Bundespolizei nimmt Schleuser fest, der Material für Sprengvorrichtungen mitführte

30. September 2016 um 21:50 Uhr

Bundespolizei nimmt Schleuser fest, der Material für Sprengvorrichtungen mitführteIn der vergangenen Nacht konnten Bundespolizisten im Rahmen ihrer Grenzkontrollen in der Nähe des bayerischen Kiefersfelden einen Schleuser festnehmen und zudem womöglich Schlimmeres verhindern. Es kam zu einem Großeinsatz auf deutscher und österreichischer Seite der Grenze.

Gegen 22:30 Uhr kontrollierten die Bundespolizisten auf der A97 einen verdächtigen polnischen Pkw, in dem sich neben dem polnischen Fahrer noch drei Afrikaner von der Elfenbeinküste und aus Guinea befanden. Im Fahrzeug fanden die Beamten Material, welches offenbar zum Zusammenbau von Rohrbomben bestimmt und geeignet war, sich aber noch in Einzelteilen befand.

Unfall bei Einsatztraining: Schießtrainer erleidet lebensgefährliche Schussverletzung

30. September 2016 um 21:46 Uhr

Unfall bei Einsatztraining: Schießtrainer erleidet lebensgefährliche SchussverletzungDas Einsatztraining ist elementarer Bestandteil der Aus- und Fortbildung bei der deutschen Polizei. Hier sollen theoretische Inhalte in die Tat umgesetzt werden, aber auch neue Erkenntnisse und optimierte Inhalte trainiert werden, um Handlungssicherheit bei den Polizisten auch in Stresssituationen herzustellen.

Für gewöhnlich werden im Rahmen des Einsatztrainings – und außerhalb des Schießtraining – Waffenattrappen verwendet, damit die Verletzungsgefahr minimiert wird. Bei einem solchen Training kam es bereits am 20. September auf einem Übungsgelände in Willich (Nordrhein-Westfalen) zu einem Unfall.

Autofahrer bremst Streifenwagen auf Einsatzfahrt aus … um eine Frage zu stellen

29. September 2016 um 19:13 Uhr

Autofahrer bremst Streifenwagen auf Einsatzfahrt ausEine saublöde Idee hatte ein Autofahrer im bayerischen Coburg, als er einen Streifenwagen vor sich sah. Zunächst gab der 57-jährige Lichthupe und schaltete das Warnblinklicht ein. Offenbar wollte er den Streifenwagen zum Anhalten bewegen.

Da die Streife aber auf dem Weg zu einem dringenden Einsatz war, fuhr sie weiter. Doch damit gab sich Audi-Fahrer nicht zufrieden und überholte irgendwann mit deutlicher überhöhter Geschwindigkeit den Streifenwagen.

Liebeswerbung erfolglos: Polizei rettet Fassadenkletterer

29. September 2016 um 19:11 Uhr

Liebeswerbung erfolglos: Polizei rettet FassadenklettererIn doppelter Hinsicht Pech hatte ein 32-jähriger Mann, der bei seiner Ex-Freundin Eindruck hinterlassen und um ihre Liebe werben wollte. Hierzu war er früh morgens gegen 05:30 Uhr die Fassade des Hauses in Kassel (Hessen) bis zu ihrem Fenster im zweiten Stock hinauf geklettert. Nicht ganz ungefährlich!

Da die 27-jährige Frau aber dennoch kein Interesse hatte, ließ sie ihn nicht hinein und rief stattdessen die Polizei. Die eingesetzten Beamten ließen den Mann dann zum Fenster herein. Jedoch führte ihn der Weg in Begleitung der Polizisten schnurstracks aus der Wohnung und zur Haustür wieder hinaus.

Nach tödlichem Dienstwaffengebrauch in Berliner Flüchtlingsunterkunft: Vorverurteilung durch Berichterstattung?

28. September 2016 um 15:33 Uhr

Nach tödlichem Dienstwaffengebrauch in Berliner Flüchtlingsunterkunft: Vorverurteilung durch Berichterstattung?

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Gestern Abend ist es gegen 20:30 Uhr zu einem Zwischenfall bei einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem die eingesetzten Polizisten von ihrer Dienstwaffe Gebrauch machen mussten. Der von den Projektilen getroffene Angreifer verstarb später im Krankenhaus.

Der Grund für den ursprünglichen Einsatz lag in einer Mitteilung an die Polizei in Berlin, dass in einer Flüchtlingsunterkunft ein 27-jähriger Pakistani ein Mädchen missbraucht haben soll. Wie immer wurde die Glaubwürdigkeit dieser Aussage geprüft und da man sie für glaubwürdig hielt sollte der beanzeigte Täter festgenommen werden.

Gefährliche Körperverletzung, Freiheitsberaubung im Amt und Betrug: Polizist zu Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt

28. September 2016 um 15:22 Uhr

Polizist zu Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteiltDas Video, welches im Internet nach einer aus dem Ruder gelaufenen Verkehrskontrolle vor zwei Jahren aufgetaucht war, sorgte für Aufsehen und wurde als “Prügelvideo” bekannt. Nun muss der einschreitende Polizist die Konsequenzen tragen und gegen seinen Kollegen wird ebenfalls ermittelt.

Es sollte eine normale Verkehrskontrolle werden. Ein Autofahrer war einer Streife im Juni 2014 im nordrhein-westfälischen Herford wegen Telefonierens während der Fahrt aufgefallen, zudem war der Mann zügig unterwegs. Erst nach mehrmaliger Aufforderung hielt der Mann seinen Wagen an.

Bei der anschließenden Kontrolle greift der 40-jährige Polizist und Familienvater den Autofahrer unvermittelt an, Pfefferspray wird eingesetzt. Der Polizist zeigt den Autofahrer an und verlangt Schmerzensgeld. Im Rahmen dieses Prozesses tauchte dann das Video aus der Streifenwagenkamera auf, welches den Tatverlauf zeigte.

Software zum Erkennen gefälschter Pässe nicht unterstützt

27. September 2016 um 22:16 Uhr

Software zum Erkennen gefälschter Pässe nicht unterstütztMan stelle sich folgenden Fall vor: Jemand erstellt gefälschte Pässe, mit unterschiedlichen Namen, aber immer mit demselben Passbild. Die Pässe wirken auf den ersten Blick echt, sind es aber nicht und man erkennt dies nur mit der notwendigen Sachkunde.

Nun nehmen wir weiter an, dass diese Pässe – vermutlich für eine entsprechende Gegenleistung – Abnehmer finden und diese Abnehmer dann in verschiedenen Städten auffallen. Hierbei gäbe es mehrere Probleme: Zunächst einmal muss man überhaupt erst erkennen, dass es sich bei den Pässen um Fälschungen handelt und dann muss man die Informationen zusammen führen können, wenn die eine Person in Berlin und die andere in Hamburg auffällt.

Kein alltäglicher Fall? Doch, tatsächlich so geschehen. Auf 52 verschiedenen Pässen war das Bild des Rumänen Corin M. zu sehen, immer mit einem anderen Namen.

Zug fährt mit Baby davon: Bundespolizei führt Mutter und Kind wieder zusammen

27. September 2016 um 22:14 Uhr

In eine Notlage gerieten eine junge Mutter und ihr BabyIn eine Notlage gerieten eine junge Mutter und ihr Baby, doch Bundespolizisten, das Zugpersonal und eine junge Frau konnten gemeinsam diese Notlage beenden und Mutter und Kind wieder zusammen führen.

Am vergangenen Wochenende wollte eine 24-jährige Äthiopierin mit ihrem 3 Wochen jungen Baby im Zug verreisen. Am Hauptbahnhof Gießen stieg die Mutter in den Zug ein um das Baby, welches sich in einer Babyschale befand, am Sitzplatz abzustellen.

Da sie noch weitere Gepäckstücke auf dem Bahnsteig stehen hatte, verließ sie kurz den Zug um das Gepäck ebenfalls einzuladen. Als die Mutter ihr Gepäck geholt hatte und wieder in den Zug einsteigen wollte schlossen sich die Türen und der Zug fuhr davon.

“Grüße aus Oberbayern an alle Nachtschichtler. Lars”

27. September 2016 um 02:21 Uhr

"Grüße aus Oberbayern an alle Nachtschichtler. Lars"

Nach Brandanschlag in Hamburg: Linksextreme bekennen sich zur Tat und bezeichnen Polizisten als legitime Ziele

26. September 2016 um 15:33 Uhr

Nach Brandanschlag in Hamburg: Linksextreme bekennen sich zur Tat und bezeichnen Polizisten als legitime ZieleAm vergangenen Freitag berichteten wir über einen Brandanschlag auf die Privatfahrzeuge eines Hamburger Dienststellenleiters. Manch einer warf uns in den Kommentaren vor, wir würden die Linksextremen vorverurteilen, doch dieser Behauptungen kamen vorgenannten selbst zuvor.

Denn am gleichen Tag erschien eine Selbstbezichtigung auf einer einschlägigen Internetseite. Dort wird der Polizist komplett mit Name und Anschrift genannt und eindeutig Bezug auf seine Tätigkeit als Leiter der Task-Force Drogenbekämpfung genommen. Die Anti-Drogen-Razzien werden vom Autor als “Hetzjagd auf vermeintliche Dealer_innen” bezeichnet.

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