🏍️ Beginn der Motorradsaison 🏍️ Bitte nehmt aufeinander Rücksicht!

2. April 2017 at 21:05

Am Mittwoch früh bekamen wir einen Einsatz mit der Meldung “VU mit” (Verkehrsunfall mit verletzen Personen). Um 7:25 Uhr kam die Meldung über Funk. Blaulicht und Martinshorn an und los geht’s.

12 Minuten nach der Meldung kamen wir am Unfallort an. Die Trümmer der Maschine lagen über hunderte Meter verteilt. Ein SUV stand mitten auf der Straße, halb unter dem Fahrzeug sahen wir den Motorradfahrer liegen.

Wir sind zwar in erster Hilfe geschult, dennoch sind wir immer froh wenn die Kollegen des Rettungsdienstes vor uns, gleichzeitig oder kurz nach uns eintreffen. Profis sind dann doch die besseren Helfer. Vor allem bei schweren Unfällen, wie in diesem Fall.

Öffentliche Trauerkultur für im Dienst getötete Polizisten?

21. März 2017 at 22:08

Öffentliche Trauerkultur für im Dienst getötete Polizisten?In Deutschland ist es leider immer noch nicht Gang und Gäbe, unseren im Dienst verstorbenen Kollegen ohne offizielle Erlaubnis öffentlich zu gedenken. Warum ist das so? Warum darf es nicht selbstverständlich sein, dass wir diese ehren und ihnen auf ihrer letzten Dienstreise in Gedanken beistehen?

Es geht uns dabei weniger darum, dass die Verantwortlichen dabei nicht mitreden dürften. Wenn wir Polizisten schon, wie damals bei Daniel Ernst, mit einem Streifenwagen am Straßenrand stehen und das Blaulicht einschalten, dann tun wir dies mit Dienstgerät. Verständlich, wenn die Führung hierzu ihr Einverständnis geben möchte.

Diese Kollegen, Brüder und Schwestern, starben im Einsatz für die Bürger. Sie starben, weil sie die Welt ein Stück besser machen wollten, durch ihren Dienst und ihren Einsatz. Hier sollte es doch selbstverständlich sein, dass Polizisten öffentlich trauern und gedenken dürfen, wenn ihnen danach zumute ist. Und hier sollte der Dienstherr nicht erst darum gebeten werden, dies auch tun zu dürfen. Die Erlaubnis sollte entweder generell gelten oder zeitnah und zügig das Einverständnis gegeben werden, ohne darum zu bitten.

Heute ist Weltfrauentag ♀

8. März 2017 at 16:46

Respekt und Anerkennung für das, was unsere Kolleginnen alles leisten!

Heute ist Weltfrauentag ♀

Danke an alle Einsatzkräfte, die zur 5. Jahreszeit eingesetzt sind und waren, um für Sicherheit zu sorgen!

27. Februar 2017 at 16:04

Danke an alle Einsatzkräfte, die zur 5. Jahreszeit eingesetzt sind und waren, um für Sicherheit zu sorgen!Wir wissen, dass dies keine leichten Einsätze sind und manchmal physisch und psychisch alles abverlangen. Manch einer ist auch im Einsatz, der ansonsten mit Fastnacht/Karneval überhaupt nichts am Hut hat und dann die Narren und deren Verhalten über sich ergehen lassen muss.

Aber was nützt es, es ist unsere Aufgabe und so stellen wir uns stundenlang an den Zug oder laufen von Streitigkeit zu Streitigkeit. Bei steigendem Alkoholpegel keine leichte Aufgabe!

Respekt und Anerkennung für alle, die hier ihr Bestes gaben und geben! Wir sind in Gedanken bei euch…

Immer

24. Februar 2017 at 21:25

ImmerIn der Not, da rufst Du mich,
bin dann immer da für Dich.
Ich stehe Dir zur Seite,
jederzeit in voller Breite.

Manchmal magst Du mich,
manchmal nich…
Manchmal dankst Du mir,
manchmal bekomm ich „Haue“ von Dir.

Manchmal weinst Du mit mir,
manchmal weine ich mit Dir.
Mein Beruf ist mein Leben,
dafür würde ich alles geben.

Manchmal bin ich ein Held für Dich,
manchmal auch der doofe Bulle an sich.
Möchte Dir in schlechten Zeiten beisteh’n,
für Dich einsteh‘n.

Dein Schutz ist mein Bestreben
allzeit in meinem Leben.

© Polizist=Mensch

Kommentar: Der Taser – Sinn oder Un-Sinn?

9. Februar 2017 at 21:46

Heute Morgen berichteten wir darüber, dass die Berliner Polizei nun Taser im Streifendienst testet. Hier nun der versprochene Kommentar unseres Berliner Kollegen Peter:

Die Berliner Polizei hat entschieden, den Taser erneut zu testen

Auf zwei Berliner Abschnitten wird in einem dreijährigen Probelauf getestet, ob sich der Taser, oder das Distanz-Elektroimpulsgerät, als Einsatzmittel bewährt.

Wenn man die Pressemitteilung im facebook liest, wird der Taser zunächst als ergänzendes Distanzeinsatzmittel – zwischen dem Reizstoffsprühgerät und der Schusswaffe angekündigt. Klingt erstmal gut. Das würde bedeuten, dass man, bevor man entscheiden muss, jemanden niederzuschießen, mit dem taser die Möglichkeit hätte, eine wahrscheinlich eskalierende Situation zu bereinigen.

Zudem bietet der angeschaffte Taser die Möglichkeit, aufgesetzt einen Elektroimpuls zu setzenohne Pfeile zu verschießen. Also als Kontaktmittel. Jeder Widerstand, jedes unübersichtliche Handgemenge könnte sich so schnell lösen lassen. Über diese Möglichkeit hätten sich die sechs kürzlich in München verletzten Beamten sicherlich gefreut.

Die schönste Zeit in unserem Berufsalltag

19. Januar 2017 at 17:33

Die schönste Zeit in unserem Berufsalltag

„Die schönste Zeit in unserem Berufsalltag sind die kleinen Momente, in denen man spürt, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.“

In der Zeit von immer steigender Gewalt und Hass sind es genau diese Momente, die uns wissen und spüren lassen, dass wir immer noch glauben, dass wir nicht nur einen Beruf haben, sondern auch unserer Berufung nachgehen können.

Gerade viele von den älteren Kollegen mussten sich der aktuellen Zeit anpassen. Früher gab es mehr dieser schönen Momente und die Menschen waren anders, vor allem respektvoller.

Doch eins ist immer noch gleich geblieben: Menschen zu Helfen und sie zu unterstützen. Zu wissen, dass man zur richtigen Zeit, im passenden Moment, am richtigen Ort ist und dann für euch da sein kann.

Wir wünschen allen Einsatzkräften, dass sie noch viele dieser kleinen Momente erleben und das sich die Zeit wieder wandelt und ihr Berufsalltag wieder angenehmer wird.

Danke an alle Helfer bei Sturmtief Egon!

13. Januar 2017 at 23:49

In der vergangenen Nacht und heute den ganzen Tag über haben viele Helfer dafür gesorgt, dass bei Sturmtief Egon Hilfe organisiert, Folgen gemildert, Ordnung wiederhergestellt oder Schäden beseitigt wurden.

Danke an alle Helfer bei Sturmtief Egon!Von der Küste bis in die Alpen, ob Sturmflut, Schneefall, umgestürzte Bäume, es gab viel zu tun. Nicht nur für uns Blaulichter von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk oder Polizei hielt Egon einige Überraschungen bereit. Auch viele andere Helfer, beispielsweise Straßen- und Autobahnmeistereien, Techniker, Ingenieure, Forstmitarbeiter usw. mussten ausrücken.

Und auch aktuell werden bei frostigen Temperaturen und Schneefall sicher wieder viele Kräfte bei Absicherungsmaßnahmen, Unfallaufnahme oder im Rettungseinsatz gebunden sein.

Euch allen gebührt Dank und Anerkennung, dass ihr trotz dieser widrigen Witterung da draußen gestanden und das Unmögliche möglich gemacht habt! DANKE!

Sicherheit ist nicht selbstverständlich

8. Januar 2017 at 1:44

Danke an alle, die sich um unsere Sicherheit kümmern! Denn auch wir Polizisten sind in unserer Freizeit Bürger…

Sicherheit ist nicht selbstverständlich

Statement zu Kritik am Silvestereinsatz: Die Polizei hat ihren Job gemacht!

1. Januar 2017 at 21:49

Statement zu Kritik am Silvestereinsatz: Die Polizei hat ihren Job gemacht!Wir alle haben noch in Erinnerung, was Anfang 2016 in den Medien los war. Nachdem die Polizei Köln ein ruhiges Silvester vermeldete, mehrten sich die Hinweise darauf, dass es doch nicht so ruhig war. Hunderte Anzeige wegen Diebstahls, sexueller Nötigung und Vergewaltigung waren alleine in Köln die Folge. In anderen deutschen Städten sah es ähnlich aus.

Nun hatte die Polizei – nicht nur, aber auch – in Köln ein Jahr lang Zeit den Silvestereinsatz 2016 zu planen und aus den gemachten Erfahrungen Konsequenzen zu ziehen. Das tat sie auch: Alleine in Köln kamen nach ursprünglicher Planung zehnmal so viele Polizisten zum Einsatz als ein Jahr zuvor. In Zahlen ausgedrückt: 1.500 Beamte sah die Einsatzplanung vor, alleine im Stadtgebiet von Köln. Andere Städte hatten ähnliche Konzepte.

Die Polizei Köln (bleiben wir mal in dieser Stadt, da sie letztes, wie dieses Jahr, exemplarisch dafür steht, was schief läuft in manchen Köpfen) zog dann auch das Fazit, dass es Silvester relativ ruhig blieb. Vermutlich auch nur deswegen, WEIL so viele Polizisten im Einsatz waren.

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