Mit den Kollegen auf Streife: Kind wird von mehreren Erwachsenen gejagt

16. November 2017 at 20:23

Mit den Kollegen auf Streife: Kind wird von mehreren Erwachsenen gejagtEiner unserer Teamkollegen schildert im folgenden Bericht ein persönliches Erlebnis, dass ihn sehr beschäftigt und das auch das Team insgesamt sehr schockiert:

—————-

“Kürzlich hatten wir einen Vorfall der unschönen Art.

Was mich allerdings auch fassungslos gemacht hat, war die Tatsache, dass keiner der “Zuschauer” einen Notruf abgesetzt hatte.

21:45 Uhr, wir wollten gerade zur Dienststelle zurück, um Feierabend zu machen. Was wir aber dann zu sehen bekamen, war erbärmlich.

Gedanken von Thomas: Warum redet ihr nicht miteinander? Einsätze die nicht sein müssten!

13. November 2017 at 20:23

Gedanken von Thomas: Warum redet ihr nicht miteinander? Einsätze die nicht sein müssten!

“Manchmal frage ich mich, warum viele Menschen das Reden miteinander verlernt haben. Nein, es wird direkt aufeinander losgegangen.

Wir hatten diese Woche dutzende Einsätze, die die Personen in einem Gespräch locker hätten alleine klären können, aber nein, man beschäftigt uns Polizisten damit.

Keine Frage, wir helfen gerne, wenn wir können, aber muss man uns für Streitigkeiten wegen überhängender Äste in den Garten rufen? Muss man uns rufen, wenn einer im Supermarkt den letzten Kasten Bier seiner Sorte vor der Nase weggeschnappt bekommt und man sich deswegen fast an die Gurgel geht? Oder Streitigkeiten wegen einem Parkplatz? Streitigkeiten wegen nicht gefegter Treppe?

Mit den Kollegen auf Streife: Brückentag, Hektik, Unfall, Schreierei

30. Oktober 2017 at 20:59

Mit den Kollegen auf Streife: Brückentag, Hektik, Unfall, Schreierei

Im Dienst, bevor der Dienst angefangen hat

“Einsatzbeginn am Brückentag… War ja schon herrlich. Eine Stunde früher zur Arbeit gefahren, nicht aufgrund von nicht umgestellter Uhr, sondern aufgrund der zwei Feiertage die folgen. Da geht’s ja immer und überall zu, dass man denkt, die Geschäfte öffnen nie wieder.

Also hab ich mich schon auf mehr Verkehr eingestellt und bin deshalb früher los, was auch gut war. Ich sah entweder total entspannte Menschen durch die Straßen schlendern oder die voller Panik durch die Straßen gehetzt sind.

Tja und was passiert wenn Menschen so hektisch sind und dann noch am Steuer sitzen? Richtig… Unfälle …

Epileptischer Anfall oder sturzbesoffen?

24. Oktober 2017 at 21:23

Epileptischer Anfall oder sturzbesoffen?

Ein Leserbrief zum Nachdenken von Kollege Andreas

“In unserem Bezirk gibt es einen Mann, der bei uns mittlerweile bekannt ist. Nicht aufgrund von Straftaten, sondern aufgrund seiner Krankheit. Er hat Epilepsie.

Meist hat er die Beschwerden sehr gut unter Kontrolle, aber leider nicht immer.

Mit den Kollegen auf Streife: Einsätze mit Kindern fallen mir am schwersten

20. Oktober 2017 at 20:47

Mit den Kollegen auf Streife: Einsätze mit Kindern fallen mir am schwersten

“Hallo aus Berlin!

Manchmal sind es nicht einmal die besonders gewalttätigen, brutalen Einsätze, manchmal ist es etwas, was Außenstehenden trivial, banal vorkommt.

So gab es eine alkoholabhängige Mutter, alleinerziehend, Mitte bis Ende dreißig, die sechs Kinder zu versorgen hatte.
Die Einsätze wegen unzulässigen Lärms häuften sich, die Nachbarn beschwerten sich über diese Frau und auch über die oft alleine gelassenen Kinder, die lärmten und auch das Haus verschmutzten.

Leserbrief zum Vorfall in Gütersloh: Internetrambos schwadronieren über unfähige Polizei

17. Oktober 2017 at 21:40

Leserbrief zum Vorfall in Gütersloh: Internetrambos schwadronieren über unfähige PolizeiVor etwa einer Woche berichteten wir über einen Einsatz in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen), bei dem ein psychisch kranker Mann insgesamt zehn Polizisten und einen Diensthund verletzte.

Nun meldet sich einer der verletzten Polizisten zu Wort, da er die Berichterstattung über diesen Vorfall verfolgte, auch bei uns. Der Kollege schilderte uns den Vorfall, wie er sich aus seiner Sicht darstellte. Da es sich hier aber um ein schwebendes Verfahren handelt, haben wir mit seiner Erlaubnis die Passagen mit den Einzelheiten gekürzt, was seine Botschaft jedoch nicht mindert:

Buchtipp: Mittendrin! Drei Polizisten berichten aus der Flüchtlingskrise

15. Oktober 2017 at 20:40

Buchtipp: Mittendrin! Drei Polizisten berichten aus der FlüchtlingskriseDas Buch, welches wir euch nun vorstellen möchten, ist zwar nicht mehr ganz aktuell, da sich mittlerweile doch einige Dinge ereignet haben. Doch im Grundsatz hat das, was die Kollegen darin beschreiben, immer noch Bestand und die Informationen, die man rund um das Thema Asyl, Migration und Einwanderung erhält, geben einen guten Einblick in die Arbeit der Bundespolizei.

Wer sollte über das Thema besser berichten können, als diejenigen, die die volle Wucht der Masseneinwanderung erlebt haben? Das Wort Flüchtlingskrise wird zwar von offizieller Seite ungern bemüht, doch haben die Monate ab Mitte 2015 schon etwas krisenhaftes an sich.

Leserbrief: Kindesmisshandlung – Helfer hilflos

14. Oktober 2017 at 20:59

Leserbrief: Kindesmisshandlung - Helfer hilflosWir haben heute die folgenden Zeilen im Mailfach vorgefunden. Über die schockierenden Einzelheiten des Vorfalles sind wir im Bilde. Zum Schutz aller Beteiligten werden diese, wie auch die Namen, nicht veröffentlicht.

—————–

Einsätze die an die Substanz gehen

Leider gibt es immer wieder Einsätze, bei denen wir Männer eigentlich schon von Anfang an die Falschen sind, die zum Einsatzort fahren.

Mein bester Freund und Kollege hatte vergangene Woche einen Einsatz, der ihn immer noch beschäftigt. Er schläft kaum, denkt viel nach. Ich sehe in seine Augen und weiß, er denkt an das 14-jährige Opfer.

Wertschätzung: Anwohner bedankt sich für polizeilichen Einsatz

13. Oktober 2017 at 12:29

Wertschätzung: Anwohner bedankt sich für polizeilichen Einsatz

Bild: Polizei Köln

Es kommt nicht oft vor, aber hin und wieder bekommen wir Polizisten von den Bürgern ein kleines Dankeschön. In Köln (Nordrhein-Westfalen) bedankte sich ein Anwohner für einen polizeilichen Einsatz, den die Kollegen anlässlich eines versuchten Raubes dort hatten.

Ein 26-Jähriger war nachts in Köln unterwegs und wurde von drei Personen, die einen Hund mitführten, verfolgt. Als einer aus der Gruppe den 26-Jährigen auf Zigaretten und Handy ansprach und dieser eine Herausgabe ablehnte, wurde er von den zwei anderen aus der Gruppe an den Armen festgehalten.

Nun forderte die Personengruppe die Wertsachen des jungen Kölners. In einem günstigen Moment konnte sich der 26-Jährige jedoch losreißen und weglaufen. Dann alarmierte er die Polizei, die sogleich anrückte. Einer Zivilstreife fiel eine Auto auf, in dem die drei Räuber samt Hund saßen.

Leserbrief von Sebastian: Manchmal sollte man die Geschichte hinter einer Person kennen, bevor man vorschnell urteilt

29. September 2017 at 20:26

Leserbrief von Sebastian: Manchmal sollte man die Geschichte hinter einer Person kennen, bevor man vorschnell urteiltFreud und Leid liegen nah beieinander, darüber haben uns die Kollegen schon öfter berichtet. Doch manchmal ist eine Situation nicht so, wie sie zu sein scheint. Dann lohnt es sich, hinter eine Person zu blicken, und es eröffnet sich eine ganz andere Sichtweise:

——————

“Gestern im Dienst, nach fast sechs Stunden Schicht, dachten wir das erste Mal daran, oder vielmehr hatten wir die Zeit dazu, uns was zu Essen und zu Trinken zu besorgen.

Also ab in den Supermarkt, eine Flasche Wasser und etwas zu Essen gegriffen und dann an die Kasse zum Bezahlen. Während wir dort so standen, drehten sich drei Kunden vor uns um und sahen uns an. Eine ältere Dame winkte uns und meinte, dass sie uns vorlassen möchte. Sie schenkte uns noch ein Lächeln und bedankte sich für unseren Dienst.

Google+