1 Jahr, 365 Tage, unzählige Dienste, Einsätze und eine Liebe – die Liebe zum Beruf!

8. September 2019 um 18:49 Uhr

1 Jahr, 365 Tage, unzählige Dienste, Einsätze und eine Liebe - die Liebe zum Beruf!

“Und schon ist dieses Bild 1 Jahr alt. 1 Jahr, 365 Tage, unzählige Dienste, Einsätze, Überstunden, Erfahrungen, Anzeigen, Freude, manchmal Trauer oder Verzweiflung, Mut, Zweifel und eine Liebe!

Die Liebe zu dem was ich tue. Die Liebe zu meinem Beruf und die Überzeugung mit der ich diesen jeden Dienst aufs neue ausübe.

Ich bin dankbar dafür, dass ich schon ein Jahr zu dieser riesigen Familie gehören darf und freue mich schon auf jedes weitere Jahr was noch kommt. Auf jede Herausforderung, jeden schönen Moment und jede neue Erfahrung.

Auf die nächsten 365. 🖤💙🖤”

Gedanken von Mia (Polizistin): Meine Arbeit, nicht deine! Lass mich meinen Job machen

6. September 2019 um 18:35 Uhr

Gedanken von Mia (Polizistin): Meine Arbeit, nicht deine! Lass mich meinen Job machenUnsere Kollegen Mia von Tagebuch einer Polizistin hat ihre Gedanken zu etwas niedergeschrieben, was wir Polizisten immer wieder erleben. Etwas, was man eigentlich nicht verstehen kann und was in den vergangen Jahren immer häufiger wurde. Aber lest selbst:

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Meine Arbeit. Nicht deine.

Nehmen wir an du bist Tischler. Sage ich dir, wie du deinen Job zu machen hast? Nein. Weil du der Profi bist. Nicht ich.

Und nun andersrum: Wenn du zum Ort kommst, ich mit einer Person am Boden liege… Diese Person hat Handfesseln dran und ich fixiere sie. Wieso sagst du mir, ich soll die Person in Ruhe lassen? Wieso sagst du, ich würde der Person unrecht tun? Wieso behauptest du, meine Maßnahme wäre falsch?

Gedanken von Linda (Polizistin): Zurück zum Anfang – Die Ernennung

28. August 2019 um 19:23 Uhr

Gedanken von Linda (Polizistin): Zurück zum Anfang - Die Ernennung

Bild und Text: Kollegin Linda

Linda hatten wir euch kürzlich bereits vorgestellt. Sie ist Polizeimeisteranwärterin und studiert gerade an der Fachhochschule der Polizei Sachsen-Anhalt. Wir freuen uns, dass wir ihr die Möglichkeit geben dürfen, ihr Erlebnisse und Eindrücke aus dem Polizeistudium zu veröffentlichen.

In ihrem ersten Blogbeitrag berichtet sie über ihre Ernennung, was sie gedacht und gefühlt hat und warum dies ein ganz besonderer Tag für sie, ihre Kollegen und die Angehörigen war:

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“546 Tage ist es bei mir her, dass ich wie einige von euch bald morgens aufwachte und wusste: Heute ist es soweit. 546 Tage ist es her, dass ich total aufgeregt das Ballhaus in Aschersleben betrat. Vor 546 Tagen war mein großer Tag der Ernennung zur Polizeimeisteranwärterin.

Ein Einsatzhelm und meine Gedanken schweifen

25. August 2019 um 18:35 Uhr

Ein Einsatzhelm und meine Gedanken schweifen

“Wenn man das Foto genauer betrachtet, kann man so viel erkennen.

Das Kind steht stolz vor mir, lässt sich von mir helfen und kann es kaum abwarten endlich den Eltern diesen Einsatzhelm zu präsentieren.

Und ich wirke eher konzentriert, vielleicht sogar etwas nachdenklich. Vielleicht verbinde ich gerade ein paar Einsätze, bei denen wir den Helm aufsetzen mussten. Einsätze, bei denen man sich dachte: ‘Man, wieso habe ich nicht einfach früher den Helm aufgesetzt, auch wenn andere Kollegen neben mir den Helm nicht aufgesetzt haben!’

Gedanken von Kathrin: Wie eine Diagnose den Traum vom Polizeiberuf zerplatzen ließ

24. August 2019 um 18:39 Uhr

Gedanken von Kathrin: Wie eine Diagnose den Traum vom Polizeiberuf zerplatzen ließ

“Hallo!

Mein Beitrag ist vermutlich nicht das, was hier üblicherweise zugesendet wird. Trotz allem wollte ich meine Geschichte ‘erzählen’.

Ich hatte eigentlich vor, einen anderen Beitrag zu verfassen, um mein ‘Thin Blue Line‘ Armband zu präsentieren und stolz zu erzählen, dass ich mich auf die Einstellungstests der Bundespolizei vorbereite. Doch es kam anders und das möchte ich mit euch teilen, vielleicht gibt es Leute, die dieser Seite folgen und sich in diesem Beitrag wiedererkennen.

Gedanken von Mia (Polizistin): Einfach nur Kollegen?

23. August 2019 um 19:20 Uhr

Gedanken von Mia (Polizistin): Einfach nur Kollegen?Unsere Kollegin Mia drüben bei Tagebuch einer Polizistin hat mal versucht, das Gefühl der Kollegialität zu beschreiben – jene Mischung aus Pflichtgefühl und Zusammengehörigkeit, welches von Kritikern gerne negativ konnotiert als Korpsgeist beschrieben wird und welches Soldaten als Kameradschaft kennen:

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Einfach nur Kollegen?

141 Tage bin ich erst Polizeikommissarin. 141 Tage. Das ist, im Vergleich zu Kollegen, die schon einige Zeit – einige Jahre – dabei sind, sehr wenig. Und doch kann und möchte ich auch jetzt schon von meinen Erfahrungen berichten.

Als ich vor vier Jahren noch ein duales Studium im Bereich ‘International Business’ gemacht habe, waren die Kollegen in der Firma einfach nur Kollegen. Klar, wurden aus einigen auch Freundschaften, aber im Großen und Ganzen waren es eben die Kollegen, mit denen man den lieben langen Tag zusammenarbeitet.

Gedanken einer Polizistin: Wer ist dieser Mensch in Uniform?

17. August 2019 um 19:44 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Wer ist dieser Mensch in Uniform?

‘Die sind doch eh voreingenommen! Die haben doch kein Maß! Die sind doch eh nur Marionetten der Politik und voller Vorurteile! Schläger sowieso… Und Rassisten natürlich auch…’

Wenn ich meine Kollegen und Kolleginnen betrachte, entsteht ein für mich unglaublich emotionales, differenziertes Bild.

Ein Bild von Menschen, die sehr wohl unterscheiden können zwischen Gut und Böse und jeden Tag dieses Fingerspitzengefühl walten lassen. Egal wie viel Hass und Gewalt ihnen entgegen schlägt. Ein Bild von Menschen, die mitunter zutiefst bewegt sind von den Erlebnissen des Dienstes.

Polizisten haben unseren Kindern die Angst genommen

16. August 2019 um 18:49 Uhr

Polizisten haben unseren Kindern die Angst genommen

“Polizist=Mensch 🜅

Mein Kleiner (2 Jahre alt) sagt, wann immer er ein Polizeiauto sieht: ‘Papa, Polizei gucken’.

Also schreibt Papa einem alten Bekannten, erzählt ihm das und fragt ob es zufällig mal einen Tag der offenen Tür gibt.

Die Antwort war dann: ‘Hey, ich hab morgen und Sonntag Frühschicht, dann darf er gern mal schauen.’

Gedanken von Dieter Müller von der Hochschule der Sächsischen Polizei zu: Bei Fußballpartie in Bremen tritt ein Mann gegen den Kopf eines Polizisten, dann folgt Steinbewurf

11. August 2019 um 18:35 Uhr

Gedanken von Dieter Müller von der Hochschule der Sächsischen Polizei zu: Bei Fußballpartie in Bremen tritt ein Mann gegen den Kopf eines Polizisten, dann folgt SteinbewurfGestern Abend fand das DFB-Pokalspiel zwischen dem Atlas Delmenhorst und dem SV Werder Bremen im Weserstadion in Bremen statt. Nach dem Spiel kam es zur Konfrontation zwischen kriminellen “Fußballfans” und der Polizei, bei der ein Mann auf ein geparktes Auto gestiegen war und von dort aus einem Polizisten mit voller Wucht gegen den Kopf trat.

Der Beamte sackte zusammen und blieb mit Kopfverletzungen am Boden liegen. Als seine Kollegen den Mann festnehmen wollten, wurden sie von den Ultras mit Steinen beworfen und mit Stangen angegriffen. Durch den Steinbewurf wurde eine weitere Polizistin getroffen und verletzt.

Dieter Müller von der Hochschule der Sächsischen Polizei, dem wir immer wieder Raum für seine Gedanken geben, hat sich wie folgt dazu geäußert:

Verschiedene Wege, gemeinsames Ziel: Schützen und Dienen

10. August 2019 um 18:59 Uhr

Verschiedene Wege, gemeinsames Ziel: Schützen und Dienen

“Als ich mit meinen Polizeischülern die Bayerische Polizeihubschrauberstaffel besuchte, führten wir viele, teilweise sehr persönliche, Gespräche mit den Bordbesatzungen. Dabei wurde mir wieder bewusst, welchen seelischen Belastungen auch meine Kolleginnen und Kollegen in der Luft ausgesetzt sind. Ich spreche nicht vom Flugbetrieb, sondern den Schicksalen, die uns auf der Straße, zu Wasser und eben auch in der Luft belasten.

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