Für unsere lebensgefährlich verletzte Kollegin der PI Ismaning

14. Juni 2017 at 16:09

Wir wünschen dir ganz viel Kraft
und hoffen nur, dass du das schaffst.
Unsere Gedanken sind bei dir,
wir brauchen Dich doch noch hier.

Die blaue Familie steht zusammen,
in Gedanken alle beisammen.
Hunderte Kilometer uns trennen,
doch möchten wir Dich unsere Schwester nennen.

Kämpfe um dein Leben,
dafür musst du alles geben.
Unsere ganze Kraft wir dir schicken,
hoffnungsvoll wir in den Himmel blicken.

Für unsere lebensgefährlich verletzte Kollegin der PI Ismaning.

Für unsere lebensgefährlich verletzte Kollegin der PI Ismaning

Text: © Polizist=Mensch​
Bild: Kollege Dominik

Unser Statement zu: Shitstorm – Abschiebung in Nürnberg eskaliert

1. Juni 2017 at 21:31

Unser Statement zu: Shitstorm - Abschiebung in Nürnberg eskaliert

Fakt: 9 Polizisten durch Wurfgeschosse verletzt

Gestern Morgen ist es im Rahmen des Vollzugs einer Abschiebeverfügung durch die Polizei in Nürnberg zu einer Situation gekommen, die sich niemand wünscht, auch nicht wir Polizisten. Die Situation eskalierte völlig und die Bilder, die man zu sehen bekam, waren alles andere als schön.

In den sozialen Medien entwickelte sich ein wahrer Shitstorm und auch in unserem Mailfach landete die ein oder andere Missfallensbekundung. Und immer wird der Polizei die Schuld in die Schuhe geschoben: An der Abschiebeverfügung, an der Eskalation, an der Vorgehensweise.

Dabei lassen diese Kritiker lediglich die Bilder auf sich wirken, ohne sich den Tatsachen zu stellen, die zu dieser unschönen Situation geführt haben und die nicht die Polizei zu verantworten hat.

Lasst bitte keine Tiere und Kinder im heißen Auto zurück!

29. Mai 2017 at 13:32

Lasst bitte keine Tiere und Kinder im heißen Auto zurück!Die Temperaturen sind gestiegen und schnell heizt sich das Auto auf. Auch für den schnellen Einkauf oder die Abholung sollten keine Kinder und Tiere im verschlossenen Wagen zurück gelassen werden.

Ohne laufenden Motor und Klimaanlage heizt sich der Innenraum auf mehr als 50 Grad Celsius auf und das hält kein Lebewesen länger durch. Also lasst Tiere und Kinder zu Hause oder nehmt sie aus dem Auto heraus.

Wichtig: Genügend Flüssigkeit zu sich nehmen!

Auf ein Wort zu: “Alle fünfeinhalb Wochen wird in Deutschland ein Mensch von einem Polizisten erschossen”

18. Mai 2017 at 21:49

Ein Wort zu: "Alle fünfeinhalb Wochen wird in Deutschland ein Mensch von einem Polizisten erschossen"Derzeit kursiert im Netz ein Artikel über den Schusswaffengebrauch von uns Polizisten. Es geht in dem Artikel um die Häufigkeit des Schusswaffengebrauches und man muss zugeben, dass sich die Autoren der taz viel Mühe gegeben haben, dieses Dossier zusammen zu tragen:

In diesem Artikel werden wir quasi als schießwütig dargestellt. Sogenannte Experten kommen dort zu Wort. Aber mal ehrlich, wie viele von diesen sogenannten Experten kamen je in die Situation, in der man innerhalb von Sekunden entscheiden muss, ob man selbst Gefahr läuft verletzt oder gar getötet zu werden? Ich denke mal in keine, denn sonst wären sie vermutlich anderer Meinung.

Fußball – Spaß oder Zeit für Randale?

10. Mai 2017 at 20:43

Wolfsburg: Zehn verletzte Polizisten durch Flaschenwürfe von Münchner “Fans” auf die Reiterstaffel

Frankfurt: Sogenannte “Fans” halten ein geschmackloses Plakat hoch: “Für Stadionverbot – Bulle Tod”

Das sind nur zwei Meldungen der vergangenen Wochen und man könnte die Liste beliebig fortführen.

Jedes Wochenende dasselbe, es gibt die wirklichen Fans die ein gutes Spiel sehen wollen, die ihren Spaß haben wollen, feiern möchten.
Dann gibt es die, die Fußball als Alibi nutzen um Frust oder was auch immer abzulassen. Die jedes Wochenende nutzen um die wirklichen Fans oder eben auch uns Polizisten anzugreifen.

DANKE an alle Einsatzkräfte

1. Mai 2017 at 0:17

die in der heutigen Hexennacht und auch im Verlaufe des 1. Mai eingesetzt sind. Möge der Einsatzverlauf möglichst ruhig bleiben! Kommt alle gesund nach Hause!

DANKE an alle Einsatzkräfte

Mut ist…

12. April 2017 at 21:28

Mut ist...

Schusswaffengebrauch – alles andere als leicht

9. April 2017 at 20:25

Schusswaffengebrauch - alles andere als leichtZu den Berichten heute mittag, möchte ich noch etwas persönliches sagen…..

Viele fordern wir sollten schneller schießen, dabei weiß keiner was es bedeutet wirklich auf einen Menschen schießen zu müssen.

Leider bleibt uns immer wieder keine andere Wahl, als die Waffe zu ziehen und sie auch einzusetzen.Es ist, darf und sollte immer unser letztes Mittel sein. Wer jetzt denkt, dass es einfach ist, irrt gewaltig.

Die Waffe zu ziehen um zu drohen, dass der Gebrauch der Waffe bevorsteht mag ja noch ein probates Mittel sein in manchen Fällen. Aber die dann auch wirklich einzusetzen ist definitiv etwas anderes.

🏍️ Beginn der Motorradsaison 🏍️ Bitte nehmt aufeinander Rücksicht!

2. April 2017 at 21:05

Am Mittwoch früh bekamen wir einen Einsatz mit der Meldung “VU mit” (Verkehrsunfall mit verletzen Personen). Um 7:25 Uhr kam die Meldung über Funk. Blaulicht und Martinshorn an und los geht’s.

12 Minuten nach der Meldung kamen wir am Unfallort an. Die Trümmer der Maschine lagen über hunderte Meter verteilt. Ein SUV stand mitten auf der Straße, halb unter dem Fahrzeug sahen wir den Motorradfahrer liegen.

Wir sind zwar in erster Hilfe geschult, dennoch sind wir immer froh wenn die Kollegen des Rettungsdienstes vor uns, gleichzeitig oder kurz nach uns eintreffen. Profis sind dann doch die besseren Helfer. Vor allem bei schweren Unfällen, wie in diesem Fall.

Öffentliche Trauerkultur für im Dienst getötete Polizisten?

21. März 2017 at 22:08

Öffentliche Trauerkultur für im Dienst getötete Polizisten?In Deutschland ist es leider immer noch nicht Gang und Gäbe, unseren im Dienst verstorbenen Kollegen ohne offizielle Erlaubnis öffentlich zu gedenken. Warum ist das so? Warum darf es nicht selbstverständlich sein, dass wir diese ehren und ihnen auf ihrer letzten Dienstreise in Gedanken beistehen?

Es geht uns dabei weniger darum, dass die Verantwortlichen dabei nicht mitreden dürften. Wenn wir Polizisten schon, wie damals bei Daniel Ernst, mit einem Streifenwagen am Straßenrand stehen und das Blaulicht einschalten, dann tun wir dies mit Dienstgerät. Verständlich, wenn die Führung hierzu ihr Einverständnis geben möchte.

Diese Kollegen, Brüder und Schwestern, starben im Einsatz für die Bürger. Sie starben, weil sie die Welt ein Stück besser machen wollten, durch ihren Dienst und ihren Einsatz. Hier sollte es doch selbstverständlich sein, dass Polizisten öffentlich trauern und gedenken dürfen, wenn ihnen danach zumute ist. Und hier sollte der Dienstherr nicht erst darum gebeten werden, dies auch tun zu dürfen. Die Erlaubnis sollte entweder generell gelten oder zeitnah und zügig das Einverständnis gegeben werden, ohne darum zu bitten.

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