Gedanken von Alexander: Was sind Euch die Frauen und Männer in Uniform wert?

9. Mai 2018 um 21:13 Uhr

Gedanken von Alexander: Was sind Euch die Frauen und Männer in Uniform wert?Nicht unser vorherhiger Bericht war Anlass für Alexander die folgenden Worte nieder zu schreiben, er machte sich kürzlich generell über die Frauen und Männer in Uniform und ihren Stand in der Gesellschaft Gedanken:

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All Cops are Bastards? Warum?

Weil, wann immer sie gerufen werden, sie für den Anrufer da sind, egal wo er vorher groß ACAB hingeschrieben hat? Oder weil sie um der großen Menge Sicherheit geben zu können, sich von irgendwelchen Idioten anspucken, anpöbeln und beleidigen lassen? Oder weil sie rund um die Uhr dafür sorgen, dass jeder hier in Sicherheit leben kann?

Warum ist ein Feuerwehrmann (-frau) weniger wert und muss sich heutzutage anpöbeln lassen?

Julia bedankt sich bei den Einsatzkräften bei Rhein in Flammen in Bonn

7. Mai 2018 um 20:23 Uhr

Julia bedankt sich bei den Einsatzkräften bei Rhein in Flammen

“Hallo liebes PolizistMensch-Team,

ich wollte mich mal stellvertretend über eure Seite bei allen Polizisten, Rettungdienstlern und allen anderen Helfern von Rhein in Flammen bedanken. Ich hatte trotz der riesigen Menschenmassen nie ein unwohles Gefühl.

Danke, dass ihr aufgepasst habt, auch wenn der ein oder andere das Fest bestimmt auch gerne in der Freizeit selbst genossen hätte.

Liebe Grüße
Julia”

Gedanken einer Polizistin: Danke an die, die danke sagen!

5. Mai 2018 um 20:05 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Danke an die, die danke sagen!

“Ich versehe meinen Dienst in einer Großstadt im Innenstadtbereich und bin noch nicht lange dabei. Aber Fakt ist: Ich liebe meinen Beruf. Jeden einzelnen Dienst. Jeden einzelnen Einsatz. Jeden einzelnen Moment.

Natürlich. Manchmal würde ich lieber ausschlafen, statt zum Frühdienst zu fahren. Manchmal würde ich gerne mittags in Ruhe kochen und nachmittags etwas unternehmen, statt zum Spätdienst zu fahren. Manchmal würde ich lieber auf die Couch, statt zum Nachtdienst zu fahren. Und am Wochenende würde ich manchmal lieber feiern gehen, statt Wochenenddienst zu versehen.

Aber sobald ich in meine Uniform schlüpfe, sind die Gedanken daran vorbei. Ich setze mich in den Streifenwagen und fahre durch die Stadt – damit ihr alle genau das machen könnt, worauf ich vor Dienstbeginn vielleicht mehr Lust gehabt hätte.

Gedanken einer Polizistin: Nahrungsaufnahme während des Dienstes – Seht uns doch als Menschen an!

1. Mai 2018 um 20:11 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Nahrungsaufnahme während des Dienstes - Seht uns doch als Menschen an!Wir hatten uns bereits vor einiger Zeit in einem Statement und in einer Umfrage zum Thema Nahrungsaufnahme während des Dienstes geäußert bzw. eure Meinung dazu erfragt. Doch so manchem Zeitgenossen scheint es ein Dorn im Auge zu sein, wenn wir uniformierten Polizisten unser Essen in der Öffentlichkeit nicht einmal einnehmen, sondern lediglich besorgen. Anders lässt es sich nicht erklären, dass eine Kollegin sich zu folgenden Worten genötigt sieht:

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“Auch Mensch!

Ich finde diese Worte sollte man sich stets vergegenwärtigen. Wenn ich bedenke wie häufig man schräg angeschaut wird, weil man sich mal schnell etwas zu essen holt. IN UNIFORM!

Gedanken einer Polizistin, die mit einem Polizisten liiert ist

28. April 2018 um 20:12 Uhr

Gedanken einer Polizistin, die mit einem Polizisten liiert ist

“Es geht mir gut, warum sollte es auch nicht?! Besser kann es gerade nicht sein. Es gibt Momente in denen ich dich vermisse, deine Witze, dein Lachen, einfach dich.

Warum haben wir diesen Weg genommen? Es gibt Fragen über Fragen, doch diese Fragen werden immer leer stehen.

Es ist wohl eine Berufung. Eine Art Schicksal. Tag für Tag helfen wir. Ob gut oder böse, wir versuchen jeden Tag, die Welt zu einer besseren zu machen.

Immer diese Angst in mir, dass es vorbei sein kann, dass es dich nicht mehr geben wird, dass es mich nicht mehr geben wird, dass du oder ich einfach nicht mehr nach Hause kommen werden. Diese Angst lebt in mir und wird wohl immer in mir leben.

Ich bin stolz auf dich, stolz auf mich, stolz auf uns, dass wir Polizisten jeden Tag unser Leben für andere opfern würden.”

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Die Kollegin, von der Text und Bild zur Verfügung gestellt wurden, ist uns namentlich bekannt.

Erfahrungen eines Polizisten: Wenn die Albträume kommen

27. April 2018 um 21:35 Uhr

Erfahrungen eines Polizisten: Wenn die Alpträume kommen

“Manche Einsätze lassen einen nicht los. Man verdrängt sie tagsüber oder viel mehr denkt man eigentlich gar nicht mehr daran. Man vergisst auch wichtige Details… Nur eines lässt einen nicht los.

Die Bilder…

Sie sind auch tagsüber nicht da, sondern kommen nur nachts, wenn man eigentlich den Schlaf finden sollte um am nächsten Tag wieder fit zu sein. Doch daraus wird ab und an nichts.
Die verschwinden auch so schnell wieder wie sie gekommen waren. Man träumt einige Nächte und dann plötzlich *puff* weg sind sie und man findet wieder den erholsamen Schlaf den man in den Nächten zuvor vergeblich gesucht hatte.

Ein Besuch bei der Polizei und die Folgen (von Manuela)

25. April 2018 um 14:55 Uhr

Ein Besuch bei der Polizei und die Folgen (von Manuela)

“Ihr Lieben, mein Sohn war gestern mit dem Kiga bei der Polizei und kam mit vielen Bastelsachen und einem Kinderpolizeiausweis wieder. Dabei war auch ein Lesezeichen mit nem flotten Motorradfahrer und auf der Rückseite steht JETZT BEWERBEN.

Mein Tochter glaubt das und will sich JETZT bewerben. JETZT nicht erst nach der Schule… also, sie ist 10, kommt im Sommer aufs Gymnasium, ist super in Mathe und macht bald die 2. Blaugurtprüfung im Karate… Bitte jetzt einstellen 😀

Ich hoffe doch, dass wir vorher aber noch in den Urlaub fahren können, wenn der Personalmangel noch auszuhalten ist 😉 “

Belastender Einsatz: Schreie einer Mutter

21. April 2018 um 20:35 Uhr

Belastender Einsatz: Schreie einer Mutter

“Diesen Einsatz werde ich, glaube ich, mein Leben lang nicht mehr vergessen. Auch während ich schreibe laufen mir die Tränen. Weder schäme ich mich dafür, noch will ich sie unterdrücken.

Wir wurden zu einem Einsatz geschickt, bei dem wir nicht wussten was auf uns zukommt. Denn die Frau am Notruf ließ sich weder beruhigen, noch bekamen die Kollegen heraus was passiert war. Sie war nur am weinen und schreien.

Gedanken eines Polizisten: “Ich bin doch Polizist, ich muss das abkönnen”

13. April 2018 um 22:07 Uhr

Gedanken eines Polizisten: "Ich bin doch Polizist, ich muss das abkönnen"Manchmal erleben wir Polizisten im Einsatz Dinge, die uns nicht mehr loslassen. Ganz abgesehen von einer körperlichen Beeinträchtigung wirken die seelischen Schäden länger, der Heilungsprozess ist schwieriger. Einige von uns denken: “Das schaff ich schon alleine, ich bin ja Polizist” – und werden dann doch nicht fertig mit dem Erlebten.

So wie der Kollege, der uns die folgenden Zeilen hat zukommen lassen und dafür plädiert, in einem solchen Fall alle Hilfe anzunehmen, die sich einem bietet. Und er weiß, wovon er spricht:

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“Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen

Ich bin Polizeikommissaranwärter aus Nordrhein-Westfalen und habe im Rahmen meines Praktikums ein traumatisches Ereignis mit Todesfolge erlebt, bei dem ich selber schwer verletzt wurde.

Fanpost aus unserer Mailbox von Denise

11. April 2018 um 15:32 Uhr

Fanpost aus unserer Mailbox von DeniseIm März war das Thema Suizid bei uns in mehreren Beiträgen vertreten. Die Angehörige eines Polizisten berichtete von dessen Suizid. In einem weiteren Beitrag erzählte ein Kollege von seinen Suizidgedanken, als sein Leben aus den Fugen geriet.

Denise gingen diese Berichte nicht aus dem Kopf und so erhielten wir von ihr die folgende Zuschrift (Text und Bild):

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“Hallöchen liebes Polizist=Mensch-Team,

die letzten Tage habe ich mich sehr lange und intensiv mit den ganzen Suizidnachrichten befasst.

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