Warum werden die Polizisten/innen immer zum Sündenbock der Nation? – Gedanken einer Bürgerin

4. Januar 2017 um 20:29 Uhr

Warum werden die Polizisten/innen immer zum Sündenbock der Nation?

Sie vertreten das Gesetz und sorgen für unsere Sicherheit. Aber egal was sie machen, ihr Handeln ist irgendwie immer falsch.

Kontrollieren sie den Verkehr und sorgen für Sicherheit auf den Straßen, ist es Abzocke und sie werden gehasst. Sperren sie Straßen wegen eines Unfalls, werden sie beschimpft. Lösen und schlichten sie Streitigkeiten, werden sie beleidigt.

Bewachen sie Demos, Fußballspiele, oder fahren sie zu Routineeinsätzen, werden sie bespuckt, geschlagen, getreten und verletzt, manchmal sogar getötet. Müssen sie von der Schusswaffe Gebrauch machen, werden sie gehetzt und auf Facebook diffamiert. Irgendwie werden sie bei allem Handeln verflucht.

“Ich habe einen Traum zu Weihnachten” von Detlef

25. Dezember 2016 um 21:13 Uhr

Weihnachtsmännertraum

“Liebe Mitglieder und Freunde der “blauen Zunft”!

In der heutigen Weihnachtsnacht werde ich, gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen, für die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner sowie ihrer Gäste aus aller Welt sorgen.

So, wie dies viele Menschen in der ganzen Republik tun.

Ob auf dem Funkwagen, dem Rettungswagen, dem Löschfahrzeug, im Bus, der Bahn, dem Krankenhaus oder an anderen wichtigen Arbeitsplätzen, jeder, der in dieser Nacht Dienst hat, sorgt dafür, dass alle anderen Menschen in Ruhe und Sicherheit ein schönes und fröhliches Weihnachtsfest feiern können und auch sicher wieder nach Hause kommen.

Leserbrief: Egal wo auf der Welt man sich befindet, die Polizei ist eine Familie

23. Dezember 2016 um 19:14 Uhr

Leserbrief Griechenland

“Ich, Kollege der Bundespolizei, versehe derzeit meinen Dienst im Rahmen eines Auslandseinsatzes auf einer der griechischen Inseln in der Ägäis.

Auch hier ist der traurige und grausame Anschlag von Berlin ein stark diskutiertes Thema und in den Medien durchaus sehr stark präsent.

Leserbrief: Bei mir wird neben der gelben auch eine blaue Kerze brennen

19. Dezember 2016 um 17:33 Uhr

Leserbrief: Bei mir wird neben der gelben auch eine blaue Kerze brennen

Ich habe euren letzten Beitrag mit der blauen Kerze für die Polizisten gelesen und musste sofort ein Bild machen und möchte es euch nicht vorenthalten.

Die farbige Kerze im Fenster brennen zu lassen, besonders in der Weihnachtszeit, hat bei mir schon eine längere Tradition. Nur war die Kerze bisher immer gelb gewesen.

Gelb ist die Farbe der Solidarität mit den Soldaten, speziell für die Soldaten im Einsatz.

Als Soldatenfrau denkt man auch an die Kameraden des Mannes und deren Familien. Man fühlt sich miteinander verbunden, auch wenn man sich nicht immer persönlich kennt.

Ich möchte den Polizisten und ihren Familien ebenso meinen Respekt zollen wie ich es bei unseren Soldaten immer tu.

Auch die “Helden in blau” sind im Einsatz, auch oft fern der Heimat, und leisten dort ihren wichtigen Dienst.

Ich wünsche daher allen eine schöne Vor-Weihnachts- und Adventszeit.

Vielen herzlichen Dank!!

Die Autorin ist uns namentlich bekannt, sie möchte anonym bleiben.

Um was es bei der Aktion “Blaue Kerze” geht, könnt ihr hier nachlesen.

Leserbrief von Sigrid: Danke an die Kollegen und die Handballschiris in Meißen

11. Dezember 2016 um 22:13 Uhr

Leserbrief von Sigrid: Danke an die Kollegen und die Handballschiris in Meißen

Ich bin selbst Polizeikommissaranwärterin und vor diesem Hintergrund ist meinem Freund und mir eine, am Ende, schöne Story passiert.

Gegen 19 Uhr in Meißen (Sachsen): Wir waren auf dem Weg in den Winkelkrug. Da kommt uns ein kleiner Mann entgegen. Tränen kullerten über seine Wangen. Seine Mama hatte er verloren. Und mit drei Jahren ist es noch ein bisschen früh, um abends um die Häuser und durch die Gassen Meißens zu ziehen.

Suizid: Plötzlich ist alles anders… (von Frank)

10. Dezember 2016 um 21:33 Uhr

Suizid: Plötzlich ist alles anders...Jeder macht so seine Erfahrungen im Leben und wir Polizisten bekommen durch den dienstlichen Bezug viele (fremde) Schicksale mit. Besonders schwierig sind solche Erfahrungen, wenn sie mit dem Suizid einer anderen Person zu tun haben. Nach der Selbsttötung von Kollegin Maxime aus Hamburg ist dieses Thema auch bei den Kolleginnen und Kollegen in den Fokus gerückt.

Kollege Frank hat sich dieses schwierigen Themas angenommen, aber er weiß aus eigener Erfahrung wovon er spricht. Als sich seine Schwester das Leben genommen hatte musste er sich zwangsläufig damit auseinander setzen und bekam hierbei Unterstützung von Polizisten. Hierbei wächst auch der Wunsch in ihm heran, selbst Polizist zu werden.

Das hat er auch geschafft und muss sich auch in dieser Funktion mit diesem Thema beschäftigen. Suizid, beleuchtet von beiden Seiten, als Angehöriger und als Polizist:

Leserbrief von Jörg zu Maxime Linder

8. Dezember 2016 um 20:59 Uhr

Leserbrief von Jörg zu Maxime LinderVor ein paar Tagen hinterließ Jörg hier auf unserem Blog sehr bewegende Worte. Er beschreibt seine Gedanken und Gefühle zum Tod der 22-jährigen Kollegin Maxime Linder aus Hamburg:

Jetzt ist schon wieder eine Woche vergangen, dass uns alle die schreckliche Nachricht erreichte, dass Maxime nicht mehr am Leben ist.

Auch ich bin, wie Frank, ein ganz einfacher Bürger, kein Polizist. Ich fahre einen Bus und manchmal einen LKW. Es vergeht einfach keine Minute, in der ich nicht an Maxime denken muss.

Auch ich habe Maxime zu Lebenszeiten nicht kennenlernen dürfen. Gerne hätte ich sie gekannt, hätte gerne ihr nettes Lächeln, welches auf ihren Fotos zu sehen ist, live gesehen, gerne hätte ich mit ihr gelacht, gerne hätte ich sie in den Arm genommen und getröstet, gerne hätte ich auch mit ihr geweint.

Nein, es sollte nicht sein.

Leserbrief von Laura: Was mir heute beim Arzt wiederfahren ist, hat mich sehr gefreut

6. Dezember 2016 um 23:26 Uhr

Leserbrief von LauraKollegin Laura war heute beim Arzt, nicht unbedingt eine Begegnung, die man auf einer Polizeiseite veröffentlichen müsste. Aber in diesem Fall war es etwas Besonderes. Und genau davon möchte Laura berichten:

Lass dich durch nichts und niemandem von deinem Ziel abbringen! (von Lilian)

3. Dezember 2016 um 17:56 Uhr

Lass dich durch nichts und niemandem von deinem Ziel abbringen! (von Lilian)

“Ich möchte zur Polizei ”

Unterschiedlicher könnten die Meinungen und Reaktionen auf diesen Berufswunsch nicht sein !

“Das ist viel zu gefährlich”
“Was, DU willst zu den ‘Bullen’?”
“Überlege dir das gut!”
“Finde ich total super”
“Ich wünsche dir viel Efolg”

Sowas und viele andere Dinge habe ich schon zu hören bekommen…

Bedrohungslage an Freiburger Schule: Festnahme

3. Dezember 2016 um 17:54 Uhr

Bedrohungslage an Freiburger Schule: FestnahmeEltern bedanken sich für schnelles und konsequentes Einschreiten der Polizei

Gestern Mittag ist es an einer Freiburger Schule (Baden-Württemberg) zu einer Bedrohungslage durch einen Schüler gekommen. Die Polizei konnte im Verlauf des Einsatzes mit starken Kräften den Schüler festnehmen, der sich zwischenzeitlich mit einer Axt bewaffnet hatte.

Der 14-jährige war, so die Ermittlungen, von seinen Mitschülern während des Sportunterrichts gehänselt worden. Daraufhin verließ er den Unterricht und keiner wusste, wo er sich anschließend aufhielt. Als die Mitschüler ihn auf seinem Handy anriefen, soll er geäußert haben: “Ich komme heute Mittag zurück und lege euch alle um.”

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