Leserbrief von Sandra: „Passen Sie bitte gut auf sich auf!“

29. Juli 2016 at 21:59

Passen Sie bitte gut auf sich auf!

Diese Worte sind erst ein paar Stunden her und an sich eigentlich nicht sonderlich spektakulär. Oder doch? Immerhin haben sie mich, als ich sie gehört habe in einer Art sprachlos werden lassen, die auf gewisse Weise immer noch anhält.

Eigentlich war ich nur schnell etwas zu trinken kaufen, in voller Montur. Wie das eben so ist im Dienst. Schnell das Trinken geschnappt, ich wusste ja was ich will. Schnell muss es am Besten immer gehen.

Manchmal erntet man sogar noch verstohlene Blicke von Leuten, wie man sich nur etwas zu essen oder trinken kaufen kann. Dabei sind wir auch nur Menschen. Dennoch erlebt man es gerade auch beim Einkaufen öfter, dass einen manche Bürger an der Kasse vorlassen, wenn sie einen so da stehen sehen, mit z.B. einer Schüssel Salat in der Hand.

Leserbrief: …weil der Job einfach mehr als nur Verwarngeld und Strafrecht ist…

11. Juni 2016 at 22:30

...weil der Job einfach mehr als nur Verwarngeld und Strafrecht ist...

Die Mitarbeiter eines Lebensmitteldiscounters wählen den Notruf der Polizei. Eine ältere Kundin sei hilflos angetroffen worden. Die ältere Dame stand an der Kasse, plötzlich reagierte sie nicht mehr, antwortete nicht. Später klarte sie auf, war aber orientierungslos.

Die Mitarbeiter entschlossen sich die Polizei zu informieren. Sie schildern dem Polizisten am Telefon, dass die Dame inzwischen wieder soweit orientiert sei, dass sie Angaben zu ihrer Person machen könne.

Der Beamte am Notruftelefon alarmiert neben einer Streife (uns) auch die Rettung.

Jessy erzählt uns hier von einem Einsatz der Kollegen in Ludwigshafen am Rhein

5. Juni 2016 at 15:36

Kindergarten Ludwigshafen…der offenbar bei den Kleinsten im Kindergarten einen positiven und bleibenden Eindruck hinterlassen hat:

Ihr lieben Polizisten und Polizistinnen!

Ich halte schon immer viel von euch. Ich respektiere euch und ziehe meinen Hut, dass ihr so einen Knochenjob durchsteht. Jeden Tag und jede Nacht. Chapeau!

Seit Mitte der Woche tue ich das alles noch ein bisschen mehr! Meine 3 jährige Tochter redet von nichts anderem mehr als der “blauen TatüTata”
Ich hoffe die Kollegen durften in viele strahlende Kindergesichter schauen.

Ich tue es täglich und es heilt ein bisschen die Welt 😉

Danke! Danke, dass es euch gibt!

(Die Info war ein Aushang unseres Kindergartens)

Leserbrief von Franz: Wie ich im Einsatz eine Hochzeit gerettet habe

9. Mai 2016 at 15:37

Hochzeit gerettet

Damit die Menschen nicht denken, wir hätten nur traurige Einsätze, hier als Beispiel eine angenehme Einsatzfahrt, die sich in den 1970ern in Bensheim zugetragen hat:

Wir wurden zu einem Verkehrsunfall gerufen zu einer Zeit, als es noch keine Handys gab und die nächste Telefonzelle immer dort stand, wo man nicht war.

An der Unfallstelle angekommen, standen da ein Vater mit seiner Tochter in weiß, also einer Braut, neben ihrem Fahrzeug mit Achsbruch. Sie waren auf dem Weg in die Nachbarstadt zum Standesamt, wo Bräutigam und Hochzeitsgesellschaft auf die Braut warteten, und sie waren hier schuldlos in einen Unfall verwickelt.

Nach der Unfallbearbeitung stiegen Vater und Tochter in den Streifenwagen ein und wir fuhren sie vor das Standesamt, zur wartenden und staunenden Hochzeitsgesellschaft, als Braut und Brautvater aus dem Streifenwagen ausstiegen.

Diese Ehe war gerettet und nach Jahren noch grüßte uns dieses Ehepaar im Begegnungsverkehr freundlich lächelnd, sicher in Erinnerung an die Fahrt zur standesamtlichen Trauung.

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