Wollt ihr wirklich eine Polizei, die zuerst schießt oder zuschlägt und dann Fragen stellt?

9. September 2017 at 20:43

“Wozu habt ihr eine Waffe?”

Immer wieder lesen wir zu unseren Beiträgen, aber auch auf anderen Seiten, die sich mit Gewalt gegen Polizisten beschäftigen, Kommentare wie “Benutzt eure Waffen!”, “Haut richtig zu!” oder “Wozu habt ihr ihr eure Waffen?”

Wollt ihr wirklich eine Polizei, die erst zuschlägt oder schießt und dann erst Fragen stellt?

Wollt ihr bei jeder Kontrolle, dass wir mit gezogener Waffe vor euch stehen?

Wollt ihr nur ausgebildete Kampfmaschinen auf der Straße haben?

Polizeigewalt? Denkt mal drüber nach!

12. August 2017 at 21:20

Polizeigewalt? Denkt mal drüber nach!Wir sagen definitiv: NEIN! Denn wenn man von “Polizeigewalt” spricht, dann ist die komplette Polizei gemeint, also jeder einzelne Polizist und davon distanziere wir uns energisch. Genau wie tausende Kollegen von uns auch.

Videos, die geschnitten werden oder nie den ganzen Sachverhalt zeigen, werden vom geneigten Publikum bewertet. Wir gehen sogar einen Schritt weiter und behaupten, dass viele dieser Videos bewusst ins Netz gestellt werden, weil man die Polizei diskreditieren will, uns einfach nicht mag.

Ja unsere Arbeit sieht oft nicht schön von außen aus. Aber meint ihr wir machen das aus Spaß? Meint ihr uns ist es eine Freude Menschen zu Boden bringen zu müssen? Sie zu fesseln?

Nein, definitiv nicht!

Das gilt für Schutzleute und Retter & Helfer gleichermaßen!

5. August 2017 at 21:47
Das gilt für Schutzleute und Retter & Helfer gleichermaßen!

Bildmaterial: Dietmar Knepulski 2011

Auf ein Wort: Weil wir Polizisten sind

30. Juli 2017 at 21:45

Auf ein Wort: Weil wir Polizisten sindWeil wir Polizisten sind, werden wir mit Steinen, Flaschen, Pyrotechnik, Molotowcocktails und allerhand anderen Dingen beworfen. Weil wir Polizisten sind, werden wir bespuckt, getreten, geschlagen, mit Messern und anderen Waffen angegriffen. Weil wir Polizisten sind, werden wir beleidigt, diffamiert und in Sippenhaft genommen. Und zwar NUR, weil wir Polizisten sind und diese Uniform tragen

Und dazu braucht es nicht einmal einen konkreten Anlass. So wie auf dem Bild zu sehen, die Botschaft oben in der Mitte, die uns vor ein paar Tagen erreichte. Für uns ohne erkennbaren Grund hat da jemand seinen Hass auf uns Polizisten mal eben abgeladen.

Müßig näher darauf einzugehen. Würden wir alle Hassbotschaften anzeigen, die uns erreichen, hätten wir nichts anderes mehr zu tun. Wir würden nur noch von Dienststelle zu Dienststelle und von Gericht zu Gericht tingeln, um dann gesagt zu bekommen, dass die Öffentlichkeit kein Interesse habe, die Schuld gering sei oder der Täter ein schweres Leben hatte.

Hetze oder Journalismus? Tagesschau mit Stimmungsmache gegen Polizei

22. Juli 2017 at 19:41

In einem Kurzvideo nimmt die Tagesschau Bezug auf die Vorgänge beim G20-Gipfel in Hamburg und unter dem Stichwort “Polizeigewalt” stellt sie – ohne stichhaltige Argumente zu liefern – heraus, dass Opfer von vorgeblicher “Polizeigewalt” keine rechtliche Möglichkeiten hätten, sich dagegen zu wehren.

Hierbei zeigt die Tagesschau aber auch, dass der Beitrag schlecht recherchiert wurde und blendet Dinge aus oder stellt sie falsch dar. So wird z.B. berichtet, dass in Deutschland keine unabhängigen Beschwerdestellen existieren und Polizisten gegen die eigenen Kollegen ermittelten.

Dies stimmt so nicht ganz, denn es gibt mittlerweile in verschiedenen Bundesländern unabhängige Beschwerdestellen. Zwar ist bei möglichen Straftatbeständen immer noch die Polizei für die Ermittlungen zuständig, diese können jedoch jederzeit durch die Beschwerdestellen oder die Justiz rechtlich hinterfragt oder geprüft werden. Zudem gibt es genügend Beispiel die belegen, dass Ermittlungen von Polizisten gegen die eigenen Kollegen zu Verurteilungen führen (können).

Statement – G20-Gipfel: Um welchen Preis?

8. Juli 2017 at 21:13

Statement G20-Gipfel: Um welchen Preis?Thema G20 – natürlich ist das Recht auf Demonstrationsfreiheit ein großes Recht. Daran möchte auch niemand rütteln. Aber kann es sein, dass unter dessen Deckmantel (geplant und mehr oder weniger ungestraft) tausende Straftäter Straftaten zum Nachteil der Allgemeinheit und natürlich auch der eingesetzten Polizisten begehen?

Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist ein wichtiger Grundsatz! Auch das ist indiskutabel.

Wie kann es aber sein, dass die eine Seite der Welt sich daran hält (oder es zumindest versucht) und die anderen Seiten gefühlt noch nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet?!

Das betrifft sowohl die Seite der Straftäter, die völlig unverhältnismäßig und ohne grundsätzlichen sachlichen oder politischen Bezug einfach zum zerstören kommen und hierbei erhebliche Sachwerte (z.B. Autos, Gebäude, etc.) beschädigen oder zerstören.

++Aktuell++ Wasserwerfereinsatz bei Ausschreitungen in Hamburg

6. Juli 2017 at 21:24

Polizeipressesprecher musste sich nach Angriff in Sicherheit bringen
Liebe Kollegen/innen, passt bitte auf Euch auf!

Aktuell findet die angemeldete Demonstration “Welcome to hell” statt. Ganz vorne dabei ist der sogenannte Schwarze Block, vermummt und gewaltbereit wie immer.

Aus diesem Grund wurde die Demo angehalten und die Polizei forderte die Verantwortlichen der Demonstration auf, sich vom Schwarzen Block zu distanzieren. Da dies nicht erfolgte, wird die Demo nicht weiter ziehen lassen, was zu Unmut innerhalb der Demo führte.

Der Schwarze Block antwortete daraufhin mit gezielten Angriffen gegen die Einsatzkräfte mit Flaschen, Stöcke, Eisenstangen und Latten. Die Polizei ihrerseits reagierte mit dem Einsatz von Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken. Unbeteiligte werden von der Polizei aufgefordert, sich vom Geschehen fern zu halten.

Über den Livestream könnt ihr das Geschehen vor Ort verfolgen:

++Aufruf++ G20: Friedlicher Protest – Es liegt an Euch!

4. Juli 2017 at 20:50

++Aufruf++ G20: Friedlicher Protest - Es liegt an Euch!Geht den ersten Schritt, die Polizei geht ihn mit

Viel wird dieser Zeit über den bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg geschrieben. Nachdem die ersten Demonstrationen stattgefunden haben und das Protestcamp gerichtlich bestätigt nicht zur Übernachtung genutzt werden darf, ließ die Kritik am Vorgehen der Polizei nicht lange auf sich warten.

Was genau habt Ihr erwartet? Dass die Polizei daneben steht und zusieht? Dass sie tatenlos bleibt? Dieses Denken ist naiv.

Wenn wir nicht sagen wer wir sind

3. Juli 2017 at 20:35

Wir bieten unseren Kollegen grundsätzlich auch die Möglichkeit der anonymen Veröffentlichung. Dies kann verschiedene Gründe haben. Die Einen sehen ihre Botschaft wichtiger an, als die Person, die dahinter steht. Andere wiederum möchten sich selbst vor Nachteilen jedweder Art schützen.

Die Gründe sind vielfältig und wir haben bei den beiden letzten großen Themen (Offener Brief zum G20-Gipfel und Wortmeldung einer Berliner Polizisten), dass es den Kollegen lieber ist, nicht namentlich erwähnt zu werden. Selbst bei unverfänglichen Bildgrüßen mag der ein oder andere lieber keine namentliche Nennung.

Ein Kollege, der selbst ein Pseudonym im Internet verwendet, hat uns diesbezüglich seine Gedanken mitgeteilt:

Wenn wir nicht sagen wer wir sind

“Es ist bezeichnend, dass wir nicht mehr sagen, wie wir heißen, wenn wir sagen, was wir denken und nicht mehr sagen, was wir denken, wenn wir sagen, wie wir heißen.”

Nachlese: Fake oder Wahrheit? Was ist an den Vorwürfen gegenüber den Berliner Kollegen dran?

28. Juni 2017 at 18:53

Fake oder Wahrheit? Was ist an den Vorwürfen gegenüber den Berliner Kollegen dran? Eine NachleseEs ist schon erstaunlich, was nach der Party der Berliner Kollegen im Containerdorf in Bad Segeberg so alles geschehen ist. Viele Vorwürfe wurden erhoben, die nach und nach relativiert werden. Manche Medien stürzten sich geradezu auf diesen anstehenden “Polizeiskandal” und die “Partypolizisten“. Dies natürlich in einem negativen Kontext.

Vieles von dem, was da behauptet wurde, ist schlichtweg nicht wahr oder wurde erfunden. Was ist also dran, dass die Kollegen dort am Zaun wettpinkelten, unter freiem Himmel Sex hatten, Waffe schwingend auf einem Tisch tanzten oder es gar eine Schlägerei zwischen Berliner und Wuppertaler Kollegen gegeben haben soll? Dass hier Straftaten begangen wurden und mutwillige Sachbeschädigung betrieben wurde?

Nicht viel, um dies bereits vorweg zu nehmen. Wer unsere Ausführungen nicht in Gänze lesen möchte, den verweisen wir auf unseren abschließenden Abschnitt weiter unten (tldr).

Google+