Suizidversuch: “Ich werd die Bilder nicht mehr los”

16. September 2016 um 17:17 Uhr

Suizidversuch: "Ich werd die Bilder nicht mehr los"Dieser Tage irgendwo in einer deutschen Großstadt. Ein Mensch hat mit dem Leben abgeschlossen, er kann und will nicht mehr. Er setzt die Klinge an und bevor er sie über die Unterarme führt, ruft er noch in der Rettungsleitstelle an. Rettung und Polizei eilen herbei und können das Leben retten.

Zweifel bleiben: Alles richtig gemacht, oder doch falsch? Wird die Person die ihm gebotene Hilfe annehmen, vielleicht irgendwann wieder einen Sinn im Leben sehen?

Eines jedoch ist klar, die Einsatzkräfte müssen diese Bilder erst einmal verarbeiten, was schwer genug ist, wenn man von Einsatz zu Einsatz muss und der nächste Suizidversuch bald auf sich warten lässt.

Ein Polizist hat es wie folgt ausgedrückt:

Einblick: Zusammenarbeit von Polizei und Polizeiseelsorge

7. August 2016 um 15:11 Uhr

Wir haben schon des öfteren über die Polizeiseelsorge berichtet, darüber, dass sie wichtig für so manche Amtshandlung sein kann, aber auch zur Unterstützung, wenn der Freund und Helfer selbst mal Hilfe benötigt.

Unsere Kollegin vom Kleinstadt-Revier​ berichtet hier über einen aktuellen Fall: Bei der Überbringung einer Todesnachricht wurde sie von einem Polizeiseelsorger unterstützt, der zusammen mit ihr die Angehörigen aufsuchte und auch noch dort blieb, als für die Polizei keine Notwendigkeit mehr bestand, noch vor Ort zu bleiben.

Alles was jetzt notwendig war, war Hilfe und Beistand des Seelsorgers.

Ein interessanter Einblick in die polizeiliche Praxis und die Zusammenarbeit mit der Polizeiseelsorge. Aber auch ein Einblick in menschliches Schicksal und gesellschaftliche Missstände.

Zum Lesen bitte auf den Link klicken:
https://kleinstadtre4.wordpress.com/2016/07/30/im-hintergrund/

Mit den Kollegen auf Streife: “Meine Tochter stirbt gerade”

24. April 2016 um 21:03 Uhr

Meine Tochter stirbt gerade

Auf der nächtlichen Anfahrt zu einer Ruhestörung machte mich meine Kollegin Sanne auf ein Fahrzeug am Fahrbahnrand aufmerksam. Mit Mühe konnte ich sehen, dass an der Fahrertür zwei Personen standen, die sich umarmten.

Da ich die Personen zunächst nicht erkennen konnte, tippte ich auf ein junges Paar, welches sich das Auto der Eltern ausgeliehen hatte um etwas herum zu fahren. Als ich jedoch aus meinem Dienstfahrzeug ausstieg, änderte sich plötzlich alles.

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