Zum Nachdenken: Erwartungshaltung und Wirklichkeit

31. Dezember 2016 um 21:47 Uhr

Zum Nachdenken: Erwartungshaltung und WirklichkeitDas nunmehr fast vergangene Jahr 2016 war von vielen Themen geprägt, aber eines war doch bestimmend im Hinblick auf Berichterstattung und politischer Diskussion: Migranten. Anstatt eines Jahresrückblicks, die es momentan zuhauf gibt, möchten wir heute das Wort ergreifen, um für 2017 vielleicht den ein oder anderen zu erreichen.

Vor wenigen Tagen ereignete sich in einem kleinen Ort in der Eifel ein Polizeieinsatz. Wie sich später herausstellte, war alle Aufregung umsonst, dennoch war sie vor dem Hintergrund der vielen Geschehnisse in diesem Jahr – nicht nur in Deutschland – berechtigt. Daher möchten wir diesen Text nicht als Kritik an dem Einsatz verstanden wissen, er soll vielmehr zum Nachdenken anregen!

Muss mal gesagt werden!

26. Dezember 2016 um 03:51 Uhr

Muss mal gesagt werden!

Danke an alle, die Weihnachten arbeiten müssen!

24. Dezember 2016 um 18:56 Uhr

Danke an alle, die Weihnachten arbeiten müssenNicht nur wir Polizisten müssen Weihnachten im Dienst verbringen, es gibt noch viel mehr unverzichtbare Aufgaben, die von Menschen erfüllt werden müssen, damit im Notfall jemand zur Stelle ist, oder das Gemeinwesen während der Feiertage nicht zum Erliegen kommt.

Feuerwehr, Rettungsdienst, Krankenhausmitarbeiter, Pflegekräfte, Soldaten, Sicherheitsdienste, Justizvollzug, Zoll, … und viele andere Berufe, die sich auch über die Festtage mit dem Thema Sicherheit, Gesundheit, Soziales, Seelsorge und der Infrastruktur beschäftigen, sind auch an Weihnachten da, um zu helfen, zu schützen, zu retten, zuzuhören, aufzupassen oder um einfach das Rad am laufen zu halten.

Auch möchten wir nicht diejenigen vergessen, die fern der Heimat im Ausland eingesetzt sind. Etwa 3.300 Soldaten und Polizisten befinden sich im Auslandseinsatz in fernen Ländern auf dieser Welt. Auch sie werden zwar nach Möglichkeit Weihnachten mit ihren Kameraden oder Kollegen feiern, aber ihre Liebsten sind teils viele Tausend Kilometer entfernt.

Sie alle möchten wir nicht vergessen und uns dafür bedanken, dass sie das tun, was sie tun, auch an Weihnachten.

Ihnen allen gilt unser besonderer Gruß und Dank!

Polizei Berlin bedankt sich bei Helfern

20. Dezember 2016 um 14:16 Uhr

Nun sind die ersten Pressekonferenzen abgehalten worden und sowohl der Bundesinnenminister Thomas de Maizière, als auch Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller, sprachen von einem Anschlag.

Wir haben die Berichterstattung gestern Abend und auch in der Nacht verfolgt. Nach einer anfänglichen Chaosphase konnte mit starken Kräften von Feuerwehr und Polizei die Lage unter Kontrolle gebracht werden.

230 Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz, hinzu kommen die vielen Retter im Hintergrund, die logistische und organisatorische Aufgaben zu bewältigen hatten. Die Berliner Polizei war mit einer unbekannten Zahl an Kräften im Einsatz und wir haben bereits gestern Abend getwittert:

Das gilt für die Kolleginnen natürlich entsprechend!

27. November 2016 um 00:10 Uhr

Das gilt für die Kolleginnen natürlich entsprechend!

Komm nach Hause, Maxime. Deine Familien vermissen Dich!

26. November 2016 um 08:45 Uhr

Komm nach Hause, Maxime!

Liebe Maxime,

wir kennen uns nicht; bis gestern Abend wusste ich nicht, wie Du heißt, aussiehst, woher Du kommst und was Du so treibst. Wir sind uns noch nie begegnet und trotzdem: Als ich vorhin durch das stockdunkle Waldstück bei Aumühle stolperte, ohne Taschenlampe die Hand vor Augen nicht hätte sehen und ohne Handschuhe meine Finger bald nicht mehr hätte fühlen können, dachte ich an Dich – pausenlos.

Einen Menschen zu suchen, der von seinen Lieben vermisst wird, ist für uns stets sehr emotional. Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie die Geschichten, die hinter jeder einzelnen verschwundenen Person stecken.
Wir gehen ehrgeizig und motiviert in alle diese Einsätze, weil wir wissen, dass wir entscheidend dazu beitragen können – lässt uns das Quäntchen Glück nicht im Stich – einen Menschen zurück nach Hause zu bringen. Gestern Nacht war es dennoch etwas besonderes:

DU bist Familie.

Ich meine nicht die Familie, der Du leiblich entstammst; zu der Du abends heim kommst, mit der Du die Ruhe und Geborgenheit genießt und die dieser Tage große Sorgen und Ängste fühlt.

Ich rede von der Familie, die Du Dir ausgesucht hast; mit der Du rausfährst und das Chaos beherrschst. Die Familie, mit der Du prägende Momente erlebst und gefährliche Situationen durchstehst, die nur wir verstehen und nur gemeinsam bewältigen können.

Die Familie aus Mensch und Tier, die letzte Nacht, den heutigen Tag und auch alle weiteren Tage und Nächte am Boden und aus der Luft unermüdlich auf der Suche nach Dir sein wird; egal wie unwegsam, dunkel, nass oder kalt es auch werden mag – weil wir aufeinander aufpassen.

Du bist, wie ich und tausend andere, ein Teil dieser riesigen dunkelblauen Familie. Das bedeutet nicht bloß, dass wir uns durch nichts davon abbringen lassen werden, Dich zu finden. Es bedeutet auch, dass wir Dir sind, was immer Du jetzt brauchst; eine starke Schulter, ein offenes Ohr, ein leitendes Licht, ein fester Halt, ein gemeinsames Schweigen oder ein warmes Lächeln.

Wir sind niemals allein.

Komm nach Hause, Maxime!
Deine Familien vermissen dich.

Ein Mitglied
Hamburg, 25.11.2016

Diese sehr persönlichen und rührenden Zeilen erreichten uns gestern Abend. Der Autor, ein Kollege, ist uns namentlich bekannt, möchte jedoch nicht namentlich erwähnt werden, da für ihn die Botschaft im Vordergrund steht: Maxime, fehlt ihrer eigenen und der Polizeifamilie…

“Niemand muss Menschen klassifizieren”

21. November 2016 um 21:15 Uhr

Klasse gekontert von den Kollegen der GdP Direktion 4 💪😃

"Niemand muss Menschen klassifizieren"

➡ Respekt statt Gewalt! ⬅

18. November 2016 um 19:56 Uhr

Angesichts der Vorfälle in letzter Zeit ist das doch nicht zu viel verlangt, oder? 👌

➡ Respekt statt Gewalt! ⬅

In eigener Sache: Ablaufdatum? Mindesthaltbarkeit? Abfülldatum?

7. November 2016 um 15:02 Uhr

In eigener Sache: Ablaufdatum? Mindesthaltbarkeit? Abfülldatum?Am Wochenende berichteten wir von einem Polizeieinsatz, bei dem die Einsatzkräfte abgelaufenes Wasser zu trinken bekamen. Hiernach entbrannte eine rege Diskussion darüber, was das aufgedruckte Datum zu bedeuten habe. Nachlesbar in unserem Beitrag auf Facebook.

Manch einer wähnte schon einen Skandal, die einen beim Dienstherrn, der für die Auslieferung der Getränke an die Einsatzkräfte zuständig ist, andere beim Team dieser Seite, die falsche Informationen veröffentlicht.

Nun, wir können beide Seiten beruhigen und auch etwas klarstellen. Es handelt sich hier um keinen Skandal, weder in der einen Richtung, noch in der anderen.

Heute NICHT in den Nachrichten

26. Oktober 2016 um 00:08 Uhr

Heute NICHT in den NachrichtenViele Dinge, die Polizisten während ihrer Einsätze machen, tauchen in den Nachrichten nicht auf. Für all die Kollegen, die es verdient hätten durch ihren persönlichen Einsatz öffentlich erwähnt zu werden, möchten wir dies hier und heute tun. DANKE euch!

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