Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

16. Juni 2018 um 18:38 Uhr

Aus dem Seelenleben eines Polizisten: Als ich im Dienst schwer verletzt wurde

“Liebes Team von Polizist=Mensch,

Ihr habt mit eurer Seite etwas geschaffen was es so nicht gibt. Ihr gebt den Kollegen die Möglichkeit ihre eigene Sicht der Dinge zu erzählen. Es tun nur viel zu wenige. Ihr seid zu unserem Sprachrohr geworden.

Ich verfolge euren Blog, da ich selbst weder Twitter noch Facebook habe und dies auch so beibehalten will. Diese sozialen Netzwerke sind Segen und Fluch gleichzeitig. Segen sind Seiten wie eure… Fluch dagegen, naja, ich glaube ihr wisst was ich meine. Vielen Dank dafür!

Naja, nun zu meinem eigentlichen Thema…

Ich bin Polizist und dies mit Leib und Seele, meine zweite große Liebe nach meiner Frau.

Gedanken einer Polizistenfrau: Wie es ist, wenn der Papa bei der Hundertschaft ist

10. Juni 2018 um 23:05 Uhr

Gedanken einer Polizistenfrau: Wie es ist, wenn der Papa bei der Hundertschaft ist

“Wir sitzen hier und warten auf Dich. Ich. Ich und unsere Jungs.

Wiedermal wurden freie Tage gestrichen. Und unser geplanter Urlaub “fällt ins Wasser”.

Mittlerweile haben wir alle gelernt damit umzugehen. Unsere eigenen Rituale eingeführt. Papa zur Arbeit bringen und wieder abholen, wenn Du nach deinem Dienst wiederkommst.
Deine Worte “Sonntag kommt ihr mich hier wieder abholen” brennen sich jedes Mal ein. Ich hoffe es. Ich wünsche es mir. Ich bete dafür. Vor jedem Dienst. Vor jeder Demo. Während des ganzen Tages.
Deine Nachrichten während des Dienstes “Mir gehts gut. Macht euch keine Sorgen” erleichtern etwas. Aber was passiert wirklich ?! Wie gehts Dir und Deinen Kollegen wirklich ?! Das werden wir nie erfahren.

Leserbrief von Viviane

8. Juni 2018 um 23:51 Uhr

Leserbrief von Viviane

“Danke an den Polizisten (PK) in der S5 von Hannover in Richtung Paderborn heute 17:55 Abfahrt.

Danke dafür, das du so geduldig und jedes Mal mit einem Lächeln im Gesicht immer und immer wieder Fragen der kleinen Kinder vor dir im Bereich der Tür beantwortet hast.
Das du die Zugtür für die 4 oder 5 Kids und ihre Begleiterin geöffnet hast..

Danke, das du so ein netter Mensch und ‘Freund und Helfer’ zu sein scheinst.”

Gedanken der Frau eines Berliner Polizisten: Ich denke an die Kollegen meines Mannes, sehe das Video und muss sofort weinen

4. Juni 2018 um 21:06 Uhr

Gedanken der Frau eines Berliner Polizisten: Ich denke an die Kollegen meines Mannes, sehe das Video und muss sofort weinenGestern Nachmittag kam es im Berliner Dom zu einem Vorfall, bei dem ein Polizist seine Schusswaffe gegen einen Angreifer mit einem Messer einsetzen musste. Hierbei wurde nicht nur der Angreifer verletzt, sondern auch der eigene Kollege des Schützen.

Was solche gefährlichen Einsätze mit den eigenen (nicht dort eingesetzten) Kollegen, aber auch deren Angehörigen, anstellen, davon berichtet uns die Frau eines Berliner Polizisten:

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“Mein Mann hat heute frei.
Kino. Ja, das wär doch mal was.
Um 16:29 Uhr fuhr unser Bus.

16:11 Uhr erhält mein Mann die Nachricht, dass ein Kollege vom Abschnitt 32 angeschossen wurde.

Fassungslosigkeit. Grundsätzlich hat diese bei meinem Mann eine andere “Qualität” als bei mir, geht es doch um einen Kollegen.

Leserbrief von Andreas an die verletzte Kollegin von Flensburg: Diese Erfahrung mit 22 Jahren ist hart

2. Juni 2018 um 21:26 Uhr

Leserbrief von Andreas an die verletzte Kollegin von Flensburg: Diese Erfahrung mit 22 Jahren ist hartDie blaue Familie steht hinter Dir!

“Liebe Kollegin von Flensburg,

was Du gerade durchlebst kann ich mir wahrlich vorstellen, denn auch ich musste schon auf Menschen schießen… Leider.

Du wurdest von einem bewaffneten Mann angegriffen, ein Fahrgast kam Dir zu Hilfe… Beide wurdet Ihr verletzt bei der Attacke. Dir blieb keine andere Wahl, als die Waffe einzusetzen.

Aber ich weiß was es bedeutet, einen Menschen getötet zu haben. Viele werden jetzt sagen, dass Du durch den Gebrauch der Schusswaffe Menschenleben gerettet hast… Natürlich hast Du das, auch Dein eigenes Leben. Aber es ist auch ein Mensch durch Deine Hand gestorben. Auch wenn dieser ein Krimineller war, er war ein Mensch.

Leserbrief von Carsten: Mein Bruder, der Polizist – Unsere Polizisten brauchen unsere Hilfe!

27. Mai 2018 um 20:44 Uhr

Leserbrief von Carsten: Mein Bruder, der Polizist - Unsere Polizisten brauchen unsere Hilfe!

“Zu allererst möchte ich mich bei allen Polizisten für ihren Dienst bedanken! Ihr seid 365 Tage, 24 Stunden, 7 Tage die Woche für uns da. Dafür habt ihr meinen allergrößten Respekt.

Ich habe in den letzten Wochen fassungslos die Berichte über Angriffe auf Polizisten verfolgt. Es macht mich wütend, dass die Politik unsere Freunde und Helfer so im Stich lässt. Es macht mich wütend, dass insbesondere Extremisten ihren Hass auf den Staat an den Menschen auslassen, die täglich für unsere Sicherheit sorgen.

Leserbrief von Tawfik: Immer hilfsbereit, auch wenn man mal nicht im Dienst ist

25. Mai 2018 um 21:40 Uhr
Leserbrief von Tawfik: Immer hilfsbereit, auch wenn man mal nicht im Dienst ist

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

“Wenn du merkst, dass dein Beruf eine Berufung ist….

Meine Familie und ich machen zur Zeit Urlaub auf Mallorca. Heute waren wir auf einer Sightseeing Tour und haben viele schöne Dinge gesehen und viel gutes gegessen. Auf dem Heimweg passierte es dann. Wir fuhren an einer Unfallstelle vorbei.

Auf den ersten Blick, erste Person am Boden sitzend, zwei Fahrräder und drei Personen um die erste stehend. Wie gewohnt, rechts ran, raus aus dem Wagen und hin. Es handelte es sich bei der verletzten Person um eine Frau die mit ihrem Lebensgefährten auf Radtour war und unglücklich vom Rad gestürzt ist.

Gedanken von Caro: Ich habe die Ausbildung erst nicht geschafft und es war das Beste was mir passieren konnte

24. Mai 2018 um 21:13 Uhr

Gedanken von Caro: Ich habe die Ausbildung erst nicht geschafft und es war das Beste was mir passieren konnteVorgestern veröffentlichen wir den Leserbrief eines Polizeischülers, der die Klausurenrunde nicht geschafft hat und damit die Ausbildung beenden musste. Doch dass damit der Traum vom Polizeiberuf kein Ende finden muss, schildert uns Caro, die es im ersten Anlauf ebenfalls nicht schaffte und danach trotzdem Polizistin wurde. Hier ihre Geschichte und ihre Gedanken dazu:

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“Liebes Polizist=Mensch Team,

Ihr habt den Leserbrief des jungen Kollegen veröffentlicht, der seine Klausur nicht bestanden hat.

Zwar wollte er anderen Mut machen, nicht aufzugeben, aber ich glaube, dass auch er so tröstende Worte gebrauchen kann. Und deshalb wollte ich einmal meine Geschichte erzählen, um ihm Mut zu machen.

Leserbrief: Klausuren nicht bestanden, ein schmerzlicher Tag

22. Mai 2018 um 20:29 Uhr

Leserbrief: Klausuren nicht bestanden, ein schmerzlicher Tag

“Heute ist ein sehr schmerzlicher Tag für mich und bestimmt auch für viele andere Polizeischüler. Ich habe meine Klausurenergebnisse der Nachschreibeklausuren bekommen und leider nicht bestanden.

Das tut sehr weh, aber ich gebe noch nicht auf. Ich werde es in einem anderen Bundesland noch einmal versuchen und es dann hoffentlich schaffen. Aber egal was passiert das Leben geht weiter und die Polizei wird für immer ein Teil in meinem Herzen sein. Ich bin sehr glücklich über die Zeit die ich hatte und nehme sehr viel davon mit.

25. Juli 2007, gegen 22:30 Uhr: Mir bleibt nur immer wieder ein mit Tränen versehenes Danke zu sagen

19. Mai 2018 um 20:28 Uhr

25. Juli 2007, gegen 22:30 Uhr: Mir bleibt nur immer wieder ein mit Tränen versehenes Danke zu sagenZum Gedenktag haben wir die folgende Zusendung erhalten. Auch wenn der Autor keine Details nennt, möchten wir doch darauf hinweisen, dass die Schilderung dieses Vorfalles nichts für schwache Nerven ist!

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“25. Juli 2007, gegen 22:30 Uhr.

Ich ging nach meinen Dienst noch mit meinem Hund Jerry Gassi. Meine Frau begleitete mich. Wie sonst auch immer gingen wir angrenzenden Weg, der direkt neben der Bahnstrecke entlang läuft. Es war eine klare Vollmondnacht.

Mein Hund blieb stehen und schaute in Richtung Bahngleis. Als ich auch schaute, erkannte ich eine Person auf den Gleisen stehen. Sie versuchte sich ein wenig hinter dem Gebüsch zu verstecken. Wir gingen ein wenig weiter, bevor ich den Notruf wählte. Kurz erklärte ich den Sacherhalt und es wurde eine Streife geschickt.

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