Gedanken einer Polizistin: Danke an alle Diensthundeführer

13. Januar 2019 um 20:43 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Danke an alle Diensthundeführer

“Ich möchte Euch darum bitten Eure „Plattform“ nutzen zu dürfen um meinen Dank – sicherlich stellvertretend – an alle Diensthundeführer (DHF) zu richten:

In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich einmal mehr gezeigt wie wertvoll die Arbeit der DHF für unsere Sicherheit ist.

So kam es z.B. zu einer Situation, in der wir drei Fan- Busse zum Trichtern auf ein separates Gelände geführt haben und mit lediglich drei Kräften der Einsatzhundertschaft (EHU) je einen zur Absicherung der Busse zur Verfügung hatten.

Gastbeitrag: „Die meisten Polizisten haben das Herz am richtigen Fleck“ (Polizeiseelsorger Volker Struve)

13. Januar 2019 um 11:29 Uhr
Gastbeitrag: „Die meisten Polizisten haben das Herz am richtigen Fleck“ (Polizeiseelsorger Volker Struve)

Der Polizeiseelsorger beim Gottesdienst anlässlich der Vereidigung von Nachwuchspolizisten

Wenn Helfer Helfer brauchen – Schleswig-Holsteins Polizeiseelsorger Volker Struve blickt zurück

Eutin – Seit fünf Jahren arbeitet Volker Struve als Seelsorger für die Landespolizei. Und auch Weihnachten war der 48-Jährige mit Sitz auf Hubertushöhe im Polizeieinsatz. So begleitete Struve unmittelbar vor den Festtagen die polizeilichen Einsatzkräfte beim Zweiliga-Fußballspiel Holstein Kiel gegen den HSV.

Wesentlich ruhiger war es dann, als er Heiligabend nachmittags und in der Nacht in Kiel ein paar polizeiliche Dienstgruppen besuchte. „Immer mit selbstgebackenen Engel-Keksen im Gepäck“, wie Struve ergänzt. Und auch am 2. Weihnachtstag ließ es sich der Polizeiseelsorger nicht nehmen, eine Nachtschicht zu besuchen.

„Diese Begegnungen zu Weihnachten sind für mich kein großes „Opfer“, sondern bereiten mir Freude. Und auch bei den Polizistinnen und Polizisten kommt es gut an, wenn ich sie zu diesen Zeiten im Dienst aufsuche. Sie begegnen mir mit spürbarer Herzlichkeit“, so Volker Struve.

Oft sind es die kleinen Dinge, die die Welt ein wenig schöner und besser machen

4. Januar 2019 um 21:00 Uhr

Tagtäglich rennen wir von Einsatz zu Einsatz. Hier ein Schwarzfahrer, dort eine Schlägerei. Hier ein herrenloses Gepäckstück, dort der Diebstahl. Dazwischen die Sachbeschädigung oder aber auch der Personenunfall. Unser Blick ist geschärft und zielt auf den Gefährder. Wir tragen schwere Westen, Maschinenpistolen und Oberschenkelholster. Wehrhafte Polizei statt Bürgernähe. Zeit für einen Blick auf die schönen Dinge des Dienstalltags nehmen wir uns selten.

Doch manchmal gibt es sie doch. Die Momente, in denen wir vielleicht auch daran erinnert werden, warum wir Polizist werden wollten.

Sommer 2017, eine Streife der Bundespolizei geht durch den Bahnhof Hamburg-Altona. Plötzlich steht ein Junge in kurzen roten Hosen vor der Streife. Er lächelt freundlich. „Kann ich ein Abzeichen haben?“, fragt er. Der junge Mann heißt Lukas und kommt aus der Schweiz. Mit dabei ist seine Mutter. Ihr scheint es unangenehm zu sein. Sie kommen ins Gespräch.

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Silvestereinsatz, den ich mit nach Hause genommen habe

1. Januar 2019 um 20:20 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Ein Silvestereinsatz, den ich mit nach Hause genommen habeGestern Abend hatte ein Kollege einen schwierigen Einsatz, der ihn emotional berührt hat. Ein Einsatz, den er nach Dienstschluss nicht auf der Dienststelle lassen konnte, den er mit nach Hause genommen hat.

Unter diesem Eindruck stehend hat er uns diese Zeilen zukommen lassen. Private Gedanken, die er vermutlich niemals im Dienst so äußern würde. Das bitte wir beim Lesen zu berücksichtigen.

Der Polizeibericht im Original: Jonas und das Weihnachtswunder

23. Dezember 2018 um 19:01 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Jonas und das WeihnachtswunderSie klingt wie ein Weihnachtsmärchen und ist doch wahr — die Geschichte, an die ich mich jedes Jahr an Weihnachten erinnere. Alle Namen und die genauen Daten sind aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes geändert.

Für mich war das, was ich in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember 2004 erleben durfte, ein kleines Weihnachtswunder. In der Dienststelle waren wir in weihnachtlicher Vorfreude, weil wir ein dienstfreies Weihnachtswochenende vor uns hatten. Wir hofften auf eine ruhige Nacht. Gegen 23:00 Uhr fuhr ich mit meinem Kollegen Streife — in der Hoffnung der Abend würde weiter so ruhig verlaufen wie bisher.

Die positive (Weihnachts-) Geschichte: Als wir auf dem Weg zum Festtagsbesuch mit dem Auto liegen blieben

22. Dezember 2018 um 20:29 Uhr

Die positive (Weihnachts-) Geschichte: Als wir auf dem Weg zum Festtagsbesuch mit dem Auto liegen blieben

“Es war noch in den 70er Jahren als ich mich mit meinem Mann und meinem Schwager 2 Tage vor Heiligabend von meinem damaligen Wohnort Neustadt/Weinstr. aus, auf den Weg nach Hildesheim zu meiner Familie machte.

Gegen 22:00 Uhr hatten wir die Abfahrt Alsfeld passiert, als das Auto mit Radlagerbruch liegen blieb. Es dauerte nicht lange bis ein Polizeiauto hinter uns hielt, um nach dem Rechten zu schauen. Sie leiteten uns dann über die Straßenmeisterei in den Ort, zu einem Gasthaus, von wo aus wir uns überlegen konnten, wie es weitergehen sollte…

Mit den Kollegen auf Streife: Aus dem Tagebuch einer Polizistin – Teil 2

15. Dezember 2018 um 21:36 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Aus dem Tagebuch einer Polizistin - Teil 2Gestern haben wir euch den ersten Teil aus dem Tagebuch einer Polizistin vorgestellt. Die Kollegin schildert darin ihre Einsätze und was sie dabei denkt und fühlt. Wie diese Schicht endet, lest ihr nun hier im zweiten Teil:

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“Mittlerweile ist es nach Mitternacht. Mein Kollege und ich nehmen einen Einsatz einer hilflosen Person an. Nähere Informationen hierzu haben wir nicht und wie sich später herausstellt, wird das nicht nur unser Feierabendeinsatz, sondern darüber hinaus werden für diesen Einsatz auch noch Überstunden fällig.

Aber von vorne.

Mit den Kollegen auf Streife: Aus dem Tagebuch einer Polizistin – Teil 1

14. Dezember 2018 um 21:16 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Aus dem Tagebuch einer Polizistin - Teil 1Wir haben hier die Zuschrift einer Kollegin erhalten, die euch auf Streife mit nimmt. Eine Schicht lang gibt sie Einblick in die Polizeiarbeit und die Gedanken- und Gefühlswelt eines Polizisten. Der erste Teil ist hier zu lesen, der zweite Teil folgt morgen.

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Aus dem Tagebuch einer Polizistin

…und ich komme emotional und körperlich geschwächt von der Arbeit nach Hause und wünschte mir wie so oft, dass jemand in meinem Bett liegt, der auf mich wartet, an den ich mich kuscheln kann, um alles fallen zu lassen.

Der mich versteht und weiß, dass es auch solche Tage in meinem Beruf gibt, an denen man sich nichts mehr wünscht, als einfach in den Arm genommen zu werden mit dem Wissen, mein Partner ist stolz auf mich. Einen Ruhepol in einem oft so lauten Leben.

Es ist Freitag, mein Kollege und ich fahren den Dienst zwischen Spät und Nacht. Momentan ist das Einsatzaufkommen der Spätdienste ziemlich hoch. So auch heute. Diverse Kleinigkeiten aber auch größere Lagen im regionalen Bereich stehen auf dem Tableau.

Die positive (Tier-) Geschichte: Ohne die Polizisten hätte “Diva” nicht überlebt

12. Dezember 2018 um 19:53 Uhr

Die positive (Tier-) Geschichte: Ohne die Polizisten hätte "Diva" nicht überlebt

“Hallo Ihr Lieben 🙂

Hier mal eine wirklich positive Tiergeschichte:
Einsatz durch PI Olching am 17.08.2018 06:25h

Schwerst verletzte Kätzin vor einem Kiga in Olching, da die PI keinen der vorhanden Notfallkontakte, die in der Nähe gewesen wären, erreichte, riefen sie mich an.
Natürlich rückte ich aus und fuhr die 41 km.

Die positive Geschichte von Paddy: Wie mein Dank einen jungen Polizisten zum Lächeln brachte

9. Dezember 2018 um 19:29 Uhr

Die positive Geschichte von Paddy: Wie mein Dank einen jungen Polizisten zum Lächeln brachte

“Hallo liebes Polizist=Mensch Team.

Ich war vor einiger Zeit in der Dienststelle bei uns in Ennepetal, weil ich einen Wildschaden an meinem LKW aufnehmen lassen musste. Das ganze dauerte naturgemäß ein wenig, es waren schließlich die offiziellen Wege zu gehen, Benachrichtigung an das Forstamt, den Jagdpächter etc.

Als alles erledigt war, kam der mich betreuende Beamte noch kurz mit zu meinem LKW um den Schaden zu begutachten. Als wir uns dann voneinander verabschiedeten, sah ich ihn an und sagte folgenden Satz:

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