einer älteren Frau sowie eines fünf- bis siebenjährigen Kindes gewesen sein.

☎️ Zeugen, die Hinweise zu der Identität des Mannes machen können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Remagen, Telefon 02651 801-0, in Verbindung zu setzen.

Wir sind in vielen Fällen auf eure Unterstützung angewiesen. Leider haben wir oftmals im Einsatz nicht die Zeit um uns um die Gaffer zu kümmern. Die Opfer gehen vor.

In diesem Fall kann man nur froh sein, dass die hilfsbedürftige Person keine Nachteile dadurch hatte, dass der Rettungshubschrauber erst verspätet landen konnte.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die aktuelle Rechtslage. Die Behinderung des Rettungshubschraubers ist eine Ordnungswidrigkeit, die bis maximal 1.000 Euro Geldbuße geahndet werden kann. Das Filmen einer hilflosen Person ist auch ohne die Veröffentlichung der Aufnahmen eine Straftat und kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren geahndet werden.

Polizei Hamburg kürzt Einstellungstest von 3 auf 2 Tage und modernisiert Sporttest

9. August 2017 um 11:38 Uhr

Die Polizei Hamburg hat kürzlich angekündigt, dass sie den Einstellungstest verkürzen und den Sporttest an die modernen wissenschaftliche Erkenntnisse anpassen möchte. Damit gehen die Kollegen im Norden einen neuen und wohl auch bundesweit neuartigen Weg.

Die Bewerber werden dann im Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf auf Herz und Nieren getestet. Dazu hat die Polizei Hamburg das Atleticum als Partner gewonnen. Das Atleticum ist ein Sportinstitut, dass auch die Profis des HSV betreut, sich um Berufssportler, Olympiateilnehmer usw. kümmert.

Der neue Sporttest basiert nun auf einer kompletten Diagnostik und soll herausfinden, inwieweit der Bewerber tatsächlich den körperlichen Anforderungen der Ausbildung gerecht wird. Ein Cooper-Test z.B. sagt da leider nicht allzu viel aus, so dass dieser komplett gestrichen wurde.

Wir wünschen allen Nachtschichtlern einen geruhsamen Schlaf!

9. August 2017 um 06:00 Uhr

Wir wünschen allen Nachtschichtlern einen geruhsamen Schlaf!

“Guten Morgen 😊 bzw. gute Nacht für mich 😴 Debby”

Deutschlands erster Diensthund zur Vermisstensuche in Pension gegangen

8. August 2017 um 18:48 Uhr

“Fly” ist eigentlich ein passender Name für diesen Diensthündin, so sprang sie bei ihrem letzten Einsatz noch von einer Drehleiter in ein brennendes Haus. Fly, eigentlich ein Straßenmischling, liebevoll von seinem Herrchen sibirischer Bärenbeißer genannt, war immer heiß darauf Menschen zu suchen.

Die 12-jährige Hündin lernte das, wie alle ihre Kollegen, auf spielerische Art. “Finde die Person und sie wirft deinen Ball”, auf diese Weise lernte Fly die Vermisstensuche, wobei die Fellnase nicht direkt nach Personen suchte, sondern nach ihren Spuren, die sie hinterlassen hatten.

Und so suchte Fly in über 500 Einsätzen nach Weggelaufenen, in Not geratenen und Suizidenten. Etwas zerdeppert schaute Fly herein, wenn sie die Person gefunden hatte und diese den Ball dann doch nicht warf. Das mag auch daran liegen, dass der Diensthund mehr Leichen als Lebende fand.

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