Polizei musste Ziege in doppelter Hinsicht retten

30. Oktober 2016 um 17:28 Uhr

Polizei musste Ziege in doppelter Hinsicht rettenNadine hatte neulich einen Tiereinsatz, bei dem sie eine Ziege in doppelter Hinsicht retten musste:

“Die Ziege sollte geschlachtet werden, eine Tierschützerin wollte sie abholen, da sie das Tier bereits freigekauft hatte. Vorher ist die Ziege über den Zaun gesprungen und lief durch die Stadt. Sie wollte wohl unter allen Umständen dem Schlachter entgehen.

Vor dem Gesetz sind alle gleich…wirklich ALLE

29. Oktober 2016 um 03:13 Uhr

Vor dem Gesetz sind alle gleich…wirklich ALLEHeute hat ein Kollege aus dem Team im Dienst etwas ungeheuerliches erlebt und musste einen Datenermittlungsbeleg – geläufiger als Strafzettel bzw. „Knöllchen“ bekannt – der besonderen Art ausstellen.

Insbesondere der Adressat der Maßnahme war eher ungewöhnlich… 😉

Verwaltet die Polizei die Kriminalität nur noch?

15. Oktober 2016 um 19:40 Uhr

Verwaltet die Polizei die Kriminalität nur noch?Ein Blick in die polizeiliche Praxis (von Peter)

Kürzlich erschien bei der BZ Berlin eine Kolumne von Gunnar Schupelius, er äußert sich öfter zu politischen und auch polizeilichen Themen und liegt mit seinen Schlussfolgerungen oft richtig. Diese Kolumne beschäftigt sich mit der Anordnung des Polizeipräsidenten, dass Taschendiebstähle nur noch dann bearbeitet werden sollen, wenn die Ermittlungen erfolgversprechend sind.

Schupelius hat Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Anordnung und wirft die Frage auf, ob die Polizei die Kriminalität nur noch verwaltet. Dabei gibt Schupelius nicht einmal der Polizei die Schuld dafür, sondern der Politik:

Fotoreportage: Mit der Polizei durch die Nacht

16. September 2016 um 21:31 Uhr

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Die Schobermesse (Schueberfouer) ist der größte Jahrmarkt Luxemburgs und findet alljährlich in der gleichnamigen Hauptstadt von Mitte August bis Anfang September statt. Die Polizei hat dann alle Hände voll zu tun, ist mit Fußstreifen auf dem Festgelände unterwegs und richtet auch eine Jahrmarktswache ein.

Fotoreporter Steve Remesch durfte die Polizei am letzten Abend begleiten, dem Höhepunkt des Jahrmarkts, an dem die Jugendlichen die Ferien noch ausnutzen können, das Feuerwerk tausende Besucher anlockt und exzessiver Alkoholkonsum für den ein oder anderen Einsatz sorgt.

Suizidversuch: “Ich werd die Bilder nicht mehr los”

16. September 2016 um 17:17 Uhr

Suizidversuch: "Ich werd die Bilder nicht mehr los"Dieser Tage irgendwo in einer deutschen Großstadt. Ein Mensch hat mit dem Leben abgeschlossen, er kann und will nicht mehr. Er setzt die Klinge an und bevor er sie über die Unterarme führt, ruft er noch in der Rettungsleitstelle an. Rettung und Polizei eilen herbei und können das Leben retten.

Zweifel bleiben: Alles richtig gemacht, oder doch falsch? Wird die Person die ihm gebotene Hilfe annehmen, vielleicht irgendwann wieder einen Sinn im Leben sehen?

Eines jedoch ist klar, die Einsatzkräfte müssen diese Bilder erst einmal verarbeiten, was schwer genug ist, wenn man von Einsatz zu Einsatz muss und der nächste Suizidversuch bald auf sich warten lässt.

Ein Polizist hat es wie folgt ausgedrückt:

Leserbrief: Passen sie immer gut auf sich auf. Ich bete für sie.

7. September 2016 um 22:00 Uhr

Leserbrief: Passen sie immer gut auf sich auf. Ich bete für sie.

Hallo Polizist=Mensch,

am 1. September hat mein Sohn sein Studium erfolgreich beendet und hat heute seinen 5. Arbeitstag.

Gestern erzählte er von einer Begegnung, die mir zu Herzen ging und ich nicht weiß, ob er so was nochmal hören wird.

Der Streifenwagen musste eine Straße absperren…..,

Eine ältere Dame blieb stehen und sagte:

“Sie sind aber noch jung…passen sie immer gut auf sich auf….ich bete für sie.”

Ich denke, diese ältere Dame hätte es zu jedem jungen Polizisten gesagt.

Ob jung oder alt…..passt immer gut auf euch auf ….und ganz viele Menschen, die so denken wie diese ältere Dame!

LG

Die Autorin ist uns namentlich bekannt, möchte jedoch anonym bleiben.

Ein gutes Gefühl zu wissen, dass die Menschen hinter uns Polizisten stehen und dies nicht nur stillschweigend tun. Wir brauchen einander…

Vielen Dank an die Dame, die dem jungen Kollegen diese lieben Worte sagte und an die Mutter, die uns daran teilhaben lässt.

Polizisten berichten: Intimer Einblick in die Polizistenseele

5. September 2016 um 12:32 Uhr

“In Zeiten von Amokläufen und Terroranschlägen entdeckt die Gesellschaft ihre Liebe zur Polizei. Aber wie geht es eigentlich den Streifenbeamten, Kriminalkommissaren und Einsatzleitern – jenen Menschen, die auf uns aufpassen sollen”, so beginnt das Dossier der Zeit unter der Schlagzeile “Achtung, hier spricht die Polizei!”.

Und weiter unten heißt es: “Aber wer ist das eigentlich, die Polizei? Wer hat jemals Polizisten wirklich reden hören, mehr als Sätze wie “Bitte machen Sie die Straße frei”, “Was möchten Sie denn melden?” oder “Pusten Sie mal”? Polizisten sind wie Statuen im öffentlichen Raum: sichtbar – aber scheinbar ohne Innenleben.”

Die Zeit hat Polizisten aus dem Raum Hannover daher interviewt, Notrufmitschnitte durchforstet, alles mit dem Augenmerk, den Polizisten ein Gesicht zu geben, ihre Gedanken und Ängste nieder zu schreiben.

Manchmal wird man von den Bürgern im Einsatz total süß und lieb versorgt! Dankeschön! 😍😍

1. September 2016 um 23:33 Uhr

Tatjana sagt Danke

Ein älteres Ehepaar und ich standen schon öfter an dieser Ecke bei gewissen Einsätzen. Und jedes Mal freuen sie sich, wenn sie mich sehen, kennen jedes Mal noch meinen Namen und jedes Mal kommt so eine liebe Geste!

Ich habe das ältere Ehepaar schon richtig ins Herz geschlossen! ☺️😍 Da weiß ich jedes mal warum ich mich für diesen Beruf entschieden habe. Nicht wegen der Kekse, 😉 nein!

Wegen der Menschen!

Und ganz besonders für solche die einem mit so kleinen, liebevollen Gesten einfach zeigen, dass man respektiert und erwünscht ist. So etwas muntert in der heutigen Zeit teilweise extrem auf und dafür bin ich diesen zwei, mir eigentlich völlig fremdem Menschen, jedes Mal aufs Neue dankbar! 💙👮

Ich ziehe meinen Hut… 💙 Dies möchte ich gerne öffentlich kundtun, das haben die beiden verdient.

Wenn ich das nächste Mal im Dienst bin, zeig ich es ihnen, das würde sie, glaube ich, sehr freuen… Ich sag zwar jedes Mal Danke, aber ich glaube wie groß mein Dank ist, ist ihnen gar nicht bewusst… 💙

Dieser persönliche Dank von Kollegin Tatjana möchten wir gerne mit euch allen teilen. Auf dem Bild seht ihr einen Polizeibulli von innen, in dem – auf dem ausklappbaren Tisch – die Gaben des netten Ehepaares stehen.

Gedanken einer Staatsanwältin

20. August 2016 um 20:56 Uhr

Gedanken einer Staatsanwältin

„Polizei und Staatsanwaltschaft Hand in Hand gegen das Verbrechen“. So stellt sich manch ein Zivilist die Strafverfolgung vor. Der Staatsanwalt und der Polizeibeamte, welche gemeinsam am Tisch sitzen und eine Strategie besprechen, wie sie dem Verbrecher das Handwerk legen können.

In Realität sieht es (leider) oft anders aus. Die Struktur der Polizei wie auch der Staatsanwaltschaft ist nach wie vor hierarchisch geprägt: Oben Staatsanwalt, unten Polizist. Vor allem die ältere Generation lässt sich nur schwer von diesem Gebilde abbringen.

Meinung: Berlin – der Inbegriff des Versagens des Rechtssystems

19. August 2016 um 21:43 Uhr

ACAT

Bild: DarkSightBerlin

Kollege Pe+er aus Berlin ist euch sicherlich bekannt. Bilder von ihm haben wir in unserem Album, wie auch den ein oder anderen Blogeintrag.

Pe+er hat eine Meinung und die sagt er auch, unverblümt, frei Schnauze. Und das, was bei Berliner Verantwortlichen an Überlegungen derzeit vorhanden ist, hat ihm böse aufgestoßen. Aber lest selbst:

Berlin zeigt mit dem „Masterplan“ zum Görlitzer Park erneut, dass es vor der Kriminalität kapituliert.

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Polizist bin. Also jemand der vermutlich mehr Kriminalität und Gewalt erlebt, als die meisten der Leser.

Gestern morgen fiel mir fast der Kaffee aus der Hand, als ich im Radio eine Meldung hörte, dass Sozialarbeiter im Görli darauf hinarbeiten wollen, dass sich Anwohner nicht mehr durch die Drogendealer im Görli gestört fühlen sollen …

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