Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

14. April 2019 um 18:50 Uhr

Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

“Manchmal frage ich mich warum ich Polizistin geworden bin und ob ich es wirklich noch will, die Uniform zu tragen.
Man hat es größtenteils nur noch mit Menschen zu tun, die einen angreifen, dumm anpöbeln oder meinen sie wüssten alles besser.

Ist es wirklich sinnvoll dafür sein Leben zu riskieren?

Man erlebt viele schlimme Momente, von häuslicher Gewalt, schweren Verkehrsunfällen oder sogar Suiziden. Man muss sich um betrunkene Personen kümmern, sich beleidigen lassen oder auch, wenn es sein muss, das Pfefferspray oder den Schlagstock einsetzen.

Brief für Kalle: Überwältigend viele und schöne Meldungen

10. April 2019 um 20:24 Uhr

Brief für Kalle: Überwältigend viele und schöne MeldungenVor zwei Wochen ließen wir euch Kollege Daniel darum bitten, einen Brief für Kalle zu verfassen. Kalle ist laut Daniel ein Polizist mit Leib und Seele, doch er hat gerade eine schwere Zeit. Seit September 2018 hütet er mit einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung das Krankenlager.

Diese lange Zeit im Krankenhaus lässt Kalle hin und wieder trübselig werden, auch wenn seine Familie täglich bei ihm ist und das Krankenhauspersonal alles unternimmt, um ihn wieder auf die Beine zu bekommen. Deswegen bat Daniel darum, einen Brief (oder eine Email) für Kalle zu schreiben, um ihm wieder zu zeigen, dass sich der Kampf lohnt.

Daniel schrieb uns gestern dazu:

Gedanken einer Polizistin: Dankbarkeit und Wertschätzung

6. April 2019 um 19:47 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Dankbarkeit und WertschätzungMach das Richtige, auch wenn niemand zuschaut. Das nennt man Integrität“. Davon abgesehen, dass das Richtige immer Definitionssache ist, ist es wichtig, Dinge nicht aus dem Grund zu tun, dass man von anderen Lob und Anerkennung bekommt, sondern dass man es aus Überzeugung machen sollte. Immer. Auch wenn niemand dabei ist, der deine gute Tat loben kann.

Dennoch schließt das eine andere Sache nicht aus: Es macht uns natürlich glücklich und bestärkt uns, wenn wir doch ab und zu mal ein „Danke“ hören. Wir sollten unser Verhalten zwar nicht davon abhängig machen, aber – und das müssen wir uns wohl alle eingestehen – es tut gut. Was meine ich damit konkret? Hier ein kleines Beispiel:

In this family, no one fights alone: Schwer erkrankter Kollege braucht euren Zuspruch

31. März 2019 um 19:15 Uhr

In this family, no one fights alone: Schwer erkrankter Kollege braucht euren ZuspruchIn den vergangenen Tagen erhielten wir die Zuschrift von Kollege Daniel aus Nordrhein-Westfalen. Er bat uns seine folgenden Zeilen zu veröffentlichen, dem wir hiermit gerne nachkommen:

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“Mein bester Freund Christian (aka. Kalle) liegt nun seit September 2018 aufgrund einer schweren Bauspeicheldrüsenentzündung im Krankenhaus, da die Genesung nur langsam voranschreitet.

Kalle ist nicht einfach nur Polizist, er ist ein waschechter ‘Bulle’. So nennen wir im Ruhrpott Kollegen/innen, die mit Herz und Seele diesen Beruf ausüben, immer da sind wenn man sie braucht und immer versuchen 100% zu geben.

Gedanken eines Polizisten: Du bist Polizist – du musst das wegstecken!

30. März 2019 um 18:39 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Du bist Polizist – du musst das wegstecken!

“Jeder hat mal einen schlechten Tag, wirklich jeder. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Man hat schlecht geschlafen, hat Stress oder Streit mit der Frau, Freundin, Familie, oder man muss einen Schicksalsschlag ertragen.

Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so. Das bedeutet aber auch, dass jeder anders auf solche Situationen reagiert oder diese verarbeitet. Ob es hilft zu schweigen oder mit jemandem über die Probleme zu reden, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die positive Geschichte von Valerija: Mein lustiges Urlaubserlebnis mit der Polizei in Kroatien

24. März 2019 um 19:05 Uhr

Die positive Geschichte von Valerija: Mein lustiges Urlaubserlebnis mit der Polizei in KroatienMutter hat immer Recht

“Huhu ihr lieben Menschen,

ihr fragtet nach einer lustigen Geschichte, nun hier ist sie:

Vor drei Jahren war ich im Urlaub in Kroatien. Ich muss dazu sagen, daß ich selbst Kroatin bin und in unserem kleinen Kuhdorf bei meinen Eltern war. Es war mein letzter Urlaubstag und nach einem Konzertbesuch ein paar Tage vorher, hatte ich die CD jener Band im Auto laufen und habe natürlich laut mitgesungen.

Mit den Kollegen auf Streife: Freitagmorgen und eine “leckere” Überraschung

16. März 2019 um 18:50 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Freitagmorgen und eine "leckere" ÜberraschungZum Beruf eines Polizisten gehören nicht nur Strafverfolgung (Repression) und die Verhinderung von Straftaten (Prävention). Die Aufgaben sind breit gefächert und gerade diese Breite, die uns das Leben (und den Tod) in seiner Vielfältigkeit zeigt, sorgen dafür, dass jeder Dienst Überraschungen bereit halten kann.

Kollege Holger zeigt uns hier, dass eine unscheinbare Situation eine makabre Wendung finden kann und dann in Sachen Empathie und Sozialarbeit alles von uns abverlangt:

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Gedanken einer Leserin: Diese Worte gehen nach Winnenden

11. März 2019 um 20:12 Uhr

Gedanken einer Leserin: Diese Worte gehen nach Winnenden

“Diese Worte gehen nach Winnenden:

Wir sind bei Euch!

Ich selber lebe rund 700 km entfernt, hoch im Norden Deutschlands, kenne den Ort nicht, kenne die Schule nicht, kenne keines der Opfer oder ihre Familien. Und dennoch beschäftigt mich dieses Datum, und alles was damit zusammenhängt, extrem. So extrem, das ich gerade aus einem Alptraum aufgewacht bin. Und es wird mir klar: ich kenne eben doch ein Opfer dieser Tat…

Gedanken von Christiane: Darum schreibe ich jetzt darüber wer ich bin

8. März 2019 um 18:23 Uhr

Gedanken von Christiane: Darum schreibe ich jetzt darüber wer ich bin

“Es war der 29. Juni 2013. An diesem Tag wurde in Mitte ein Mann erschossen. Er war nackt in einen Springbrunnen geklettert und hat sich mit einem Messer selbst verletzt. Er rammte es in seinen Bauch. Schnitt sich die Arme und dann den Hals auf. Die Kollegen haben den Brunnen umstellt und einer ist rein gestiegen, um den Mann daran zu hindern sich weiter selbst zu verletzen.

Der Mann ließ sein Messer aber nicht fallen. Nein, er kam auf den Kollegen zu und hielt das Messer erhoben. Als er noch etwa 3 Meter entfernt war, hat der Kollege auf ihn geschossen. Obwohl Rettungskräfte und Notarzt vor Ort waren hat der Mann es nicht überlebt. Die Kugel hat seine Lunge durchschlagen.

Mit den Kollegen auf Streife: Ein tödlicher Verkehrsunfall, wir tun was wir tun müssen, doch dann fällt mir etwas auf

3. März 2019 um 19:22 Uhr

Mit den Kollegen auf Streife: Ein tödlicher Verkehrsunfall, wir tun was wir tun müssen, doch dann fällt mir etwas aufAus der Reihe Mit den Kollegen auf Streife haben wir eine Einsendung von Kollege Holger erhalten. Ein Einblick in die polizeiliche Arbeit und ein Hinweis darauf, warum es manchmal besser sein kann, Dienst zu haben, als feiern zu können.

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“Zum Frühdienst zu früh da zu sein ist oft nicht gut. So auch diesmal. Kaum hat man die Wache betreten, schlimmer Unfall mit schwerstverletzt oder verstorben.

Der Unfall ereignete sich auf einer großen Einfallstraße von der nächsten Großstadt. Beim Eintreffen finden wir ein großes Trümmerfeld vor. Den Insassen im scheinbar verursachenden Pkw ist auf den ersten Blick schon nicht mehr zu helfen.

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