Erfahrungsbericht: Als Schweizer Polizistin in Deutschland

28. April 2017 at 21:05

Erfahrungsbericht: Als Schweizer Polizistin in DeutschlandWir haben von Madlaina aus der Schweiz einen interessanten Erfahrungsbericht erhalten. Sie durfte als Polizistin der Stadtpolizei Zürich (Schweiz) vier Wochen bei der Polizei München (Deutschland) im Dienst erleben. Für sie war es ein Blick über den Tellerrand und auch ein tolles Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen wird.

Hier ihr Bericht:

Im März 2017 durfte ich als Zürcher Stadtpolizistin für einen Monat beim PP München meinen Dienst verrichten. Hier ein kleiner Bericht zu diesen vier sehr interessanten Wochen.

Nachdem die erste Woche bei verschiedenen Dienststellen im Präsidium sowie einem Besuch beim Sonderprogramm (SoPro) in Dachau (verkürzte 2-jährige Ausbildung für Anwärter die bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung haben) vorbei war, ging es in der zweiten Woche auf der Polizeiinspektion PI 13 mit dem Streifendienst los.

Erfolgreicher Wechsel von der Bundeswehr zur Polizei

18. April 2017 at 10:57

Erfolgreicher Wechsel von der Bundeswehr zur PolizeiRainer hat uns dieses Bild zugesandt und erzählt uns seinen Wechsel von der Bundeswehr zur Polizei:

“Ich war 15 Jahre beim Bund und dann hab ich mit 42 bei der Polizei angefangen. Ältester Azubi in Sachsen. Musste mich in der Ausbildung mit 20-Jährigen vergleichen. Hab alles mit guten Ergebnissen gemeistert und bin durch Zufall jetzt Hundeführer.

Mein Hund ist ein belgischer Schäferhund und heißt Dilen. Er kommt aus der Slowakei. Wir beide sind zur Zeit auf Lehrgang zum Schutzhund. Danach wird er Spezialist für Fährtensuche.”

120er Puls (von Christiane)

1. April 2017 at 21:54

120er Puls (von Christiane)Nachdem wir euch heute zweimal in den April geschickt haben, wird es wieder Zeit in die Realität zurück zu kehren. Christiane ist Polizeidiensthundeführerin. In der folgenden Geschichte gibt sie uns einen sehr persönlichen Einblick in ihr Fühlen und Denken während eines brenzligen Einsatzes, und dass bei all den Wünschen eines wichtig ist:

 

 

Wir halten zusammen und lassen niemanden zurück!

Mit den Augen einer Mutter

30. März 2017 at 21:01

Mit den Augen einer Muttervon Michael Gödeke (Polizei-Poeten​)

Der tägliche Dienst ist von vielen Zufällen abhängig. Manche Begegnung wäre anders ausgegangen, wenn einer der Protagonisten ein anderer gewesen wäre. Das kann gut oder auch schlecht sein, denn die jeweils eigene (Lebens-) Erfahrung bestimmt entscheidend mit, wer wird sind und wo unsere Stärken und Schwächen liegen.

Eindeutig positiv war die Erfahrung des Kollegen in der folgenden (wahren) Begebenheit, die sich vor einigen Jahren zutrug und die der Kollege für die Polizei-Poeten niederschrieb. Hier war eindeutig der richtige Kollege zur richtigen Zeit am richtigen Ort:

“Kommissarin Courage” im Ruhestand: Gina Graichen sorgte sich 33 Jahre lang um vernachlässigte Kinder

25. März 2017 at 10:05

Vorweg ein paar Worte von mir. Ich bin Polizist mit Leib und Seele, habe Bilder gesehen, die mich nicht los lassen. Aber man lernt damit zu leben. Ich werde bewusst in diesem Text auch die Stellen aus dem Zeitungsartikel, die einem definitiv an die Nieren gehen, zitieren. Selbst ich musste während des ersten Lesens und Schreibens mehrfach schlucken und gegen die Tränen kämpfen.

Aber es steckt auch eine Botschaft in diesem Text…

“Schaut bitte nicht weg, wenn es um unsere schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft geht…. Um Kinder”

Wem diese Worte schon reichen, sollte das folgende nicht mehr lesen❗️

Handy am Steuer 📵 Abgelenkt mit Streifenwagen kollidiert

21. März 2017 at 16:39

Aus unserer Reihe Mit den Kollegen auf Streife hat ein Kollege folgendes zu berichten und damit verbunden auch eine Botschaft:

Bitte lasst das Handy am Steuer weg, es hat hier nichts verloren! Abgelenkt durch sein Smartphone war mal wieder am Montag gegen 11 Uhr ein Fahrzeugführer unterwegs und bemerkte zu spät, dass ein Streifenwagen vor ihm wegen einer roten Ampel halten musste.

10:00 Uhr Dienstbeginn. Wie immer Dienstbesprechung und Schichtübergabe. Gegen 10:45 haben mein Kollege und ich unser Fahrzeug bestiegen um zu einem Einsatz ohne Sonderrechte zu fahren.

Buchvorstellung: Der Doppelzentner-Bulle (von Gerd Waschbeer)

20. März 2017 at 20:42

Buchvorstellung: Der Doppelzentner-Bulle (von Gerd Waschbeer)Hin und wieder stellen wir euch neue Lektüre vor, die über Polizisten handelt oder von Kollegen geschrieben wurde. Besonders interessant ist Lektüre dann, wenn die Kollegen von eigenen Erlebnissen berichten. Die Geschichten geben Einblick in den Dienstalltag und auch in das Gefühlsleben der Kollegen.

Heute möchten wir euch obiges Buch vorstellen. Und wer könnte sich und das Buch besser vorstellen, als der Autor selbst? Deshalb kommt er nun selbst zu Wort:

Mit dem Streifenwagen wie auf Schienen (fest-) fahren

19. März 2017 at 15:20

Mit dem Streifenwagen wie auf Schienen (fest-) fahrenFast schon passend zu unserem Beitrag von heute Morgen erreichten uns diese Bilder von einem Kollegen aus Berlin. Da wollte gestern eine Streifenwagenbesatzung am Prenzlauer Berg scheinbar eine Abkürzung nehmen und fuhr hierzu über die Straßenbahnschienen.

Zu dumm, dass hier das Gleisbett erst gerade frisch gegossen worden war und es kam, wie es kommen musste, der Funkwagen fuhr sich fest. Kein vor und zurück war mehr möglich, jedenfalls nicht aus eigener Kraft. Verstärkung musste her.

Die eintreffenden Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr quittierten diesen Fauxpas mit einigem Gelächter, was den beiden Kollegen des Funkwagens sichtlich peinlich war.

Mit dem Streifenwagen wie auf Schienen (fest-) fahrenSo trugen die beiden Kollegen zur Erheiterung der übrigen Blaulichter bei. Hauptsache ist jedoch, dass niemand verletzt wurde und der Streifenwagen wohl ohne Schäden davon gekommen war. Er musste nur von der Betonpampe befreit werden, bevor sie trocknete.

Polizist=Mensch eben… 😉

Unsere Berufung tagtäglich erleben

18. März 2017 at 21:59

Unsere Berufung tagtäglich erlebenDes Nachts liegst du lange wach,
der Einsatz und die Gedanken danach…
Sie lassen dich nicht schlafen,
die schlimmsten Befürchtungen am Tag eintrafen.

So unterschiedlich jeder Einsatz ist,
so manchen du doch nie vergisst.
Geschlagen wurde die Frau vom Mann,
ein Kind vermisst – oh man, oh man.

Der Tod, leider auch ein Begleiter,
doch jeden Tag machen wir weiter.
Jeden Tag tragen wir aufs Neue
die Uniform in ewiger Treue.

Auch die schönen Seiten nicht zu vergessen,
wir lassen uns nicht zu sehr stressen.
Das vermisste Kind gefunden
innerhalb von ein paar Stunden.

Ein gerettetes Leben,
von Glücksgefühlen völlig umgeben.
Geburtshelfer, Babysitter,
das Leben ist schön und nicht nur bitter.

Der Beruf ist unser Leben –
Unsere Berufung tagtäglich erleben.

© Polizist=Mensch

Polizist springt in die Donau und rettet Suizidenten, der dankbar für seine Rettung ist

17. März 2017 at 20:01

Dieser Vorfall im bayerischen Deggendorf könnte nicht in größerem Kontrast zu unserem vorherigen Bericht stehen, aber die Geschichten die das Leben schreibt, sind es ebenso. Und der Mut dieses Polizisten ist es wert, gewürdigt zu werden.

Polizeiobermeister Fabian Pittner, 26 Jahre jung, hat erst am 1. März seinen Dienst auf der Dienststelle in Deggendorf angetreten, Vorher war er in Dingolfing eingesetzt. Schon nach zwei Wochen an seiner neuen Wirkungsstätte kam er in die Situation, sein eigenes Leben zu riskieren, um das eines anderen zu retten. Und die Umstände waren nicht gerade günstig.

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