Gedanken eines Kollegen: Verpisser!

12. Juli 2019 um 18:20 Uhr

Gedanken eines Kollegen: Verpisser!

“Vor einiger Zeit wurde ich krank. Das erste Mal in meinem Leben nennenswert krank. Ich war gezwungen, meinen Dienst nieder zu legen. Es fiel mir nicht leicht.

Lange habe ich gebraucht mir einzugestehen nachgeben zu müssen. Ich bin doch stets dienstbeflissen, gebe mir Mühe, springe kurzfristig ein, gehe in meiner Freizeit stets ans Telefon, wenn der Dienherr ruft. Regelmäßig treibe ich Sport, um den besonderen Anforderungen des Dienstes gewachsen zu sein.

Doch plötzlich geht nichts mehr.

Wir halfen diesem Igel wieder auf den rechten Weg

7. Juli 2019 um 23:44 Uhr

Wir halfen diesem Igel wieder auf den rechten Weg

“Hallo liebes Polizist=Mensch-Team!

Am Freitag auf der Nachtschicht wurden wir im Rahmen der Streifenfahrt auf einen Igel aufmerksam. Der kleine Kerl irrte ziemlich orientierungslos auf der Fahrbahn umher. Bevor ihm noch schlimmeres passieren und er noch womöglich im Dunkeln von dem ein oder anderen Autofahrer übersehen werden konnte, halfen wir ihm den Weg, in den nur wenige Meter entfernten Wald, zu finden.

LG aus Saarlouis
Sarah “

Gedanken von LuSi: Ein vermeintlich schlichtes Danke kann so schön sein

6. Juli 2019 um 19:03 Uhr

Gedanken von LuSi: Ein vermeintlich schlichtes Danke kann so schön sein

“Liebes Polizist=Mensch-Team!

Hin und wieder nutze ich die Gelegenheit, mit der Bahn in Uniform in die Heimat zu reisen. Dabei ist es des Öfteren schon zu überwiegend schönen Begegnungen und Gesprächen gekommen.

So werde ich z. B. regelmäßig insbesondere von lebensälteren Frauen (‘Omis’) angesprochen, die sich einfach dafür bedanken, dass wir da sind, dass wir unseren Job machen und dass wir präsent sind.

Buchvorstellung: Duales Studium bei der Polizei

25. Juni 2019 um 12:12 Uhr

Erwartung, Realität und Fazit aus dem 1. JahrJohannes Licht ist Polizeikommissaranwärter im 3. Jahr bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen. Er hat in einem Rückblick das Buch geschrieben: Duales Studium bei der Polizei: Erwartung, Realität und Fazit aus dem 1. Jahr.

Darin beschreibt er seinen Werdegang, von der Bewerbung über das Auswahlverfahren bis hin zu den verschiedenen Abschnitten des dualen Studiums und gibt damit Einblicke in die Fachhochschule, das Praxistraining und das Praktikum auf der Polizeiwache. Witzige und spannende Einsätze runden den Erfahrungsbericht ab.

Gedanken von Polizisten aus Nordrhein-Westfalen: DANKE an die Kollegen aus Niedersachsen, die ein hohes Maß an Kollegialität bewiesen haben

10. Juni 2019 um 19:28 Uhr

Gedanken von Polizisten aus Nordrhein-Westfalen: DANKE an die Kollegen aus Niedersachsen, die ein hohes Maß an Kollegialität bewiesen haben

“Am 27.05. konnten mein Kollege und ich eines der besten Beispiele für Kollegialität bei den Kollegen aus Niedersachsen feststellen. Alles fing damit an, dass mein Kollege und ich bei der Polizei NRW sind und auf dem Weg nach Braunschweig waren, um einen Funkstreifenwagen abzuholen.

Als wir uns auf der A2, Höhe der Anschlussstelle Bad Nenndorf, befanden, ereignete sich direkt vor unseren Augen ein schwerer Unfall. Ein LKW kollidierte, 2 Fahrzeuge vor uns, mit der Mittelleitplanke. Der LKW-Fahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt und der Auflieger fing Feuer. Mein Kollege und ich taten alles als Ersthelfer um dem Mann aus dem Führerhaus heraus zu bekommen und das Feuer zu löschen.

Gedanken von Caro: Mobbing in Uniform – Schaut hin und nicht weg!

8. Juni 2019 um 20:27 Uhr

 Du bist hier: Startseite » Erfahrungsbericht » Gedanken von Caro: Mobbing in Uniform – Schaut hin und nicht weg!Wir Polizisten sind für die Schwachen, die Hilf- und die Wehrlosen da. Unsere Aufgabe ist es, uns vor die Wehrlosen zu stellen und sie zu schützen und nicht andere ohne Not in eine Wehrlosigkeit zu treiben. Doch auch das gibt es bei der Polizei, wie uns unsere Kollegin Caro nun berichten wird:

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“Ein Blick oder ein Stöhnen und schon fühlt man sich unwohl. Ein Stöhnen oder einen Augenverdrehen und die Unsicherheit wird immer größer. Selbstbewusstsein kennst du nicht und das Getuschel hinter deinem Rücken gibt dir auch nicht gerade ein gutes Gefühl.

Mobbing war lange Zeit ein Tabu-Thema und als es dann plötzlich in der Gesellschaft Fuß fasste, wollte niemand darüber reden. Im Gegenteil: es wurde tot geschwiegen. Mobbing in unserer Schule? Hier doch nicht! Mein Kind mobbt doch nicht! Betroffene trauen sich nicht darüber zu reden, da sie die Konsequenz daraus fürchten und die Täter machen einfach weiter, da ihr Verhalten keine Konsequenzen hat. Ein ewiger Teufelskreis.

Mit den Kollegen auf Streife (von Holger): Das hochmotorisierte Fahrzeug

19. Mai 2019 um 18:22 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife (von Holger): Das hochmotorisierte Fahrzeug

“Im Rahmen einer Geschwindigkeitsmessung haben wir zu zweit in den Ort fahrende Pkw mit der dienstlichen Laserpistole gemessen. Dabei kommt oft so einiges zusammen.

Auch ein kleinerer Sportwagen flog mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Ortschaft.
Mit Mühe haben wir den Autofahrer noch anhalten können.

OK, so ein Gespräch ist fast immer unglücklich, weil gerade bei den etwas betuchteren Fahrern fast immer ein anderer Schuld ist. Dafür legt man sich in seinem dienstlichen Leben so einiges an Kontras auf fast jede Ausrede zurecht.

Fellnase auf Abwegen und Herrchen hatte noch nichts bemerkt

14. Mai 2019 um 15:15 Uhr

“Hallo liebe Polizist=Mensch Community,

noch mal gut ausgegangen ist der Spaziergang unseres haarigen Freundes, der auf eigene Faust bei Sonnenuntergang unterwegs war. Zufällig fiel uns der Ausreißer während einer Streifenfahrt entlang einer viel befahrenen Bundesstraße auf.

Schnell wurde das zutrauliche Tier provisorisch gesichert und dank des Hinweises eines vorbeifahrenden Ortsansässigen seinem überraschten Herrchen überbracht. Dieser hatte den Verlust seiner Fellnase noch gar nicht bemerkt. Ende gut, alles gut!

Viele Grüße aus Sinsheim, Joerg”

Fellnase auf Abwegen und Herrchen hatte noch nichts bemerkt

Erinnerungen von Holger: Rostock 1991 – Ihr steht nicht auf meiner Liste, Euch gibt’s nicht!

4. Mai 2019 um 18:31 Uhr

Erinnerungen von Holger: Rostock 1991 – Ihr steht nicht auf meiner Liste, Euch gibt’s nicht!

“Mitten in einem ganz normalen Unterstützungsdienst in Bad Harzburg kommt der Funkruf: ‘Alle Kollegen der Bereitschaftspolizei Braunschweig mögen so schnell wie möglich nach Braunschweig in die Unterkunft zurückkehren – Eilig!’

Also, schnell die persönlichen Sachen eingepackt, in den Privatwagen gesprungen und damit, so schnell wie irgendwie möglich über Landstraßen und einmal quer durch Braunschweig zur Kaserne gefahren.

Dort wird verkündet, dass wir alle zu den Rechtsradikalen Ausschreitungen nach Rostock müssen. Wie lange? Keine Ahnung, vielleicht eine Woche oder zwei.

Gedanken einer Polizistin: Ein Einsatz, der mich noch Tage später beschäftigt

1. Mai 2019 um 19:08 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Ein Einsatz, der mich noch Tage später beschäftigt

“Wir kennen ihn alle… den Einsatz wenn Mutter oder Vater, Tochter oder Sohn, Freund oder Freundin oder auch ‘nur’ ein Kollege einen Menschen meldet, den er nicht mehr erreichen kann und von dem er annimmt, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte. Oft ist der Grund hierfür das Alter, eine Erkrankung oder sonstige hilfebedürftige Lage, aber auch oft genug die Befürchtung, dass der liebe Mensch, den man vermisst, sich etwas angetan haben könnte.

In den meisten Fällen recherchierst du ein bisschen, fragst ab, ob die Person mit dem Rettungswagen transportiert wurde, es bereits einen Polizeieinsatz gab, rufst an. Und in vielen Fällen hast du bereits hier ein Ergebnis was mit dem Menschen, der nicht erreicht werden kann, passiert ist.

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