Statement – G20-Gipfel: Um welchen Preis?

8. Juli 2017 at 21:13

Statement G20-Gipfel: Um welchen Preis?Thema G20 – natürlich ist das Recht auf Demonstrationsfreiheit ein großes Recht. Daran möchte auch niemand rütteln. Aber kann es sein, dass unter dessen Deckmantel (geplant und mehr oder weniger ungestraft) tausende Straftäter Straftaten zum Nachteil der Allgemeinheit und natürlich auch der eingesetzten Polizisten begehen?

Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist ein wichtiger Grundsatz! Auch das ist indiskutabel.

Wie kann es aber sein, dass die eine Seite der Welt sich daran hält (oder es zumindest versucht) und die anderen Seiten gefühlt noch nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet?!

Das betrifft sowohl die Seite der Straftäter, die völlig unverhältnismäßig und ohne grundsätzlichen sachlichen oder politischen Bezug einfach zum zerstören kommen und hierbei erhebliche Sachwerte (z.B. Autos, Gebäude, etc.) beschädigen oder zerstören.

++Aktuell++ Wasserwerfereinsatz bei Ausschreitungen in Hamburg

6. Juli 2017 at 21:24

Polizeipressesprecher musste sich nach Angriff in Sicherheit bringen
Liebe Kollegen/innen, passt bitte auf Euch auf!

Aktuell findet die angemeldete Demonstration “Welcome to hell” statt. Ganz vorne dabei ist der sogenannte Schwarze Block, vermummt und gewaltbereit wie immer.

Aus diesem Grund wurde die Demo angehalten und die Polizei forderte die Verantwortlichen der Demonstration auf, sich vom Schwarzen Block zu distanzieren. Da dies nicht erfolgte, wird die Demo nicht weiter ziehen lassen, was zu Unmut innerhalb der Demo führte.

Der Schwarze Block antwortete daraufhin mit gezielten Angriffen gegen die Einsatzkräfte mit Flaschen, Stöcke, Eisenstangen und Latten. Die Polizei ihrerseits reagierte mit dem Einsatz von Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken. Unbeteiligte werden von der Polizei aufgefordert, sich vom Geschehen fern zu halten.

Über den Livestream könnt ihr das Geschehen vor Ort verfolgen:

++Aufruf++ G20: Friedlicher Protest – Es liegt an Euch!

4. Juli 2017 at 20:50

++Aufruf++ G20: Friedlicher Protest - Es liegt an Euch!Geht den ersten Schritt, die Polizei geht ihn mit

Viel wird dieser Zeit über den bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg geschrieben. Nachdem die ersten Demonstrationen stattgefunden haben und das Protestcamp gerichtlich bestätigt nicht zur Übernachtung genutzt werden darf, ließ die Kritik am Vorgehen der Polizei nicht lange auf sich warten.

Was genau habt Ihr erwartet? Dass die Polizei daneben steht und zusieht? Dass sie tatenlos bleibt? Dieses Denken ist naiv.

Wenn wir nicht sagen wer wir sind

3. Juli 2017 at 20:35

Wir bieten unseren Kollegen grundsätzlich auch die Möglichkeit der anonymen Veröffentlichung. Dies kann verschiedene Gründe haben. Die Einen sehen ihre Botschaft wichtiger an, als die Person, die dahinter steht. Andere wiederum möchten sich selbst vor Nachteilen jedweder Art schützen.

Die Gründe sind vielfältig und wir haben bei den beiden letzten großen Themen (Offener Brief zum G20-Gipfel und Wortmeldung einer Berliner Polizisten), dass es den Kollegen lieber ist, nicht namentlich erwähnt zu werden. Selbst bei unverfänglichen Bildgrüßen mag der ein oder andere lieber keine namentliche Nennung.

Ein Kollege, der selbst ein Pseudonym im Internet verwendet, hat uns diesbezüglich seine Gedanken mitgeteilt:

Wenn wir nicht sagen wer wir sind

“Es ist bezeichnend, dass wir nicht mehr sagen, wie wir heißen, wenn wir sagen, was wir denken und nicht mehr sagen, was wir denken, wenn wir sagen, wie wir heißen.”

Nachlese: Fake oder Wahrheit? Was ist an den Vorwürfen gegenüber den Berliner Kollegen dran?

28. Juni 2017 at 18:53

Fake oder Wahrheit? Was ist an den Vorwürfen gegenüber den Berliner Kollegen dran? Eine NachleseEs ist schon erstaunlich, was nach der Party der Berliner Kollegen im Containerdorf in Bad Segeberg so alles geschehen ist. Viele Vorwürfe wurden erhoben, die nach und nach relativiert werden. Manche Medien stürzten sich geradezu auf diesen anstehenden “Polizeiskandal” und die “Partypolizisten“. Dies natürlich in einem negativen Kontext.

Vieles von dem, was da behauptet wurde, ist schlichtweg nicht wahr oder wurde erfunden. Was ist also dran, dass die Kollegen dort am Zaun wettpinkelten, unter freiem Himmel Sex hatten, Waffe schwingend auf einem Tisch tanzten oder es gar eine Schlägerei zwischen Berliner und Wuppertaler Kollegen gegeben haben soll? Dass hier Straftaten begangen wurden und mutwillige Sachbeschädigung betrieben wurde?

Nicht viel, um dies bereits vorweg zu nehmen. Wer unsere Ausführungen nicht in Gänze lesen möchte, den verweisen wir auf unseren abschließenden Abschnitt weiter unten (tldr).

Statement: Angriffe auf Polizisten, Feuerwehr- und Rettungsdienstmitarbeiter – Es reicht!

24. Juni 2017 at 20:42

Statement: Angriffe auf Polizisten, Feuerwehr- und Rettungsdienstmitarbeiter - Es reicht!Jeden Tag, jeden verdammten Tag: Angriffe auf Polizisten, Kameraden der Feuerwehr oder Rettungskräfte…

Was soll dieser (sorry für die Wortwahl) Scheiß??
Wir alle machen unsere Arbeit. Die Kameraden der Feuerwehr meist noch ehrenamtlich.

Jeder von uns hat das Ziel dem Bürger zu helfen wo wir nur können. Was ist der Dank dafür? Dass wir angegriffen werden?

Heute im Dienst selbst erlebt… Sanitäter werden von Bürgern daran gehindert anderen Menschen zu helfen. Verdammt nochmal benutzt euer Hirn, wenn überhaupt eins vorhanden ist. Jeder, aber auch jeder kann in eine Notlage kommen und dann Hilfe benötigen. Was ist, wenn es dann Euch betrifft und Ihr die Hilfe braucht und andere hindern die Rettungskräfte daran?

Für unsere lebensgefährlich verletzte Kollegin der PI Ismaning

14. Juni 2017 at 16:09

Wir wünschen dir ganz viel Kraft
und hoffen nur, dass du das schaffst.
Unsere Gedanken sind bei dir,
wir brauchen Dich doch noch hier.

Die blaue Familie steht zusammen,
in Gedanken alle beisammen.
Hunderte Kilometer uns trennen,
doch möchten wir Dich unsere Schwester nennen.

Kämpfe um dein Leben,
dafür musst du alles geben.
Unsere ganze Kraft wir dir schicken,
hoffnungsvoll wir in den Himmel blicken.

Für unsere lebensgefährlich verletzte Kollegin der PI Ismaning.

Für unsere lebensgefährlich verletzte Kollegin der PI Ismaning

Text: © Polizist=Mensch​
Bild: Kollege Dominik

Unser Statement zu: Shitstorm – Abschiebung in Nürnberg eskaliert

1. Juni 2017 at 21:31

Unser Statement zu: Shitstorm - Abschiebung in Nürnberg eskaliert

Fakt: 9 Polizisten durch Wurfgeschosse verletzt

Gestern Morgen ist es im Rahmen des Vollzugs einer Abschiebeverfügung durch die Polizei in Nürnberg zu einer Situation gekommen, die sich niemand wünscht, auch nicht wir Polizisten. Die Situation eskalierte völlig und die Bilder, die man zu sehen bekam, waren alles andere als schön.

In den sozialen Medien entwickelte sich ein wahrer Shitstorm und auch in unserem Mailfach landete die ein oder andere Missfallensbekundung. Und immer wird der Polizei die Schuld in die Schuhe geschoben: An der Abschiebeverfügung, an der Eskalation, an der Vorgehensweise.

Dabei lassen diese Kritiker lediglich die Bilder auf sich wirken, ohne sich den Tatsachen zu stellen, die zu dieser unschönen Situation geführt haben und die nicht die Polizei zu verantworten hat.

Lasst bitte keine Tiere und Kinder im heißen Auto zurück!

29. Mai 2017 at 13:32

Lasst bitte keine Tiere und Kinder im heißen Auto zurück!Die Temperaturen sind gestiegen und schnell heizt sich das Auto auf. Auch für den schnellen Einkauf oder die Abholung sollten keine Kinder und Tiere im verschlossenen Wagen zurück gelassen werden.

Ohne laufenden Motor und Klimaanlage heizt sich der Innenraum auf mehr als 50 Grad Celsius auf und das hält kein Lebewesen länger durch. Also lasst Tiere und Kinder zu Hause oder nehmt sie aus dem Auto heraus.

Wichtig: Genügend Flüssigkeit zu sich nehmen!

Auf ein Wort zu: “Alle fünfeinhalb Wochen wird in Deutschland ein Mensch von einem Polizisten erschossen”

18. Mai 2017 at 21:49

Ein Wort zu: "Alle fünfeinhalb Wochen wird in Deutschland ein Mensch von einem Polizisten erschossen"Derzeit kursiert im Netz ein Artikel über den Schusswaffengebrauch von uns Polizisten. Es geht in dem Artikel um die Häufigkeit des Schusswaffengebrauches und man muss zugeben, dass sich die Autoren der taz viel Mühe gegeben haben, dieses Dossier zusammen zu tragen:

In diesem Artikel werden wir quasi als schießwütig dargestellt. Sogenannte Experten kommen dort zu Wort. Aber mal ehrlich, wie viele von diesen sogenannten Experten kamen je in die Situation, in der man innerhalb von Sekunden entscheiden muss, ob man selbst Gefahr läuft verletzt oder gar getötet zu werden? Ich denke mal in keine, denn sonst wären sie vermutlich anderer Meinung.

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