Lustiges aus dem Dienstalltag: Auto war weg, aber nicht gestohlen

8. Juli 2018 um 20:59 Uhr

Lustiges aus dem Dienstalltag: Auto war weg, aber nicht gestohlen

“Vergangene Woche rief eine Frau bei uns auf der Dienststelle an und gab an, dass sie ihr Auto nicht mehr findet und sie sich sicher sei, dass sie es auf der Straße vor ihrem Haus geparkt hatte. Folglich musste es gestohlen worden sein, so ihre Annahme.

Wir also hin, suchten trotz der Angabe, dass das Fahrzeug eigentlich vor dem Haus stehen müsste, die Gegend ab, da wir schon richtig kuriose Sachen erlebt haben und am Ende das Fahrzeug oft woanders gefunden wurde.

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

16. Juni 2018 um 18:38 Uhr

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

“Liebes Team von Polizist=Mensch,

Ihr habt mit eurer Seite etwas geschaffen was es so nicht gibt. Ihr gebt den Kollegen die Möglichkeit ihre eigene Sicht der Dinge zu erzählen. Es tun nur viel zu wenige. Ihr seid zu unserem Sprachrohr geworden.

Ich verfolge euren Blog, da ich selbst weder Twitter noch Facebook habe und dies auch so beibehalten will. Diese sozialen Netzwerke sind Segen und Fluch gleichzeitig. Segen sind Seiten wie eure… Fluch dagegen, naja, ich glaube ihr wisst was ich meine. Vielen Dank dafür!

Naja, nun zu meinem eigentlichen Thema…

Ich bin Polizist und dies mit Leib und Seele, meine zweite große Liebe nach meiner Frau.

So kann man Berlin auch kennen lernen! Muss es aber nicht!

12. Juni 2018 um 21:31 Uhr

So kann man Berlin auch kennen lernen! Muss es aber nicht!

“So kann man Berlin auch kennen lernen! Muss es aber nicht!

Es ist Dienstagabend, 19.50 Uhr, und wir haben gerade erst den EWA übernommen, da wartet schon der erste Einsatz auf uns! Der liegt schon eine halbe Stunde auf der Wache und sollte uns noch weitere drei Stunden beschäftigen.

Ein Tourist aus Norwegen hatte sein Auto irgendwo am Waldrand abgestellt, um eine Tour mit Fahrrad und Hund im Wald zu unternehmen. Nun suchte er selbst schon 4 Stunden vergeblich nach dessen Abstellort.

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Suizidversuch der eine Familie vereint

9. Juni 2018 um 20:04 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Suizidversuch der eine Familie vereint

“Der Einsatz zu dem wir gerufen wurden, liegt nun einige Zeit zurück. Die Einsatzzentrale, irgendwo in einer Großstadt im Westen Deutschlands, meldete uns eine ältere Dame die bewusstlos in ihrer Wohnung liegen würde. Die Nachbarin sah die ältere Frau durch die verschlossene Terrassentür und rief uns zu Hilfe.

Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und auch wir waren von den Kollegen der Leitstelle informiert worden. Wir machten uns sofort auf den Weg. Am Einsatzort kamen wir fast gleichzeitig mit den anderen Einsatzkräften an.

Wir Polizisten haben es mit Menschen zu tun, nicht einfach nur mit Fällen

31. Mai 2018 um 17:55 Uhr

Wie ein solcher Tag aussehen kann, an dem man etwas nachdenklich wird, davon berichtet unsere Kollegin vom Kleinstadt-Revier:

Gepostet von Kleinstadt-Revier am Mittwoch, 30. Mai 2018

Dumm gelaufen – Wenn der falsche Polizist auf echte trifft

23. Mai 2018 um 20:42 Uhr

Dumm gelaufen - Wenn der falsche Polizist auf echte trifftDen folgenden, recht amüsanten, Fall bekamen wir von einem Kollegen zugesandt. Zum Schluss gibt es noch ein paar informative Hinweise:

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“Hallo.

Unter dieser Überschrift möchten wir einen ganz amüsanten aber auch unnötigen Sachverhalt aus Köln mitteilen. Am heutigen Tag waren zwei Kollegen nach dem Fitnessstudio auf dem Weg nach Hause um sich für den Spätdienst vorzubereiten.

Auf dem Weg nach Hause verfolgte sie plötzlich ein Fahrzeug und schaltete dabei ein rotes Blitzlicht an. Das Fahrzeug überholte, scherte vorne ein und nötigte die Kollegen auf eine Tankstelleneinfahrt. Der Fahrzeugführer behauptete, dass die Kollegen zu schnell waren – 84 km/h bei Zone 70.

Gedanken einer Polizistin: Nahrungsaufnahme während des Dienstes – Seht uns doch als Menschen an!

1. Mai 2018 um 20:11 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Nahrungsaufnahme während des Dienstes - Seht uns doch als Menschen an!Wir hatten uns bereits vor einiger Zeit in einem Statement und in einer Umfrage zum Thema Nahrungsaufnahme während des Dienstes geäußert bzw. eure Meinung dazu erfragt. Doch so manchem Zeitgenossen scheint es ein Dorn im Auge zu sein, wenn wir uniformierten Polizisten unser Essen in der Öffentlichkeit nicht einmal einnehmen, sondern lediglich besorgen. Anders lässt es sich nicht erklären, dass eine Kollegin sich zu folgenden Worten genötigt sieht:

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“Auch Mensch!

Ich finde diese Worte sollte man sich stets vergegenwärtigen. Wenn ich bedenke wie häufig man schräg angeschaut wird, weil man sich mal schnell etwas zu essen holt. IN UNIFORM!

Belastender Einsatz: Schreie einer Mutter

21. April 2018 um 20:35 Uhr

Belastender Einsatz: Schreie einer Mutter

“Diesen Einsatz werde ich, glaube ich, mein Leben lang nicht mehr vergessen. Auch während ich schreibe laufen mir die Tränen. Weder schäme ich mich dafür, noch will ich sie unterdrücken.

Wir wurden zu einem Einsatz geschickt, bei dem wir nicht wussten was auf uns zukommt. Denn die Frau am Notruf ließ sich weder beruhigen, noch bekamen die Kollegen heraus was passiert war. Sie war nur am weinen und schreien.

Belastender Einsatz: Wenn Menschen plötzlich mit dem Leben überfordert sind

31. März 2018 um 21:05 Uhr

Belastender Einsatz: Wenn Menschen plötzlich mit dem Leben überfordert sindAus unserer Reihe Mit den Kollegen auf Streife haben wir die Zuschrift eines Kollegen bekommen. Wenn Menschen plötzlich mit dem Leben überfordert sind, alles aus den Fugen geraten ist, sich niemand darum kümmert und dann plötzlich Polizisten vor der Tür stehen, dann ist das für beide Seiten kein einfacher Einsatz:

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“Übler Geruch aus einer Wohnung lässt schlimmes erahnen. Doch es kam anders als wir dachten. Wenn wir die Meldung bekommen, dass aus einer Wohnung übler Geruch kommt, geht man unweigerlich vom Schlimmsten aus.

Mein Kollege und ich haben uns darauf eingestellt dass, wir gleich eine Leiche zu sehen bekommen. Aber weit gefehlt. Als wir an dem Haus ankamen, stand schon eine Nachbarin vor der Tür und wartete auf uns. Sie erzählte uns, dass in der Wohnung eine alleinerziehende Mutter mit zwei kleinen Kindern wohnt.

Mit den Kollegen auf Streife: Der einsame Tod

9. März 2018 um 19:04 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Der einsame TodRegelmäßig berichten uns Kollegen über Erlebnisse und Einsätze, die entweder lustig, kurios oder auch traurig sind und sie in unterschiedlicher Art und Weise beschäftigt.

Heute berichtet uns Kollege Don aus Köln über einen eher traurigen Einsatz, über menschliches Schicksal und die Gedanken, die man sich macht, wenn man als Polizist versucht heraus zu finden, wie es dazu kam:

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Der einsame Tod….

Wer “zart besaitet” oder empfindlich ist, liest bitte nicht weiter, denn dies ist eine traurige Geschichte….

Mein Lautsprecher im Helm krächzt: “Don, kannst Du mal in die Straße Nr…. fahren und nach einem Herrn …. schauen, ob es ihm gut geht? Seine Ex-Frau hat hier angerufen, sie hat seit 3 Wochen nichts mehr von ihm gehört. Sie haben eigentlich regelmäßig Kontakt wegen der gemeinsamen Tochter. Aber selbst zum Geburtstag seiner Tochter letzte Woche hat er sich nicht bei ihr gemeldet, was absolut ungewöhnlich sei. Schau mal nach, ob dort alles in Ordnung ist.”

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