Verlockendes “Angebot” bei einer Polizeikontrolle

10. Januar 2017 um 19:21 Uhr

Bei einer Polizeikontrolle: "Ich habe zwei hübsche Enkeltöchter die keinen Freund haben." (von Johannes)Von Johannes bekamen wir diese lustige Leserzuschrift zugesandt, eine zwischenmenschliche Geschichte, die die erfrischende Direktheit mancher älterer Menschen zeigt. Der Kollege dürfte sich wohl über die Feststellung der alten Dame gefreut haben:

“Ich habe mir auch vor zig Jahren überlegt zur Polizei zu gehen, was mir jedoch von körperlichen Einschränkungen her nicht möglich war. Ich bewundere die Polizisten, dass Sie fast immer ruhig und gelassen bleiben bei Demos, Fussballspielen etc.

Ich hatte schon sehr viel in unterschiedlichsten Ländern mit der Polizei zu tun und hatte bis jetzt nur einmal Probleme, aber nur weil der Polizist in Tokyo kein Englisch konnte und ich leider kein Japanisch.

Gedanken eines Polizisten: Warum werden wir von manchen Menschen so gehasst? (von Frank)

8. Januar 2017 um 20:27 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Warum werden wir von manchen Menschen so gehasst? (von Frank)

Im Jahr 2015 wurden 62000 Polizisten Opfer einer Straftat. Die Zahlen für 2016 werden nicht anders, wenn nicht sogar höher ausfallen.

Die meisten Übergriffe (80 %) auf Polizisten geschehen in alltäglichen Situationen, wie bei Verkehrskontrollen, Einsätzen zu Streitigkeiten, häusliche Gewalt. Oft wird dann die Wut, die vorher dem Gegenüber galt, auf die Polizei oder Rettungskräfte gerichtet.

Beamte werden angegriffen (mit Waffen oder ohne), angespuckt, beleidigt… Das eigene Fehlverhalten wird nicht gesehen, es wird auf den Beamten abgewälzt und er ist der Schuldige für die Situation. Es interessiert nicht mehr, dass wir helfen wollen.

Ich selbst bin jetzt im sechsten Jahr bei der Polizei. In diesen sechs Jahren war ich siebenmal im Krankenhaus. Siebenmal wurde ich so angegriffen, dass ich insgesamt 30 Wochen nicht dienstfähig war.

Leon (8) möchte allen Polizisten etwas wichtiges mitteilen

8. Januar 2017 um 17:30 Uhr

Leon (8) möchte allen Polizisten etwas wichtiges mitteilenDie Mama hat uns im Auftrag ihres Sohnes eine ganz wichtige Nachricht geschickt, die wir gerne an alle weitergeben möchten:

Hallo liebes Polizist=Mensch Team

Ich schreibe euch heute im Namen von meinem Sohn Leon (8), es ist ihm ganz wichtig Euch diese Worte zu sagen:

Verletzte Kollegen bedanken sich für Genesungswünsche

7. Januar 2017 um 19:24 Uhr

Vor ein paar Tagen berichteten wir über einen Fall von häuslicher Gewalt in Leonberg, bei der zwei Kollegen verletzt wurden und nicht mehr dienstfähig waren.

Die beiden Kollegen, die namentlich nicht erwähnt werden möchten, haben unseren Bericht und die Kommentare gelesen und möchten eine Botschaft an die bislang 70 Kommentatoren richten:

“Vom Kollegen und mir Herzlichen Dank für die Genesungswünsche! Wir werden hoffentlich so bald wie möglich wieder gesund auf den Beinen sein und die Menschen schützen. :)”

Euch beiden weiterhin gute Besserung!

Köln, oder warum wir eigentlich immer alles falsch machen (von Pe+er)

5. Januar 2017 um 22:34 Uhr

Köln, oder warum wir eigentlich immer alles falsch machen (von Peter)Kollege Pe+er ist einigen hier schon bekannt. Er hat uns wieder ein paar Gedanken zugesandt, die diesmal nicht Berlin betreffen, sondern Köln. Und wie immer nimmt er kein Blatt vor die Tastatur:

NAfri, NorDi, ACAB und GrüSpinnen

Warnung an Allergiker: der folgende Text kann Spuren von Sarkasmus und Ironie enthalten. Bei erkannten allergischen Reaktionen wenden Sie sich bitte umgehend an einen Rhetoriker Ihres Vertrauens

Aufgrund der aktuellen Diskussion um Abkürzungen, die bei der Polizei benutzt werden, will ich auch mal was los werden.

Warum werden die Polizisten/innen immer zum Sündenbock der Nation? – Gedanken einer Bürgerin

4. Januar 2017 um 20:29 Uhr

Warum werden die Polizisten/innen immer zum Sündenbock der Nation?

Sie vertreten das Gesetz und sorgen für unsere Sicherheit. Aber egal was sie machen, ihr Handeln ist irgendwie immer falsch.

Kontrollieren sie den Verkehr und sorgen für Sicherheit auf den Straßen, ist es Abzocke und sie werden gehasst. Sperren sie Straßen wegen eines Unfalls, werden sie beschimpft. Lösen und schlichten sie Streitigkeiten, werden sie beleidigt.

Bewachen sie Demos, Fußballspiele, oder fahren sie zu Routineeinsätzen, werden sie bespuckt, geschlagen, getreten und verletzt, manchmal sogar getötet. Müssen sie von der Schusswaffe Gebrauch machen, werden sie gehetzt und auf Facebook diffamiert. Irgendwie werden sie bei allem Handeln verflucht.

“Ich habe einen Traum zu Weihnachten” von Detlef

25. Dezember 2016 um 21:13 Uhr

Weihnachtsmännertraum

“Liebe Mitglieder und Freunde der “blauen Zunft”!

In der heutigen Weihnachtsnacht werde ich, gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen, für die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner sowie ihrer Gäste aus aller Welt sorgen.

So, wie dies viele Menschen in der ganzen Republik tun.

Ob auf dem Funkwagen, dem Rettungswagen, dem Löschfahrzeug, im Bus, der Bahn, dem Krankenhaus oder an anderen wichtigen Arbeitsplätzen, jeder, der in dieser Nacht Dienst hat, sorgt dafür, dass alle anderen Menschen in Ruhe und Sicherheit ein schönes und fröhliches Weihnachtsfest feiern können und auch sicher wieder nach Hause kommen.

Leserbrief: Egal wo auf der Welt man sich befindet, die Polizei ist eine Familie

23. Dezember 2016 um 19:14 Uhr

Leserbrief Griechenland

“Ich, Kollege der Bundespolizei, versehe derzeit meinen Dienst im Rahmen eines Auslandseinsatzes auf einer der griechischen Inseln in der Ägäis.

Auch hier ist der traurige und grausame Anschlag von Berlin ein stark diskutiertes Thema und in den Medien durchaus sehr stark präsent.

Leserbrief: Bei mir wird neben der gelben auch eine blaue Kerze brennen

19. Dezember 2016 um 17:33 Uhr

Leserbrief: Bei mir wird neben der gelben auch eine blaue Kerze brennen

Ich habe euren letzten Beitrag mit der blauen Kerze für die Polizisten gelesen und musste sofort ein Bild machen und möchte es euch nicht vorenthalten.

Die farbige Kerze im Fenster brennen zu lassen, besonders in der Weihnachtszeit, hat bei mir schon eine längere Tradition. Nur war die Kerze bisher immer gelb gewesen.

Gelb ist die Farbe der Solidarität mit den Soldaten, speziell für die Soldaten im Einsatz.

Als Soldatenfrau denkt man auch an die Kameraden des Mannes und deren Familien. Man fühlt sich miteinander verbunden, auch wenn man sich nicht immer persönlich kennt.

Ich möchte den Polizisten und ihren Familien ebenso meinen Respekt zollen wie ich es bei unseren Soldaten immer tu.

Auch die “Helden in blau” sind im Einsatz, auch oft fern der Heimat, und leisten dort ihren wichtigen Dienst.

Ich wünsche daher allen eine schöne Vor-Weihnachts- und Adventszeit.

Vielen herzlichen Dank!!

Die Autorin ist uns namentlich bekannt, sie möchte anonym bleiben.

Um was es bei der Aktion “Blaue Kerze” geht, könnt ihr hier nachlesen.

Leserbrief von Sigrid: Danke an die Kollegen und die Handballschiris in Meißen

11. Dezember 2016 um 22:13 Uhr

Leserbrief von Sigrid: Danke an die Kollegen und die Handballschiris in Meißen

Ich bin selbst Polizeikommissaranwärterin und vor diesem Hintergrund ist meinem Freund und mir eine, am Ende, schöne Story passiert.

Gegen 19 Uhr in Meißen (Sachsen): Wir waren auf dem Weg in den Winkelkrug. Da kommt uns ein kleiner Mann entgegen. Tränen kullerten über seine Wangen. Seine Mama hatte er verloren. Und mit drei Jahren ist es noch ein bisschen früh, um abends um die Häuser und durch die Gassen Meißens zu ziehen.

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