Gedanken von Polizisten aus Nordrhein-Westfalen: DANKE an die Kollegen aus Niedersachsen, die ein hohes Maß an Kollegialität bewiesen haben

10. Juni 2019 um 19:28 Uhr

Gedanken von Polizisten aus Nordrhein-Westfalen: DANKE an die Kollegen aus Niedersachsen, die ein hohes Maß an Kollegialität bewiesen haben

“Am 27.05. konnten mein Kollege und ich eines der besten Beispiele für Kollegialität bei den Kollegen aus Niedersachsen feststellen. Alles fing damit an, dass mein Kollege und ich bei der Polizei NRW sind und auf dem Weg nach Braunschweig waren, um einen Funkstreifenwagen abzuholen.

Als wir uns auf der A2, Höhe der Anschlussstelle Bad Nenndorf, befanden, ereignete sich direkt vor unseren Augen ein schwerer Unfall. Ein LKW kollidierte, 2 Fahrzeuge vor uns, mit der Mittelleitplanke. Der LKW-Fahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt und der Auflieger fing Feuer. Mein Kollege und ich taten alles als Ersthelfer um dem Mann aus dem Führerhaus heraus zu bekommen und das Feuer zu löschen.

Gedanken von Caro: Mobbing in Uniform – Schaut hin und nicht weg!

8. Juni 2019 um 20:27 Uhr

 Du bist hier: Startseite » Erfahrungsbericht » Gedanken von Caro: Mobbing in Uniform – Schaut hin und nicht weg!Wir Polizisten sind für die Schwachen, die Hilf- und die Wehrlosen da. Unsere Aufgabe ist es, uns vor die Wehrlosen zu stellen und sie zu schützen und nicht andere ohne Not in eine Wehrlosigkeit zu treiben. Doch auch das gibt es bei der Polizei, wie uns unsere Kollegin Caro nun berichten wird:

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“Ein Blick oder ein Stöhnen und schon fühlt man sich unwohl. Ein Stöhnen oder einen Augenverdrehen und die Unsicherheit wird immer größer. Selbstbewusstsein kennst du nicht und das Getuschel hinter deinem Rücken gibt dir auch nicht gerade ein gutes Gefühl.

Mobbing war lange Zeit ein Tabu-Thema und als es dann plötzlich in der Gesellschaft Fuß fasste, wollte niemand darüber reden. Im Gegenteil: es wurde tot geschwiegen. Mobbing in unserer Schule? Hier doch nicht! Mein Kind mobbt doch nicht! Betroffene trauen sich nicht darüber zu reden, da sie die Konsequenz daraus fürchten und die Täter machen einfach weiter, da ihr Verhalten keine Konsequenzen hat. Ein ewiger Teufelskreis.

Mit den Kollegen auf Streife (von Holger): Das hochmotorisierte Fahrzeug

19. Mai 2019 um 18:22 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife (von Holger): Das hochmotorisierte Fahrzeug

“Im Rahmen einer Geschwindigkeitsmessung haben wir zu zweit in den Ort fahrende Pkw mit der dienstlichen Laserpistole gemessen. Dabei kommt oft so einiges zusammen.

Auch ein kleinerer Sportwagen flog mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Ortschaft.
Mit Mühe haben wir den Autofahrer noch anhalten können.

OK, so ein Gespräch ist fast immer unglücklich, weil gerade bei den etwas betuchteren Fahrern fast immer ein anderer Schuld ist. Dafür legt man sich in seinem dienstlichen Leben so einiges an Kontras auf fast jede Ausrede zurecht.

Fellnase auf Abwegen und Herrchen hatte noch nichts bemerkt

14. Mai 2019 um 15:15 Uhr

“Hallo liebe Polizist=Mensch Community,

noch mal gut ausgegangen ist der Spaziergang unseres haarigen Freundes, der auf eigene Faust bei Sonnenuntergang unterwegs war. Zufällig fiel uns der Ausreißer während einer Streifenfahrt entlang einer viel befahrenen Bundesstraße auf.

Schnell wurde das zutrauliche Tier provisorisch gesichert und dank des Hinweises eines vorbeifahrenden Ortsansässigen seinem überraschten Herrchen überbracht. Dieser hatte den Verlust seiner Fellnase noch gar nicht bemerkt. Ende gut, alles gut!

Viele Grüße aus Sinsheim, Joerg”

Fellnase auf Abwegen und Herrchen hatte noch nichts bemerkt

Erinnerungen von Holger: Rostock 1991 – Ihr steht nicht auf meiner Liste, Euch gibt’s nicht!

4. Mai 2019 um 18:31 Uhr

Erinnerungen von Holger: Rostock 1991 – Ihr steht nicht auf meiner Liste, Euch gibt’s nicht!

“Mitten in einem ganz normalen Unterstützungsdienst in Bad Harzburg kommt der Funkruf: ‘Alle Kollegen der Bereitschaftspolizei Braunschweig mögen so schnell wie möglich nach Braunschweig in die Unterkunft zurückkehren – Eilig!’

Also, schnell die persönlichen Sachen eingepackt, in den Privatwagen gesprungen und damit, so schnell wie irgendwie möglich über Landstraßen und einmal quer durch Braunschweig zur Kaserne gefahren.

Dort wird verkündet, dass wir alle zu den Rechtsradikalen Ausschreitungen nach Rostock müssen. Wie lange? Keine Ahnung, vielleicht eine Woche oder zwei.

Gedanken einer Polizistin: Ein Einsatz, der mich noch Tage später beschäftigt

1. Mai 2019 um 19:08 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Ein Einsatz, der mich noch Tage später beschäftigt

“Wir kennen ihn alle… den Einsatz wenn Mutter oder Vater, Tochter oder Sohn, Freund oder Freundin oder auch ‘nur’ ein Kollege einen Menschen meldet, den er nicht mehr erreichen kann und von dem er annimmt, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte. Oft ist der Grund hierfür das Alter, eine Erkrankung oder sonstige hilfebedürftige Lage, aber auch oft genug die Befürchtung, dass der liebe Mensch, den man vermisst, sich etwas angetan haben könnte.

In den meisten Fällen recherchierst du ein bisschen, fragst ab, ob die Person mit dem Rettungswagen transportiert wurde, es bereits einen Polizeieinsatz gab, rufst an. Und in vielen Fällen hast du bereits hier ein Ergebnis was mit dem Menschen, der nicht erreicht werden kann, passiert ist.

Tierrettung: Lucille, das verletzte Eichhörnchen

21. April 2019 um 12:02 Uhr

“Liebes Polizist=Mensch Team,

während unserer Ausbildung ist uns auf dem Trainingsplatz in Obernburg am Main ein Eichhörnchen aufgefallen, welches anscheinend aus dem Nest gefallen war.

Bei genauerer Betrachtung sahen wir, dass es verletzt war. Nach kurzer Recherche im Internet fanden wir heraus, dass das Muttertier seinen Nachwuchs wohl nicht mehr holt, wenn es Verletzungen aufweist.

Deshalb haben wir uns entschlossen, dass Eichhörnchen zum Tierarzt zu bringen. Hier bekam es schnell Erste Hilfe und es fand sich auch eine Tierarzthelferin, welche sich seitdem um das Tier liebevoll kümmert.

Gedanken von Patti: Verantwortung!

20. April 2019 um 18:51 Uhr

Gedanken von Patti: Verantwortung!

“Etwas, was viele Eltern kennen und etwas, was auch in meinem Beruf eine große Rolle spielt. Nämlich spätestens dann, wenn du in die Personalverantwortung genommen wirst! Ob dies in Form des Führens einer Gruppenstreife passiert, im Rahmen der Betreuung von Praktikanten/-tinnen oder im größeren Rahmen bei entsprechendem Dienstgrad!

Verantwortung beginnt aber eigentlich schon viel früher – bei sich selbst. Verantwortungsgefühl – etwas was oft denjenigen fehlt, die nie in die Pflicht genommen wurden. Nie für Fehler gerade stehen mussten.

Freund und Tippgeber: Nach Knöllchen guten Frisörhinweis vom Polizisten erhalten

19. April 2019 um 12:04 Uhr

Freund und Tippgeber: Nach Knöllchen guten Frisörhinweis vom Polizisten erhaltenDie besten Geschichten schreibt das Leben selbst und auch wenn sich die Geschichte noch so kurios anhört, sie ist genauso geschehen. Ein neuer Beitrag aus unserer Rubrik “Die positive Geschichte”, die wir von dem beteiligten Kollegen selbst erhalten haben:

Ein Zweiradfahrer befuhr verbotswidrig die Fußgängerzone in Aachen (Nordrhein-Westfalen). Eine Streife der Wache West hielt den Rollerfahrer an und verwarnten ihn entsprechend.

Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

14. April 2019 um 18:50 Uhr

Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

“Manchmal frage ich mich warum ich Polizistin geworden bin und ob ich es wirklich noch will, die Uniform zu tragen.
Man hat es größtenteils nur noch mit Menschen zu tun, die einen angreifen, dumm anpöbeln oder meinen sie wüssten alles besser.

Ist es wirklich sinnvoll dafür sein Leben zu riskieren?

Man erlebt viele schlimme Momente, von häuslicher Gewalt, schweren Verkehrsunfällen oder sogar Suiziden. Man muss sich um betrunkene Personen kümmern, sich beleidigen lassen oder auch, wenn es sein muss, das Pfefferspray oder den Schlagstock einsetzen.

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