TV-Tipp: Der Heli-Cop – Auf Streife im Polizeihubschrauber

3. Februar 2020 um 12:24 Uhr

TV-Tipp: Der Heli-Cop - Auf Streife im PolizeihubschrauberManuel Hagel ist Polizist in Baden-Württemberg, doch nicht nur das, der 33-Jährige ist auch Pilot bei der Polizeihubschrauberstaffel. Sein Dienstort ist der Flughafen Stuttgart, von wo er mit seinen Kollegen in den Einsatz geht und damit fast ständig in der Luft ist.

Egal ob Großschadenslagen, Aufklärung bei Demonstrationen oder bei der Vermisstensuche, der Polizeihubschrauber ist ein wichtiges Einsatzmittel und für die Kollegen am Boden das Auge aus der Luft.

“Bei uns ist das fliegerische Risiko höher. Wir sind dichter an Hindernissen und fliegen bei schwierigen Wetterverhältnissen und nachts”, sagt er und macht damit auch klar, dass persönliche Fitness, mental wie körperlich, unerlässlich ist.

TV-Tipp: Die Bullen – Polizei, Proteste und Terrorismus

16. Dezember 2019 um 12:02 Uhr

Unser TV-Tipp für heute Abend zeigt keine aktuellen Ereignisse, er zeigt einen Rückblick auf die späten 1960er und die 1970er Jahre. Die Studentenproteste, dann der Linksterrorismus der RAF, deren gewalttätige Spitze wir heute als Deutschen Herbst kennen.

Polizisten, die in diesen Jahren entweder schon bei der Polizei sind oder in den Polizeidienst eintreten, sind in einer schwierigen Zeit Garant für die innere Sicherheit. Wie erlebten Polizisten diese Einsätze, was dachten sie darüber?

Und vor allem: Wie veränderten sich die Polizisten unter dem Eindruck der Geschehnisse und der Erfahrungen im Einsatz? Wie veränderten sich die Polizeibehörden? Dass diese Zeit einen nachhaltigen Einfluss auf die innere Sicherheit und viele ihrer Akteure hatte, ist erwiesen. Die Reportage zeigt, wie sehr sich die diese Veränderung auf die Behörden und die einzeln Mitarbeiter auswirkte.

TV-Tipp: Wenn der Traum zum Albtraum wird

22. November 2019 um 18:55 Uhr

Um 22 Uhr startet heute Abend die Talkrunde im SWR Nachtcafé zum Thema Wenn der Traum zum Albtraum wird. Zu den Gästen gehört unter anderem Kollege Ernst Kappel, der nach dem Amoklauf an der Schule in Winnenden 2009 als Kriminaltechniker die Leichenschau an den Kindern durchführen musste.

“Ich habe den Anruf gekriegt, dass ich die Leichenschau machen muss. Dort hat mich eine ganz tiefe Trauer befallen”, sagt Kappel. Die Bilder lassen ihn bis heute nicht los. Durch das erlittene Trauma konnte er seinen Beruf nicht mehr weiter ausüben.

Seine Eindrücke verarbeitet er auch in einem Buch, welches nächstes Jahr erscheinen wird. Es trägt den Titel: System Polizei. Der Kommissar und der Amoklauf von Winnenden: Eine Spurensuche.

Reportage: Scheißjob Bulle?

27. Mai 2019 um 18:00 Uhr

Der Polizeiberuf ist kein einfacher, das könnt ihr immer wieder in unseren Berichten lesen. Zudem befindet sich der Beruf in einem Umbruch. Digitalisierung, Terrorismus, Respektverlust, hohe Einstellungszahlen. Es ändert sich etwas.

Doch etwas hat sich nicht geändert und wird sich auch nicht ändern. Der Mensch in der Uniform, mit Familie und Freunden, der nach einem Einsatz einfach nur wieder gesund nach Hause möchte. Ist der Polizeiberuf ein Scheißjob?

Der Reporter Manuel Möglich begleitet für das Sendeformat “Rabiat” Polizisten und redet mit ihnen. Er spricht mit Polizeistudenten über ihre Motivation, spricht während der Vereidigung mit dem Innenminister, begleitet die Bereitschaftspolizei beim Einsatztraining und beim Fußballeinsatz, spricht mit Streifenpolizisten und Beamten des Kriminaldauerdienstes.

Reportage: Die Wunden der Ermittler

29. April 2019 um 18:45 Uhr

Polizisten und Staatsanwälte schauen täglich in die Abgründe der Gesellschaft. Schwere Unfälle, Suizide, Vergewaltigungen, Kindesmisshandlungen, Morde und tätliche Übergriffe. Sich um diese Fälle, um die Opfer und Täter zu kümmern, ist Aufgabe der Ermittler von Polizei und Justiz.

Es gehört also zum Berufsbild dazu, belastende Situation zu meistern. Doch wie gehen die Ermittler persönlich mit den Eindrücken, mit Verletzungen um? Was stellen die Fälle, die sie erleben, mit ihrer Seele an? Und wie sehr interessiert es den Dienstherrn, die Gesellschaft, ob ihre Ermittler gesund sind?

Getreu dem Motto “Ihr seid die 110. Nach euch kommt niemand mehr” ist die Erwartungshaltung der Gesellschaft an die Ermittler groß. Sie erwartet zurecht, dass diese neutral und unvoreingenommen ihre Fälle bearbeiten, Verbrechen aufklären, Opfern Empathie entgegen bringen.

TV-Tipp: Mensch Polizist – Mein Leben in Uniform

4. April 2019 um 12:08 Uhr

Der Polizeiberuf ist sehr abwechslungsreich, aber nicht immer einfach. Zwar gibt es auch die schönen Momente im Dienst, doch haben Polizisten immer wieder mit persönlichen Schicksalen und Anfeindungen zu tun. Sie müssen sich durchsetzen können, was oft nicht so einfach ist.

Die zweiteilige Reportage Mensch Polizist begleitet Polizeischüler, Bundespolizisten am Hauptbahnhof Frankfurt und Ermittler des Kriminaldauerdienstes in München.

Dabei zeigt die Reportage nicht nur dienstliche Erlebnisse, sondern geht auch der Frage nach, wie der Mensch in der Uniform tickt. Was treibt ihn an, welche Sorgen und Nöte hat er, wie geht er mit dem Erlebten um?

Wann: heute, 20:15 Uhr (2. Teil nächsten Donnerstag)
Wo: RTL2

TV-Tipp: 7 Tage… unter Polizisten

5. September 2018 um 17:51 Uhr

Die Kollegen der Bereitschaftspolizei kommen meist bei Großeinsätzen wie Fußballspielen und Demonstrationen zum Einsatz. Oft beschweren sich Kritiker nach solchen Einsätzen darüber, dass angebliche “Polizeigewalt” angewandt worden sei, die Polizisten ruppig oder gar überreagiert hätten, was man auch ganz besonders nach dem G20-Einsatz in Hamburg beobachten konnte.

“Wer aber sind die Menschen, die dort immer wieder in die Kritik geraten? Und wie muss man gestrickt sein, um so einen Beruf ausüben zu können?” Diesen Fragen gehen zwei Journalisten der NDR-Reportage “7 Tage…” nach.

TV-Tipp: Regina Halmich geht mit Bundespolizisten auf Streife

1. August 2018 um 20:25 Uhr

Regina Halmich, Ex-Boxerin, geht mit zwei Bundespolizisten auf dem Hauptbahnhof in Dortmund auf Streife. Doch das ist kein PR-Gag, die taffe Frau möchte nicht nur in den Polizeiberuf hinein schnuppern, sie möchte auch mit den Kollegen ins Gespräch kommen.

Und sie erlebt einiges während dieser Nachtschicht und sie ist über die Spannungen, die während der Einsätze entstehen, überrascht und positiv von der Art und Weise angetan, wie die Kollegen die Situationen händeln.

Was sie jedoch völlig überrumpelte: “Aber wie oft in dieser Nacht das Wort ,Scheiß-Bulle‘ gefallen ist, das ist nicht mehr normal”, resümiert sie bei SternTV und kommt zu dem Fazit: “Die Politik muss deutlich mehr tun, um die Polizei zu unterstützen und mehr Beamte einstellen.” Gleichzeitig wünscht sie sich aber auch vom Bürger mehr Unterstützung und Respekt für die Polizei.

Wann: heute, 22:15 Uhr
Wo: RTL, SternTV

TV-Tipp: Das verrohte Land – Wenn das Mitgefühl schwindet

23. Juli 2018 um 20:42 Uhr

Gewaltanwendung – ist sie auf dem Weg als gesellschaftlich akzeptiertes Mittel? Diese Frage stellt man sich zwangsläufig, wenn man betrachtet, wie oft wir über gewalttätige Übergriffe berichten müssen. Und das ist nur ein Bruchteil dessen, was wirklich geschieht, teils wird über tätliche Angriffe überhaupt nicht öffentlich berichtet.

Kürzlich berichteten wir von dem Gewaltexzess im Darmstädter Herrngarten, wo eine Veranstaltung völlig eskalierte und sich die Festbesucher gegen die Polizei zusammen schlossen. Flaschen und Steine wurden auf die Polizisten geworfen, einem Beamten wurde sogar der Fuß gebrochen. Und es waren keine Hooligans, Clans, Extremisten oder sonstige gewaltbereite Gruppen, es waren Durchschnittsbürger, die plötzlich einen gemeinsamen Feind vor sich hatten: die Polizei.

Dokumentarfilm: München – Stadt in Angst

18. Juli 2018 um 20:51 Uhr

Vor fast zwei Jahren, am 22. Juli 2016, geschah ein fürchterlicher Amoklauf in München, mitten in der Stadt am Olympia Einkaufszentrum OEZ. Der 18-jährige Täter schoss wild um sich, tötete neun Menschen und zum Schluss sich selbst, als die Polizei ihm auf die Spur kam.

Es war eines der größten Ad-hoc-Einsätze in der bayerischen Landeshauptstadt. Rund 2.600 Polizisten waren im Einsatz, zusammen gezogen aus ganz Bayern, den benachbarten Bundesländern und aus Österreich. Sie mussten insgesamt 73 gemeldete Tatorte aufsuchen, überprüfen und sichern. Schüsse wurden überall in der Stadt gemeldet, doch war dies Teil der Panik in der Bevölkerung. Alleine diese Panik forderte 32 verletzte Menschen.

Der Dokumentarfilm lässt die unfreiwillig Beteiligten dieses Amoklaufs zu Wort kommen. Journalisten, Mediziner, Polizisten und Vertreter anderer Institutionen, Zeugen und Anwohner. Sie berichten, wie sie diesen Großeinsatz der Polizei und die Panik in der Stadt, die fast sechs Stunden andauerte, erlebten.

Wann: heute, 22:45 Uhr
Wo: BR
oder in der Mediathek.

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