Gestohlene Kennzeichen und kein Führerschein: Zwei verletzte Polizisten nach Verfolgungsfahrt und Widerstand

7. Dezember 2017 at 21:38

Bildmaterial: Martin Reitmayer

Bildmaterial: Martin Reitmayer

Einer drohenden Verkehrskontrolle entkam zunächst ein Fahrzeug, dessen Fahrer eine waghalsige Flucht unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln antrat, an dessen Ende doch die Handschellen klickten. Im Einsatz waren viele Polizisten zu Lande und in der Luft, zwei von ihnen wurden zum Teil schwer verletzt.

In der Nacht zum gestrigen Nikolaustag fiel einer Streife in Nürnberg (Bayern) ein Auto auf, bei dem offenbar die lesbaren Kennzeichen über anderen Kennzeichen montiert waren. Als die Streife das Fahrzeug kontrollieren wollte gab der Fahrer Gas und es folgte eine Verfolgungsfahrt quer durch den Westen Nürnbergs. Dabei raste das Fahrzeug mit stark überhöhter Geschwindigkeit ungebremst in Kreuzungsbereiche und fuhr entgegen der Einbahnstr.

Erst Verbringungsgewahrsam, dann Unfalltod: Ermittlungen gegen Polizisten wegen fahrlässiger Tötung

7. Dezember 2017 at 17:50

Erst Verbringungsgewahrsam, dann Unfalltod: Ermittlungen gegen Polizisten wegen fahrlässiger TötungEigentlich waren die Polizisten wegen eines Routineeinsatzes ausgerückt, doch dieser entwickelte sich zu einem tragischen Unfall, infolge dessen ein Mann starb. Nun wird nicht nur gegen die Unfallfahrerin ermittelt, sondern auch gegen zwei Polizisten.

Es war der 19. November dieses Jahres, als zwei Beamte der Polizei Oldenburg (Niedersachsen) zu einem Streit in Rastede ausrückten. Ein Mann iranischer Abstammung wollte eine Kneipe betreten. Als ihm das verwehrt wurde beschwerte er sich lautstark darüber. Scheinbar so lautstark, dass die Polizei alarmiert wurden.

Die eingesetzte Streife vermochte den jungen Mann nicht zu beruhigen und einem Platzverweis wurde nicht Folge geleistet, so dass man kurzerhand beschloss den 23-Jährigen nach Hause zu fahren. Die Polizisten ließen den Mann in den Streifenwagen einsteigen und fuhren los. Unterwegs, so heißt es, soll die Streife mit einem anderen Einsatz beauftragt worden sein.

Bekiffter Ballerino gibt Tanzeinlage für Polizisten

7. Dezember 2017 at 9:46

Wieder einmal ein Einsatz der zur Gattung kurios gehört. Ganz ehrlich, wir mussten bei der Meldung richtig lachen. Wir mögen uns gar nicht vorstellen was in den Kollegen vorging als sie den tanzenden Mann sahen.

Die Pressemitteilung der Kollegen ist so klasse geschrieben, dass wir sie genauso wiedergeben und kein Wort daran verändern:

“Eine Sondervorstellung für die Polizei gab ein “Ballerino” am Sonntagnachmittag in Lörrach. Um 16 Uhr fuhr eine Polizeistreife an der Kreuzung Tumringer-/Luisentraße vorbei und wurde auf eine Person aufmerksam, die auf der Straße herumhüpfte.

Wenn der Praktikant an die Kollegen zu Nikolaus denkt und zudem den passenden Vornamen trägt

6. Dezember 2017 at 23:29

Berittene Fußstreife: Auf dem Weihnachtsmarkt mit zwei PS

6. Dezember 2017 at 21:01

Berittene Fußstreife: Auf dem Weihnachtsmarkt mit zwei PS

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Eigentlich sollten die beiden Kollegen auf den Bildern eine Fußstreife über den Weihnachtsmarkt in Germersheim (Rheinland-Pfalz) gehen. Doch dann kam alles anders und sorgte für freudige und überraschte Blicke.

Vergangenen Sonntag, es war bereits dunkel geworden und die vielen kleinen Lichter brannten auf dem Weihnachtsmarkt. Kalt war es und die ein oder andere Schneeflocke war auch vom Himmel gefallen. Es war an der Zeit auf dem Weihnachtsmarkt für Sicherheit zu sorgen und mögliche Langfinger abzuschrecken.

“Die Stadtpolizei Rüsselsheim wünscht einen schönen Nikolaus-Tag. Jan”

6. Dezember 2017 at 16:59

Kein Einbruch, sondern notwendig: Polizisten retten Rentner

6. Dezember 2017 at 14:44

Kein Einbruch, sondern notwendig: Polizisten retten Rentner

Bild: Polizeiinspektion Germersheim

In den frühen Morgenstunden des heutigen Nikolaustages hatten die Beamten der Polizei Germersheim (Rheinland-Pfalz) zwar nichts Süßes im Gepäck, dafür konnten sie aber einem Rentner das Leben retten, als er in eine Notsituation geraten war. Auch wenn dabei eine Tür beschädigt wurde, war der Senior dankbar.

Ein aufmerksamer Nachbar hatte rhythmische Klopfzeichen aus dem Nachbaranwesen vernommen. Da der Nachbar wusste, dass dort ein verwitweter Rentner ganz alleine wohnt, machte er sich Sorgen und alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten die Klopfzeichen ebenfalls hören.

Durch die verschlossene Haustür konnten sich die Polizisten mit dem 85-Jährigen verständigen. Mit schwacher Stimme erklärte er, dass er aus dem Bett gestürzt war und sich bis zur Haustür geschleppt hatte, um mit den Klopfzeichen auf sich aufmerksam zu machen. Er sei am Kopf verletzt und brauche dringend Hilfe.

Freund und (Aus-) Parkhelfer: Babybauch wird zum “Hindernis”

6. Dezember 2017 at 9:33

Freund und (Aus-) Parkhelfer: Babybauch wird zum "Hindernis"Wir möchten einen Babybauch ausdrücklich nicht als “Hindernis” ansehen, deswegen setzen wir das Wort auch in Anführung. Aber jede (schwangere) Frau wird uns sicherlich zustimmen, dass der Babybauch mit zunehmender Größe für die ein oder andere Einschränkung im Alltag sorgt.

Dieses Problem hatte am Montag auch eine junge werdende Mutter, die sich mit einer ungewöhnlichen Bitte bei der Polizei meldete. Ihr Babybauch brachte die 27-Jährige in eine unglückliche Situation.

Fotoshooting: Da kann man doch nicht ablehnen

5. Dezember 2017 at 22:39

“Hallo liebes Polizist=Mensch Team!

Wenn man beim spontanen Funkstreifenwagen fotografieren “erwischt” wird, und einem dann von zwei netten Polizeibeamten angeboten wird, ein Bild mit dem Funkstreifenwagen zu bekommen. Da kann man doch nicht ablehnen.

Liebe Grüße aus Frankfurt und weiter so,
Malik”

Fotoshooting: Da kann man doch nicht ablehnen

G20: Bundesweite Razzia gegen Linksextremisten – Bislang höchste Strafe gegen Gewalttäter

5. Dezember 2017 at 17:22

G20: Bundesweite Razzia gegen Linksextremisten - Bislang höchste Strafe gegen GewalttäterGleich zwei Neuigkeiten gibt es heute zum Thema G20-Einsatz in Hamburg. Heute fand eine bundesweite Razzia gegen Linksextremisten in diesem Zusammenhang statt und einer der Gewalttäter wurde vom Gericht zur bislang höchsten Freiheitsstrafe verurteilt, weil er Polizisten angegriffen und Läden geplündert hatte. Die Razzia hat allerdings einen unschönen Beigeschmack, doch dazu später mehr.

Ein 30-jähriger Gewalttäter der Ausschreitungen beim Hamburger G20-Gipfel ist heute vor Gericht zur bislang höchsten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann am 8. Juli Steine auf Polizisten warf und dabei half Läden zu plündern.

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