Gruß vom Landrevier: Entlaufener Jungbulle eingefangen

3. August 2019 um 15:06 Uhr

“Hallo, wir mussten uns im Viehtrieb betätigen. Ein entlaufener Jungbulle wurde wieder seiner Herde zugeführt, nachdem er auf der Straße herumlief.

Wahrscheinlich haben die Kollegen genau dieses Bild vor Augen, wenn wir ihnen erzählen, dass wir auf einem Landrevier arbeiten.

Liebe Grüße aus Baden-Württemberg von Werner und Jasmin, die ihr Landrevier lieben und genießen.”

Gruß vom Landrevier: Entlaufener Jungbulle eingefangen

Gedanken eines Polizisten und Vaters: Das virale Teilen angeblicher “Polizeigewalt” erzeugt nur Hass und einen weinenden Elfjährigen

2. August 2019 um 18:45 Uhr

Gedanken eines Polizisten und Vaters: Das virale Teilen angeblicher "Polizeigewalt" erzeugt nur Hass und einen weinenden ElfjährigenAnfang dieser Woche haben wir über den Vorfall in Frankfurt (Hessen) berichtet. Eine Personenkontrolle auf der Zeil nach einer gemeldeten Schlägerei eskalierte. Die Polizisten wurden angegriffen und verletzt, doch die in sozialen Netzwerken geteilten Videoschnipsel sollten die Sache umkehren: Polizisten zu Tätern und die Angreifer zu Opfern von Polizeigewalt machen.

Dazu haben wir die Gedanken eines Kollegen erhalten, der Vater eines elfjährigen Sohnes ist und mit dem vorgenannten Polizeieinsatz gar nichts zu tun hatte. Doch die Auswirkungen des Einsatzes und dem, was dann in den sozialen Netzwerken geschah, bekommen der Kollege und sein Sohn zu spüren. Eine Schilderung, die uns alle zu denken geben sollte:

Urlaubserlebnis von Ralf: “Thank you for your service”

27. Juli 2019 um 19:30 Uhr

Urlaubserlebnis von Ralf: "Thank you for your service"

“Etwas echt Tolles hab ich erlebt: Ich bin gerade in London.

In einem Pub hab ich bei nem Bier einen Engländer kennen gelernt. Im Laufe des Geplauders fragte er mich nach meinem Beruf. Ich sagte ihm, dass ich bei der Polizei arbeite.

Spontan drückte er mir die Hand und sagte: „Thank you, for your service!“ (Danke, für deine Dienstleistung!) und hat mir ein Bier ausgegeben.

Bei seinen Worten hatte ich ne kleine Gänsehaut. So eine Anerkennung habe ich noch nie erlebt… Bei uns sind wir meistens nur die, die Knollen verteilen – natürlich immer unberechtigt…”

An manchen Tagen nimmst du das im Dienst erlebte mit nach Hause

13. Juli 2019 um 18:16 Uhr

An manchen Tagen nimmst du das im Dienst erlebte mit nach Hause

“Es gibt Tage, da zieht man die Uniform aus, geht nach Hause und lässt die Arbeit gedanklich in der Arbeit. So ist es meistens und so sollte es auch sein.

Aber es gibt auch Dienste, in denen man mit Einsätzen konfrontiert wird, die einen nachdenken lassen. Hat man alles richtig gemacht? Wäre das Ganze anders ausgegangen wenn man die ein oder andere Entscheidung anders getroffen hätte? Hätte man für den/diejenige noch mehr tun können?

Nicht immer hat man in unserem Job die Chance so zu helfen wie man es gerne möchte. Manchmal tut man alles und es reicht trotzdem nicht. Diese Einsätze nimmt man dann nicht selten dann auch nach Dienstschluss mit nach Hause.

Vielleicht denkt man die nächsten Stunden oder Tage noch darüber nach. Wichtig in solchen Fällen ist aber nur, dass man am nächsten Tag wieder optimistisch in die Arbeit gehen kann und nicht vergisst, wie viele positive Seiten unser Job bereit hält.

Denn die gibt es bei jedem von uns (hoffentlich) immer noch mehr als die negativen. In diesem Sinne….genießt den Feierabend ❤ Sara”

Gedanken eines Kollegen: Verpisser!

12. Juli 2019 um 18:20 Uhr

Gedanken eines Kollegen: Verpisser!

“Vor einiger Zeit wurde ich krank. Das erste Mal in meinem Leben nennenswert krank. Ich war gezwungen, meinen Dienst nieder zu legen. Es fiel mir nicht leicht.

Lange habe ich gebraucht mir einzugestehen nachgeben zu müssen. Ich bin doch stets dienstbeflissen, gebe mir Mühe, springe kurzfristig ein, gehe in meiner Freizeit stets ans Telefon, wenn der Dienherr ruft. Regelmäßig treibe ich Sport, um den besonderen Anforderungen des Dienstes gewachsen zu sein.

Doch plötzlich geht nichts mehr.

Wir halfen diesem Igel wieder auf den rechten Weg

7. Juli 2019 um 23:44 Uhr

Wir halfen diesem Igel wieder auf den rechten Weg

“Hallo liebes Polizist=Mensch-Team!

Am Freitag auf der Nachtschicht wurden wir im Rahmen der Streifenfahrt auf einen Igel aufmerksam. Der kleine Kerl irrte ziemlich orientierungslos auf der Fahrbahn umher. Bevor ihm noch schlimmeres passieren und er noch womöglich im Dunkeln von dem ein oder anderen Autofahrer übersehen werden konnte, halfen wir ihm den Weg, in den nur wenige Meter entfernten Wald, zu finden.

LG aus Saarlouis
Sarah “

Gedanken von LuSi: Ein vermeintlich schlichtes Danke kann so schön sein

6. Juli 2019 um 19:03 Uhr

Gedanken von LuSi: Ein vermeintlich schlichtes Danke kann so schön sein

“Liebes Polizist=Mensch-Team!

Hin und wieder nutze ich die Gelegenheit, mit der Bahn in Uniform in die Heimat zu reisen. Dabei ist es des Öfteren schon zu überwiegend schönen Begegnungen und Gesprächen gekommen.

So werde ich z. B. regelmäßig insbesondere von lebensälteren Frauen (‘Omis’) angesprochen, die sich einfach dafür bedanken, dass wir da sind, dass wir unseren Job machen und dass wir präsent sind.

Buchvorstellung: Duales Studium bei der Polizei

25. Juni 2019 um 12:12 Uhr

Erwartung, Realität und Fazit aus dem 1. JahrJohannes Licht ist Polizeikommissaranwärter im 3. Jahr bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen. Er hat in einem Rückblick das Buch geschrieben: Duales Studium bei der Polizei: Erwartung, Realität und Fazit aus dem 1. Jahr.

Darin beschreibt er seinen Werdegang, von der Bewerbung über das Auswahlverfahren bis hin zu den verschiedenen Abschnitten des dualen Studiums und gibt damit Einblicke in die Fachhochschule, das Praxistraining und das Praktikum auf der Polizeiwache. Witzige und spannende Einsätze runden den Erfahrungsbericht ab.

Gedanken von Polizisten aus Nordrhein-Westfalen: DANKE an die Kollegen aus Niedersachsen, die ein hohes Maß an Kollegialität bewiesen haben

10. Juni 2019 um 19:28 Uhr

Gedanken von Polizisten aus Nordrhein-Westfalen: DANKE an die Kollegen aus Niedersachsen, die ein hohes Maß an Kollegialität bewiesen haben

“Am 27.05. konnten mein Kollege und ich eines der besten Beispiele für Kollegialität bei den Kollegen aus Niedersachsen feststellen. Alles fing damit an, dass mein Kollege und ich bei der Polizei NRW sind und auf dem Weg nach Braunschweig waren, um einen Funkstreifenwagen abzuholen.

Als wir uns auf der A2, Höhe der Anschlussstelle Bad Nenndorf, befanden, ereignete sich direkt vor unseren Augen ein schwerer Unfall. Ein LKW kollidierte, 2 Fahrzeuge vor uns, mit der Mittelleitplanke. Der LKW-Fahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt und der Auflieger fing Feuer. Mein Kollege und ich taten alles als Ersthelfer um dem Mann aus dem Führerhaus heraus zu bekommen und das Feuer zu löschen.

Gedanken von Caro: Mobbing in Uniform – Schaut hin und nicht weg!

8. Juni 2019 um 20:27 Uhr

 Du bist hier: Startseite » Erfahrungsbericht » Gedanken von Caro: Mobbing in Uniform – Schaut hin und nicht weg!Wir Polizisten sind für die Schwachen, die Hilf- und die Wehrlosen da. Unsere Aufgabe ist es, uns vor die Wehrlosen zu stellen und sie zu schützen und nicht andere ohne Not in eine Wehrlosigkeit zu treiben. Doch auch das gibt es bei der Polizei, wie uns unsere Kollegin Caro nun berichten wird:

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“Ein Blick oder ein Stöhnen und schon fühlt man sich unwohl. Ein Stöhnen oder einen Augenverdrehen und die Unsicherheit wird immer größer. Selbstbewusstsein kennst du nicht und das Getuschel hinter deinem Rücken gibt dir auch nicht gerade ein gutes Gefühl.

Mobbing war lange Zeit ein Tabu-Thema und als es dann plötzlich in der Gesellschaft Fuß fasste, wollte niemand darüber reden. Im Gegenteil: es wurde tot geschwiegen. Mobbing in unserer Schule? Hier doch nicht! Mein Kind mobbt doch nicht! Betroffene trauen sich nicht darüber zu reden, da sie die Konsequenz daraus fürchten und die Täter machen einfach weiter, da ihr Verhalten keine Konsequenzen hat. Ein ewiger Teufelskreis.

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