Gemeinsam dafür einstehen: 70 Jahre UN-Menschenrechtscharta

10. Dezember 2018 um 14:20 Uhr

Gemeinsam dafür einstehen: 70 Jahre UN-Menschenrechtscharta

Heute vor 70 Jahren trat die UN-Menschenrechtscharta in Kraft. Wenn wir uns auf der Welt so umschauen, dann wissen wir, dass die Menschenrechte oft keine Beachtung finden, obwohl sie unveräußerliche Grundrechte sind.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, drückt es wie folgt aus:

“Die Menschenrechte sind auf der ganzen Welt bedroht. Jetzt, mehr denn je, ist unsere gemeinsame Pflicht klar: Lassen Sie uns für Menschenrechte einstehen – für jeden, überall.”

Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, ob im Dienst oder privat im Umgang mit seinen Mitmenschen. Oder wie es Marie Joseph de Motier ausdrückte:

“Die Menschenrechte beginnen, wo die Vorurteile enden.”

Happy Birthday: 150 Jahre Ampel

10. Dezember 2018 um 09:00 Uhr

Happy Birthday: 150 Jahre AmpelFür die einen ist die Wechsellichtzeichanlage, wie sie im Beamtendeutsch heißt, oder einfach Ampel, ein Hindernis im Verkehrsfluss, für die anderen eine gute Gelegenheit, die Mitwartenden zu studieren. Manch einer hat sich während des Wartens auf Grün gar kennen gelernt.

Die Ampel wird heute 150 Jahre alt. Das erste Exemplar stand in Großbritannien am Parliament Square und wurde erfunden vom Eisenbahningenieur John Peake Knight. Signale waren bei der Eisenbahn bereits bekannt und man wollte dem zunehmend gefährlicher werden Verkehr von Fuhrwerken, Pferdeomnibussen, Droschken und Fußgängern sicherer machen.

Niemand muss erfrieren ❄️ Nicht wegschauen, sondern HINschauen!

21. November 2018 um 21:09 Uhr
Niemand muss erfrieren ❄️ Nicht wegschauen, sondern HINschauen!

Bildmaterial: Mit freundlicher Genehmigung der Polizei Wittlich

Die kalte Jahreszeit hat wieder begonnen und die Temperaturen befinden sich derzeit um den Gefrierpunkt.

Wir möchten dazu aufrufen, dass jeder, der draußen Menschen sieht, die sich offensichtlich nicht freiwillig in der Kälte aufhalten, sondern dort aufgrund von Obdachlosigkeit sind, zu handeln.

Wenn ihr Menschen draußen seht, bei denen ihr glaubt, dass sie sich in einer Notlage befinden, so sprecht diese Leute an und fragt ob ihr helfen könnt. Ruft, wenn ihr der Meinung seid, dass sich diese Person nicht mehr selbst helfen kann, den Notruf oder ruft eine Nummer eurer örtlichen Hilfseinrichtungen, wie z. B. den Kältehilfen oder Kältebussen, an. Wenn ihr die Rufnummer nicht kennt, wir Blaulichter (Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei) kümmern uns darum.

45 Jahre: Happy Birthday, Notruf! ☎️

20. September 2018 um 20:29 Uhr

45 Jahre: Happy Birthday, Notruf! ☎️In Deutschland feiert der Notruf heute seinen 45. Geburtstag. Am 20. September 1973 wurden deutschlandweit die einheitlichen Notrufnummern 110 für die Polizei und 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst eingeführt. Damit konnten von überall her kostenlos und rund um die Uhr über dieselbe Telefonnummer Hilfe angefordert werden.

Vor diesem Datum gab es verschiedene Notrufnummern und die führten zu Leitstellen, die man mit den heutigen überhaupt nicht mehr vergleichen kann. Teilweise waren diese nicht rund um die Uhr besetzt und ein einheitliches Hilfsmanagement gab es ebenfalls nicht.

Zwei aktuelle Fälle: Der Standstreifen ist nur für den Notfall da!

7. August 2018 um 11:12 Uhr

Zwei aktuelle Fälle: Der Standstreifen ist nur für den Notfall da!

Bild: Polizeipräsidium Bielefeld

Auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen darf man meist schneller fahren als auf der Landstraße. Wegen der Gefährlichkeit dieser Fahrgeschwindigkeit gibt es den Seitenstreifen, der umgangssprachlich auch Standspur genannt wird. Dieser Begriff ist etwas irreführend, da er den Eindruck erwecken könnte, dass diese, mit einer dicken weißen durchgehenden Linie von der übrigen Fahrbahn getrennte Spur zum Stehen, egal aus welchem Grunde, vorgesehen sei.

Doch das stimmt nicht. Das Anhalten auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen ist, außer bei Stau oder wenn es durch Zeichen bzw. durch Polizisten angeordnet wird, nicht erlaubt. Auch nicht auf dem Seitenstreifen, außer im Notfall, bei einem Verkehrsunfall beispielsweise oder einer Panne.

Freund und Helfer für die Älteren: “Senioren sind auf Zack”

18. Mai 2018 um 08:21 Uhr

Freund und Helfer für die Älteren: "Senioren sind auf Zack"

Bild: Polizeipräsidium Osthessen

So heißt eine neue Sicherheitskampagne der Polizei Osthessen. Gerade Senioren werden öfters Opfer von Betrügern. Sei des der Enkeltrick, falsche Polizisten oder andere Betrugsformen, bei denen die Täter es nur auf Wertgegenstände und das sauer verdiente Geld der Senioren abgesehen haben.

Aus diesem Grund haben die Kollegen eine Initiative mit dem Namen “Senioren sind auf Zack” ins Leben gerufen. Insgesamt werden sechs Veranstaltungen in sechs Städten stattfinden. Die älteren Mitbürger sollen sensibilisiert werden um nicht Opfer zu werden. Für Kriminelle sind Personen über 65 wegen körperlicher und geistiger Hemmnisse ein lohnendes Ziel.

Dashcam-Aufnahme als Beweismittel vor Gericht: Im Einzelfall zulässig, aber…

15. Mai 2018 um 17:49 Uhr

Dashcam-Aufnahme als Beweismittel vor Gericht: Im Einzelfall zulässig, aber...Die sogenannte Dashcam, eine Videokamera montiert hinter der Frontscheibe des Fahrzeugs, ist mittlerweile ein recht beliebtes Gimmick. Was aus einem Trend in Russland entstanden ist, um sich vor ungerechtfertigten Schadensersatzforderungen zu schützen, hat auch hierzulande Einzug gehalten. Doch bislang sahen die Gerichte es höchst unterschiedlich, ob solche Aufnahmen als Beweismittel in einem Verfahren zulässig sind. Darüber hat heute der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden.

Viele von euch kennen das, es kommt zu einem Verkehrsunfall, beide Seiten haben eine anderen Ansicht darüber, wer Schuld ist und warum der Unfall geschehen ist und die Spurenlage ist zudem auch noch unklar. Wie soll nun rechtssicher über Schuld und Unschuld, und zudem über den Schadenersatz, geurteilt werden? Genau ein solcher Fall wurde nun vom BGH höchstrichterlich entschieden.

Unsere Tipps: Kinder und Polizei

25. März 2018 um 14:47 Uhr

Heute Morgen berichteten wir über das achtjährige Mädchen, welches den falschen Bus genommen hatte und dann nicht wusste, wo es wohnt. Natürlich können Kinder in einer Stresssituation gewisse Dinge vergessen, das ist nur allzu menschlich, dennoch haben wir ein paar Tipps, die in einer Notsituation für das Kind und uns Polizisten die Sache einfacher machen:

  • Sagt den Kindern nicht, dass die Polizei sie holen kommt, wenn sie nicht brav sind. In einer Notsituation hätten sie dann nämlich Angst sich an uns Polizisten zu wenden.
  • Bringt den Kindern rechtzeitig bei, wie sie heißen und wo sie wohnen.
  • Erklärt den Kindern zudem, dass sie diese Informationen nur uns Polizisten in Uniform verraten und niemandem sonst.

 

 

Gerne helfen wir dabei, wenn es uns die Situation erlaubt, dem Kind die Angst vor der Uniform zu nehmen, sofern vorhanden. Sprecht uns einfach an und wenn wir Zeit haben, werden wir dem Kind den Streifenwagen erklären, das Blaulicht einschalten oder auch mal die Dienstmütze aufsetzen.

Wechselschichtdienst in Schleswig-Holstein wird entlastet: Wochenarbeitszeit bei Justizvollzug und Polizei reduziert

14. Februar 2018 um 12:38 Uhr

Wechselschichtdienst in Schleswig-Holstein wird entlastet: Wochenarbeitszeit bei Justizvollzug und Polizei reduziertEs ist eine Überlegung, die es bereits in mehreren Bundesländern gibt, doch Schleswig-Holstein ist das erste Bundesland, in dem diese Idee keine Idee bleibt, sondern nun bald in die Tat umgesetzt wird. Beamte aus Justizvollzug und Polizei, die über Jahre hinweg Schichtdienst leisten, sollen durch eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit entlastet werden.

Das Kabinett hat gestern eine Verordnung zur Änderung der Arbeitszeitverordnung beschlossen. Demnach beträgt die grundsätzliche Wochenarbeitszeit weiterhin 41 Stunden. Wer länger als zehn Jahre im Wechselschichtdienst ist, für den wird die Wochenarbeitszeit auf 38 Stunden gesenkt und für die Schichtdienstler länger als 20 Jahre auf 36 Stunden.

GSG9 sucht Polizisten zum Aufbau der Berliner Einheit

16. Januar 2018 um 15:30 Uhr

GSG9 sucht Polizisten zum Aufbau der Berliner Einheit

Bild: Bundespolizei

Zum 45-jährigen Bestehen der Eliteeinheit GSG9 (Grenzschutzgruppe 9) der Bundespolizei berichteten wir im Oktober vergangenen Jahres, dass in Berlin ein weiterer Standort der Spezialkräfte geschaffen werden soll. Offenbar sind die Planungen schon so weit fortgeschritten, dass die Bundespolizei nun das Personal zum Aufbau der Berliner Einheit sucht.

Jérôme Fuchs, Kommandeur der GSG9, erläutert dazu: “Wir reden über circa ein Drittel der aktuellen Stärke des Verbandes. Das ist auch die große Herausforderung für die GSG9, für diese Stärke den geeigneten Nachwuchs zu bekommen.”

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