Einblick: Zusammenarbeit von Polizei und Polizeiseelsorge

7. August 2016 um 15:11 Uhr

Wir haben schon des öfteren über die Polizeiseelsorge berichtet, darüber, dass sie wichtig für so manche Amtshandlung sein kann, aber auch zur Unterstützung, wenn der Freund und Helfer selbst mal Hilfe benötigt.

Unsere Kollegin vom Kleinstadt-Revier​ berichtet hier über einen aktuellen Fall: Bei der Überbringung einer Todesnachricht wurde sie von einem Polizeiseelsorger unterstützt, der zusammen mit ihr die Angehörigen aufsuchte und auch noch dort blieb, als für die Polizei keine Notwendigkeit mehr bestand, noch vor Ort zu bleiben.

Alles was jetzt notwendig war, war Hilfe und Beistand des Seelsorgers.

Ein interessanter Einblick in die polizeiliche Praxis und die Zusammenarbeit mit der Polizeiseelsorge. Aber auch ein Einblick in menschliches Schicksal und gesellschaftliche Missstände.

Zum Lesen bitte auf den Link klicken:
https://kleinstadtre4.wordpress.com/2016/07/30/im-hintergrund/

Polizisten zeigen sich geduldig und erfreuen damit eine Bürgerin

3. August 2016 um 21:56 Uhr
Polizisten zeigen sich geduldig und erfreuen damit eine Bürgerin

Aus den Nürnberger Nachrichten vom 2. August 2016.

Danke an Micha für die Einsendung!

Leserbrief von Sandra: „Passen Sie bitte gut auf sich auf!“

29. Juli 2016 um 21:59 Uhr

Passen Sie bitte gut auf sich auf!

Diese Worte sind erst ein paar Stunden her und an sich eigentlich nicht sonderlich spektakulär. Oder doch? Immerhin haben sie mich, als ich sie gehört habe in einer Art sprachlos werden lassen, die auf gewisse Weise immer noch anhält.

Eigentlich war ich nur schnell etwas zu trinken kaufen, in voller Montur. Wie das eben so ist im Dienst. Schnell das Trinken geschnappt, ich wusste ja was ich will. Schnell muss es am Besten immer gehen.

Manchmal erntet man sogar noch verstohlene Blicke von Leuten, wie man sich nur etwas zu essen oder trinken kaufen kann. Dabei sind wir auch nur Menschen. Dennoch erlebt man es gerade auch beim Einkaufen öfter, dass einen manche Bürger an der Kasse vorlassen, wenn sie einen so da stehen sehen, mit z.B. einer Schüssel Salat in der Hand.

Leserbrief: …weil der Job einfach mehr als nur Verwarngeld und Strafrecht ist…

11. Juni 2016 um 22:30 Uhr

...weil der Job einfach mehr als nur Verwarngeld und Strafrecht ist...

Die Mitarbeiter eines Lebensmitteldiscounters wählen den Notruf der Polizei. Eine ältere Kundin sei hilflos angetroffen worden. Die ältere Dame stand an der Kasse, plötzlich reagierte sie nicht mehr, antwortete nicht. Später klarte sie auf, war aber orientierungslos.

Die Mitarbeiter entschlossen sich die Polizei zu informieren. Sie schildern dem Polizisten am Telefon, dass die Dame inzwischen wieder soweit orientiert sei, dass sie Angaben zu ihrer Person machen könne.

Der Beamte am Notruftelefon alarmiert neben einer Streife (uns) auch die Rettung.

Jessy erzählt uns hier von einem Einsatz der Kollegen in Ludwigshafen am Rhein

5. Juni 2016 um 15:36 Uhr

Kindergarten Ludwigshafen…der offenbar bei den Kleinsten im Kindergarten einen positiven und bleibenden Eindruck hinterlassen hat:

Ihr lieben Polizisten und Polizistinnen!

Ich halte schon immer viel von euch. Ich respektiere euch und ziehe meinen Hut, dass ihr so einen Knochenjob durchsteht. Jeden Tag und jede Nacht. Chapeau!

Seit Mitte der Woche tue ich das alles noch ein bisschen mehr! Meine 3 jährige Tochter redet von nichts anderem mehr als der “blauen TatüTata”
Ich hoffe die Kollegen durften in viele strahlende Kindergesichter schauen.

Ich tue es täglich und es heilt ein bisschen die Welt 😉

Danke! Danke, dass es euch gibt!

(Die Info war ein Aushang unseres Kindergartens)

Blogvorstellung: CopKopp – “Wie, DU willst zur Polizei?”

17. Mai 2016 um 19:33 Uhr

Blogvorstellung CopKoppWer unsere Berichte aufmerksam verfolgt, der fragt sich eventuell, warum es überhaupt noch Interessenten für diesen oft schwierigen Beruf gibt. Entsprechende Kommentare lesen wir immer wieder.

Aber ja, es gibt sie, die jungen Leute, die sich tatsächlich nicht nur für die Polizei interessieren, sondern sich überhaupt nichts anderes vorstellen können, als Polizist/in zu werden.

Zufällig sind wir auf diesen neuen Blog gestoßen, in dem ein junger Mensch seine Gedanken und Erlebnisse auf dem Weg zum Polizisten niederschreibt. “CopKopp” nennt sich der Blog, gerade zwei Einträge jung, und von dem wir mit freundlicher Genehmigung den Ersteintrag hier wiedergeben dürfen:

Leserbrief von Franz: Wie ich im Einsatz eine Hochzeit gerettet habe

9. Mai 2016 um 15:37 Uhr

Hochzeit gerettet

Damit die Menschen nicht denken, wir hätten nur traurige Einsätze, hier als Beispiel eine angenehme Einsatzfahrt, die sich in den 1970ern in Bensheim zugetragen hat:

Wir wurden zu einem Verkehrsunfall gerufen zu einer Zeit, als es noch keine Handys gab und die nächste Telefonzelle immer dort stand, wo man nicht war.

An der Unfallstelle angekommen, standen da ein Vater mit seiner Tochter in weiß, also einer Braut, neben ihrem Fahrzeug mit Achsbruch. Sie waren auf dem Weg in die Nachbarstadt zum Standesamt, wo Bräutigam und Hochzeitsgesellschaft auf die Braut warteten, und sie waren hier schuldlos in einen Unfall verwickelt.

Nach der Unfallbearbeitung stiegen Vater und Tochter in den Streifenwagen ein und wir fuhren sie vor das Standesamt, zur wartenden und staunenden Hochzeitsgesellschaft, als Braut und Brautvater aus dem Streifenwagen ausstiegen.

Diese Ehe war gerettet und nach Jahren noch grüßte uns dieses Ehepaar im Begegnungsverkehr freundlich lächelnd, sicher in Erinnerung an die Fahrt zur standesamtlichen Trauung.

Kollegin Nancy berichtet uns hier von einer Hunderettung

7. Mai 2016 um 18:37 Uhr

Hund im Streifenwagen

“Auch wir haben einen Hund, nach einer Körperverletzung, wiedergefunden und seinem Herrchen überbracht.

Der Hund ist uns nach 4 Stunden bei einem anderen Einsatz zufällig über den Weg gelaufen, und das 5 km vom anderen Einsatzort entfernt.
Er war leicht verängstigt. Wir sammelten ihn ein und setzten ihn auf den Rücksitz und als wir nach einem weiteren Einsatz wieder kamen. Befand er sich auf dem Fahrersitz.

Auch wenn es auf dem Bild so wirken mag, wir haben ihn zurück gebracht, nicht er uns 😉

Während der Autofahrt schaute er ganz interessiert hinten aus dem Fenster bis wir am Haus seines Herrchens angekommen waren 😃”

Mit den Kollegen auf Streife: “Meine Tochter stirbt gerade”

24. April 2016 um 21:03 Uhr

Meine Tochter stirbt gerade

Auf der nächtlichen Anfahrt zu einer Ruhestörung machte mich meine Kollegin Sanne auf ein Fahrzeug am Fahrbahnrand aufmerksam. Mit Mühe konnte ich sehen, dass an der Fahrertür zwei Personen standen, die sich umarmten.

Da ich die Personen zunächst nicht erkennen konnte, tippte ich auf ein junges Paar, welches sich das Auto der Eltern ausgeliehen hatte um etwas herum zu fahren. Als ich jedoch aus meinem Dienstfahrzeug ausstieg, änderte sich plötzlich alles.

+++Ablenkung im Straßenverkehr+++

15. April 2016 um 02:55 Uhr

Ablenkung im StraßenverkehrMan läuft oder fährt durch die Stadt und schaut dabei kurz auf sein Handy- um Musik zu hören, Nachrichten zu beantworten oder Beiträge zu lesen. Heutzutage etwas ganz alltägliches. Allerdings bringt das auch Gefahren mit sich, vor allem wenn man dabei noch zusätzlich durch z.B. Musik abgelenkt ist. Dadurch sieht und hört man nicht mehr, was um einen passiert.

Vor kurzem führte das in München zu einem tragischen Unglück.

Google+