Ein Erlebnis: Flugtraining der Polizeihubschrauberstaffeln in den Alpen

3. November 2019 um 21:43 Uhr

“Die Luftfahrerschule für den Polizeidienst führte dieses Jahr den 39. AL (Ausbildungslehrgang) Gebirgsflug durch. Man kann den Lehrgang auch mit ‘Fliegen in schwierigem Gelände” betiteln.

Die 20 Teilnehmer (Piloten und Flugtechniker) waren in den 2 Wochen von den Chiemgauer Alpen über Karwendel und die Zugspitze bis in die Allgäuer Alpen unterwegs. Die erste Woche waren die tiefliegenden Wolken und schlechtes Wetter die Herausforderung. In der 2. Woche machten ihnen Fallwinde und Föhnsturm das Leben schwer.

Generell galt es geeignete Landeplätze in unwegsamem Gelände zu erkunden, was durch Wetter, Geografie und Umwelteinflüsse erschwert wird. Die Teilnehmer waren aus den Reihen der Bundespolizei und den Länderpolizeien Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg.

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Gedanken einer Polizistin: „Du musst Privates und Berufliches trennen“, sagten sie.

25. Oktober 2019 um 18:52 Uhr

Gedanken einer Polizistin: „Du musst Privates und Berufliches trennen“, sagten sie.

So sieht die Realität aus:

Als ich vor ein paar Jahren den Polizeidienst begann, wagte ich nicht daran zu glauben, wie es heute ist. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe meinen Job und ich habe auch kein Trauma oder sonst irgendwas erlebt. Ich glaube das, was ich hier beschreibe, ist etwas, dass viele Kolleginnen und Kollegen erleben, ohne jemals darüber zu sprechen.

Kritiker würden mit Sicherheit direkt von PTBS reden. Das muss aber ein Arzt beurteilen. Ich würde von mir selbst bei weitem nicht über PTBS reden.

ABER: Meine Erlebnisse beeinflussen mein Privatleben.

Gedanken einer Polizistin: Halle – Ein Einsatz, der mich nachhaltig verändern wird

12. Oktober 2019 um 19:05 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Halle - Ein Einsatz, der mich nachhaltig verändern wird

” ‘Ihr packt jetzt eure Sachen aufs Auto und fahrt nach Halle. Dort ist eine LebEL-Lage mit mindestens einer getöteten Person. Die Lage ist noch aktiv, zwei Täter sind flüchtig.’

Worte, deren Bedeutung mich so schlagartig trafen, dass mir augenblicklich schwindelig wurde. Ja, ich wurde kurzzeitig regelrecht panisch. Innerlich. Nach außen war man gefasst, packte die Westen und Helme aufs Auto und rüstet mit weiteren MPs das Fahrzeug auf.

Mit den Kollegen auf Streife: Ein kurioser Einbruch

11. Oktober 2019 um 18:32 Uhr
Mit den Kollegen auf Streife: Ein kurioser Einbruch

Bild und Text stammen von Kollege Ludwig.

“Manchmal gibt es Einsätze, die überraschen doch immer wieder, egal wie lange man den Job schon macht.
Ich hatte kürzlich einen solchen Einsatz, der in meinen bisherigen 8 Jahren einmalig ist.

Ich wurde heute zusammen mit meiner Kollegin zu einem Gartengrundstück gerufen, zu dem sich ein Unbekannter in der vorherigen Nacht unberechtigten Zugang verschafft hatte – soweit erstmal nichts Ungewöhnliches.

Als wir ankamen, staunten wir jedoch nicht schlecht, als der Mitteiler auf die Frage, was passiert sei, antwortete: ‘…gestohlen wurde nichts, aber uns hat jemand etwas gebracht…’ Das ältere Ehepaar führte uns durch ihr Gartengrundstück zu ihrer Gartenlaube.

Zwei Wochen Hospitation beim NYPD

10. Oktober 2019 um 12:02 Uhr

“Zwei Wochen Hospitation beim NYPD

Diese tolle Gelegenheit hatten Gloria aus Hessen, Nina aus Rheinland-Pfalz, Julian aus Baden-Württemberg und Robin aus Berlin. In dieser Zeit konnten sie viele Eindrücke und Erfahrungen über die Arbeit unserer amerikanischen Kollegen sammeln und im persönlichen Gespräch mit den Kollegen in New York vertiefen. Ein einmaliges Erlebnis.

Highlights waren unter anderem die Teilnahme an der Steubenparade, die Hafenrundfahrt mit der Harbour Patrol, der Besuch verschiedener Spezialeinheiten und selbstverständlich auch die Streifenfahrten durch Manhattan und Brooklyn.

Gedanken eines Polizeimeisteranwärters: Auch mit Kind kann man die Ausbildung schaffen

4. Oktober 2019 um 18:42 Uhr

Gedanken eines Polizeimeisteranwärters: Auch mit Kind kann man die Ausbildung schaffen

“Im Laufe der Ausbildung kann es durchaus sein das man an seine körperliche und psychische Grenze stößt, denn wie jeder festgestellt hat wird einem eine Menge abverlangt. Jede Menge Paragraphen hageln auf einen herein und Sporteinheiten prägen den einen oder anderen Tag.

Dafür haben wir allerdings einen absolut sicheren und abwechslungsreichen Job für den es, zumindest aus meiner Sicht, lohnt jeden Tag zu kämpfen.

Als mein Sohn im Jahr 2018 zur Welt kam war für mich von vornherein klar, dass ich ihm in der Zukunft ein gutes Leben ermöglichen möchte.

Gedanken von Natascha: Vom Traum Polizeibeamtin zu werden

27. September 2019 um 19:05 Uhr

Gedanken von Natascha: Vom Traum Polizeibeamtin zu werden

“Es begann vor über 10 Jahren mit einem Traum….

Der Traum Polizeibeamtin zu werden…

Ich fühlte mich aus den verschiedensten Gründen stark zu dem Beruf, den dazugehörigen Werten bzw. Normen und der Verantwortung, berufen.

Ein Schülerpraktikum verstärkte meinen Wunsch nur noch mehr. Ich schloss das Abitur ab, anschließend vor ca. 7 Jahren und ein paar Monaten begann die Bewerbungsphase mit anschließendem Auswahlverfahren.

Rückblick ab dem 30.08.2012

Ich hatte mich gut vorbereitet, war aber ultra nervös und wusste nicht ob ich es schaffen würde oder was ich konkret machen würde, sollte ich es nicht schaffen.

Gedanken eines Polizisten: Stellt euch folgende Situation vor

20. September 2019 um 19:19 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Stellt euch folgende Situation vor

“Der hier geschilderte Sachverhalt ist frei erfunden.

Freitag, 22:00 Uhr:

Meldung einer Auseinandersetzung mit Maßkrügen auf einem Volksfest in Deutschland. Eine Gruppe von mindestens 10 Beamten macht sich beschleunigt auf den Weg ins Zelt. Kein einfacher Gang, da der Großteil der Besucher dem Alkohol gut zugesprochen hat und Sprüche im Sekundentakt kommen.

Vor Ort eine Person blutend am Boden liegend, der Aggressor wurde durch die private Sicherheit am Eingang festgesetzt. Eine Gruppe der Beamten nimmt den Beschuldigten vorläufig fest. Und schon geht es los.

Gedanken von Mustafa (Polizeikommissaranwärter): Warum zur Polizei?

15. September 2019 um 18:35 Uhr

Gedanken von Mustafa (Polizeikommissaranwärter): Warum zur Polizei?

“Hallo Polizist=Mensch Team,

das ist für mich mein erster Leserbrief und ich habe ein paar Worte die ich los werden möchte.

Ich habe es endlich geschafft, Auswahlverfahren gemeistert, meine Ernennung zum Kommissaranwärter und habe die Einführungswoche gerade hinter mir.

Doch warum Polizei?

Ich habe niemanden in meiner Familie der bei Polizei arbeitet und kannte keinen der es tat. Ich hatte nie diesen klassischen Kinderwunsch ein Polizist zu werden. Ich hatte auch nie besonderen Kontakt oder Erlebnisse mit der Polizei, außer ein paar Verkehrskontrollen. Doch trotz alledem, die Arbeit mit und für den Menschen fasziniert mich schon einige Jahre.

Gedanken eines Polizisten: Von Unbeteiligten im Einsatz angegriffen worden – Das Grundvertrauen in uns wird ausgehöhlt

13. September 2019 um 18:52 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Von Unbeteiligten im Einsatz angegriffen worden - Das Grundvertrauen in uns wird ausgehöhltHeute vor einer Woche veröffentlichten wir die Gedanken von Kollegin Mia Meine Arbeit, nicht deine! Lass mich meinen Job machen. Diese Zeilen sind von dem ein oder anderen falsch verstanden worden, denn es ging Mia nicht darum, dass polizeiliches Handeln nicht transparent und nachvollziehbar sein sollte.

Worum es ihr ging, das beschreibt ein Kollegen mit seinen folgenden Zeilen, der sich genau auf das Kernthema von Mias Gedanken bezieht:

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“Noch nie war ein Artikel treffender und vom Timing her so gut, wie der Beitrag von Mia.

Es ist gerade einige Nachtdienste her, in denen wir (mal wieder) in die gleiche Situation kamen. Nur dass unser Versuch, eine beginnende Schlägerei zu schlichten und die Kontrahenten zu trennen, nachdem sie auf Ansprache nicht reagierten, nicht nur damit endete, dass wir am Ende gegen beide Personen vorgehen mussten, weil sie sich gegen uns solidarisierten, sondern sich auch noch Unbeteiligte einmischten, um den beiden, die sich eigentlich untereinander prügeln wollten, nun gegen die Einsatzkräfte zu helfen.

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