1. Mai: Polizei bereitet sich auf Ausschreitungen vor, will aber deeskalieren

30. April 2018 um 19:20 Uhr

1. Mai: Polizei bereitet sich auf Ausschreitungen vor, will aber deeskalieren

Kundgebung gegen linksradikale Gewalt gegen Polizisten abgesagt

Der 1. Mai wirft seine Schatten voraus. Bereits seit Wochen bereitet sich die Polizei auf Ausschreitungen vor und wird mit tausenden von Polizisten besonders in Berlin, Hamburg, Bremen, Sachsen und Thüringen im Einsatz sein. Aber auch anderswo wird die Polizei die Lage aufmerksam beobachten. Unterdessen wurde in Berlin eine Kundegebung gegen linksradikale Gewalt gegen Polizisten abgesagt – aus Sicherheitsgründen. Eine Auslese:

“Hilflose Person” randaliert in Polizeifahrzeug: Feuerwehr muss ihn befreien – Fahrzeug Totalschaden

30. April 2018 um 11:09 Uhr

"Hilflose Person" randaliert in Polizeifahrzeug: Feuerwehr muss ihn befreien - Fahrzeug Totalschaden“Wo rohe Kräfte sinnlos walten”, so könnte man den folgenden Fall auch beschreiben, der sich am vergangenen Wochenende in Kiel (Schleswig-Holstein) zugetragen hat. Zwar wurde niemand verletzt, aber das Polizeifahrzeug erlitt Totalschaden.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Polizei gegen 2 Uhr zu einer hilflosen Person gerufen. Doch so hilflos wie anfangs gedacht war die Person gar nicht. Sie zeigte sich wenig kooperativ, so dass sie dem Polizeigewahrsam zwecks Ausnüchterung zugeführt werden sollte.

Die Polizisten des vierten Reviers orderten einen Gefangenentransportwagen an, der für genau solche Fälle vorgesehen und speziell ausgestattet ist. Der 23-jährige nicht ganz so hilflose wurde in die Fahrzeugzelle eingesperrt und dann ging es los in Richtung Polizeigewahrsam. Eigentlich könnte die Geschichte hier enden, wenn der Mann im Polizeifahrzeug nicht zu sich gekommen wäre.

“Grüße vom Stuttgarter Flughafen, Julien”

30. April 2018 um 07:51 Uhr

"Grüße vom Stuttgarter Flughafen, Julien"

“Sonnige Grüße aus Magdeburg, Alex”

29. April 2018 um 18:19 Uhr

"Sonnige Grüße aus Magdeburg, Alex"

In psychiatrischer Klinik untergebracht: Randalierer schießt auf Polizisten und Rettungskräfte

29. April 2018 um 15:46 Uhr

In psychiatrischer Klinik untergebracht: Randalierer schießt auf Polizisten und RettungskräfteIn der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Polizei nach Lebach (Saarland) gerufen, da dort ein Mann lautstark randalierte. Als die Polizeikräfte eintrafen wurden sie sofort von dem 27-jährigen Randalierer beschimpft und beleidigt und aufgefordert, wieder zu verschwinden.

Dann feuerte er mit einer Luftdruckpistole, in der sich Stahlkugeln befanden, auf die Polizisten und Rettungskräfte. Zum Glück wurde niemand verletzt, die Frontscheibe des Rettungswagens wurde aber durch einen Treffer beschädigt.

Dann bedrohte er mit einer Axt eine ebenfalls anwesende unbeteiligte Frau, so dass die Polizisten nun eilig eingriffen und unter Verwendung von Pfefferspray den Mann überwältigten und festnahmen.

Wie es heißt, stand der Randalierer vermutlich unter Drogeneinfluss. Er wurde in einer psychiatrische Klinik untergebracht.

Frühschicht in Bayern

29. April 2018 um 11:11 Uhr

Frühschicht in Bayern

“Guten Morgen,

Sonntag, Frühschicht in Bayern.

Ruhigen Dienst allen! Robin”

Bus verliert Zwillingsreifen während der Fahrt: Streifenwagenbesatzung verhindert Schlimmeres

29. April 2018 um 08:44 Uhr

Bus verliert Zwillingsreifen während der Fahrt: Streifenwagenbesatzung verhindert SchlimmeresSehr gut reagierten am Freitagnachmittag Polizisten in Unna (Nordrhein-Westfalen), als ein Bus während der Fahrt einen Zwillingsreifen verlor. Sie verhinderten durch ein geschicktes Fahrmanöver, dass es Verletzte gab. Eine Schrecksekunde war es trotzdem für alle Beteiligten.

Gegen 16 Uhr befuhr ein Bus am Freitagnachmittag den Südring in Richtung Hauptbahnhof. Ein Streifenwagen befuhr die linke Spur hinter dem Bus. Plötzlich bemerkten die Beamten, dass sich der linke hintere Zwillingsreifen zu lösen drohte.

Gedanken einer Polizistin, die mit einem Polizisten liiert ist

28. April 2018 um 20:12 Uhr

Gedanken einer Polizistin, die mit einem Polizisten liiert ist

“Es geht mir gut, warum sollte es auch nicht?! Besser kann es gerade nicht sein. Es gibt Momente in denen ich dich vermisse, deine Witze, dein Lachen, einfach dich.

Warum haben wir diesen Weg genommen? Es gibt Fragen über Fragen, doch diese Fragen werden immer leer stehen.

Es ist wohl eine Berufung. Eine Art Schicksal. Tag für Tag helfen wir. Ob gut oder böse, wir versuchen jeden Tag, die Welt zu einer besseren zu machen.

Immer diese Angst in mir, dass es vorbei sein kann, dass es dich nicht mehr geben wird, dass es mich nicht mehr geben wird, dass du oder ich einfach nicht mehr nach Hause kommen werden. Diese Angst lebt in mir und wird wohl immer in mir leben.

Ich bin stolz auf dich, stolz auf mich, stolz auf uns, dass wir Polizisten jeden Tag unser Leben für andere opfern würden.”

—————

Die Kollegin, von der Text und Bild zur Verfügung gestellt wurden, ist uns namentlich bekannt.

Nicht zu fassen: Retter angegriffen, Polizisten müssen einschreiten

28. April 2018 um 17:19 Uhr

Nicht zu fassen: Retter angegriffen, Polizisten müssen einschreitenEs ist einfach nicht zufassen, wie jemand Rettungskräfte angreift, völlig ohne Grund und ohne irgendwie in Beziehung zum Rettungseinsatz zu stehen. Doch genau das ist Rettungskräften in Nürnberg (Bayern) geschehen. Sie wurden beleidigt, geschlagen, womöglich sogar bestohlen und der Rettungswagen wurde beschädigt.

Gestern Abend befanden sich Rettungskräfte inklusive Notarzt in Nürnberg bei einem Einsatz. Eine Person klagte über akute Atemnot und so hatten die Retter alle Hände voll zu tun, als ein 17-jähriger ohne erkennbaren Grund diese zunächst verbal angriff. Anschließend rief er ein paar Bekannte herbei und zu dritt griffen sie dann die Rettungskräfte auch tätlich an.

Einbruch, Suche, U-Haft: Diensthündin Alice findet in dieser Woche zwei Einbrecher hintereinander

28. April 2018 um 08:39 Uhr

Einbruch, Suche, U-Haft: Diensthündin Alice findet in dieser Woche zwei Einbrecher hintereinander

Bild: Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd

Eine äußerst erfolgreiche (Schnüffel-) Woche erlebte Polizeihündin Alice von der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd und dürfte damit ihren Diensthundeführer und die ermittelnden Kollegen besonders stolz gemacht haben. Sie fand nach zwei verschiedenen Einbrüchen in Bad Dürrenberg beide Täter und sorgte so dafür, dass beide nun hinter schwedischen Gardinen sitzen.

Die erste Tat ereignete sich am vergangenen Montag, als in den Nacht- oder frühen Morgenstunden ein bis dahin unbekannter Täter sich auf noch unbekannte Weise Zutritt über die Balkontür zur Wohnung des Opfers verschaffte. In aller Ruhe durchsuchte der Täter alle Schränke in den Räumlichkeiten der Wohnung, während die 83-jährige Bewohnerin im Schlafzimmer schlummerte.

Google+