Abschiebung – Eine Bundespolizistin vom Flughafen Berlin Schönefeld gibt Einblick

15. Dezember 2015 um 21:16 Uhr

Abschiebung

Bild: Markus Wächter via weser-kurier.de

Abschiebung, ein Wort, das für die Betroffenen Endgültigkeit bringt und die schriftliche Ablehnung als Maßnahme vor Augen führt. Eine Zwangsmaßnahme. Im Behördendeutsch heißt Abschiebung “Rückführung”. Das klingt netter, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Betroffenen zurück müssen; zurück in das Land, aus dem sie geflohen sind.

Wie auch bei der Ankunft in Deutschland kümmert sich die Bundespolizei um diejenigen, die offiziell kein Bleiberecht in Deutschland bekommen. Die Polizisten, die sich um die Rückführung kümmern, heißen Personenbegleiter Luft (PBL).

Die 29jährige Bundespolizistin Kristin Imken, die ihren Dienst auf dem Flughafen Berlin Schönefeld versieht, gab dem Weser Kurier einen sehr persönlichen Einblick in ihre Arbeit als PBL. Ihr Name wurde von der Redaktion geändert.

GeDANKEn!!!

6. Dezember 2015 um 21:27 Uhr

GeDANKEn

Seit einigen Monaten verbringen wir den größten Teil unseres Lebens an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland im Großraum Passau. 9 Tage arbeiten, 5 Tage frei, das ist unser Lebensrhythmus. Und in 9 Tagen fern von der Heimat hat man viel Zeit um sich Gedanken zu machen!!! (An alle die später Argumentieren und Kommentieren, “das habt ihr euch so ausgesucht, sucht euch nen anderen Job” JA ihr habt Recht)

Zum eigentlichen GeDANKEn dieses Textes!

Fuchs, du hast die Gans gestohlen

6. Dezember 2015 um 21:20 Uhr

Fuchs und GansEin Kollege aus dem Harz hatte heute folgendes Erlebnis, von dem er uns berichten möchte:

“Heute Morgen ging im Harz folgender Notruf ein: “Gans soll gestohlen worden sein. Beschreibung zum Täter liegt vor, rotes Fell und buschiger Schwanz.”

Verdächtiger konnte in Tatortnähe angetroffen werden, gab sich jedoch ahnungslos. Lichtbilder wurden gefertigt. Anschließend wurde der Verdächtige vor Ort aus der Maßnahme entlassen.

Allen noch einen schönen Sonntag und viele Grüße aus dem Harz.”

Leserbrief einer Polizistin Alkoholkontrolle: Um das Erwischen geht es nicht

6. Dezember 2015 um 19:06 Uhr

Leserbrief Alkoholkontrolle

An einem Samstag hatte ich mit meiner Dienstabteilung Nachtschicht und es fing als eine relativ ruhige Nacht an. Als mein Kollege und ich ganz normal auf Streife waren, fiel uns ein Fahrzeug auf, das die Verkehrsregeln in keiner Weise beachtete.

Kein Blinken, Schlangenlinien, Geschwindigkeitsschwankungen. Als der Fahrer bei der Kontrolle die Autotür öffnet, können wir den Alkohol schon riechen. Der Fahrer verweigert den freiwilligen Atemalkoholtest, sodass wir ihm erklärten, dass wir ihn zu einer Blutentnahme mit auf die Wache nehmen müssten.

Flüchtlinge… Uniformierte… MENSCHen…

3. Dezember 2015 um 00:34 Uhr

Massenmigration11Ein Thema, das viele beschäftigt – Menschen, mit denen freiwillige Helfer, HiOrgs, Soldaten und Polizisten zu tun haben; diesseits und jenseits der Grenzen.

Ängste, die entstehen, vor den vielen Fremden, vor Kriminalität, vor Überforderung. Hass der von manchen geschürt und gezielt genutzt wird, Hetze im Internet und in den Köpfen.

Uns erreichten nun diese Fotos von einem Kollegen, der dort war. Süd-Bayern, die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, die an der Grenze aufgegriffen werden. Auch wenn Begriffe wie “Massenmigration” und “Bearbeitungsstraße” wenig menschliches vermuten lassen, passiert hier doch überMENSCHliches.

funktionieren

30. November 2015 um 23:48 Uhr

funktionierenvon Wolfang

Wir haben von Kollege Wolfgang diese nachdenklich machenden Zeilen erhalten und möchten es im Auge des Betrachters belassen, diese zu interpretieren:

Zu viele tote Körper gesehen … in Kinderbetten, Autos und Wohnzimmern, mit schreienden Angehörigen…

Zu viele Familienstreitigkeiten geschlichtet …mit weinenden Kindern, die mit verängstigten Augen Hilfe bei dir suchen…

Zu viele Schlägereien erlebt …bei denen immer öfter nicht nur geschlagen, sondern auch gegen den Kopf getreten wurde…

Zu viele Beleidigungen geschluckt …durch Worte, Gesten und Spucke, herabgewürdigt, der Würde beraubt…

Zu viele schlaflose Nächte durchlebt …mit seelischen und körperlichen Defekten, die man nicht außen zeigt und in sich hineinfrisst…

Zu viel … einfach zu viel von alledem, um immer noch normal funktionieren zu können, im Alltag des täglichen Wahnsinns…

Wir sagen: Herzlichen Dank!

27. November 2015 um 21:49 Uhr

Wir sagen Danke!Wir haben nach den Anschlägen in Paris und dem jähen Abbruch des Fußballländerspiels in Hannover viele Dankesschreiben bekommen. Sei es als Persönliche Nachricht an die Seite, als Beitrag in der Seitenleiste, als Kommentar oder per Email.

Wie uns Kollegen/innen berichteten, sind auch in dem ein oder anderen Behördenpostfach entsprechende Schreiben eingegangen. Eine Kollegin aus der Nähe von Hannover möchten wir an dieser Stelle zitieren: “Ich arbeite in der Nähe von Hannover und merke, dass die Menschen viel respektvoller zu uns geworden sind.”

Leserbrief von Ulli

21. November 2015 um 16:52 Uhr

Leserbrief Ulli

“Liebes Polizei-Mensch Team,

was mir gestern bei einer Routineuntersuchung bei meinem Augenarzt widerfahren ist, hat mich sehr bewegt und möchte ich gerne mit Euern Lesern teilen.

Leserbrief von Sandra

18. November 2015 um 14:44 Uhr

Leserbrief Sandra

Wir Landespolizisten kämpfen gemeinsam mit der Bundespolizei für unsere Grundwerte!

Vor ein paar Tagen veröffentlichten wir das Bild von Marcus, eines Bundespolizist vom Frankfurter Flughafen (http://fb.me/6S7DmmHvi). Dessen Foto ist gerade unser Profilbild. Als Antwort auf Bild und Text erreichte uns der Leserbrief von Sandra:

Der Ruf nach Polizei

14. November 2015 um 19:53 Uhr

Google+