Tierrettung: Lucille, das verletzte Eichhörnchen

21. April 2019 um 12:02 Uhr

“Liebes Polizist=Mensch Team,

während unserer Ausbildung ist uns auf dem Trainingsplatz in Obernburg am Main ein Eichhörnchen aufgefallen, welches anscheinend aus dem Nest gefallen war.

Bei genauerer Betrachtung sahen wir, dass es verletzt war. Nach kurzer Recherche im Internet fanden wir heraus, dass das Muttertier seinen Nachwuchs wohl nicht mehr holt, wenn es Verletzungen aufweist.

Deshalb haben wir uns entschlossen, dass Eichhörnchen zum Tierarzt zu bringen. Hier bekam es schnell Erste Hilfe und es fand sich auch eine Tierarzthelferin, welche sich seitdem um das Tier liebevoll kümmert.

Gedanken von Patti: Verantwortung!

20. April 2019 um 18:51 Uhr

Gedanken von Patti: Verantwortung!

“Etwas, was viele Eltern kennen und etwas, was auch in meinem Beruf eine große Rolle spielt. Nämlich spätestens dann, wenn du in die Personalverantwortung genommen wirst! Ob dies in Form des Führens einer Gruppenstreife passiert, im Rahmen der Betreuung von Praktikanten/-tinnen oder im größeren Rahmen bei entsprechendem Dienstgrad!

Verantwortung beginnt aber eigentlich schon viel früher – bei sich selbst. Verantwortungsgefühl – etwas was oft denjenigen fehlt, die nie in die Pflicht genommen wurden. Nie für Fehler gerade stehen mussten.

Freund und Tippgeber: Nach Knöllchen guten Frisörhinweis vom Polizisten erhalten

19. April 2019 um 12:04 Uhr

Freund und Tippgeber: Nach Knöllchen guten Frisörhinweis vom Polizisten erhaltenDie besten Geschichten schreibt das Leben selbst und auch wenn sich die Geschichte noch so kurios anhört, sie ist genauso geschehen. Ein neuer Beitrag aus unserer Rubrik “Die positive Geschichte”, die wir von dem beteiligten Kollegen selbst erhalten haben:

Ein Zweiradfahrer befuhr verbotswidrig die Fußgängerzone in Aachen (Nordrhein-Westfalen). Eine Streife der Wache West hielt den Rollerfahrer an und verwarnten ihn entsprechend.

Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

14. April 2019 um 18:50 Uhr

Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

“Manchmal frage ich mich warum ich Polizistin geworden bin und ob ich es wirklich noch will, die Uniform zu tragen.
Man hat es größtenteils nur noch mit Menschen zu tun, die einen angreifen, dumm anpöbeln oder meinen sie wüssten alles besser.

Ist es wirklich sinnvoll dafür sein Leben zu riskieren?

Man erlebt viele schlimme Momente, von häuslicher Gewalt, schweren Verkehrsunfällen oder sogar Suiziden. Man muss sich um betrunkene Personen kümmern, sich beleidigen lassen oder auch, wenn es sein muss, das Pfefferspray oder den Schlagstock einsetzen.

Brief für Kalle: Überwältigend viele und schöne Meldungen

10. April 2019 um 20:24 Uhr

Brief für Kalle: Überwältigend viele und schöne MeldungenVor zwei Wochen ließen wir euch Kollege Daniel darum bitten, einen Brief für Kalle zu verfassen. Kalle ist laut Daniel ein Polizist mit Leib und Seele, doch er hat gerade eine schwere Zeit. Seit September 2018 hütet er mit einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung das Krankenlager.

Diese lange Zeit im Krankenhaus lässt Kalle hin und wieder trübselig werden, auch wenn seine Familie täglich bei ihm ist und das Krankenhauspersonal alles unternimmt, um ihn wieder auf die Beine zu bekommen. Deswegen bat Daniel darum, einen Brief (oder eine Email) für Kalle zu schreiben, um ihm wieder zu zeigen, dass sich der Kampf lohnt.

Daniel schrieb uns gestern dazu:

Gedanken einer Polizistin: Dankbarkeit und Wertschätzung

6. April 2019 um 19:47 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Dankbarkeit und WertschätzungMach das Richtige, auch wenn niemand zuschaut. Das nennt man Integrität“. Davon abgesehen, dass das Richtige immer Definitionssache ist, ist es wichtig, Dinge nicht aus dem Grund zu tun, dass man von anderen Lob und Anerkennung bekommt, sondern dass man es aus Überzeugung machen sollte. Immer. Auch wenn niemand dabei ist, der deine gute Tat loben kann.

Dennoch schließt das eine andere Sache nicht aus: Es macht uns natürlich glücklich und bestärkt uns, wenn wir doch ab und zu mal ein „Danke“ hören. Wir sollten unser Verhalten zwar nicht davon abhängig machen, aber – und das müssen wir uns wohl alle eingestehen – es tut gut. Was meine ich damit konkret? Hier ein kleines Beispiel:

Gedanken eines Polizisten: Du bist Polizist – du musst das wegstecken!

30. März 2019 um 18:39 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Du bist Polizist – du musst das wegstecken!

“Jeder hat mal einen schlechten Tag, wirklich jeder. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Man hat schlecht geschlafen, hat Stress oder Streit mit der Frau, Freundin, Familie, oder man muss einen Schicksalsschlag ertragen.

Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so. Das bedeutet aber auch, dass jeder anders auf solche Situationen reagiert oder diese verarbeitet. Ob es hilft zu schweigen oder mit jemandem über die Probleme zu reden, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die positive Geschichte von Valerija: Mein lustiges Urlaubserlebnis mit der Polizei in Kroatien

24. März 2019 um 19:05 Uhr

Die positive Geschichte von Valerija: Mein lustiges Urlaubserlebnis mit der Polizei in KroatienMutter hat immer Recht

“Huhu ihr lieben Menschen,

ihr fragtet nach einer lustigen Geschichte, nun hier ist sie:

Vor drei Jahren war ich im Urlaub in Kroatien. Ich muss dazu sagen, daß ich selbst Kroatin bin und in unserem kleinen Kuhdorf bei meinen Eltern war. Es war mein letzter Urlaubstag und nach einem Konzertbesuch ein paar Tage vorher, hatte ich die CD jener Band im Auto laufen und habe natürlich laut mitgesungen.

Mit den Kollegen auf Streife: Freitagmorgen und eine “leckere” Überraschung

16. März 2019 um 18:50 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Freitagmorgen und eine "leckere" ÜberraschungZum Beruf eines Polizisten gehören nicht nur Strafverfolgung (Repression) und die Verhinderung von Straftaten (Prävention). Die Aufgaben sind breit gefächert und gerade diese Breite, die uns das Leben (und den Tod) in seiner Vielfältigkeit zeigt, sorgen dafür, dass jeder Dienst Überraschungen bereit halten kann.

Kollege Holger zeigt uns hier, dass eine unscheinbare Situation eine makabre Wendung finden kann und dann in Sachen Empathie und Sozialarbeit alles von uns abverlangt:

——————

Gedanken von Christiane: Darum schreibe ich jetzt darüber wer ich bin

8. März 2019 um 18:23 Uhr

Gedanken von Christiane: Darum schreibe ich jetzt darüber wer ich bin

“Es war der 29. Juni 2013. An diesem Tag wurde in Mitte ein Mann erschossen. Er war nackt in einen Springbrunnen geklettert und hat sich mit einem Messer selbst verletzt. Er rammte es in seinen Bauch. Schnitt sich die Arme und dann den Hals auf. Die Kollegen haben den Brunnen umstellt und einer ist rein gestiegen, um den Mann daran zu hindern sich weiter selbst zu verletzen.

Der Mann ließ sein Messer aber nicht fallen. Nein, er kam auf den Kollegen zu und hielt das Messer erhoben. Als er noch etwa 3 Meter entfernt war, hat der Kollege auf ihn geschossen. Obwohl Rettungskräfte und Notarzt vor Ort waren hat der Mann es nicht überlebt. Die Kugel hat seine Lunge durchschlagen.

Google+