Gedanken eines Polizisten: Sich zu öffnen ist kein Zeichen von Schwäche

22. Juli 2018 um 20:06 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Sich zu öffnen ist kein Zeichen von Schwäche

“Vor einiger Zeit hat ein Kollege und Freund von mir Suizid begangen. Auch heute merke ich noch wie es mich immer wieder beschäftigt.

Er war ein guter Polizist und ein toller Mensch. Er war einer der wirklich Guten, er war immer für alle anderen da und hat sich selbst darüber vergessen. Das war zumindest immer mein Eindruck.

Gedanken einer Polizistin, deren Mann sich gerade im Nachtdienst befindet: Ich kann nicht schlafen

21. Juli 2018 um 20:21 Uhr

Gedanken einer Polizistin, deren Mann sich gerade im Nachtdienst befindet: Ich kann nicht schlafen

“Ich bin Polizistin,
genauso wie mein Mann.
Trotzdem habe ich Angst.
Ich habe jede Nacht Angst,
dass er nicht mehr nach Hause kommt.
Angst, dass er nicht mehr
der Vater meiner Kinder werden kann.
Ich weiß was da draußen los ist.
Ich kenne die Gefahr.
Dabei arbeiten wir nicht mal in der Stadt,
wir sind ein Landrevier.

Leserbrief von Chris: Ich möchte meinen (polizeilichen) Helfern danken

20. Juli 2018 um 20:24 Uhr

Leserbrief von Chris: Ich möchte meinen (polizeilichen) Helfern danken

“Am Sonntag, ganz früh am Morgen, wollte ich von Stuttgart aus zu meinem Neffen nach NRW fahren um ihn zu besuchen und ihm auch zu helfen, da er derzeit einen Dienst nach dem anderen macht und kaum Freizeit hat.

Kurz vor Frankfurt ist es dann passiert. Ich hatte eine Panne. Mein Wagen wollte einfach nicht mehr.

Viele Fahrzeuge sind an mir vorbei gefahren, keiner hat gehalten und gefragt ob er helfen kann. Gerade in dem Moment als ich die Polizei informieren wollte, hielt ein Wagen hinter meinem. Zwei junge Männer stiegen aus und fragten ob sie mir helfen können. Ich war froh und bejahte.

Erlebnis einer Kollegin: Vorverurteilt, weil ich Polizistin bin

14. Juli 2018 um 21:37 Uhr

Erlebnis einer Kollegin: Vorverurteilt, weil ich Polizistin binWir Polizisten kennen das, wir denken meist vorher darüber nach, wenn wir in geselliger Rund dazu befragt werden, was wir beruflich machen. Zu oft sind Anwesende nicht allzu gut auf die Polizei zu sprechen, egal ob aus gutem oder gar keinem Grund. Bestenfalls zeigt man sich interessiert oder bekommt ein belangloses “aha” zu hören, Schlimmstenfalls droht Ablehnung oder Vorverurteilung.

Glaubt ihr nicht? Dann lest selbst:

G20: Ein Jahr danach

7. Juli 2018 um 20:43 Uhr

G20: Ein Jahr danach

Gedanken von Kollege Andreas

“Wenn ich auch heute noch die Bilder sehe, von dem ich im Einsatz einiges am eigenen Leib erfahren habe, wird mir schlecht. Ich werde auch heute noch wütend und auch ein Jahr danach macht sich immer noch Fassungslosigkeit breit.

Wir Polizisten, die dort im Einsatz waren, wurden regelrecht verheizt, überrannt und einfach nur in der Hölle alleine gelassen.

Eine Anekdote von Daniel: Mein lustiges Erlebnis mit der Polizei

6. Juli 2018 um 22:40 Uhr

Eine Anekdote von Daniel: Mein lustiges Erlebnis mit der Polizei

“Hallo liebes Team,

ich lese bei euch immer so nette Anekdoten, dass ich auch mal was erzählen möchte. Es ist zwar schon ewig her, aber ich erzähle das immer wieder gerne. Es war etwa 1995 in Heilbronn.

Ich hatte gerade meinen Führerschein und war der Fahrer abends in der Clique. Ich hatte gerade einen Kumpel und seine Freundin heimgefahren, als ich Nachts gegen 2 Uhr morgens an der Ampel stand, losfahren wolle und plötzlich wie bei einer Vollbremsung stillstand. Getriebefresser.

Ein einschneidendes Erlebnis bewog mich dazu, mich bei der Polizei zu bewerben

5. Juli 2018 um 21:46 Uhr

Ein einschneidendes Erlebnis bewog mich dazu, mich bei der Polizei zu bewerben

“Hallo!

Im letzten Jahr ist sehr viel passiert und ich denke ein besonderer Punkt war ein Erlebnis im Mai des Jahres 2017. Das hat mich dazu bewogen doch den Schritt zu wagen und es zu versuchen und mich bei der Polizei zu bewerben.

Ich habe an einem Firmenlauf bei uns in der Stadt teilgenommen. Da es eine kurze Strecke war und zeitlich machbar, wollte ich gerne meinen Sohn dabei haben. Er war dreieinhalb zu dem Zeitpunkt und begeistert von Polizei und Co!

Leserbrief an gescheiterte Polizeibewerber

4. Juli 2018 um 20:33 Uhr

Leserbrief an gescheiterte Polizeibewerber

“Liebes Polizist=Mensch Team,

ich verfolge euch schon seit einiger Zeit. Es gibt einige Beiträge die ich euch habe zukommen lassen, doch diesen widme ich ganz besonders den Polizeischülern, die es nicht geschafft haben… oder an Bewerber, die nicht genommen werden, aufgrund von einer Mindestgröße oder einem anderen Ausschlusskriterium.

Gibt nicht auf! Wege entstehen, indem man sie geht..also baut euch neue Wege auf!

Nun erzähle ich euch eine Geschichte, wie es bei mir war und ich hoffe, dass ich euch etwas Mut machen kann, dass ihr euch andere Perspektiven sucht.

Gedanken eines Polizisten zum Thema “Gewalt gegen Einsatzkräfte”: Der Fall von Ottobrunn – und viele andere Fälle, die unter den Teppich gekehrt werden sollen

1. Juli 2018 um 21:10 Uhr

Gedanken eines Polizisten zum Thema "Gewalt gegen Einsatzkräfte": Der Fall von Ottobrunn - und viele andere Fälle, die unter den Teppich gekehrt werden sollen

“Zu allererst möchte ich die Gewalt, die gegenüber der Notärztin und ihres Fahrers des NEF aufs schärfste verurteilen und die Täter müssen definitiv hart bestraft werden.

Nun zum aber…

In Deutschland kommt es tagtäglich zu Übergriffen auf Rettungskräfte/Einsatzkräfte und dies nicht nur durch ein bestimmtes Klientel.

Alleine im letzten Monat mussten wir zu fünf Attacken gegen Feuerwehr und Rettungssanitätern ausrücken um die Kameraden zu unterstützen. Die Presse verschweigt die meisten Fälle, da man damit ja keine Schlagzeilen produzieren kann.

Leserbrief von Jürgen: Das Zwischenmenschliche bei einer Verkehrskontrolle

29. Juni 2018 um 17:29 Uhr

Leserbrief von Jürgen: Das Zwischenmenschliche bei einer Verkehrskontrolle

“Hallo!

Ich möchte heute mit euch ein, für viele sicherlich banales, Ereignis teilen. Es handelt sich zwar nur um eine Verkehrskontrolle, aber mir geht es dabei um das Zwischenmenschliche.

Seit Jahrzehnten bin ich heute mal von einer Streife angehalten worden. Nach einer sehr freundlichen Begrüßung erfolgte die übliche Frage nach Fahrzeugschein und Führerschein. Und dann nach meinem Kennzeichen.

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