Umfrage für Polizisten/innen: Fühlt ihr euch für eine mögliche Corona-Epidemie gut vorbereitet und ausgestattet?

3. März 2020 um 20:17 Uhr

Umfrage für Polizisten/innen: Fühlt ihr euch für eine mögliche Corona-Epidemie gut vorbereitet und ausgestattet?Das Corona-Virus bestimmt aktuell die Nachrichten und auch hierzulande werden immer mehr Verdachtsfälle gemeldet. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht Deutschland am Beginn einer Epidemie, wie er vergangene Woche erklärte, und in Berlin weigern sich mittlerweile Polizisten teilweise, Flüchtlinge, die aus Italien kommen, zu vernehmen. Die Angst vor dem Virus ist groß, die Unwissenheit leider ebenso.

So werden selbst aus Gebieten, in denen es noch keinen Verdachtsfall gibt, Hamsterkäufe gemeldet. Manch einer wagt sich nur noch mit Mundschutz in die Öffentlichkeit, sofern diese überhaupt noch verfügbar sind. Auch wenn es vom Gesundheitsministerium und vom Robert Koch Institut aktuelle Informationen zur Lage gibt, scheinen Informationen die Angst nicht nehmen zu können.

Soll die Polizei die Nationalität der Tatverdächtigen immer nennen?

4. Februar 2020 um 20:51 Uhr

Es ist ein immer wiederkehrendes Thema und wird aktuell wieder durch ein Interview des Pressesprechers der Polizei München, Marcus da Gloria Martins, diskutiert. Bei der FAZ sagte er, dass die Polizei München grundsätzlich nicht die Nationalität nennt, außer es sei “notwendig, um die Dinge richtig einordnen zu können”.

Grundsätzlich hat auch ein Tatverdächtiger Persönlichkeitsrechte, die die Polizei wahren muss und ein Straftäter ist nun einmal ein Straftäter, egal welcher Herkunft er ist. Andererseits es ist ein Akt der Transparenz, wenn die Nationalität genannt wird.

Wir möchte daher wissen, wie ihr das seht: Persönlichkeitsrecht versus Transparenz?

Ihr könnt gerne die Kommentarfunktion nutzen, um eure Wahl zu begründen.

 

Soll die Polizei die Nationalität der Tatverdächtigen immer nennen?

  • Ja. (70%, 78 Stimmen)
  • Nein. (23%, 26 Stimmen)
  • Mir egal. (6%, 7 Stimmen)

Abgegebene Stimmen: 111

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Studie für Polizisten: Überbringung einer Todesnachricht

3. Dezember 2019 um 11:49 Uhr

Die folgende Umfrage richtet sich an alle Polizisten, die während ihrer Dienstzeit Todesnachrichten überbringen müssen. Laura Hofmann von der Medical School Berlin (MSB) forscht in dem Projekt Hilfe nach Suizid (gefördert vom Bundesgesundheitsministerium) und führt hierzu die Studie “COPS – Evaluation eines Online- Schulungsprogramms für die Polizei zur Überbringung von Todesnachrichten” durch.

Aus der Studienbeschreibung:

“In unserer Studie möchten wir untersuchen, wie Polizeibeamte und -beamtinnen die Übermittlung von Todesnachrichten erleben und welche Auswirkungen diese Einsätze haben. Zudem wollen wir erfassen, inwiefern Schulungen zu diesem Thema stattfinden und ob es eine Nachbereitung eines solchen Einsatzes gibt.”

Da wir neutrale Forschung zum Thema Polizei gerne unterstützen, danken wir jedem Kollegen, der an dieser Studie teilnimmt. Wir selbst haben den Onlinefragebogen auch schon ausgefüllt.

Umfrage für Polizisten: Bachelorarbeit zum Thema Kettenbriefe im Social Media

25. Oktober 2019 um 11:51 Uhr

Hochschule der Polizei BrandenburgKollegin Jessica bat uns darum, die folgende Umfrage, die sich an die Kolleginnen und Kollegen von Landes- und Bundespolizei, sowie Bundeskriminalamt und Landeskriminalämter, richtet, zu teilen, was wir hiermit gerne tun.

Sie schreibt ihre Bachelorarbeit an der Hochschule der Polizei Brandenburg zum Thema Kettenbriefe in den Sozialen Medien im Allgemeinen, im Besonderen aber zu den Phänomenen “Momo-Challenge” und “Blue-Whale-Challenge“. Diese Kettenbriefe haben besonders und Kindern und Jugendlichen die Runde gemacht und stellte so manche Eltern vor schwierige Fragen.

Jeder Kollege, jede Kollegin, die mit diesen Begriffen etwas anfangen kann (Prävention und Repression), kann Kollegin Jessica bei ihrer Forschung zum Thema gerne unterstützen.

Hier gehts zur Umfrage.

Vielen Dank!

Extinction Rebellion: Zwei verschiedene Polizeien, zwei verschiedene Einsatzkonzepte

16. Oktober 2019 um 19:52 Uhr

Extinction Rebellion ist neben Fridays for future die etwas radikalere Umweltschutzbewegung. Während die überwiegend aus Schülern und jungen Menschen bestehenden Freitagsprotestler lediglich ihre Meinung auf die Straße bringen möchten, haben sich die “Rebellen” den Ungehorsam auf die Fahne geschrieben.

Die im vergangenen Jahr in Großbritannien gegründete Bewegung Extinction Rebellion hat zum Ziel, wichtige Straßen oder Gebäude zu blockieren und damit die Regierung zu einem Handeln in der Klimapolitik zu zwingen. Einen Rechtsbruch sieht man als notwendig im Namen der Sache an. Der Zweck soll die Mittel heiligen.

Eure Meinung: Polizei in Regenbogenfarbe

17. August 2019 um 12:11 Uhr

Eure Meinung: Polizei in Regenbogenfarbe

Bild Polizei Lübeck

An diesem Wochenende findet in Lübeck (Schleswig-Holstein) der Christopher Street Day, dort Lübeck Pride genannt, statt. Die Polizei ist dort mit einem Informationsstand vertreten und hat eigens dazu einen Streifenwagen als Showcar mit Regenbogenfarbe folieren lassen.

Teilweise wird in Deutschland darüber diskutiert, ob die Polizei noch die notwendige Neutralität aufweise, wenn sie, nach Meinung der Kritiker, sich zu Personen mit einer bestimmten sexuellen Orientierung bekenne.

Die Polizei möchte dies jedoch eher als Bekenntnis zur Vielfalt und persönlichen Freiheit, sowie gegen eine Benachteiligung auf Grund einer bestimmten sexuellen Orientierung verstanden wissen. Ähnliche Aktionen gibt es auch bei anderen europäischen Polizeibehörden, wie zum Beispiel in den Niederlanden, den skandinavischen Ländern und in Großbritannien – freilich ohne Diskussionen über das Neutralitätsgebot.

Wir möchten nun von euch wissen:

Wie seht ihr das mit der Regenbogenfarbe auf dem Streifenwagen oder als Fahne auf der Wache?

Eure Meinung? Ruhestandsausweis für pensionierte Polizisten

16. Juli 2019 um 12:25 Uhr

Eure Meinung? Ruhestandsausweis für pensionierte Polizisten“Einmal Polizist, immer Polizist”, heißt es und in den meisten Fällen ist es auch so. Egal ob ein Polizist in seiner Freizeit einen Straftäter stellt, Menschen aus Gefahren rettet oder wenn er in Pension geht. Das Gefühl “zur Truppe” zu gehören vergeht irgendwie nie.

Das ist auch der Grund, warum in Nordrhein-Westfalen nun der sogenannte Ruhestandsausweis eingeführt wird. Diesen Ausweis erhält jeder Polizist, der in den Ruhestand geht und seinen Dienstausweis abgeben muss. Auch bereits pensionierte Polizisten können den Ausweis beantragen.

Vervollständige den Satz: Polizisten sind…

8. Juli 2019 um 19:03 Uhr

Vervollständige den Satz: Polizisten sind...

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem Ziel

9. November 2018 um 19:28 Uhr

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem ZielUnsere regelmäßigen Leser wissen, dass wir die Forschung zu Polizeithemen begrüßen und auch gerne unterstützen. Schon mehrfach haben wir Onlineumfragen von Kollegen geteilt, die für ihre Bachelor- oder Masterarbeit eine breite Datengrundlage benötigten. Doch bei der folgenden Umfrage müssen wir die Sache kritisch betrachten.

Die Ruhr-Universität Bochum hat eine Studie gestartet, bei dem es um das Thema Körperverletzung im Amt durch Polizisten geht. Das KviAPol abgekürzte Projekt wird von Tobias Singelnstein, Professor für Kriminologie, wissenschaftlich geleitet. Am selben Lehrstuhl forscht übrigens auch Thomas Feltes, der durch seine gern kritischen Bemerkungen zur Polizeiarbeit aus dem Fernsehen bekannt ist.

Petition zur Rückkehr Hessens in die Tarifgemeinschaft des Bundes und der Länder

23. August 2018 um 09:41 Uhr

Die Föderalismusreform 2006 hat bei der Polizei einiges durcheinander gewirbelt. Die Polizeien stehen in Konkurrenz zueinander. Das macht sich unter anderem durch unterschiedliche Gehälter mit Abwanderungsbewegungen bemerkbar (z.B. von Berlin zur Bundespolizei), aber auch bei der Ausstattung. So wird derjenige bevorzugt, der den größeren Auftrag erteilt. Das Thema hatten wir kürzlich.

Doch Hessen ist einen Schritt weiter gegangen und das bereits zwei Jahre zuvor. Da trat Hessen nämlich als einziges Bundesland aus der Tarifgemeinschaft des Bundes und der Länder aus. Die Folge ist nun, dass die hessischen Kollegen beim Gehalt bundesweit auf dem zweitletzten Platz rangieren.

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