Brief einer Mutter an ihren Sohn der Polizist ist

27. August 2016 um 19:26 Uhr

Brief einer Mutter an ihren Sohn der Polizist ist

Mein geliebter Sohn,

ich mache mir Sorgen um Dich und Deinen Bruder. Aber vor allem um Dich.

Während Dein Bruder im Büro sitzt gehst Du tagtäglich da raus auf die Straße und möchtest helfen, dass unsere Straßen sicherer werden. Aber leider wird alles nur schlimmer, dein Paps wurde gestern Abend überfallen.

Keine Sorge es, geht ihm gut, aber ich habe gestern noch mit Deinen Kollegen gesprochen und auch die sagen, dass sie im Prinzip nur noch hilflos zuschauen können, wie die Gesellschaft immer mehr verroht.

Leserbrief: Polizisten sind keine Roboter. Danke für euren Einsatz!

27. August 2016 um 12:09 Uhr

Polizisten sind keine Roboter. Danke für euren Einsatz!

Liebes Polizist=Mensch-Team,

ich verfolge eure Seite nun schon eine Weile und lese natürlich auch die ganzen “Leserbriefe”, die ihr so veröffentlicht und verfolge die Themen mit großer Begeisterung, aber auch teils mit großen Entsetzen.

Auch von mir ist es, trotz der aktuellen Umstände, ein Traum, eines Tages die Polizeiuniform zu tragen. Auch ich habe ein Familienmitglied bei der Polizei, weswegen ich die Leserbriefe der verschiedenen Menschen nachvollziehen und verstehen kann.

Was man so in den ganzen Nachrichten täglich mitverfolgt- von wegen “Polizeigewalt” oder “Polizeiversagen”, muss ich oft fassungslos den Kopf schütteln. Auch was einige Menschen sich in den sozialen Medien erlauben ist für mich unverständlich, diese sind immer die ersten die um Hilfe schreien, wenn es brenzlig wird.

Leserbrief von Stefan

23. August 2016 um 23:02 Uhr

Leserbrief von Stefan

Hi Polizisten/innen,

als Mensch der viel im Ausland unterwegs ist, freue ich mich jedesmal wieder in meine Heimat zurückzukehren. Sicherlich hat das viele Gründe.

Aber einen habe ich bemerkt als ich auf Euren Facebook Account gestoßen bin. Die Sicherheit auf deutschen Straßen, der Umgang mit kleinen und großen Bedrohungen von rechten, linken, religiösen, etc. Extremisten.

Kürzlich in unserem Mailfach, Post von Eva

21. August 2016 um 15:08 Uhr

Friesenlamas auf Reisen

“Großer Umzugstag bei den Friesen-Lamas:

Heute machten sich DaVinci und Ramon auf den Weg zu ihren neuen Futterträgern. Und weil’s zwei besondere Jungs sind, gab’s auch einen besonderen Übergabeort: Die Autobahnpolizei im hessischen Langenselbold.

Obwohl wir uns mit mehr als nur einem weinenden Auge von den Buben getrennt haben, freuen wir uns dennoch mit den neuen Besitzern und wünschen viel Spaß, Glück und Erfolg mit den beiden!

Hier DaVinci beim Shooting.”

Gedanken einer Staatsanwältin

20. August 2016 um 20:56 Uhr

Gedanken einer Staatsanwältin

„Polizei und Staatsanwaltschaft Hand in Hand gegen das Verbrechen“. So stellt sich manch ein Zivilist die Strafverfolgung vor. Der Staatsanwalt und der Polizeibeamte, welche gemeinsam am Tisch sitzen und eine Strategie besprechen, wie sie dem Verbrecher das Handwerk legen können.

In Realität sieht es (leider) oft anders aus. Die Struktur der Polizei wie auch der Staatsanwaltschaft ist nach wie vor hierarchisch geprägt: Oben Staatsanwalt, unten Polizist. Vor allem die ältere Generation lässt sich nur schwer von diesem Gebilde abbringen.

Leserbrief: Aus eigener Erfahrung weiß ich, es ist nicht immer das Elternhaus schuld

16. August 2016 um 21:19 Uhr

Leserbrief: Aus eigener Erfahrung weiß ich, es ist nicht immer das Elternhaus schuld

Hallo!

Ich habe gerade den Beitrag gelesen, dass die Wurzeln für gewisses Verhalten im Elternhaus gelegt werden. Ich möchte mich gerne kurz dazu äussern.

Ich widerspreche dem nicht zu 100%, kann aber auch nicht ganz zustimmen. Als Beispiel meine eigene Situation:

Ich arbeite als Staatsanwältin in der Schweiz, meine Schwester, knapp 2 Jahre jünger, steht auf der “anderen Seite”, ist drogenabhängig und kriminell. Wir wurden genau gleich erzogen, haben die gleichen Werte auf den Weg bekommen – und trotzdem können wir unterschiedlicher nicht sein.

Gedanken von Sara: Polizisten – Menschen werden wegen ihrer Uniform entmenschlicht

14. August 2016 um 2:16 Uhr

Polizisten - Menschen werden wegen ihrer Uniform entmenschlichtSara ist eine Außenstehende, sie ist keine Polizistin. Dennoch hat sie sich Gedanken darüber gemacht, warum Polizisten von manchen Menschen oder auch Gruppen entmenschlicht werden.

Entmenschlicht – was für ein unmenschliches Wort! Und dennoch trifft es die Sache auf den Punkt. Aber lest selbst:

Während meines Pädagogikstudiums fragte ich mich oft, wie es möglich sein kann, dass augenscheinlich ganz normale Menschen in Bezug auf Polizeibeamte plötzlich kein Mitgefühl mehr haben.

Wie kann man in jedem Bereich Pro-Mensch sein, den Menschen in Uniform aber aus dieser Moral ausnehmen? Eigentlich passt das überhaupt nicht zusammen. Es sei denn, der Mensch in Uniform wird entmenschlicht, in dem er auf das Instrument einer Institution reduziert wird.

Leserbrief von Silvia

7. August 2016 um 14:56 Uhr

Leserbrief von Silvia

Hallo Polizei-Mensch 🙂

Ich hatte zufällig am Tag der schlimmen Vorfälle in München Euren Account bei Twitter gefunden und folge Euch seit dem dort und auch auf Facebook.

Die 52 Jahre, die mein Leben mittlerweile zählt, habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen mit Polizisten, auch im näheren Umfeld, gemacht; Die negative Entwicklung, sei es die Zahl von Polizisten reduzieren, Gewalt gegen Polizisten und auch Berichte von Gewalt durch Polizisten.

Ich selbst bin auch in einigen Bereichen als friedliche Aktivistin unterwegs und begegne Euch mit der Wertschätzung und dem Respekt wie jedem anderen Berufsbereich und Menschen allgemein. Darauf wird auch positiv reagiert.

Leserbrief von Sandra: „Passen Sie bitte gut auf sich auf!“

29. Juli 2016 um 21:59 Uhr

Passen Sie bitte gut auf sich auf!

Diese Worte sind erst ein paar Stunden her und an sich eigentlich nicht sonderlich spektakulär. Oder doch? Immerhin haben sie mich, als ich sie gehört habe in einer Art sprachlos werden lassen, die auf gewisse Weise immer noch anhält.

Eigentlich war ich nur schnell etwas zu trinken kaufen, in voller Montur. Wie das eben so ist im Dienst. Schnell das Trinken geschnappt, ich wusste ja was ich will. Schnell muss es am Besten immer gehen.

Manchmal erntet man sogar noch verstohlene Blicke von Leuten, wie man sich nur etwas zu essen oder trinken kaufen kann. Dabei sind wir auch nur Menschen. Dennoch erlebt man es gerade auch beim Einkaufen öfter, dass einen manche Bürger an der Kasse vorlassen, wenn sie einen so da stehen sehen, mit z.B. einer Schüssel Salat in der Hand.

Leserbrief: Ich freute mich auf die neuen Kollegen, die angekündigt worden waren, aber dann…

27. Juli 2016 um 21:33 Uhr

Ich freute mich auf die neuen Kollegen, die angekündigt worden waren, aber dann...Der Verfasser ist Bundespolizist, könnte aber mit seinen Zeilen auch die Situation vieler anderer Polizisten in Deutschland beschreiben.

Lasst es auf Euch wirken:

„Man, was hatte ich mich gestern auf die Schicht gefreut.

Da mein oberster Chef, Herr De Maizière, im Angesicht der aktuellen Greueltaten in der Republik und unseren Nachbarländern geäußert hatte, dass die Kräfte an Flughäfen und Bahnhöfen verstärkt worden seien, schaute ich freudig erregt dem Schichtbeginn entgegen.

Euphorisiert ob seiner Worte malte ich mir aus, wer wohl die neuen Kolleginnen und Kollegen sein würden und ich dachte mir: “Super, dann können wir endlich mal wieder alles zeitgerecht und mit genug Leuten sachgerecht erledigen”. Auch freute ich mich vorausschauend darauf, dass dann ja doch auch endlich mal wieder ein Tag frei außerhalb der Reihe möglich sein wird.

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