Polizist mit ganz großem 💙 spendet Radio-Gewinn an Hinterbliebene der getöteten Brandenburger Polizisten

7. März 2017 um 9:44 Uhr

Das Wort Tugend liest man heutzutage nur noch selten. Es kommt jedoch auch heute noch vor, dass Menschen diesem Wort Leben einhauchen und z.B. durch Mildtätigkeit oder Wohlwollen eine – der Definition nach – vorbildliche Haltung einnehmen.

In diesem Sinne verhielt sich dieser Tage Sven Grigoleit. Er ist Bundespolizist in Berlin ist. Der gewaltsame Tod der Brandenburger Kollegen habe auch in Berlin für große Bestürzung gesorgt.

“Der Fall hat bei uns allen sehr große Betroffenheit ausgelöst”, sagt Bundespolizeisprecher Thorsten Peters. “Viele Beamte von uns sind ja regelmäßig auch in der Grenzregion und in Oder-Spree unterwegs. Da rückt man enger zusammen. Mitunter kennen sich die Kollegen auch persönlich.” Es sei keine Frage gewesen, dass die Berliner helfen wollen. “Gewiss kann man das Leid der Familien nur in Ansätzen lindern. Aber wir hoffen, dass wir dazu beitragen können”, so Peters.

Ausstattung der Polizei ändert sich

6. März 2017 um 16:41 Uhr

Aufgrund der neuen Sicherheitslage reagiert das Land Niedersachsen und investiert Millionen in die Ausstattung und Ausrüstung der Polizei. Was ändert sich? Was tragen Polizisten während eines Einsatzes oder Streifendienstes am Körper?

Den ca. 300 Beamten, die in der Polizeiinspektion tätig und auf die Dienststellen im gesamten Landkreis verteilt sind, stehen 65 Streifenwagen zur Verfügung. Seit Anfang Februar ist in einem dieser Fahrzeuge eine feste Kamera verbaut. Dies ist ein Pilotprojekt, in dem ein Jahr lang Erfahrungen gesammelt werden und der Eigensicherung der Beamten.

Und was hat sich für die Kollegen geändert? Die schusssichere Weste wird z.B. immer getragen und für spezielle Einsätze stehen den Polizisten Plattenträger (Einlagen in die schusssichere Weste) zur Verfügung um vor Schüssen aus einer vollautomatischen Waffe wie der Kalaschnikow geschützt zu sein. Auch die Maschinenpistole liegt jetzt grundsätzlich im Streifenwagen.

Hase übersteht unverletzt Kollision mit Auto und fährt mit als blinder Passagier zur Unfallaufnahme

6. März 2017 um 10:26 Uhr

Hase übersteht unverletzt Kollision mit Auto und fährt mit als blinder Passagier zur UnfallaufnahmeEine 49jährige Frau erschien beim Polizeirevier Winnenden (Baden-Württemberg) und wollte einen Wildunfall anzeigen. Sie erklärte, dass sie auf dem Weg zwischen Schelmenholz und Hanweiler unterwegs war, als plötzlich ein Hase auf die Straße gesprungen sei.

Es kam zur Kollision und den Vorfall wollte die Dame anzeigen. Als sich die Polizisten den Wagen anschauten, staunten sie nicht schlecht. Aus dem Gitter hinter der vorderen Stoßstange schaute quietschfidel der zuvor genannte Hase hervor.

Meister Lampe konnte “nach längerem Zutun dazu bewogen werden”, den Motorraum zu verlassen und in eine Hundetransportbox umzuziehen. Da der Hase offenbar die Kollision unverletzt überstanden hatte und “die Personalienerhebung entbehrlich war”, fuhren die Beamten ihn dann wieder zurück an die Unfallstelle und entließen ihn in die Freiheit.

Unfallaufnahme mal völlig anders. Es ist schön, wenn der Hase die Sache unverletzt überstanden hat und die Rückführung in die angestammte Heimat ist eine Serviceleistung der Polizei, die wir gerne übernehmen.

Unser Titelbild im März kommt von Nati aus Baden-Württemberg

6. März 2017 um 1:33 Uhr

“Liebe Grüße aus dem schönen Stuttgart! Einfach mal ein Augenblick abschalten und den Sonnenuntergang bewundern 😍”

Maerz

Dieser Bildgruß kommt aus Niedersachsen, als es dort noch winterlich zuging

5. März 2017 um 17:43 Uhr

Winterlicher Bildgruß aus Niedersachsen

“Unterstützung des Rettungsdienstes, um den Notarzt des Hubschrauber zum Einsatzort zu bringen. Eine Person erlitt starke Verbrennung, es musste schnell gehen. Wir Blaulichter arbeiten gut zusammen.”

Für Attacke auf Polizisten muss Schläger vier Jahre in Haft

5. März 2017 um 9:44 Uhr

Für Attacke auf Polizisten muss Schläger 4 Jahre in HaftPolizist erlitt bleibende Schäden

Der Fall liegt mittlerweile anderthalb Jahre zurück. Damals, im August 2015, kam es im niedersächsischen Meckelfeld auf dem Dorrfest zu einer Schlägerei, zu der die Polizei gerufen wurde. Ein damals 31-jähriger Polizist war einer der Ersten am Einsatzort und wurde von einem Mann unvermittelt geschlagen, so dass der Polizist zu Boden ging und mit dem Kopf auf dem Asphalt aufschlug.

Der Beamte wurde mit schwersten Schädel-Hirn-Verletzungen in eine Hamburger Klinik verbracht, wo er notoperiert und in ein künstliches Koma versetzt wurde. Es bestand akute Lebensgefahr.

Zwei Männer, 31 und 35 Jahre alt, waren im Rahmen der Ermittlungen vor Ort unter Tatverdacht geraten, zumal einer von ihnen, der spätere Angeklagte, die Rettungsmaßnahmen am Polizisten noch hämisch kommentierte. Ermittelt wurde wegen versuchten Totschlags.

Unser heutiger Gruß zum Nachtdienst kommt von Sacha

5. März 2017 um 2:41 Uhr

Unser heutiger Gruß zum Nachtdienst kommt von Sacha

“Viele Grüße aus dem Nachtdienst aus Hanau, vor dem Schloss Philippsruhe.”

Gruß aus dem verschneiten Bayernland

4. März 2017 um 16:12 Uhr

“Einen wunderschönen guten Tag aus dem Sutten Skigebiet! Bestes Wetter für einen kleinen (dienstlichen) Ausflug.

Allen Kollegen die arbeiten müssen einen ruhigen Dienst und ein schönes Wochenende!
Sara”

Gruß aus dem verschneiten Bayernland

Polizist soll Verkehr regeln und wird bei Unfall lebensgefährlich verletzt

3. März 2017 um 20:15 Uhr

Polizist soll Verkehr regeln und wird bei Unfall lebensgefährlich verletztGestern Morgen, gegen 08:55 Uhr, wurde in Bremen die Ampelanlage an der Kreuzung Hansestraße/Hans-Böcklerstraße gewartet. Hierzu war es notwendig, die Ampel auszuschalten, was möglicher Weise die Verkehrsregelung durch einen Polizisten notwendig machte.

Aus diesem Grunde waren zur oben genannten Uhrzeit zwei Polizisten im Einsatz, die im Bedarfsfall den Verkehr regeln sollten. Als sie sich im Kreuzungsbereich bereit hielten, kam es zwischen zwei Fahrzeugen zu einem Verkehrsunfall.

Eines der Fahrzeuge, ein Mercedes, schleuderte durch die Wucht des Aufpralls in Richtung des 55-jährigen Polizisten, der in Höhe der Fußgängerfurt bereit stand, erfasste den Beamten und riss ihn zu Boden.

Der Polizist erlitt hierbei lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus verbracht.

Wir senden die allerbesten Genesungswünschen nach Bremen, verbunden mit der Hoffnung, dass der Kollege möglichst wieder vollständig genesen wird. 🍀

Sei stark, lieber Kollege! Deine Liebsten brauchen dich!

Statistik: Anzahl der Polizisten ist nur im großen Ganzen zu betrachten

3. März 2017 um 18:31 Uhr

Statistik von Personalauf- und -abbau zwischen 2005 und 2015

Statistik von Personalauf- und -abbau zwischen 2005 und 2015
Bild: statista

Vor ein paar Tagen sind wir über eine Statistik gestolpert, die aufzeigt, wie sich die Personalentwicklung zwischen 2005 und 2015 verändert hat. Manche Bundesländer haben in diesem Zeitraum stark abgebaut, andere wiederum nennenswert Personal aufgebaut.

Eine andere aktuelle Grafik zeigte hingegen, wie viele Polizisten in den Ländern pro 100.000 Einwohner im Jahr 2016 vorhanden sind. Legt man beide Statistiken nebeneinander, ergibt sich ein völlig anderes Bild, wie wenn man die beiden Statistiken getrennt voneinander betrachten würde.

Wir möchten uns hier einige Beispiele heraus greifen und aufzeigen, dass ein starker Personalaufbau nicht bedeutet, dass im Verhältnis zu anderen Bundesländern genügend Personal vorhanden wäre.

Beginnen wir mit Bayern. Dort wurde zwischen 2005 und 2015 4,7 Prozent Personal (im Vollzeitäquivalent) aufgebaut, so dass sich das Land mit 326 Polizisten pro 100.000 Einwohner 2016 im oberen Drittel befand.

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