Leserbrief von Frank

6. Oktober 2015 at 21:20

Auch ich bin Polizist (in Leipzig) und das schon seit 20 Jahren. Das was der Kollege da schrieb kann ich nicht ganz nachvollziehen (Leserbrief: Gedanken eines Polizeibeamten zur Asylproblematik).

Leipzig_AuslaenderdelikteAsylbewerber sind noch gar nicht als Asylanten anerkannt, weil erst geklärt werden muß, ob überhaupt berechtigte Asylgründe vorliegen. Daher benötigen sie weder einen Sprachkurs, noch dezentrale Unterbringung oder Integration.

Ich vertrete die Meinung, daß alle bis zum Abschluß des Asylverfahrens zentral in Heimen untergebracht werden müssen. Das erleichtert eine zügige Abschiebung ungemein. Eine Residenzpflicht für die Dauer des Verfahrens ist ebenso notwendig.

Leserbrief: Liebe Ehefrauen, Freundinnen und Kinder von Polizisten

5. Oktober 2015 at 22:33

Liebe_Frauenvon Susanne

Ich würde gerne “Danke” sagen…

Gestern nach der Arbeit musste ich feststellen, dass ich meinen Haustürschlüssel vergessen hatte. Also fuhr ich zu meinem Lebensgefährten um seinen Schlüssel zu holen.
Dabei parkte ich gegenüber einer Polizeiwache. Kurz zuvor fuhr ein Streifenwagen zum Einsatz.

Leserbrief: Polizei – Gehasst, Verdammt, Benötigt! Warum es manchmal so schwer ist…

1. Oktober 2015 at 19:54

Leserbrief_gehasst_verdammt_benoetigt

In jungen Jahren den Beruf für sich entdeckt, Abitur, Bewerbungen, 3 Jahre Studium und schneller als man schauen kann entwickelt sich rasch ein seelisches Ungleichgewicht als Folge von Konfrontationen mit menschenunwürdigen Verhältnissen, grausamen Bildern, roher Gewalt, kaum vorstellbaren Umständen!

Schwere Unfälle, bestialische Gewalttaten, Angriffe mit Waffen oder durch Menschen mit hochinfiziösen Krankheiten, tagtäglicher Abnehmer für jeglichen Kummer von Menschen – sämtliche Situationen in denen Unbeteiligte/Unschuldige sinnlos aus dem Leben gerissen werden bzw. denen ein Teil ihres Lebens genommen wird. Vorfälle in denen Kinder seelischer und/oder körperlicher Misshandlung ausgesetzt sind.

Dinge, die getan werden müssen. Dinge, die jeden Polizisten irgendwann in seinem Berufsleben über seine körperlich oder seelisch verschmerzliche Grenze bringen.

Hilferuf einer Flüchtlingshelferin

30. September 2015 at 22:24

Hilferuf_Helferin

“Polizisten, Ehrenamtliche und freiwillige Helfer haben die letzten Wochen alles gegeben und die Kraft geht aus.”

Oft lesen wir von den unhaltbaren Zuständen bei der Betreuung der Flüchtlinge. Alle, die mit dieser Thematik beschäftigt sind, gehen an ihre Grenzen und darüber hinaus. Doch selten bekommt man einen solch authentischen Einblick von jemand, der sich selbst und freiwillig engagiert hat und aus Rücksicht auf die eigene Gesundheit letztendlich die Hilfe einstellen musste.

Eine freiwillige Flüchtlingshelferin (die Autorin ist uns bekannt) hat uns zwei Schilderungen zugesandt, die beschreiben, was sie erlebt hat und wie es ihr dabei ging. Zwischen beiden Schilderungen liegen nur wenige Tage und dennoch bemerkt man sehr deutlich die emotionale Weiterentwicklung und umso eindringlicher wird die Bitte an die Verantwortlichen, endlich etwas zu tun:

Leserbrief: „…unseren täglich Dienst gib uns heute…“

25. September 2015 at 21:31

WildVU

Es war mal wieder so ein Tag, an dem man besser mit dem Ar*** (ihr wisst schon, was) im Bett geblieben wäre!

Arzttermin nicht geschafft, Stress in der Spätschicht, nachmittags rief der Ehemann an, sein Auto wäre schon wieder in der Werkstatt, komische Einsätze, etc.

Wieder Kollegen krank, wieder wurde der Dienstplan umgeworfen.
Hinzu kam, daß „Cheffe“ sich wieder über jeden Mist aufregte – hat er wieder von „oben“ böse Sprüche bezüglich unserer schwindenden sog. „TÄT-Zahlen“ bekommen?

Dank-allen-Polizisten-Tag – Beitrag 7: Leserbrief: Hallo PolizeiMensch!

20. September 2015 at 17:35

Hallo_PolizeiMenschBild und Text von Ramona

Hallo PolizeiMensch!

Weißt Du, Polizeimensch… ich habe gerade versucht mich dran zu erinnern, wann Du in Deiner Uniform eigentlich zuerst eine Rolle in meinem Leben gespielt hast.

Ich weiß es nicht mehr so genau. Ich weiß nur dass damals, als ich noch klein war, die großen Menschen und beibrachten, dass man immer Respekt haben sollte. Vor allen, aber ganz besonders vor Lehrern, Pfarrern und Polizisten. Und, man brachte uns bei, dass Lügen nicht in Ordnung ist, aber auf jeden Fall darf man niemals einen Arzt oder Polizisten anlügen. Beim Pfarrer ein bisschen flunkern geht schon.

Dank-allen-Polizisten Tag – Beitrag 6: Leserbrief: Drei kleine Geschichten aus EINER Schicht eines Polizisten aus Niedersachsen

20. September 2015 at 0:18

Philipp_3_GeschichtenVergangene Woche stellten wir in einem Beitrag die Frage, ob es zurzeit nur schlechte Nachrichten gibt, oder ob man auch noch schöne Dinge erlebt. Denn diese sind es mindestens ebenso wert erzählt zu werden, wie all die schlechten Dinge in den Nachrichten.

Daraufhin erreichte uns unter anderem dieser Leserbrief von Philipp:

Dank-allen-Polizisten Tag – Beitrag 4: Leserbrief von Nadine aus Hamburg

19. September 2015 at 17:33

Nadine_HH

Halli Hallo Ihr lieben,

da wir heute den super “Dank-allen-Polizisten-Tag” haben, wollte ich mich dem mal anschließen.

Ein riesiges “Dankeschön” an alle Polizisten in ganz Deutschland und ein ganz besonderes “Dankeschön” an die Hamburger Polizei und an einen ganz besonderen Polizisten.

Dank-allen-Polizisten Tag – Beitrag 2: Leserbrief: Danke, dass ihr alle jeden Tag so einen tollen Job macht

19. September 2015 at 15:47

Leserbrief_Juliavon Julia

Ich studiere in Passau, komme aber eigentlich aus Augsburg und muss, wenn ich in den Semesterferien nach Hause fahre, meinen Motorroller mitnehmen.

Letztens war es wieder einmal so weit, allerdings kam ich diesmal irgendwie gar nicht damit zurecht, den Roller auf dem Hänger zu befestigen, sodass er sich schon nach wenigen Metern Fahrt stark nach links neigte. Daher fuhr ich zu einem Auto-Teile-Geschäft, um noch mehr Spanngurte zu kaufen, bekam von den Mitarbeitern dort aber leider keine Hilfe.

Leserbrief zu Flüchtlinge

12. September 2015 at 2:59

Fluechtlinge_BW

Wir Polizeibeamte brauchen eine Politik die handelt und nicht zuschaut, wie alle Beamten daran kaputt gehen, weil ihr nichts unternehmt.

Bereits vergangenen Sonntag hatten wir einen Leserbrief eines bayerischen Kollegen zur Flüchtlingsproblematik veröffentlicht. Nun erreichen uns diese Zeilen eines Kollegen aus Baden-Württemberg. Er spricht Klartext und möchte aus diesem Grund ungenannt bleiben.

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