Gedanken eines Polizisten: Wenn eine Gesellschaft immer rücksichtsloser wird

10. August 2018 um 21:47 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Wenn eine Gesellschaft immer Rücksichtsloser wird

“Gerade im Straßenverkehr ist diese Rücksichtslosigkeit besonders zu spüren. Barken, Absperrungen werden teilweise zur Seite geräumt, weil man genau diese Straße benutzen MUSS, um weiterzukommen – weil man dort immer entlang fährt.

Es wird halb über Gehwege gefahren, Fußgänger werden zur Seite gehupt oder einfach abgedrängt.

Gedanken eines Mitarbeiters im Vollzugsdienst

3. August 2018 um 19:13 Uhr

Gedanken eines Mitarbeiters im Vollzugsdienst

Angestellte im Polizeidienst
‘Billige’ Hilfskräfte oder Entlastung für die Polizeibehörden?

Als angestellter Mitarbeiter im Vollzugsdienst, spezifisch im Bereich des zentralen Objektschutzes, möchte ich nun auch einmal die Gelegenheit und das Wort ergreifen, auch für die Kollegen aus anderen Bundesländern. Mir ist bewusst, dass wir Angestellte seitens der verbeamteten Kollegen gerne einmal, sagen wir mal ‘kritisch beäugt werden’.

Alles in allem ist die Akzeptanz uns gegenüber mit der Zeit schon gestiegen, dennoch gibt es immer wieder mal unschöne Vorkommnisse diesbezüglich. Ich kann hier nur für mich sprechen, denke aber auch, dass ich sicher auch für viele andere (angestellte) Kollegen spreche.

Die positive Geschichte: Schreie aus der Dienststelle

29. Juli 2018 um 12:28 Uhr

Die positive Geschichte: Schreie aus der DienststelleEs hört sich wilder an als es ist. Nur so mancher Nachbar musste sich erst daran gewöhnen.Naja, manchmal müssen auch bei uns Aggressionen raus. Aber da wir dies nicht am Bürger auslassen möchten, haben wir kurzerhand ein Ritual eingeführt. 😀

Wann immer ein Kollege mal Wut hat, geht er/sie in eine freie Zelle und lässt mal kurz einen Schrei los. Gut, bei manchen Kollegen kann dies mal so ausarten, dass die Nachbarn sich Sorgen machen und dann anrufen und nach dem Rechten fragen.

Lustiges aus dem Dienstalltag: Auto war weg, aber nicht gestohlen

8. Juli 2018 um 20:59 Uhr

Lustiges aus dem Dienstalltag: Auto war weg, aber nicht gestohlen

“Vergangene Woche rief eine Frau bei uns auf der Dienststelle an und gab an, dass sie ihr Auto nicht mehr findet und sie sich sicher sei, dass sie es auf der Straße vor ihrem Haus geparkt hatte. Folglich musste es gestohlen worden sein, so ihre Annahme.

Wir also hin, suchten trotz der Angabe, dass das Fahrzeug eigentlich vor dem Haus stehen müsste, die Gegend ab, da wir schon richtig kuriose Sachen erlebt haben und am Ende das Fahrzeug oft woanders gefunden wurde.

G20: Ein Jahr danach

7. Juli 2018 um 20:43 Uhr

G20: Ein Jahr danach

Gedanken von Kollege Andreas

“Wenn ich auch heute noch die Bilder sehe, von dem ich im Einsatz einiges am eigenen Leib erfahren habe, wird mir schlecht. Ich werde auch heute noch wütend und auch ein Jahr danach macht sich immer noch Fassungslosigkeit breit.

Wir Polizisten, die dort im Einsatz waren, wurden regelrecht verheizt, überrannt und einfach nur in der Hölle alleine gelassen.

Mein Erlebnis bei einer Verkehrskontrolle in Thailand

7. Juli 2018 um 11:53 Uhr

Mein Erlebnis bei einer Verkehrskontrolle in Thailand

“Liebes Polizist=Mensch Team,

ich bin gerade in Thailand, genauer in Chiang Mai unterwegs. Eigentlich ist heute mein zweitletzter Tag in Thailand nach meiner 3-wöchigen Backpacking-Tour durch ganz Thailand.

Überall habe ich mir einen Roller gemietet und nie Probleme gehabt (ich weiß, es gibt diese Regel mit dem internationalen Führerschein 😀 ), aber bin bisher nie kontrolliert worden. Bis jetzt.

Gedanken eines Polizisten zum Thema “Gewalt gegen Einsatzkräfte”: Der Fall von Ottobrunn – und viele andere Fälle, die unter den Teppich gekehrt werden sollen

1. Juli 2018 um 21:10 Uhr

Gedanken eines Polizisten zum Thema "Gewalt gegen Einsatzkräfte": Der Fall von Ottobrunn - und viele andere Fälle, die unter den Teppich gekehrt werden sollen

“Zu allererst möchte ich die Gewalt, die gegenüber der Notärztin und ihres Fahrers des NEF aufs schärfste verurteilen und die Täter müssen definitiv hart bestraft werden.

Nun zum aber…

In Deutschland kommt es tagtäglich zu Übergriffen auf Rettungskräfte/Einsatzkräfte und dies nicht nur durch ein bestimmtes Klientel.

Alleine im letzten Monat mussten wir zu fünf Attacken gegen Feuerwehr und Rettungssanitätern ausrücken um die Kameraden zu unterstützen. Die Presse verschweigt die meisten Fälle, da man damit ja keine Schlagzeilen produzieren kann.

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

16. Juni 2018 um 18:38 Uhr

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

“Liebes Team von Polizist=Mensch,

Ihr habt mit eurer Seite etwas geschaffen was es so nicht gibt. Ihr gebt den Kollegen die Möglichkeit ihre eigene Sicht der Dinge zu erzählen. Es tun nur viel zu wenige. Ihr seid zu unserem Sprachrohr geworden.

Ich verfolge euren Blog, da ich selbst weder Twitter noch Facebook habe und dies auch so beibehalten will. Diese sozialen Netzwerke sind Segen und Fluch gleichzeitig. Segen sind Seiten wie eure… Fluch dagegen, naja, ich glaube ihr wisst was ich meine. Vielen Dank dafür!

Naja, nun zu meinem eigentlichen Thema…

Ich bin Polizist und dies mit Leib und Seele, meine zweite große Liebe nach meiner Frau.

So kann man Berlin auch kennen lernen! Muss es aber nicht!

12. Juni 2018 um 21:31 Uhr

So kann man Berlin auch kennen lernen! Muss es aber nicht!

“So kann man Berlin auch kennen lernen! Muss es aber nicht!

Es ist Dienstagabend, 19.50 Uhr, und wir haben gerade erst den EWA übernommen, da wartet schon der erste Einsatz auf uns! Der liegt schon eine halbe Stunde auf der Wache und sollte uns noch weitere drei Stunden beschäftigen.

Ein Tourist aus Norwegen hatte sein Auto irgendwo am Waldrand abgestellt, um eine Tour mit Fahrrad und Hund im Wald zu unternehmen. Nun suchte er selbst schon 4 Stunden vergeblich nach dessen Abstellort.

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Suizidversuch der eine Familie vereint

9. Juni 2018 um 20:04 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Suizidversuch der eine Familie vereint

“Der Einsatz zu dem wir gerufen wurden, liegt nun einige Zeit zurück. Die Einsatzzentrale, irgendwo in einer Großstadt im Westen Deutschlands, meldete uns eine ältere Dame die bewusstlos in ihrer Wohnung liegen würde. Die Nachbarin sah die ältere Frau durch die verschlossene Terrassentür und rief uns zu Hilfe.

Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und auch wir waren von den Kollegen der Leitstelle informiert worden. Wir machten uns sofort auf den Weg. Am Einsatzort kamen wir fast gleichzeitig mit den anderen Einsatzkräften an.

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