Mit den Kollegen auf Streife: Freitagmorgen und eine “leckere” Überraschung

16. März 2019 um 18:50 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Freitagmorgen und eine "leckere" ÜberraschungZum Beruf eines Polizisten gehören nicht nur Strafverfolgung (Repression) und die Verhinderung von Straftaten (Prävention). Die Aufgaben sind breit gefächert und gerade diese Breite, die uns das Leben (und den Tod) in seiner Vielfältigkeit zeigt, sorgen dafür, dass jeder Dienst Überraschungen bereit halten kann.

Kollege Holger zeigt uns hier, dass eine unscheinbare Situation eine makabre Wendung finden kann und dann in Sachen Empathie und Sozialarbeit alles von uns abverlangt:

——————

Mit den Kollegen auf Streife: Ein tödlicher Verkehrsunfall, wir tun was wir tun müssen, doch dann fällt mir etwas auf

3. März 2019 um 19:22 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Ein tödlicher Verkehrsunfall, wir tun was wir tun müssen, doch dann fällt mir etwas aufAus der Reihe Mit den Kollegen auf Streife haben wir eine Einsendung von Kollege Holger erhalten. Ein Einblick in die polizeiliche Arbeit und ein Hinweis darauf, warum es manchmal besser sein kann, Dienst zu haben, als feiern zu können.

—————–

“Zum Frühdienst zu früh da zu sein ist oft nicht gut. So auch diesmal. Kaum hat man die Wache betreten, schlimmer Unfall mit schwerstverletzt oder verstorben.

Der Unfall ereignete sich auf einer großen Einfallstraße von der nächsten Großstadt. Beim Eintreffen finden wir ein großes Trümmerfeld vor. Den Insassen im scheinbar verursachenden Pkw ist auf den ersten Blick schon nicht mehr zu helfen.

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Silvestereinsatz, den ich mit nach Hause genommen habe

1. Januar 2019 um 20:20 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Silvestereinsatz, den ich mit nach Hause genommen habeGestern Abend hatte ein Kollege einen schwierigen Einsatz, der ihn emotional berührt hat. Ein Einsatz, den er nach Dienstschluss nicht auf der Dienststelle lassen konnte, den er mit nach Hause genommen hat.

Unter diesem Eindruck stehend hat er uns diese Zeilen zukommen lassen. Private Gedanken, die er vermutlich niemals im Dienst so äußern würde. Das bitte wir beim Lesen zu berücksichtigen.

Mit den Kollegen auf Streife: Aus dem Tagebuch einer Polizistin – Teil 2

15. Dezember 2018 um 21:36 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Aus dem Tagebuch einer Polizistin - Teil 2Gestern haben wir euch den ersten Teil aus dem Tagebuch einer Polizistin vorgestellt. Die Kollegin schildert darin ihre Einsätze und was sie dabei denkt und fühlt. Wie diese Schicht endet, lest ihr nun hier im zweiten Teil:

——————

“Mittlerweile ist es nach Mitternacht. Mein Kollege und ich nehmen einen Einsatz einer hilflosen Person an. Nähere Informationen hierzu haben wir nicht und wie sich später herausstellt, wird das nicht nur unser Feierabendeinsatz, sondern darüber hinaus werden für diesen Einsatz auch noch Überstunden fällig.

Aber von vorne.

Mit den Kollegen auf Streife: Aus dem Tagebuch einer Polizistin – Teil 1

14. Dezember 2018 um 21:16 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Aus dem Tagebuch einer Polizistin - Teil 1Wir haben hier die Zuschrift einer Kollegin erhalten, die euch auf Streife mit nimmt. Eine Schicht lang gibt sie Einblick in die Polizeiarbeit und die Gedanken- und Gefühlswelt eines Polizisten. Der erste Teil ist hier zu lesen, der zweite Teil folgt morgen.

——————

Aus dem Tagebuch einer Polizistin

…und ich komme emotional und körperlich geschwächt von der Arbeit nach Hause und wünschte mir wie so oft, dass jemand in meinem Bett liegt, der auf mich wartet, an den ich mich kuscheln kann, um alles fallen zu lassen.

Der mich versteht und weiß, dass es auch solche Tage in meinem Beruf gibt, an denen man sich nichts mehr wünscht, als einfach in den Arm genommen zu werden mit dem Wissen, mein Partner ist stolz auf mich. Einen Ruhepol in einem oft so lauten Leben.

Es ist Freitag, mein Kollege und ich fahren den Dienst zwischen Spät und Nacht. Momentan ist das Einsatzaufkommen der Spätdienste ziemlich hoch. So auch heute. Diverse Kleinigkeiten aber auch größere Lagen im regionalen Bereich stehen auf dem Tableau.

Mit den Kollegen auf Streife: Man sieht sich immer zweimal im Leben

1. November 2018 um 14:49 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Man sieht sich immer zweimal im LebenEs ist nun einige Zeit her, dass wir zu einem Einsatz gerufen wurden. Es ging um Streitigkeiten zwischen mehreren Personen.

Wie sich vor Ort herausstellte war ein Mann von mehreren Personen nicht nur verbal angegriffen worden, sondern auch körperlich. Wir retteten das Opfer aus dieser gefährlichen Situation. Um die Angreifer dazu zu bringen, dass sie von ihrem Opfer ablassen, mussten wir auch den Einsatz der Waffe androhen.

Mit Erfolg, die aggressive Gruppe ließ von dem Mann ab.

Mit den Kollegen auf Streife: Mobbing an der Schule – Ein Einsatz, der mir unter die Haut ging

20. Oktober 2018 um 19:59 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Mobbing an der Schule - Ein Einsatz, der mir unter die Haut ging

“Wir wurden zu einem Einsatz geschickt, der mich lange beschäftigt hat und es immer noch tut.

Es geht um den Hilferuf eines kleinen Jungen. Ich weiß gerade gar nicht wie ich es schreiben soll, ohne vor Wut die falschen Worte zu schreiben. Obwohl, gibt es überhaupt falsche Worte zu diesem Sachverhalt? Bildet euch selbst ein Urteil darüber…

Angriff mit einer Spritze: Endloses warten…

25. August 2018 um 20:45 Uhr

Angriff mit einer Spritze: Endloses warten...

“Oft werden wir zu Einsätzen gerufen, die alles andere als einfach zu meistern sind. Gerade wenn unser Gegenüber uns nur böses will, nicht für seinen Fehler einstehen will.

Vor einiger Zeit wurden wir zu einer Schlägerei gerufen. Eigentlich schon Routine, aber man darf trotzdem nicht unvorsichtig werden. Hellwach muss man sein…

Wie immer versuchten wir die Kontrahenten zu trennen, doch dieses Mal sollte etwas anders sein als sonst.

Lustiges aus dem Dienstalltag: Auto war weg, aber nicht gestohlen

8. Juli 2018 um 20:59 Uhr

Lustiges aus dem Dienstalltag: Auto war weg, aber nicht gestohlen

“Vergangene Woche rief eine Frau bei uns auf der Dienststelle an und gab an, dass sie ihr Auto nicht mehr findet und sie sich sicher sei, dass sie es auf der Straße vor ihrem Haus geparkt hatte. Folglich musste es gestohlen worden sein, so ihre Annahme.

Wir also hin, suchten trotz der Angabe, dass das Fahrzeug eigentlich vor dem Haus stehen müsste, die Gegend ab, da wir schon richtig kuriose Sachen erlebt haben und am Ende das Fahrzeug oft woanders gefunden wurde.

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

16. Juni 2018 um 18:38 Uhr

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

“Liebes Team von Polizist=Mensch,

Ihr habt mit eurer Seite etwas geschaffen was es so nicht gibt. Ihr gebt den Kollegen die Möglichkeit ihre eigene Sicht der Dinge zu erzählen. Es tun nur viel zu wenige. Ihr seid zu unserem Sprachrohr geworden.

Ich verfolge euren Blog, da ich selbst weder Twitter noch Facebook habe und dies auch so beibehalten will. Diese sozialen Netzwerke sind Segen und Fluch gleichzeitig. Segen sind Seiten wie eure… Fluch dagegen, naja, ich glaube ihr wisst was ich meine. Vielen Dank dafür!

Naja, nun zu meinem eigentlichen Thema…

Ich bin Polizist und dies mit Leib und Seele, meine zweite große Liebe nach meiner Frau.

Google+