Leserbrief von Nicole, 16 Jahre

6. Februar 2016 at 14:37

Leserbrief NicoleHeute Morgen stellten wir die Fragen an unsere Leser: “Jugendlicher möchte zur Polizei: Stolz und Unterstützung oder Sorge und Ablehnung?”

Hierzu erreichte uns folgende Zuschrift von Nicole, 16 Jahre jung. Ihre Gedanken und Fragen zu diesem Thema geben wir mit ihrer Erlaubnis nun gerne weiter:

Liebes Polizei-Mensch Team,

ich heiße Nicole und bin 16 Jahre alt. Gerne würde ich mich zu der Frage äußern, die bezüglich des Themas “Jugendlicher möchte zur Polizei” auftrat. Ich selbst möchte mich nach meinem Abitur bei der Polizei bewerben. Charakterisieren würde ich mich als zielstrebig, sportlich, aufgeweckt, tolerant und durchgreifend, was meiner Meinung nach gute Eigenschaften für den Beruf der Polizei sind.

Für mich ist das Thema “Polizei” zu viel mehr, als nur einem Berufswunsch geworden.

14jähriger schreibt Brief an Polizisten – Polizei bedankt sich mit Praktikum

3. Februar 2016 at 20:48

Roberts BriefÜber Instagram wurden wir von Robert angeschrieben, der uns eine ganz tolle Geschichte geschildert hat.

Robert ist 14 Jahre alt und er möchte gerne Polizist werden. Er verfolgt daher auch die Nachrichten und weiß um die Gefahren, die dieser Berufes mit sich bringt.

Aus diesem Grunde hatte er ein Dankesschreiben, persönlich von ihm handschriftlich verfasst, an die für ihn zuständige Wache geschrieben und dort abgegeben. Er schrieb:

Wo bleiben Führung und klare Linie?

31. Januar 2016 at 21:16

Wo bleiben Führung und klare Linie?

Was passiert hier eigentlich gerade? Vorfälle wie in Köln und anderen Städten des Landes haben doch gezeigt, dass hier etwas absolut nicht stimmt.

Nein – es geht hier nicht um Stimmungsmache!

Die innere Sicherheit ist am Ende, da in vielen Jahren die Polizei kaputt gespart wurde. Und nicht nur die Polizei – auch die Bundeswehr ist am Limit und muss immer mehr Aufgaben übernehmen und das mit z.T. absolut veraltetem Material (nicht einsatzfähig) und zu wenig Personal.

Aber das alleine ist gerade nicht einmal mein größtes Problem.
Mein Problem ist Folgendes:

Karneval, Fasching oder Fastnacht: Zu Hause oder mitten im Geschehen?

30. Januar 2016 at 21:36

Karneval

Eine Frage, die bestimmt ganz viele Menschen beschäftigt. Gerade jetzt, nachdem es Terrorwarnungen, Gewalt und sexuelle Übergriffe gab. Nach dem bekannt wurde, das bereits der Karnevalszug in Rheinberg abgesagt wurde und vielleicht weitere folgen könnten.

Die Kölner Polizei bittet z.B. darum bei der Wahl der Verkleidung besonnen vorzugehen und keine Kostüme mit Waffen zu tragen, wie zum Beispiel Cowboy, Pirat, Jedi-Ritter oder Islamist. Dies könnte die Menschen sehr verunsichern.

Einschränkungen die es in der aktuellen Zeit noch schwerer machen unbeschwert feiern zu können. Wobei Umfragen ergeben haben, dass sich viele Menschen zwar Gedanken machen, sich dennoch die Lust daran nicht nehmen lassen möchten. Aber sie sind vorsichtiger geworden.

Leserbrief von Michael

29. Januar 2016 at 20:37

Leserbrief Michael

Hallo,

Ich freue mich, dass jemand mal die Begriffe “Polizei” und “Mensch” zusammenbringt.

Ich habe bisher nur positive, sehr menschliche Erfahrungen mit den Menschen, die unser Rechtssystem (gegen alle Widerstände und alle Misswirtschaft) durchsetzen sollen, erleben dürfen.

Ich bewundere Menschen, die das, was sie tun, ein Stück weit aus Überzeugung tun – so schwer es manchmal fällt. Jeder, der für seine Überzeugung einsteht, verdient Respekt.

Und deswegen möchte ich mich bei Euch allen bedanken. Für Engagement, Mut und Courage.

Und für eine tolle, klare, aber trotzdem einfühlsame “Kopfwäsche” meiner 16jährigen Tochter, nachdem sie mit Drogen erwischt wurde.

Wenn ich irgend etwas für Euch tun kann – gerne.

Viele Grüße, Michael

Der Mensch an meiner Seite trägt eine Uniform

26. Januar 2016 at 1:42

Der Mensch an meiner Seite trägt eine Uniform

In den letzten Wochen und Monaten gab es immer wieder schreckliche Meldungen von Angriffen auf Polizisten oder von Unfällen während des Dienstes, bei denen viele verletzt oder sogar getötet wurden.

Diese Meldungen sind für viele ein großer Schock, wenn sie die Meldungen lesen. Ganz besonders groß ist natürlich der Schmerz für die Angehörigen, die es unmittelbar betrifft bzw. betraf. Ein Mensch ist aus ihrer Mitte gerissen worden, der lediglich aus der Haustür ging und seinen Beruf für die Allgemeinheit ausüben wollte.

Jeder Partner oder Angehörige eines Polizisten bekommt dann natürlich erst einmal einen Schlag in die Magengegend – denn es hätte jeden treffen können und man trauert mit den Betroffenen, denn es ist wie eine indirekte Gemeinschaft, auch wenn man sich persönlich gar nicht kennt – doch die Gedanken und Sorgen sind gleich bzw. ähnlich.

Ist dieser Weg wirklich das Ziel?

24. Januar 2016 at 20:08

Ist dieser Weg das Ziel?In der letzten Zeit wird es immer schwieriger in unserem Land die Distanz zwischen dem Bürger und der Polizei zu beseitigen. Selbst im Team dieser Seite werden manche Themen sehr kontrovers diskutiert. Auch hier lässt sich der Unterschied zwischen Bürger und Polizei nur mit Gesprächen und dem verstehen von beiden Seiten beseitigen.

Doch wie geschieht das in den sozialen Netzwerken oder in den Medien, wo teilweise nur einseitig berichtet und diskutiert wird?

Gedanken der Frau eines Polizisten

24. Januar 2016 at 2:56

Gedanken Polizistenfrau“Hass und Hetze gegen die Polizei”

von Lia

Immer wieder hört und liest man Dinge gegen die Polizei. Man spürt den Hass und den wenigen, meistens gar keinen Respekt gegenüber den Menschen, die einen Beruf gewählt haben, der oft an die psychischen und physischen Grenzen geht.

Es wird akribisch nach jedem noch so kleinen Fehltritt gesucht und darauf herum geritten, als wären alle anderen Heilige und hätten sich selbst noch nie einen Fehler erlaubt.
Aber man ist der Ansicht, dass sich die Polizei eben keine Fehler erlauben darf. Dass alle Polizisten ausnahmslos Menschen sind, die eben wie Menschen handeln und auch fühlen, wird oft außer Acht gelassen.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte auf keinen Fall gravierende Fehler und Praktiken, die leider immer wieder passieren, verherrlichen, aber ich bin der Meinung, dass man nicht alles über einen Kamm scheren darf.

Ich nehme mich selbst nicht raus. Früher war ich ein Feind der Gesetzeshüter und sobald diese auftauchten war ein gewisser Grundhass vorhanden. Wenn ich heute daran zurück denke, kann ich nicht wirklich erklären woher diese Ablehnung und der Hass stammten. Es wurde mir vorgelebt und ich war naiv genug, mich davon einnehmen zu lassen.

Aber diese Einstellung änderte sich schlagartig an dem Tag, an dem ich mich in einen Polizisten verliebte. Plötzlich sah ich alles mit anderen Augen und ich begann mit Respekt und Achtung meinen Hut vor jedem Polizisten zu ziehen, der Tag täglich seine Uniform und Waffe anzog, um anderen Menschen zu helfen und zu beschützen.

Immer wenn ich Hass- und Hetzkommentare gegen die Polizei lese, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

Ich bin geneigt eben jene, die die Polizei beleidigen und beschimpfen, zu fragen, wie sie sich fühlen würden, wenn der Mensch, den sie lieben, abends seine schusssichere Weste anzieht und zur Nachtschicht aufbricht, und sie selbst zu hause sitzen und nicht wissen, ob er morgens heil nach Hause kommt. Denn leider tummeln sich Idioten nicht nur im Netz, sondern auch draußen auf der Straße.

Ich wage zu behaupten, dass jeder von uns für seine geliebten Menschen über Grenzen gehen würde. Polizisten machen genau das jeden Tag, gehen oft an die eigenen Grenzen und müssen selbst in kritischen Sachen einen kühlen Kopf bewahren. Sie gehen mit erhobenem Kopf in Situationen hinein, wo die meisten wegrennen würden.

Mit einem Unterschied: Sie machen das für Menschen, die sie selbst nicht kennen.

Ich finde es schade und es macht mich traurig und wütend, dass so wenig Respekt und Anerkennung für die Menschen, die ihren Beruf zur Berufung gemacht haben, aufgebracht wird.

Ich entschuldige mich aufrichtig bei jedem Polizisten, den ich in meiner jugendlichen Naivität schlecht behandelt habe, obwohl er mir nur helfen wollte.

Ich danke jedem Gesetzeshüter, egal ob grün oder blau, die jeden Tag raus auf die Straßen gehen, um uns Bürger zu helfen und im Notfall zu beschützen.

Danke! Ihr macht einen großartigen Job!

Und Danke an alle Kollegen die aufpassen, dass mein Mann jedes Mal heil aus der Nachtschicht nach Hause kommt. 🙂

Wie wir erfahren haben, hat Lia ihren Polizisten kürzlich geheiratet. Wir wünschen auf diesem Wege eine lange und glückliche gemeinsame Zeit und dass ihr Mann immer gesund aus der Schicht nach Hause kommt!

Leserbrief eines Polizisten: Zum Unfall gerufen werden und erkennen, da sitzt dein Schatz drin

18. Januar 2016 at 21:40

Leserbrief Polizist

Es ist unfassbar schwer für Polizisten, Feuerwehr und Rettungskräfte zu einem Einsatz gerufen zu werden und dann zu sehen es betrifft einen der Liebsten. In diesem Moment denkt man nichts mehr, man will nur noch dorthin, aber der Job hat Vorrang.

Man muss die Unfallstelle absichern, den Verkehr regeln und dafür sorgen, dass die anderen Kräfte ihren Job in Ruhe machen können. Aber ich hatte Gott sei Dank Kollegen, die mir sagten: “Bleib bei ihr, wir machen das.”

Danke auch nochmal an meinen Chef, der mich sofort freigestellt hatte, dass ich mit ins Krankenhaus fahren konnte. Aber eigentlich konnte ich nur zuschauen wie die Feuerwehr meine eingeklemmte Frau aus dem Wagen holt.

Leserbrief: Die Ereignisse in Köln waren wichtig für Deutschland!

16. Januar 2016 at 22:30

Köln und die Folgen

„Wieso waren diese schrecklichen Ereignisse wichtig?“ werden sich die meisten fragen. Aber ich habe die Überschrift bewusst so gewählt und nicht geschrieben „Ich finde gut was in Köln passiert ist.“

Natürlich kann man an den schrecklichen Ereignissen in Köln nichts gut finden! Deswegen spreche ich ausschließlich von den Konsequenzen, die ich als gut empfinde:

Seit vielen Jahren haben sich überall in Deutschland Parallelgesellschaften gebildet, die Deutschland, seine Kultur und vor allem seine Regeln nicht achten, sich nicht dafür interessieren. Nicht zuletzt deshalb, weil die Exekutive „sich nicht traut“, hart (oder nennen wir es konsequent) mit den rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln durchzugreifen.

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