Erinnerungen von Holger: Rostock 1991 – Ihr steht nicht auf meiner Liste, Euch gibt’s nicht!

4. Mai 2019 um 18:31 Uhr

Erinnerungen von Holger: Rostock 1991 – Ihr steht nicht auf meiner Liste, Euch gibt’s nicht!

“Mitten in einem ganz normalen Unterstützungsdienst in Bad Harzburg kommt der Funkruf: ‘Alle Kollegen der Bereitschaftspolizei Braunschweig mögen so schnell wie möglich nach Braunschweig in die Unterkunft zurückkehren – Eilig!’

Also, schnell die persönlichen Sachen eingepackt, in den Privatwagen gesprungen und damit, so schnell wie irgendwie möglich über Landstraßen und einmal quer durch Braunschweig zur Kaserne gefahren.

Dort wird verkündet, dass wir alle zu den Rechtsradikalen Ausschreitungen nach Rostock müssen. Wie lange? Keine Ahnung, vielleicht eine Woche oder zwei.

Gedanken einer Polizistin: Ein Einsatz, der mich noch Tage später beschäftigt

1. Mai 2019 um 19:08 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Ein Einsatz, der mich noch Tage später beschäftigt

“Wir kennen ihn alle… den Einsatz wenn Mutter oder Vater, Tochter oder Sohn, Freund oder Freundin oder auch ‘nur’ ein Kollege einen Menschen meldet, den er nicht mehr erreichen kann und von dem er annimmt, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte. Oft ist der Grund hierfür das Alter, eine Erkrankung oder sonstige hilfebedürftige Lage, aber auch oft genug die Befürchtung, dass der liebe Mensch, den man vermisst, sich etwas angetan haben könnte.

In den meisten Fällen recherchierst du ein bisschen, fragst ab, ob die Person mit dem Rettungswagen transportiert wurde, es bereits einen Polizeieinsatz gab, rufst an. Und in vielen Fällen hast du bereits hier ein Ergebnis was mit dem Menschen, der nicht erreicht werden kann, passiert ist.

Fünf Jahre später: Cybermobbing und die Spätfolgen

26. April 2019 um 18:52 Uhr

Fünf Jahre später: Cybermobbing und die SpätfolgenEs ist mittlerweile schon fünf Jahre her, als wir über das Thema Cybermobbing berichteten und einen Leserbrief zu Thema veröffentlichen. Die damalige Autorin hat uns noch einmal angeschrieben und berichtet nun im folgenden, welche Spätfolgen Cybermobbing haben kann:

“Es heißt immer, dass die Zeit alle Wunden heilt. Doch ist das wirklich so?

Wie viel Zeit muss denn dann noch vergehen, frage ich mich regelmäßig. Vor inzwischen knapp 5 Jahren wurde ich von Mitschülern hauptsächlich über Whatsapp fertig gemacht. Meinen Leserbrief dazu gibt es hier.

Die Mobbingattacken hatten damals zwar aufgehört, doch ich hatte das Gefühl, dass man vieles weiter erzählt hat über mich. Dinge, die nicht stimmen. Es kamen in den beiden darauffolgenden Jahren immer wieder blöde Kommentare, nicht nur von denen, die mich gemobbt hatten, sondern auch von deren neuen Mitschülern.

Gedanken von Patti: Verantwortung!

20. April 2019 um 18:51 Uhr

Gedanken von Patti: Verantwortung!

“Etwas, was viele Eltern kennen und etwas, was auch in meinem Beruf eine große Rolle spielt. Nämlich spätestens dann, wenn du in die Personalverantwortung genommen wirst! Ob dies in Form des Führens einer Gruppenstreife passiert, im Rahmen der Betreuung von Praktikanten/-tinnen oder im größeren Rahmen bei entsprechendem Dienstgrad!

Verantwortung beginnt aber eigentlich schon viel früher – bei sich selbst. Verantwortungsgefühl – etwas was oft denjenigen fehlt, die nie in die Pflicht genommen wurden. Nie für Fehler gerade stehen mussten.

Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

14. April 2019 um 18:50 Uhr

Gedanken von Sarah: Warum bin ich Polizistin?

“Manchmal frage ich mich warum ich Polizistin geworden bin und ob ich es wirklich noch will, die Uniform zu tragen.
Man hat es größtenteils nur noch mit Menschen zu tun, die einen angreifen, dumm anpöbeln oder meinen sie wüssten alles besser.

Ist es wirklich sinnvoll dafür sein Leben zu riskieren?

Man erlebt viele schlimme Momente, von häuslicher Gewalt, schweren Verkehrsunfällen oder sogar Suiziden. Man muss sich um betrunkene Personen kümmern, sich beleidigen lassen oder auch, wenn es sein muss, das Pfefferspray oder den Schlagstock einsetzen.

Brief für Kalle: Überwältigend viele und schöne Meldungen

10. April 2019 um 20:24 Uhr

Brief für Kalle: Überwältigend viele und schöne MeldungenVor zwei Wochen ließen wir euch Kollege Daniel darum bitten, einen Brief für Kalle zu verfassen. Kalle ist laut Daniel ein Polizist mit Leib und Seele, doch er hat gerade eine schwere Zeit. Seit September 2018 hütet er mit einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung das Krankenlager.

Diese lange Zeit im Krankenhaus lässt Kalle hin und wieder trübselig werden, auch wenn seine Familie täglich bei ihm ist und das Krankenhauspersonal alles unternimmt, um ihn wieder auf die Beine zu bekommen. Deswegen bat Daniel darum, einen Brief (oder eine Email) für Kalle zu schreiben, um ihm wieder zu zeigen, dass sich der Kampf lohnt.

Daniel schrieb uns gestern dazu:

Gedanken einer Polizistin: Dankbarkeit und Wertschätzung

6. April 2019 um 19:47 Uhr

Gedanken einer Polizistin: Dankbarkeit und WertschätzungMach das Richtige, auch wenn niemand zuschaut. Das nennt man Integrität“. Davon abgesehen, dass das Richtige immer Definitionssache ist, ist es wichtig, Dinge nicht aus dem Grund zu tun, dass man von anderen Lob und Anerkennung bekommt, sondern dass man es aus Überzeugung machen sollte. Immer. Auch wenn niemand dabei ist, der deine gute Tat loben kann.

Dennoch schließt das eine andere Sache nicht aus: Es macht uns natürlich glücklich und bestärkt uns, wenn wir doch ab und zu mal ein „Danke“ hören. Wir sollten unser Verhalten zwar nicht davon abhängig machen, aber – und das müssen wir uns wohl alle eingestehen – es tut gut. Was meine ich damit konkret? Hier ein kleines Beispiel:

In this family, no one fights alone: Schwer erkrankter Kollege braucht euren Zuspruch

31. März 2019 um 19:15 Uhr

In this family, no one fights alone: Schwer erkrankter Kollege braucht euren ZuspruchIn den vergangenen Tagen erhielten wir die Zuschrift von Kollege Daniel aus Nordrhein-Westfalen. Er bat uns seine folgenden Zeilen zu veröffentlichen, dem wir hiermit gerne nachkommen:

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“Mein bester Freund Christian (aka. Kalle) liegt nun seit September 2018 aufgrund einer schweren Bauspeicheldrüsenentzündung im Krankenhaus, da die Genesung nur langsam voranschreitet.

Kalle ist nicht einfach nur Polizist, er ist ein waschechter ‘Bulle’. So nennen wir im Ruhrpott Kollegen/innen, die mit Herz und Seele diesen Beruf ausüben, immer da sind wenn man sie braucht und immer versuchen 100% zu geben.

Gedanken eines Polizisten: Du bist Polizist – du musst das wegstecken!

30. März 2019 um 18:39 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Du bist Polizist – du musst das wegstecken!

“Jeder hat mal einen schlechten Tag, wirklich jeder. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Man hat schlecht geschlafen, hat Stress oder Streit mit der Frau, Freundin, Familie, oder man muss einen Schicksalsschlag ertragen.

Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so. Das bedeutet aber auch, dass jeder anders auf solche Situationen reagiert oder diese verarbeitet. Ob es hilft zu schweigen oder mit jemandem über die Probleme zu reden, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die positive Geschichte von Valerija: Mein lustiges Urlaubserlebnis mit der Polizei in Kroatien

24. März 2019 um 19:05 Uhr

Die positive Geschichte von Valerija: Mein lustiges Urlaubserlebnis mit der Polizei in KroatienMutter hat immer Recht

“Huhu ihr lieben Menschen,

ihr fragtet nach einer lustigen Geschichte, nun hier ist sie:

Vor drei Jahren war ich im Urlaub in Kroatien. Ich muss dazu sagen, daß ich selbst Kroatin bin und in unserem kleinen Kuhdorf bei meinen Eltern war. Es war mein letzter Urlaubstag und nach einem Konzertbesuch ein paar Tage vorher, hatte ich die CD jener Band im Auto laufen und habe natürlich laut mitgesungen.

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