Offener Brief eines Polizisten: Gedanken zum G20-Gipfel in Hamburg

5. Juni 2017 at 23:14

Offener Brief eines Polizisten: Gedanken zum G20-Gipfel in Hamburg

Liebe Staats- und Regierungschefs, liebe Politiker in Uniform und liebe hochrangig besoldete Mitarbeiter:

Ich bin Ende 30 und Polizeibeamter. Ich versehe meinen Dienst derzeit auf einem Stadtrevier im Streifendienst, vorher habe ich einige Zeit in der Bereitschaftspolizei meines Bundeslandes den Dienst versehen. Mittlerweile bin ich seit über 15 Jahren bei der Polizei.

Ich habe durchaus gelernt, auch mal gegen meine Überzeugung zu arbeiten. Wenn ich zum Beispiel die Ablagerung von Atommüll durchsetze oder verfassungsfeindlichen Organisationen zu ihrem Recht auf Versammlung verhelfe. Ich habe Gewalt aus allen (un)politischen Richtungen erlebt, wurde bei Einsätzen verletzt und habe fast das ganze Programm bekommen, was man in diesem Beruf erleben kann. Ich weiß also, dass es nicht immer nur angenehme Aufgaben sind, die meine Kollegen und ich bewältigen.

Leserbrief: Einsätze, die man nicht vergisst

25. Mai 2017 at 20:36

Leserbrief: Einsätze, die man nicht vergisst

Es gibt Einsätze, die bleiben einem, denke ich, ein Leben lang im Kopf. Wenn sie auch nicht ständig präsent sind, aber doch immer wieder hochkommen.

Bei mir sind es zwei, die ich zwar verarbeitet habe, aber sie dennoch ein Leben lang im Kopf behalten werde. Die Erinnerung daran verblasst zwar und sie spielen nur noch eine Rolle, wenn man ähnliche Fälle bearbeitet.

Letztes Jahr war im Grunde ein Jahr zum abhaken. Gute Freunde von mir sind bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen oder eines natürlichen Todes gestorben, oder eben es waren Einsätze, die mich letztes Jahr tief getroffen haben.

Leserbrief von Can: Bis ich meine Ausbildung zum Polizisten starten kann, engagiere ich mich als Verkehrshelfer

20. Mai 2017 at 9:31

Leserbrief von Can

“Hallo Polizist=Mensch Leser,

mein Name lautet Can, ich bin 16 und Verkehrshelfer an meiner Schule. Man nennt uns Verkehrshelfer auch Schülerlotsen, jedoch nehmen wir ab und an auch andere Aufgaben wahr.

Heute gab es ein spezielles Fest und eine Spendenlauf-Aktion in unserem Dorf, bei dem wir ebenfalls für Sicherheit gesorgt haben. Es ist immer sehr schön, wenn man den Läufern eine Freude macht, indem man ihre Sicherheit gewährleistet. Leider mussten wir auch Rasereien feststellen, aber wir haben uns niemals von unserer Aufgabe abhalten lassen.

Leserbrief von Nicky: Danke an die Polizisten in Köln, die uns vor Grapschern retteten

5. Mai 2017 at 21:33

Leserbrief von Nicky: Danke an die Polizisten in Köln, die uns vor Grapschern retteten

“Es ist mir mal wieder ein Bedürfnis “DANKE” zu sagen. Danke an jeden einzelnen Polizisten da draußen!

Ich war am ersten Mai mit Freundinnen in Köln unterwegs. Ein paar alkoholisierte Jungs meinten uns begrapschen zu müssen. Ich wollte gerade die 110 wählen als schon 2 Beamte da standen und uns aus dieser Situation befreit haben.

Leserbrief zum Thema: Öffentliches Gedenken an getötete Polizisten

30. April 2017 at 20:25

Leserbrief zum Thema: Öffentliches Gedenken an getötete PolizistenWir bekamen von einem Kollegen den folgenden Leserbrief zugesandt. Auch wenn wir uns mit ihm über dieses Thema ausführlich unterhalten haben, möchten wir diese Thematik doch auch anderen zum Lesen und Nachdenken geben, da uns eure Meinung hierzu ebenfalls interessiert:

Hallo ihr Lieben!

Ich beende dieses Jahr meine Ausbildung bei der Landespolizei Berlin. Vorab möchte ich euch sagen, dass eure Seite großartig ist und direkt darauf folgt mein eigentliches Anliegen und der Grund, warum ich das finde.

Ich wollte immer schon Polizist werden, das ist Klischée, ich weiß. Aber ich stehe mit Herz und Blut hinter dem Beruf und dem großen Ganzen, das dahinter steckt. Ich freue mich unglaublich bald endlich meinen Dienst auf der Straße versehen zu dürfen.

Zeitgleich bin ich momentan unglaublich deprimiert. Ich sehe sehr viele Nachrufe zu verstorbenen Kollegen im Internet, zuletzt den der Kollegin Kiesewetter. Es ist, wie gesagt, großartig, dass ihr das macht. Mir ist aber aufgefallen, das in anderen Ländern, gänzlich anders mit dem Tod eines Polizisten umgegangen wird.

Leserbrief: Ich weiß wie es ist, egal zu welcher Uhrzeit, zu Hause zu sitzen und auf einen Anruf zu warten

27. April 2017 at 20:11

Leserbrief: Ich weiß wie es ist, egal zu welcher Uhrzeit, zu Hause zu sitzen und auf einen Anruf zu warten

“Um paar Einblicke zu gewinnen, entschied ich mich ein Praktikum zu machen beim Hauptzollamt in Stuttgart. So war ich an einem Dienstag am Stuttgarter Flughafen und hatte ‘Pause’.

Ich lernte zwei nette Bundespolizisten kennen und wir hielten den Kontakt aufrecht. Mittlerweile bin ich mit einem davon sehr glücklich und ich weiß wie es ist, egal zu welcher Uhrzeit, zu Hause zu sitzen und auf eine SMS oder Anruf zu warten. Manchmal trennen uns 200 km…

Danke an die Einsatzkräfte in Köln

22. April 2017 at 10:02

Danke an die Einsatzkräfte in KölnHeute beginnt der Bundesparteitag der AfD in Köln. Die Linksextremen haben Widerstand angekündigt, so dass der Einsatz sicher nicht einfach werden wird. Wir haben mehrere Zuschriften zu diesem Anlass bekommen, von denen wir zwei gerne weiter geben möchten:

“Vielen Dank an alle Einsatzkräfte die am Wochenende, in und um Köln, Dienst haben! Ich wünsche Ihnen viel Kraft und dass Sie gesund und munter wieder nach Hause zu Ihren Familien kommen.🍀🍀🍀”

Leserbrief von Sandra: Warum diese Wut und das Unverständnis?

17. April 2017 at 19:40

Leserbrief von Sandra: Warum diese Wut und das Unverständnis?

Oftmals sehen einige Leute die Menschen in der Uniform als Prellbock an. Werfen ihnen Arroganz vor oder beschimpfen die Polizisten, obwohl diese gerade lediglich ihren Beruf ausüben.
Ein wenig gegenseitiges Verständnis wäre doch sicherlich wesentlich sinnvoller.

Eventuell wird man gerade mit dem Auto angehalten, weil ein Fehlverhalten vorliegt. Klar ist man darüber nicht erfreut – aber kann man nicht einfach akzeptieren, wenn man einen Fehler begangen hat?

Leserbrief: Nach einem Anschlag – wie sich das Leben verändert

15. April 2017 at 21:55

Nach einem Anschlag - wie sich das Leben verändert

Vergangene Woche hat es zum ersten Mal meine Stadt Dortmund erwischt. Ein Anschlag auf unsere Spieler des BVB. Mit großem Glück ist dieser Anschlag noch glimpflich abgegangen. Wobei ich die seelischen Wunden, die nach so einem Erlebnis entstehen, nicht herunter spielen möchte. Denn an diesen werden unsere Jungs noch einige Zeit zu knabbern haben.

Allen ist bewusst, dass dieser Anschlag weitaus schlimmer hätte ausgehen können. Den Spielern wurde das so wirklich bewusst, als sie zu ihren Familien nach Hause konnten. Doch am nächsten Tag hatten sie einfach wieder zu funktionieren und mussten ihrer Arbeit nachgehen als ob nie etwas passiert wäre. So ergeht es uns Polizisten auch, nach Einsätzen die man verarbeiten sollte. Man muss weitermachen.

Schichtdienst – ein Mangel an Zeit für Familie und Freunde

8. April 2017 at 21:10

Schichtdienst - ein Mangel an Zeit für Familie und Freunde

Manchmal ist das Leben an der Seite eines Polizisten nicht ganz einfach.
Es gibt Zeiten an denen man sich einfach aufgrund des eigentlichen Dienstes Sorgen macht und hinzu kommt natürlich noch das oftmals unübersichtliche Schichtmodell.

Besonders schwierig wird es allerdings dann, wenn beide Partner im Schichtdienst tätig sind. Das ist oftmals eine enorme logistische Herausforderung und nur mit einer Menge gegenseitiger Rücksichtnahme und auch einer Portion Humor zu überstehen.

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