Leserbrief: Passen sie immer gut auf sich auf. Ich bete für sie.

7. September 2016 um 22:00 Uhr

Leserbrief: Passen sie immer gut auf sich auf. Ich bete für sie.

Hallo Polizist=Mensch,

am 1. September hat mein Sohn sein Studium erfolgreich beendet und hat heute seinen 5. Arbeitstag.

Gestern erzählte er von einer Begegnung, die mir zu Herzen ging und ich nicht weiß, ob er so was nochmal hören wird.

Der Streifenwagen musste eine Straße absperren…..,

Eine ältere Dame blieb stehen und sagte:

“Sie sind aber noch jung…passen sie immer gut auf sich auf….ich bete für sie.”

Ich denke, diese ältere Dame hätte es zu jedem jungen Polizisten gesagt.

Ob jung oder alt…..passt immer gut auf euch auf ….und ganz viele Menschen, die so denken wie diese ältere Dame!

LG

Die Autorin ist uns namentlich bekannt, möchte jedoch anonym bleiben.

Ein gutes Gefühl zu wissen, dass die Menschen hinter uns Polizisten stehen und dies nicht nur stillschweigend tun. Wir brauchen einander…

Vielen Dank an die Dame, die dem jungen Kollegen diese lieben Worte sagte und an die Mutter, die uns daran teilhaben lässt.

Leserbrief von Nicky

5. September 2016 um 12:35 Uhr

Leserbrief Nicky

Hallo,

ich bin Nicky. Seit einigen Wochen bin ich mit einem Polizeibeamten zusammen und beschäftige mich dadurch natürlich vermehrt mit dem Beruf des Polizisten, bekomme Einblicke, die viele Bürger nicht bekommen.

Es ist nicht immer leicht, weil man sich leider in der heutigen Zeit sehr viel Sorgen macht, da dieser Beruf immer gefährlicher wird. Kleinste Einsätze eskalieren derart.

Die Beamten werden mit Waffen attackiert, nur weil sie Fahrscheine, Führerscheine und Fahrzeugpapiere sehen wollen. Für mich nicht nachvollziehbar, denn, wenn ich nix zu verbergen habe kann ich doch getrost alles zeigen. Die Beamten kontrollieren nicht ohne Grund, jeder der einen Fehler begangen hat, sollte auch selbst dafür grade stehen und zugeben, dass er Mist gebaut hat.

Brief einer Mutter an ihren Sohn der Polizist ist

27. August 2016 um 19:26 Uhr

Brief einer Mutter an ihren Sohn der Polizist ist

Mein geliebter Sohn,

ich mache mir Sorgen um Dich und Deinen Bruder. Aber vor allem um Dich.

Während Dein Bruder im Büro sitzt gehst Du tagtäglich da raus auf die Straße und möchtest helfen, dass unsere Straßen sicherer werden. Aber leider wird alles nur schlimmer, dein Paps wurde gestern Abend überfallen.

Keine Sorge es, geht ihm gut, aber ich habe gestern noch mit Deinen Kollegen gesprochen und auch die sagen, dass sie im Prinzip nur noch hilflos zuschauen können, wie die Gesellschaft immer mehr verroht.

Leserbrief: Polizisten sind keine Roboter. Danke für euren Einsatz!

27. August 2016 um 12:09 Uhr

Polizisten sind keine Roboter. Danke für euren Einsatz!

Liebes Polizist=Mensch-Team,

ich verfolge eure Seite nun schon eine Weile und lese natürlich auch die ganzen “Leserbriefe”, die ihr so veröffentlicht und verfolge die Themen mit großer Begeisterung, aber auch teils mit großen Entsetzen.

Auch von mir ist es, trotz der aktuellen Umstände, ein Traum, eines Tages die Polizeiuniform zu tragen. Auch ich habe ein Familienmitglied bei der Polizei, weswegen ich die Leserbriefe der verschiedenen Menschen nachvollziehen und verstehen kann.

Was man so in den ganzen Nachrichten täglich mitverfolgt- von wegen “Polizeigewalt” oder “Polizeiversagen”, muss ich oft fassungslos den Kopf schütteln. Auch was einige Menschen sich in den sozialen Medien erlauben ist für mich unverständlich, diese sind immer die ersten die um Hilfe schreien, wenn es brenzlig wird.

Leserbrief von Stefan

23. August 2016 um 23:02 Uhr

Leserbrief von Stefan

Hi Polizisten/innen,

als Mensch der viel im Ausland unterwegs ist, freue ich mich jedesmal wieder in meine Heimat zurückzukehren. Sicherlich hat das viele Gründe.

Aber einen habe ich bemerkt als ich auf Euren Facebook Account gestoßen bin. Die Sicherheit auf deutschen Straßen, der Umgang mit kleinen und großen Bedrohungen von rechten, linken, religiösen, etc. Extremisten.

Kürzlich in unserem Mailfach, Post von Eva

21. August 2016 um 15:08 Uhr

Friesenlamas auf Reisen

“Großer Umzugstag bei den Friesen-Lamas:

Heute machten sich DaVinci und Ramon auf den Weg zu ihren neuen Futterträgern. Und weil’s zwei besondere Jungs sind, gab’s auch einen besonderen Übergabeort: Die Autobahnpolizei im hessischen Langenselbold.

Obwohl wir uns mit mehr als nur einem weinenden Auge von den Buben getrennt haben, freuen wir uns dennoch mit den neuen Besitzern und wünschen viel Spaß, Glück und Erfolg mit den beiden!

Hier DaVinci beim Shooting.”

Gedanken einer Staatsanwältin

20. August 2016 um 20:56 Uhr

Gedanken einer Staatsanwältin

„Polizei und Staatsanwaltschaft Hand in Hand gegen das Verbrechen“. So stellt sich manch ein Zivilist die Strafverfolgung vor. Der Staatsanwalt und der Polizeibeamte, welche gemeinsam am Tisch sitzen und eine Strategie besprechen, wie sie dem Verbrecher das Handwerk legen können.

In Realität sieht es (leider) oft anders aus. Die Struktur der Polizei wie auch der Staatsanwaltschaft ist nach wie vor hierarchisch geprägt: Oben Staatsanwalt, unten Polizist. Vor allem die ältere Generation lässt sich nur schwer von diesem Gebilde abbringen.

Leserbrief: Aus eigener Erfahrung weiß ich, es ist nicht immer das Elternhaus schuld

16. August 2016 um 21:19 Uhr

Leserbrief: Aus eigener Erfahrung weiß ich, es ist nicht immer das Elternhaus schuld

Hallo!

Ich habe gerade den Beitrag gelesen, dass die Wurzeln für gewisses Verhalten im Elternhaus gelegt werden. Ich möchte mich gerne kurz dazu äussern.

Ich widerspreche dem nicht zu 100%, kann aber auch nicht ganz zustimmen. Als Beispiel meine eigene Situation:

Ich arbeite als Staatsanwältin in der Schweiz, meine Schwester, knapp 2 Jahre jünger, steht auf der “anderen Seite”, ist drogenabhängig und kriminell. Wir wurden genau gleich erzogen, haben die gleichen Werte auf den Weg bekommen – und trotzdem können wir unterschiedlicher nicht sein.

Gedanken von Sara: Polizisten – Menschen werden wegen ihrer Uniform entmenschlicht

14. August 2016 um 02:16 Uhr

Polizisten - Menschen werden wegen ihrer Uniform entmenschlichtSara ist eine Außenstehende, sie ist keine Polizistin. Dennoch hat sie sich Gedanken darüber gemacht, warum Polizisten von manchen Menschen oder auch Gruppen entmenschlicht werden.

Entmenschlicht – was für ein unmenschliches Wort! Und dennoch trifft es die Sache auf den Punkt. Aber lest selbst:

Während meines Pädagogikstudiums fragte ich mich oft, wie es möglich sein kann, dass augenscheinlich ganz normale Menschen in Bezug auf Polizeibeamte plötzlich kein Mitgefühl mehr haben.

Wie kann man in jedem Bereich Pro-Mensch sein, den Menschen in Uniform aber aus dieser Moral ausnehmen? Eigentlich passt das überhaupt nicht zusammen. Es sei denn, der Mensch in Uniform wird entmenschlicht, in dem er auf das Instrument einer Institution reduziert wird.

Leserbrief von Silvia

7. August 2016 um 14:56 Uhr

Leserbrief von Silvia

Hallo Polizei-Mensch 🙂

Ich hatte zufällig am Tag der schlimmen Vorfälle in München Euren Account bei Twitter gefunden und folge Euch seit dem dort und auch auf Facebook.

Die 52 Jahre, die mein Leben mittlerweile zählt, habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen mit Polizisten, auch im näheren Umfeld, gemacht; Die negative Entwicklung, sei es die Zahl von Polizisten reduzieren, Gewalt gegen Polizisten und auch Berichte von Gewalt durch Polizisten.

Ich selbst bin auch in einigen Bereichen als friedliche Aktivistin unterwegs und begegne Euch mit der Wertschätzung und dem Respekt wie jedem anderen Berufsbereich und Menschen allgemein. Darauf wird auch positiv reagiert.

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