Zahl des Tages: 1.200

1. Juli 2017 um 15:45

Zahl des Tages: 1.200Genauso viele Zielfernrohre hat das Land Niedersachsen für eine halbe Millionen Euro angeschafft, um die alten Waffen der Landespolizei im Zuge der Antiterrorausrüstung auszustatten. Wie sich nun herausstellte, passt die neue Ausrüstung nicht auf alle alten Waffen.

Hierbei geht es um die Maschinenpistole MP5 von Heckler & Koch, teils sind in den Bundesländern noch Waffen aus den 1970ern (oder noch älter) vorhanden. Wie viele der 1.200 Zielfernrohre nicht passen ist noch unklar und muss im Rahmen der gerade stattfindenden Waffenrevision erhoben werden.

Niedersachsen hat aber auch schon eine Lösung für das Problem: Es erwirbt Maschinenpistolen aus Baden-Württemberg, da dort die alte MP5 durch die neuere und leichtere MP7 ersetzt wird.

Unser Titelbild für Anfang Juli steht unter einem besonderen Motto

1. Juli 2017 um 07:51
g20juli

Das Bild stammt von Björn aus Hamburg.

Der Juli wird vom Großeinsatz zum anstehenden G20-Gipfel in Hamburg bestimmt. Mehr als 15.000 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet – und sogar aus Österreich – kommen dort zum Einsatz, so dass man behaupten kann, dass der Gipfel nicht nur auf Stadt und Umland Hamburg massiven Einfluss ausübt. In allen Bundesländern, beim Bund und im EU-Ausland hat dieser Großeinsatz Auswirkungen, zumindest für die Kollegen.

Wir finden, kurz bevor die ernste Einsatzphase beginnt, ist es an der Zeit bereits jetzt einen Dank auszusprechen:

DANKE allen beim G20-Gipfel eingesetzten Einsatzkräften für ihr Engagement!
DANKE allen Teilnehmern, die ihren Protest friedlich auf die Straße bringen!
DANKE allen Bürgern für ihre Solidarität und Unterstützung!

Gemeinsam mit den eingesetzten Kolleginnen und Kollegen hoffen und wünschen wir, dass der Einsatz möglichst friedlich zu Ende verläuft und alle Einsatzkräfte wohlbehalten zu ihren Familien zurück kehren können.

Passt bitte alle auf Euch auf!

Euer Polizist=Mensch​-Team

Leserbrief von Thomas: Wir beten für die angeschossene Polizistin

30. Juni 2017 um 21:38

Leserbrief von Thomas: Wir beten für die angeschossene PolizistinEs ist mittlerweile über zwei Wochen her, als wir von dem schrecklichen Vorfall am Bahnhof von Unterföhring (Bayern) berichteten, als ein Gewalttäter einem Polizisten die Dienstwaffe entriss und damit auf eine junge Polizistin schoss.

Da wir regelmäßig nach dem Gesundheitszustand der Kollegin befragt werden, möchten wir diese Information an alle weitergeben:

Das Projektil traf die 26 Jahre junge Beamtin der Polizeiinspektion Ismaning in den Kopf, seit dem schwebt sie in Lebensgefahr und liegt im Koma. Ihr Gesundheitszustand ist unverändert. Wie die Heilungschancen der Kollegin sind (wie in manchen Medien gemutmaßt wurde), möchten wir nicht weiter kommentieren.

In diesem Zusammenhang erreichten uns die folgenden Worte eines Bürgers. Thomas und seine Frau bangen zusammen mit der Familie und den Kollegen um die junge Polizistin:

“Gemeinsamer Einsatz mit der Feuerwehr. Mit Grüßen aus der Spätschicht, Marie aus NRW 👋🏻”

30. Juni 2017 um 19:05

Ausgezeichnet 🏅 Polizisten erhalten für Rettung von 22 Menschen aus brennendem Haus die Rettungsmedaille

30. Juni 2017 um 15:47

Es war ein ganz besonderer Einsatz für die beiden Polizisten, die vor einem Jahr 22 Menschen aus einem brennenden Haus retteten. Er war besonders gefährlich, aber Ende besonders erfolgreich. Hierfür wurden sie nun ausgezeichnet.

Es war der 5. Juni 2016. Die beiden Polizisten, Polizeikommissar Abdülsamet Ercan (27) und Polizeioberkommissarin Manuela Ziegler (40), vom Polizeirevier Kassel Ost (Hessen), hatten Nachtdienst und befanden sich zusammen auf Streife, als sie gegen 04:30 Uhr zu einem Hausbrand in Bettenhausen gerufen wurden.

Da die beiden ganz in der Nähe auf Streife waren, waren sie die ersten Helfer vor Ort und sahen wie Qualm zur Haustür und aus einem Fenster im Obergeschoss drang. Die beiden Beamten überlegte nicht lange und gingen in das Mehrfamilienhaus, um die Bewohner zu evakuieren. Doch auf Klopfen und Rufen reagierte niemand.

Dann kam Kollegin Ziegler die Idee, mit Hilfe des Außenlautsprechers des Streifenwagen die Bewohner wachzurütteln. Doch auch dieser Versuch war nicht gerade von Erfolg gekrönt. Nur ein Pärchen kam aus dem Haus ins rettende Freie, die anderen Bewohner schauten aus den Fenstern, reagierten aber nicht. “Das war schon komisch”, erinnert sich Manuela Ziegler.

Also gingen die beiden wieder in das Haus hinein und klopften an jeder Tür, bis alle Anwohner das Haus verlassen hatten. Und es war höchste Zeit: “Die Holztreppe hat geglüht und es war ziemlich verraucht”, berichten die Polizisten.

Erst jetzt trafen Feuerwehr und Rettungswagen ein. Die Beamten hatten also alles richtig gemacht. Ob sie Zweifel an ihrem Vorgehen hatten? “In dem Moment habe ich nicht an die Gefahr gedacht. Da waren doch auch Kinder drin”, erklärt Kollege Ercan. Neben einigen Bewohnern erlitten auch die beiden Polizisten eine Rauchgasintoxikation. Dennoch sahen sie ihren Einsatz als selbstverständlich an.

Dieser selbstlose Einsatz beeindruckte auch ihren Dienstgruppenleiter, der die beiden für die Hessische Rettungsmedaille vorschlug. Dem schloss sich sämtliche übergeordneten Ebenen an und so wurden die beiden Polizisten beim Hessentag in Rüsselsheim von Ministerpräsident Volker Bouffier ausgezeichnet.

Diese Anerkennung tat den beiden Kollegen gut. “Damit wird auch unsere Arbeit wertgeschätzt”, erklärt Kollegin Ziegler, auch im Hinblick darauf, dass von den Bewohnern im Nachhinein keine Reaktion für ihre Lebensrettung erfolgte.

Klasse gemacht, Ihr beiden! Wir sind stolz auf Euch 👏🏻

Christoff hat wohl den besten Blick auf den ruhigsten Flughafen Europas

30. Juni 2017 um 04:56

Christoff hat wohl den besten Blick auf den ruhigsten Flughafen Europas

“Moin liebe Online-Kollegen .. mal nen Gruß vom BER

G20: Privatfahrzeuge von Polizisten sabotiert

29. Juni 2017 um 17:16

G20: Privatfahrzeuge von Polizisten sabotiert

“Follow cops back home”

Die Kampfansage der Linksextremisten zum G20-Gipfel in Hamburg ist schon einige Tage her. Dass die Drohungen keine leeren Worte waren, zeigte sich in den vergangenen Tagen. Denn abgesehen von den Teilnehmern des G20-Gipfels haben die Linksextremisten eines im Visier: Polizisten.

In Hamburg wurden Privatfahrzeuge von Polizisten der Polizeikommissariate 17 (Rotherbaum) und 23 (Lokstedt) sabotiert, indem die Radmuttern gelöst und Reifen zerstochen wurden. Mittlerweile sind fünf Fälle bekannt, in einem Fall bemerkte der Beamte die Sabotage erst während der Fahrt. Nicht auszudenken, was hätte passieren können…

Polizist in der Freizeit aus dem Zug getreten

29. Juni 2017 um 09:43

Polizist in der Freizeit aus dem Zug getretenSchwer verletzt – Drei Täter gestellt

Dies ist leider wieder eine Meldung, die einen nur fassungslos und wütend macht.

Drei Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren schlagen einen 53-jährigen Polizisten in seiner Freizeit krankenhausreif.

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 2:30 Uhr, schlugen die drei Jugendlichen auf einen 53-jährigen Mann ein und verletzten ihn schwer. Beim Stopp in Heidesheim (Rheinland-Pfalz) traten die jugendlichen Täter den Mann aus der offenen Zugtür auf den Bahnsteig.

Die Polizeifamilie beim G20-Einsatz in Hamburg

28. Juni 2017 um 21:57

“Hallo liebes Polizist=Mensch-Team 🙂

Wir senden euch trotz des “Schietwetters” sonnige Grüße aus Hamburg ⚓️

Auch für uns wird die wunderschöne Hansestadt für die nächsten zweieinhalb Wochen sowohl Einsatzraum, als auch “zu Hause” sein.
Allen eingesetzten Kollegen wünschen wir einen ruhigen Einsatz und hoffen, dass nach dieser anstrengenden Zeit alle wieder unversehrt zu ihren Familien zurückkehren!

Melina & Mara (Bereitschaftspolizei Niedersachsen)

#Polizeifamilie”

Die Polizeifamilie beim G20-Einsatz in Hamburg

Bildgruß aus Artlenburg

28. Juni 2017 um 12:20

“Moin moin aus Lüneburg…

Ich wollte mich auch mal mit einem schönen sonnigen Bild aus Artlenburg von der Elbe beteiligen.

Beste Grüße
Daniel”

Bildgruß aus Artlenburg

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