Burger-Verpackung auf der Straße “vergessen”: Polizisten bringen Jugendlichen Müll nach Hause

4. Juni 2018 um 9:01 Uhr

Burger-Verpackung auf der Straße "vergessen": Polizisten bringen Jugendlichen Müll nach HauseWem von uns würde es gefallen tagtäglich vor der Haustür oder unterwegs durch einen Berg Müll zu fahren oder zu gehen? Wer kennt nicht die Situationen, gerade am Wochenende, wenn auf den Straßen die Tüten und Müllinhalte gewisser Fastfoodketten herum liegen?

Ein Ärgernis für jeden und ein ratloses Kopfschütteln, warum jemand so verantwortungslos handelt und warum diejenigen offensichtlich zu faul sind, die Tüten in den nächsten dafür vorgesehen Müllcontainer zu entsorgen? Ist es Faulheit oder falsch verstandene „Coolness“ gegenüber den „Freunden“?

Die Beweggründe sind sicherlich unterschiedlich und die Kollegen aus unserem Nachbarland, den Niederlanden, haben ähnliche Probleme, jedoch ihre eigene Art, dieses Problem anzugehen. So geschehen dieses Wochenende:

Unsere Kollegen in den Niederlanden trauern um einen vierbeinigen Helden

1. Juni 2018 um 20:09 Uhr

Dieser war von einem Angreifer bei Rotterdam mit einer Axt lebensgefährlich verletzt wurde und kurze Zeit später starb. Nachdem auch ein Taser keine Wirkung zeigte, schossen die Polizisten auf den Angreifer, der mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus kam.

Wir wünschen dem getöteten Diensthund eine gute Reise über die Regenbogenbrücke. Danke für deine Dienste! Unsere Gedanken sind bei dem Diensthundeführer. ⚫⚫

“Gruß von einer Kontrolle an der Grenze von der Koninklijke Marechausee (Militärpolizei Niederlande)”

6. März 2018 um 12:18 Uhr

"Gruß von einer Kontrolle an der Grenze von der Koninklijke Marechausee (Militärpolizei Niederlande)"

Digitale Polizeiarbeit: Polizei Niederlande macht’s vor

15. Februar 2018 um 21:12 Uhr

Digitale Polizeiarbeit: Polizei Niederlande macht's vorUnter dem Begriff digitale Polizeiarbeit versteht man alle Aktivitäten, die die Polizei als Behörde oder Polizisten im öffentlichen Auftrag im Internet tun. Dies umfasst die Kommunikation und Interaktion mit Bürgern (Hilfestellung, Ratgebung und Vertrauensbildung (community policing) und Kriminalitätsbekämpfung (cybercrime) und -prävention.

Diese digitale Polizeiarbeit, die sich nicht nur, aber auch insbesondere auf die sozialen Medien bezieht, wird teils sehr unterschiedlich wahrgenommen. Und dies vor dem Hintergrund, dass Menschen im Internetzeitalter viele Aktivitäten nicht nur offline, sondern eben auch online tätigen. Es wäre also wichtig, wenn die Polizei das Internet als eine Möglichkeit anerkennt und entsprechend ihr Personal aufrüstet und schult, mit den Bürgern in Kontakt zu kommen oder eben Respression und Prävention zu betreiben, was ja auch offline ihr hauptsächlicher Auftrag ist.

Auslandspraktikum: Zwei Niederländerinnen zu Gast bei ihren deutschen Kollegen

11. Januar 2018 um 16:11 Uhr

Bild: KreispoAuslandspraktikum: Zwei Niederländerinnen zu Gast bei ihren deutschen Kollegenlizeibehörde Hochsauerlandkreis

Bild: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

Ein Auslandspraktikum ist mit Sicherheit eine interessante Sache. Man lernt andere Gesetze und Vorschriften kennen, andere Kollegen und kann sein eigenes Wissen und die Muttersprache einbringen. Insbesondere im Grenzbereich ist ein solches Praktikum eine Win-Win-Situation.

Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) freut sich gerade über zwei niederländische Praktikantinnen, die sich die Polizei in Meschede als Wunschdienststelle ausgesucht haben. Die 18-jährigen Damen werden in den nächsten drei Wochen mit ihren deutschen Kollegen auf Streife gehen, die Wache und den Bezirkdsdienst kennen lernen.

Niederländische Polizisten erfreuen mit besonderem Weihnachtsbaum Krankenhauspatienten, besonders auch die Kinder

27. Dezember 2017 um 22:26 Uhr

Wir haben den Text unserer niederländischen Kollegen inhaltlich für euch übersetzt:

“Die Polizei vom Basisteam Hoorn hatte am frühen Morgen eine besondere Aktion im Krankenhaus in Hoorn. Da die Einsatzlage sehr ruhig war, beschlossen die Agenten, einen speziellen Weihnachtsbaum mit ihren Dienstfahrzeugen auf dem Parkplatz direkt vor dem Krankenhaus zu zeigen.

Heute kommt unser Gruß zum Nachtdienst aus den Niederlanden:

25. November 2017 um 0:27 Uhr

"Grüße aus Holland von der Koninklijke Marechausee (Militärpolizei)."

“Grüße aus Holland von der Koninklijke Marechausee (Militärpolizei).”

Gemeinsamer Einsatz deutscher und niederländischer Polizei

5. Juni 2017 um 19:14 Uhr

Polizei zufrieden über Pfingstwochenende in Renesse

Aus der Reihe “Mit den Kollegen auf Streife” erreichte uns dieser Bericht des niederländischen Polizisten Fritz, der zusammen mit deutschen Kollegen in den Niederlanden im Einsatz war:

In den vergangenen drei Tagen waren diverse Beamte des Politie District Zeeland, der berittenen Polizei und der Polizei Nordrhein-Westfalen in Renesse (Niederlande) eingesetzt, um dort für Sicherheit zu sorgen, was in den letzten Jahren nicht unbedingt nach den Vorstellungen der Polizei verlief.

Die Polizei musste häufig aufgrund von hilflosen Personen tätig werden. In allen Fällen handelte es sich um unter Alkohol oder Drogen stehende Personen. Einige Personen wurden durch den Rettungsdienst untersucht, mehrere wurden zur Sicherheit zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser verbracht.

Als Dankeschön für Hilfeleistung zum Tee eingeladen

23. März 2017 um 21:33 Uhr

Einen außergewöhnlichen Hilfseinsatz hatte die Polizei in Rotterdam (Niederlande). Sie erhielt die Mitteilung über einen älteren Mann der nicht mehr aufstehen konnte. Eine ganze Stunde verbrachten die Kollegen damit, den gebrechlichen Mann behutsam wieder zurück in sein Bett zu heben.

Niederländische Polizei setzt sich gegen türkischen Protest durch

12. März 2017 um 20:32 Uhr

Bei dem folgenden Bericht möchten wir klarstellen, dass es nicht um eine Bewertung der politischen Entscheidungen geht. Diese haben uns als Polizei zunächst nicht zu interessieren, geben aber die polizeilichen Maßnahmen vor. Und um diese geht es hier ausschließlich. Daher bitten wir euch, dies auch in den Kommentaren zu beachten. Vielen Dank!

Die türkische Familienministerin Fatma Betül Sayan Kaya wollte in den Niederlanden einen Wahlkampfauftritt absolvieren. Die Einreise mittels Flugzeug wurde der Ministerin jedoch durch die Regierung der Niederlande verwehrt und ein Landeverbot für das Flugzeug ausgesprochen. Das Landeverbot umging die Ministerin, indem sie in Düsseldorf (Deutschland) landete und dann mit dem Pkw in die Niederlande reiste.

Nur wenige Meter vor der türkischen Botschaft in Rotterdam stoppte die Polizei gestern Abend die Ministerin mit ihrem Gefolge. Ihr wurde von Polizisten nahegelegt, nach Deutschland zurück zu reisen. Nach langem hin und her wurde sie von der Polizei bis an die deutsche Grenze eskortiert.

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