Lustiges aus dem Dienstalltag: Auto war weg, aber nicht gestohlen

8. Juli 2018 um 20:59 Uhr

Lustiges aus dem Dienstalltag: Auto war weg, aber nicht gestohlen

“Vergangene Woche rief eine Frau bei uns auf der Dienststelle an und gab an, dass sie ihr Auto nicht mehr findet und sie sich sicher sei, dass sie es auf der Straße vor ihrem Haus geparkt hatte. Folglich musste es gestohlen worden sein, so ihre Annahme.

Wir also hin, suchten trotz der Angabe, dass das Fahrzeug eigentlich vor dem Haus stehen müsste, die Gegend ab, da wir schon richtig kuriose Sachen erlebt haben und am Ende das Fahrzeug oft woanders gefunden wurde.

G20: Ein Jahr danach

7. Juli 2018 um 20:43 Uhr

G20: Ein Jahr danach

Gedanken von Kollege Andreas

“Wenn ich auch heute noch die Bilder sehe, von dem ich im Einsatz einiges am eigenen Leib erfahren habe, wird mir schlecht. Ich werde auch heute noch wütend und auch ein Jahr danach macht sich immer noch Fassungslosigkeit breit.

Wir Polizisten, die dort im Einsatz waren, wurden regelrecht verheizt, überrannt und einfach nur in der Hölle alleine gelassen.

Mein Erlebnis bei einer Verkehrskontrolle in Thailand

7. Juli 2018 um 11:53 Uhr

Mein Erlebnis bei einer Verkehrskontrolle in Thailand

“Liebes Polizist=Mensch Team,

ich bin gerade in Thailand, genauer in Chiang Mai unterwegs. Eigentlich ist heute mein zweitletzter Tag in Thailand nach meiner 3-wöchigen Backpacking-Tour durch ganz Thailand.

Überall habe ich mir einen Roller gemietet und nie Probleme gehabt (ich weiß, es gibt diese Regel mit dem internationalen Führerschein 😀 ), aber bin bisher nie kontrolliert worden. Bis jetzt.

Gedanken eines Polizisten zum Thema “Gewalt gegen Einsatzkräfte”: Der Fall von Ottobrunn – und viele andere Fälle, die unter den Teppich gekehrt werden sollen

1. Juli 2018 um 21:10 Uhr

Gedanken eines Polizisten zum Thema "Gewalt gegen Einsatzkräfte": Der Fall von Ottobrunn - und viele andere Fälle, die unter den Teppich gekehrt werden sollen

“Zu allererst möchte ich die Gewalt, die gegenüber der Notärztin und ihres Fahrers des NEF aufs schärfste verurteilen und die Täter müssen definitiv hart bestraft werden.

Nun zum aber…

In Deutschland kommt es tagtäglich zu Übergriffen auf Rettungskräfte/Einsatzkräfte und dies nicht nur durch ein bestimmtes Klientel.

Alleine im letzten Monat mussten wir zu fünf Attacken gegen Feuerwehr und Rettungssanitätern ausrücken um die Kameraden zu unterstützen. Die Presse verschweigt die meisten Fälle, da man damit ja keine Schlagzeilen produzieren kann.

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

16. Juni 2018 um 18:38 Uhr

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

“Liebes Team von Polizist=Mensch,

Ihr habt mit eurer Seite etwas geschaffen was es so nicht gibt. Ihr gebt den Kollegen die Möglichkeit ihre eigene Sicht der Dinge zu erzählen. Es tun nur viel zu wenige. Ihr seid zu unserem Sprachrohr geworden.

Ich verfolge euren Blog, da ich selbst weder Twitter noch Facebook habe und dies auch so beibehalten will. Diese sozialen Netzwerke sind Segen und Fluch gleichzeitig. Segen sind Seiten wie eure… Fluch dagegen, naja, ich glaube ihr wisst was ich meine. Vielen Dank dafür!

Naja, nun zu meinem eigentlichen Thema…

Ich bin Polizist und dies mit Leib und Seele, meine zweite große Liebe nach meiner Frau.

So kann man Berlin auch kennen lernen! Muss es aber nicht!

12. Juni 2018 um 21:31 Uhr

So kann man Berlin auch kennen lernen! Muss es aber nicht!

“So kann man Berlin auch kennen lernen! Muss es aber nicht!

Es ist Dienstagabend, 19.50 Uhr, und wir haben gerade erst den EWA übernommen, da wartet schon der erste Einsatz auf uns! Der liegt schon eine halbe Stunde auf der Wache und sollte uns noch weitere drei Stunden beschäftigen.

Ein Tourist aus Norwegen hatte sein Auto irgendwo am Waldrand abgestellt, um eine Tour mit Fahrrad und Hund im Wald zu unternehmen. Nun suchte er selbst schon 4 Stunden vergeblich nach dessen Abstellort.

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Suizidversuch der eine Familie vereint

9. Juni 2018 um 20:04 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Suizidversuch der eine Familie vereint

“Der Einsatz zu dem wir gerufen wurden, liegt nun einige Zeit zurück. Die Einsatzzentrale, irgendwo in einer Großstadt im Westen Deutschlands, meldete uns eine ältere Dame die bewusstlos in ihrer Wohnung liegen würde. Die Nachbarin sah die ältere Frau durch die verschlossene Terrassentür und rief uns zu Hilfe.

Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und auch wir waren von den Kollegen der Leitstelle informiert worden. Wir machten uns sofort auf den Weg. Am Einsatzort kamen wir fast gleichzeitig mit den anderen Einsatzkräften an.

Leserbrief von Andreas an die verletzte Kollegin von Flensburg: Diese Erfahrung mit 22 Jahren ist hart

2. Juni 2018 um 21:26 Uhr

Leserbrief von Andreas an die verletzte Kollegin von Flensburg: Diese Erfahrung mit 22 Jahren ist hartDie blaue Familie steht hinter Dir!

“Liebe Kollegin von Flensburg,

was Du gerade durchlebst kann ich mir wahrlich vorstellen, denn auch ich musste schon auf Menschen schießen… Leider.

Du wurdest von einem bewaffneten Mann angegriffen, ein Fahrgast kam Dir zu Hilfe… Beide wurdet Ihr verletzt bei der Attacke. Dir blieb keine andere Wahl, als die Waffe einzusetzen.

Aber ich weiß was es bedeutet, einen Menschen getötet zu haben. Viele werden jetzt sagen, dass Du durch den Gebrauch der Schusswaffe Menschenleben gerettet hast… Natürlich hast Du das, auch Dein eigenes Leben. Aber es ist auch ein Mensch durch Deine Hand gestorben. Auch wenn dieser ein Krimineller war, er war ein Mensch.

Wir Polizisten haben es mit Menschen zu tun, nicht einfach nur mit Fällen

31. Mai 2018 um 17:55 Uhr

Wie ein solcher Tag aussehen kann, an dem man etwas nachdenklich wird, davon berichtet unsere Kollegin vom Kleinstadt-Revier:

Gepostet von Kleinstadt-Revier am Mittwoch, 30. Mai 2018

Eindrücklicher Einsatz: Fanbegleitung in der Schweiz

25. Mai 2018 um 11:42 Uhr

“Dieses Jahr gewann der BSC Young Boys (YB) zum ersten Mal seit 32 Jahren den Fussballmeistertitel. Dies wurde am Sonntag, 20. Mai 2018, in der Stadt Bern (Schweiz) gefeiert.

Die Polizei war ebenfalls dabei, um den Anlass zu sichern und zu begleiten. Nach der Feier auf dem Bundesplatz startete um 16 Uhr der Fanwalk zum Stade de Suisse. Mir und einigen Kollegen kam die Ehre zu, den Walk mit einem Lautsprecherfahrzeug anzuführen. Bereits nach wenigen Metern wurden wir von den Fans angefragt, ob sie unser Fahrzeug “dekorieren” dürfen. Gefragt – getan!

Die Aktion kam bei den Besuchern und Fans sehr gut an. Die Reaktionen waren einfach super und sehr zahlreich! Für mich war es ein tolles, schönes und auch eindrückliches Erlebnis. So arbeitet man gerne und solche Erlebnisse tun auch der Polizistenseele gut.

In diesem Sinne kollegiale Grüsse aus Bern, Andreas!”

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