Zwei Wochen Hospitation beim NYPD

10. Oktober 2019 um 12:02 Uhr

“Zwei Wochen Hospitation beim NYPD

Diese tolle Gelegenheit hatten Gloria aus Hessen, Nina aus Rheinland-Pfalz, Julian aus Baden-Württemberg und Robin aus Berlin. In dieser Zeit konnten sie viele Eindrücke und Erfahrungen über die Arbeit unserer amerikanischen Kollegen sammeln und im persönlichen Gespräch mit den Kollegen in New York vertiefen. Ein einmaliges Erlebnis.

Highlights waren unter anderem die Teilnahme an der Steubenparade, die Hafenrundfahrt mit der Harbour Patrol, der Besuch verschiedener Spezialeinheiten und selbstverständlich auch die Streifenfahrten durch Manhattan und Brooklyn.

Gedanken eines Polizeimeisteranwärters: Auch mit Kind kann man die Ausbildung schaffen

4. Oktober 2019 um 18:42 Uhr

Gedanken eines Polizeimeisteranwärters: Auch mit Kind kann man die Ausbildung schaffen

“Im Laufe der Ausbildung kann es durchaus sein das man an seine körperliche und psychische Grenze stößt, denn wie jeder festgestellt hat wird einem eine Menge abverlangt. Jede Menge Paragraphen hageln auf einen herein und Sporteinheiten prägen den einen oder anderen Tag.

Dafür haben wir allerdings einen absolut sicheren und abwechslungsreichen Job für den es, zumindest aus meiner Sicht, lohnt jeden Tag zu kämpfen.

Als mein Sohn im Jahr 2018 zur Welt kam war für mich von vornherein klar, dass ich ihm in der Zukunft ein gutes Leben ermöglichen möchte.

Gedanken von Natascha: Vom Traum Polizeibeamtin zu werden

27. September 2019 um 19:05 Uhr

Gedanken von Natascha: Vom Traum Polizeibeamtin zu werden

“Es begann vor über 10 Jahren mit einem Traum….

Der Traum Polizeibeamtin zu werden…

Ich fühlte mich aus den verschiedensten Gründen stark zu dem Beruf, den dazugehörigen Werten bzw. Normen und der Verantwortung, berufen.

Ein Schülerpraktikum verstärkte meinen Wunsch nur noch mehr. Ich schloss das Abitur ab, anschließend vor ca. 7 Jahren und ein paar Monaten begann die Bewerbungsphase mit anschließendem Auswahlverfahren.

Rückblick ab dem 30.08.2012

Ich hatte mich gut vorbereitet, war aber ultra nervös und wusste nicht ob ich es schaffen würde oder was ich konkret machen würde, sollte ich es nicht schaffen.

Gedanken eines Polizisten: Stellt euch folgende Situation vor

20. September 2019 um 19:19 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Stellt euch folgende Situation vor

“Der hier geschilderte Sachverhalt ist frei erfunden.

Freitag, 22:00 Uhr:

Meldung einer Auseinandersetzung mit Maßkrügen auf einem Volksfest in Deutschland. Eine Gruppe von mindestens 10 Beamten macht sich beschleunigt auf den Weg ins Zelt. Kein einfacher Gang, da der Großteil der Besucher dem Alkohol gut zugesprochen hat und Sprüche im Sekundentakt kommen.

Vor Ort eine Person blutend am Boden liegend, der Aggressor wurde durch die private Sicherheit am Eingang festgesetzt. Eine Gruppe der Beamten nimmt den Beschuldigten vorläufig fest. Und schon geht es los.

Gedanken eines Polizisten: Von Unbeteiligten im Einsatz angegriffen worden – Das Grundvertrauen in uns wird ausgehöhlt

13. September 2019 um 18:52 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Von Unbeteiligten im Einsatz angegriffen worden - Das Grundvertrauen in uns wird ausgehöhltHeute vor einer Woche veröffentlichten wir die Gedanken von Kollegin Mia Meine Arbeit, nicht deine! Lass mich meinen Job machen. Diese Zeilen sind von dem ein oder anderen falsch verstanden worden, denn es ging Mia nicht darum, dass polizeiliches Handeln nicht transparent und nachvollziehbar sein sollte.

Worum es ihr ging, das beschreibt ein Kollegen mit seinen folgenden Zeilen, der sich genau auf das Kernthema von Mias Gedanken bezieht:

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“Noch nie war ein Artikel treffender und vom Timing her so gut, wie der Beitrag von Mia.

Es ist gerade einige Nachtdienste her, in denen wir (mal wieder) in die gleiche Situation kamen. Nur dass unser Versuch, eine beginnende Schlägerei zu schlichten und die Kontrahenten zu trennen, nachdem sie auf Ansprache nicht reagierten, nicht nur damit endete, dass wir am Ende gegen beide Personen vorgehen mussten, weil sie sich gegen uns solidarisierten, sondern sich auch noch Unbeteiligte einmischten, um den beiden, die sich eigentlich untereinander prügeln wollten, nun gegen die Einsatzkräfte zu helfen.

1 Jahr, 365 Tage, unzählige Dienste, Einsätze und eine Liebe – die Liebe zum Beruf!

8. September 2019 um 18:49 Uhr

1 Jahr, 365 Tage, unzählige Dienste, Einsätze und eine Liebe - die Liebe zum Beruf!

“Und schon ist dieses Bild 1 Jahr alt. 1 Jahr, 365 Tage, unzählige Dienste, Einsätze, Überstunden, Erfahrungen, Anzeigen, Freude, manchmal Trauer oder Verzweiflung, Mut, Zweifel und eine Liebe!

Die Liebe zu dem was ich tue. Die Liebe zu meinem Beruf und die Überzeugung mit der ich diesen jeden Dienst aufs neue ausübe.

Ich bin dankbar dafür, dass ich schon ein Jahr zu dieser riesigen Familie gehören darf und freue mich schon auf jedes weitere Jahr was noch kommt. Auf jede Herausforderung, jeden schönen Moment und jede neue Erfahrung.

Auf die nächsten 365. 🖤💙🖤”

Erfahrung: Als Uniformierter in der Mitte der Gesellschaft?

8. September 2019 um 11:35 Uhr

In der vergangenen Woche berichteten wir darüber, dass in Berlin ein Bundeswehrsoldat tätlich angegriffen wurde, weil man ihm das Recht absprach, als Türkischstämmiger die Uniform tragen zu dürfen.

Ein Kamerad machte nun die Probe aufs Exempel und wollte wissen wie es ist, als Uniformierter in Neukölln und Friedrichshain unterwegs zu sein:

Gedanken von Mia (Polizistin): Meine Arbeit, nicht deine! Lass mich meinen Job machen

6. September 2019 um 18:35 Uhr

Gedanken von Mia (Polizistin): Meine Arbeit, nicht deine! Lass mich meinen Job machenUnsere Kollegen Mia von Tagebuch einer Polizistin hat ihre Gedanken zu etwas niedergeschrieben, was wir Polizisten immer wieder erleben. Etwas, was man eigentlich nicht verstehen kann und was in den vergangen Jahren immer häufiger wurde. Aber lest selbst:

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Meine Arbeit. Nicht deine.

Nehmen wir an du bist Tischler. Sage ich dir, wie du deinen Job zu machen hast? Nein. Weil du der Profi bist. Nicht ich.

Und nun andersrum: Wenn du zum Ort kommst, ich mit einer Person am Boden liege… Diese Person hat Handfesseln dran und ich fixiere sie. Wieso sagst du mir, ich soll die Person in Ruhe lassen? Wieso sagst du, ich würde der Person unrecht tun? Wieso behauptest du, meine Maßnahme wäre falsch?

Auf Streife mit Lothar Riemer: Vom Freund zum Feind

31. August 2019 um 18:44 Uhr

Auf Streife mit Lothar Riemer: Vom Freund zum Feind

” ‘Ludwig, da läuft er! Schnell hinterher, sonst verlieren wir ihn’. Mein Streifenpartner tritt auf die Bremse, wendet und versucht dem Schatten zu folgen.

Eigentlich war ich viel zu müde, um noch mal auszurücken. 04:30 Uhr und der Stoffwechsel tendierte auf Null. Doch die Ehefrau in unserer Wache hatte eindringlich auf uns eingesprochen. Ihr Mann, Wolfgang M. hatte Selbstmord angedroht und war in die Nacht verschwunden.

Gedanken von Linda (Polizistin): Zurück zum Anfang – Die Ernennung

28. August 2019 um 19:23 Uhr

Gedanken von Linda (Polizistin): Zurück zum Anfang - Die Ernennung

Bild und Text: Kollegin Linda

Linda hatten wir euch kürzlich bereits vorgestellt. Sie ist Polizeimeisteranwärterin und studiert gerade an der Fachhochschule der Polizei Sachsen-Anhalt. Wir freuen uns, dass wir ihr die Möglichkeit geben dürfen, ihr Erlebnisse und Eindrücke aus dem Polizeistudium zu veröffentlichen.

In ihrem ersten Blogbeitrag berichtet sie über ihre Ernennung, was sie gedacht und gefühlt hat und warum dies ein ganz besonderer Tag für sie, ihre Kollegen und die Angehörigen war:

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“546 Tage ist es bei mir her, dass ich wie einige von euch bald morgens aufwachte und wusste: Heute ist es soweit. 546 Tage ist es her, dass ich total aufgeregt das Ballhaus in Aschersleben betrat. Vor 546 Tagen war mein großer Tag der Ernennung zur Polizeimeisteranwärterin.

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