Nachdenkliche Geschichte von Kollege André: Den Schrei vergaß ich nicht

20. März 2021 um 19:41
Nachdenkliche Geschichte von Kollege André: Den Schrei vergaß ich nicht

Bild und Text: Polizei Recklinghausen

Unser Kollege André möchte Ihnen heute eine Geschichte aus seinem Arbeitsalltag erzählen. Es ist eine traurige Geschichte, aber leider ist sie genau so passiert…

 

„Kurz nach meiner Ausbildung hatte ich einen Einsatz, der mich noch Monate beschäftigen sollte…

Wir suchten eine junge Frau, die mit Selbstmordgedanken aus einer Einrichtung abgängig war. Als wir die Frau gefunden haben, habe ich sie angesprochen. Ich schaute ihr in die Augen und sah zum ersten Mal in meinem Leben eine gebrochene Seele. Ich konnte ihren Schmerz förmlich spüren.

Gedanken von Fabio: ‘Wien ist anders’ …besonders als Dienstort!

27. Februar 2021 um 19:48

Gedanken von Fabio: 'Wien ist anders' ...besonders als Dienstort!

” ‘Wien ist anders’ …besonders als Dienstort!

In der geschichtsträchtigen 1,9 Millionen-Einwohner-Metropole kann man nämlich sehr viel erleben – sowohl Gutes aber auch sehr viel Schlechtes, wobei letzteres naturgemäß eben in den Aufgabenbereich der Blaulichtorganisationen fällt.

Wenn jemand Hilfe benötigt, kanns ja meistens nichts Schönes sein. Gerade die Notlage oder das Anliegen eines Mitmenschen sind jedoch wiederum einer der Beweggründe, weshalb ich Polizist bin. In Wien. Als Bursche vom tiefsten Land.

Gedanken von Tom: Bei Zivilcourage verletzt worden – Ich würde wieder so handeln

26. Februar 2021 um 19:57

Gedanken von Tom: Bei Zivilcourage verletzt worden - Ich würde wieder so handeln

“Hallo liebes Polizist=Mensch Team.

Gern würde ich euch von einer kleinen Geschichte erzählen wollen, die mir an und nach Silvester passiert ist.

An Silvester wurde ich Zeuge und Teil eines Polizeieinsatzes. Ich wollte eigentlich nur eine Freundin besuchen, die schon an der Haltestelle auf mich gewartet hat.

Wir wollten gerade los laufen, als uns ein Polizist über ein paar Meter Entfernung zurief und fragte, ob wir eine verdächtige Person gesehen hätten oder uns etwas ungewöhnliches aufgefallen war. Um uns rum wurden Personalien von Jugendlichen aufgenommen. Bis dahin wusste ich noch nicht was genau los war. Also verneinten wir und gingen weiter.

Ein großes Dankeschön an die Polizei Bayern

20. Februar 2021 um 19:11

Ein großes Dankeschön an die Polizei Bayern

“Ein großes Dankeschön an die Polizei Bayern, die mich Donnerstag Abend, während einer Panne auf der A9, kurz vor der Abfahrt Berg, tatkräftig unterstützt hat!

Ich bin Lehrling zum Berufskraftfahrer, fahre seit einem halben Jahr alleine, aber Dank der Polizei habe ich mich während der Panne bis zum Eintreffen des Abschleppers sehr sicher und geborgen Gefühlt.

Und das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Also, liebe Kolleginnen und Kollegen, ihr macht den wichtigsten Job von allen und dafür danke ich euch von ganzem Herzen! ❤️ Marco”

Unsere Polizei (von Lena, 13)

7. Februar 2021 um 19:58

Unsere Polizei (von Lena, 13)

“Hallo,

ich bin ein riesiger Polizeifan und möchte unbedingt selber mal Polizistin werden! Jetzt in den Zeiten von Corona habe ich neben Home-Schooling nicht so viel zu tun, uns da habe ich dieses Gedicht geschrieben.
Ich wünsche allen Polizisten und Polizistinnen die gerade im Einsatz sind, dass sie heil und gesund zu ihren Familien zurückkehren und eine ruhige Schicht haben.

Lieben Gruß, Lena (13)”

Gedanken eines Polizisten: Jeder spricht von Kontaktminimierung, du bei uns niemand

6. Februar 2021 um 19:59

Gedanken eines Polizisten: Jeder spricht von Kontaktminimierung, du bei uns niemandEs liegt in der Sache der Natur, dass während der aktuellen Coronapandemie Regeln und deren Einhaltung notwendig sind. Nicht jede Regel ist für jeden nachvollziehbar oder stellt sich im Nachhinein als falsch oder unnötig heraus. Das ist Wissenschaft, die erst mit zunehmendem Wissen korrektere Schlüsse ziehen kann. Das gilt auch im Bezug auf das Coronavirus.

Wir haben in diesem Zusammenhang die Gedanken eines Polizisten aus Rheinland-Pfalz zugesandt bekommen, der eine interne Regel hinterfragt, andererseits aber auch wissen möchte, wie es anderswo geregelt ist:

Gedanken von Dieter (Polizist): “Es fehlt das Rückgrat”

24. Januar 2021 um 20:08

Gedanken von Dieter (Polizist): "Es fehlt das Rückgrat"Wenn wir Polizisten einen langjährigen Kollegen in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschieden, dann kommt es vor, dass wir das standesgemäß machen. Mit Polizeifahrzeugen, Blaulicht und allem Drum und Dran. Und da gerade jetzt zur Pandemiezeit keine größeren Menschenansammlungen erlaubt sind, ist es in einem Fahrzeug besser, als nah beisammen zu stehen, auch wenn man es gerne würde.

So geschehen am vergangenen Mittwoch, als 17 Polizeimotorrädern, ein Sonderfahrzeug der Kölner Spezialeinheit und ein Wasserwerfer mit Blaulicht und Martinshorn von Brühl nach Euskirchen fuhren, damit die Polizisten einen Kollegen der Kölner Polizei (Nordrhein-Westfalen) in den Ruhestand verabschieden konnten.

Gedanken von Chris: Als Ausbilder für Selbstverteidigung stoße ich bei Polizisten dauernd an Grenzen

9. Januar 2021 um 19:43

Gedanken von Chris: Als Ausbilder für Selbstverteidigung stoße ich bei Polizisten dauernd an Grenzen

“Hallo!

Ich bin unter anderem Ausbilder für Selbstverteidigung und viele meiner Schüler sind Polizisten. Allein in der SV stoßen wir schon dauernd an die Grenzen von eigentlich sinnvollen Techniken, die aber einem Polizisten nicht erlaubt sind. Selbst wenn diese ein Plus an Sicherheit für die Beamten UND auch für jemanden wären, der gerade unter Kontrolle gebracht werden muss.

Gedanken einer Polizistin: Einsatz in Zeiten von Corona

2. Januar 2021 um 18:54

Gedanken einer Polizistin: Einsatz in Zeiten von Corona

“Ich bin Polizistin in Wien und wir arbeiten Tag täglich mit den verschiedensten Menschen zusammen. Zu Anfangs haben wir täglich normale OP-Masken (max. 2 Stück am Tag pro Person) bekommen. Nach 15-30 Minuten konnte man die Maske, wie jeder wahrscheinlich weiß, wegwerfen. Das oft längere Reden, jemandem nach laufen, oder etwa Außeneinwirkung, macht die Masken einfach nach einer Zeit ekelhaft. Zudem haben wir 1 Desinfektionsmittel für die Hände bekommen – mehr nicht. (Mittlerweile haben wir zumindest 3 zusätzliche Stoffmasken und 2 FFP2 Masken bekommen, noch immer kein persönliches Desinfektionsmittel).

Wir arbeiten nicht nur täglich mit fremden Menschen, die wir angreifen müssen, die uns ab und an auch bespucken, anhusten, in deren Wohnung wir müssen, sondern arbeiten auch mit unseren Kollegen zusammen. Wir fahren im Funkwagen mit ihnen und arbeiten auf der Dienststelle nebeneinander.

Gedanken einer Polizistin zum Jahreswechsel: Es kann nur besser werden und daran glaube ich

31. Dezember 2020 um 11:19

Gedanken einer Polizistin zum Jahreswechsel: Es kann nur besser werden und daran glaube ich

“Hallo ihr Lieben,

das Jahr 2020 neigt sich so langsam dem Ende. Letztes Jahr um diese Zeit hatte der ein oder andere vermutlich den Gedanken: ‘Weg mit 2019, welcome 2020! Es kann nur besser werden.’ Für viele wurde es stattdessen ein Jahr voller Unsicherheiten und Ängste, was sich vermutlich auch bis zum Schluss nicht geändert hat.

Denn immernoch stecken wir aufgrund Corona in einer Lage, von der wir nicht wissen wie es weiter geht bzw. was noch auf uns zukommt. Sei es privat oder auch beruflich. Und dennoch hat uns dieses Jahr auch in Erinnerung gerufen, was wirklich wichtig ist: Gesundheit, Zeit mit unseren Liebsten und dass man zusammen auch ungewisse Phasen durchsteht.

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