Als vermisst gemeldeter Polizist nach einem Jahr tot aufgefunden

4. Mai 2016 um 16:07 Uhr

Vermisster Polizist tot aufgefundenDer 51-jährige Polizist der Kreispolizeibehörde Warendorf (Nordrhein-Westfalen) war am 27. April 2015 mit einem Damenfahrrad unterwegs und spurlos verschwunden. Er galt als suizidgefährdet.

Trotz intensiver und umfangreicher Suchmaßnahmen war die Fahndung erfolglos. Wir berichteten damals und baten um Mitfahndung:

Am vergangenen Freitag entdeckte ein Anwohner in einem Waldgebiet in Glandorf-Schwege (Niedersachsen) ein Damenfahrrad und informierte am Freitag (29.4.2016) die Polizei. Bei der Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystem stellte man fest, dass es sich hierbei um das gesuchte Damenfahrrad des vermissten Beamten handelte.

In der Nähe konnten Polizisten dann auch die Leiche ihres Kollegen auffinden. Ein Tod durch Fremdverschulden kann offenbar ausgeschlossen werden. Er hatte wohl seine Dienstwaffe bei sich.

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Warendorf/2353957-Identifizierung-Vermisster-Polizist-aus-Warendorf-tot-aufgefunden

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/52656/3316996

Für die Familie, die Angehörigen und Kollegen hat das Hoffen auf ein Wiedersehen ein trauriges Ende genommen. Wir wünschen Ihnen viel Kraft auf dem weiteren Weg. Ihnen gilt unser tiefes Mitgefühl!

Lieber Kollege, wir hoffen, dass du gefunden hast, wonach du offenbar auf dieser Welt erfolglos suchtest. Ruhe in Frieden!

Politische Linientreue, geschönte Zahlen und Kritikunfähigkeit: Basis begehrt öffentlich gegen Polizeipräsidenten auf

3. Mai 2016 um 21:32 Uhr

Basis begehrt öffentlich gegen Polizeipräsidenten aufEs ist ein einmaliger Vorgang, was da in Tuttlingen (Baden-Württemberg) passiert. Die Basis des Polizeipräsidiums begehrt öffentlich gegen ihren Polizeipräsidenten auf. Die Rede ist von einer desolaten Polizeireform, politischer Linientreue, Personalnotstand, geschönten Zahlen und Kritikunfähigkeit.

Anders wussten sich die Polizisten und Angestellten des Tuttlinger Präsidiums wohl nicht mehr zu helfen. Es ist nicht anders zu erklären, dass gleich ein Dutzend von ihnen sich beim Schwarzwälder Boten einfanden und der Zeitung erzählten, wie es wirklich in der Polizei vor Ort aussieht.

Die Kritik konzentriert sich dabei besonders auf die Polizeiführung, namentlich auf Polizeipräsident Ulrich Schwarz und seinem Stellvertreter Gerold Sigg, denen vorgeworfen wird, dass die Polizei öffentlich mit verdrehten Wahrheiten dargestellt werde.

Wenn die Polizei nicht mehr rund um die Uhr für ihre Bürger da ist oder da sein kann

3. Mai 2016 um 17:06 Uhr

…dann sieht das wie auf dem Bild aus.

Polizeistation Boltenhagen

Wir wissen nicht, ob dieser Umstand dem Personalmangel geschuldet ist oder es andere Gründe dafür gibt. Jedenfalls hat der Kollege, der uns die Bilder aus dem Urlaub zugesandt hat, auf den Auslöser gedrückt.

An zwei Tagen in der Woche gerade einmal 2 Stunden geöffnet, dazu kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

Nachlese 1. Mai-Einsatz

2. Mai 2016 um 20:37 Uhr

Nachlese 1. Mai-EinsatzGewaltausbruch in mehreren deutschen Städten, starke Polizeikräfte in Zürich verhindern Schlimmeres

Mancherorts war der 1. Mai ruhiger als in den vergangenen Jahren, andernorts herrschte die pure Gewaltausübung seitens der Teilnehmer. Hier eine Nachlese:

Polizist und Feuerwehrmann außer Dienst glückt gemeinsame Lebensrettung

2. Mai 2016 um 20:29 Uhr

Polizist und Feuewehrmann glückt LebensrettungGestern war am frühen Nachtmittag ein Taxifahrer mit einer 66jährigen Frau als Fahrgast in Berlin unterwegs, als der Fahrer plötzlich bemerkte, dass die Dame zusammen sackte. Da der Taxifahrer offenbar mit der Situation überfordert war, hielt er an und sprach einen Polizeiangestellten an, der gerade mit einem Streifenwagen hinter ihm her gefahren war.

Grüße aus Berlin vom 1. Mai-Einsatz

2. Mai 2016 um 20:05 Uhr

Einsatzgrüße aus BerlinWährend es bei den Kollegen in Hamburg gerade zur Sache geht (unsere Partnerseite Solidarität mit den Beamten der Davidwache​ berichtete gerade darüber), war die Lage in Berlin unerwartet ruhig. Es gab zwar vereinzelte Angriffe auf Polizisten in Berlin, von verletzten Kollegen wird aber nicht berichtet. Das freut uns sehr!

Wie die Polizei Berlin erklärt, waren 2.500 Beamte im Einsatz. Und das nicht nur aus Berlin selbst, sondern auch aus anderen Bundesländern.

Flo aus Bayern hat uns diese Bildimpression vom heutigen Einsatz in Berlin da gelassen. Auch wenn die Kollegen die Lage überwiegend im Griff hatten, war das gewaltbereite Potential einiger Anwesender schnell erkennbar, so dass die Kollegen zum Eigenschutz überwiegend mit Helm unterwegs waren.

Wir hoffen weiterhin, dass sich die Lage beruhigt, wo es bislang nicht ruhig war, und dass wir hoffentlich nicht über verletzte Kollegen werden berichten müssen!

Michael wünscht, wo es geht, einen schönen ersten Mai

2. Mai 2016 um 20:01 Uhr

Rettungsdienst Torgau-Oschatz

Grüße aus dem Einsatz in Stuttgart

30. April 2016 um 22:23 Uhr

Einsatzgrüße aus StuttgartZurzeit findet der Bundesparteitag der AfD in Stuttgart statt und die Polizei hatte mit gewaltbereiten Demonstranten gerechnet. Bereits seit dem frühen Morgen sind rund 1.000 Polizisten im Einsatz um den reibungslosen Verlauf des Parteitages zu gewährleisten und vor den Gegendemonstranten zu schützen.

Dennoch kam es zu Ausschreitungen. Eine Autobahn wurde mit brennenden Reifen blockiert, Flaschen und Steine gegen Einsatzkräfte geworfen, Holzlatten und Eisenstangen sichergestellt. Mindestens 400 Personen wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Wohl deswegen beruhigt sich die Lage momentan wieder.

Über verletzte Kollegen wurde bislang noch nicht berichtet. Hoffen wir, dass es so bleibt!

Eine Kollegin hat uns Grüße aus dem Einsatz zugesandt und wünscht sich und allen Kollegen, dass sie gesund wieder nach Hause kommen. Dem können wir uns nur anschließen. Passt bitte alle auf euch auf!

Polizisten sind Lebensretter im Ausland: Gefährliche Rettungsaktion der Bundespolizei See

29. April 2016 um 19:09 Uhr

Rettung auf Samos

Bild: Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt

Eigentlich verrichten diese Bundespolizisten ihren Dienst im Norden Deutschlands, in Neustadt in Holstein, Warnemünde oder Cuxhaven, und bewachen die Schengen-Außengrenzen in Nord- und Ostsee. Im Moment befinden sich aber einige Kollegen im Frontex-Einsatz bei der Mission “Poseidon Rapid Intervention” auf der griechischen Ägäis-Insel Samos.

Im Rahmen dieses Einsatzes bekam die Leitstelle der Bundespolizei auf Samos gestern gegen 16:55 Uhr einen Hilferuf. 15 Menschen sollen demnach östlich von Samos auf einem Felsen angelandet sein. Sofort machten sich die Polizisten mit ihren beiden Polizeibooten BP 62 “Uckermark” und BP 64 “Börde” auf den Weg dorthin.

Manchen Kollegen fällt der Modellwechsel schwer, so wie Regina, die uns folgendes schrieb

29. April 2016 um 16:18 Uhr

VW Passat auf dem Abstellgleis

“Bye bye…😭
Ich werde euch sehr vermissen!👋
Hoffentlich hält sich dieser Bonsai-BMW nicht lange, dann kommt ihr vielleicht bald wieder… 😥”

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