Umfrage für Polizisten: Bachelorarbeit zum Thema Kettenbriefe im Social Media

25. Oktober 2019 um 11:51 Uhr

Hochschule der Polizei BrandenburgKollegin Jessica bat uns darum, die folgende Umfrage, die sich an die Kolleginnen und Kollegen von Landes- und Bundespolizei, sowie Bundeskriminalamt und Landeskriminalämter, richtet, zu teilen, was wir hiermit gerne tun.

Sie schreibt ihre Bachelorarbeit an der Hochschule der Polizei Brandenburg zum Thema Kettenbriefe in den Sozialen Medien im Allgemeinen, im Besonderen aber zu den Phänomenen “Momo-Challenge” und “Blue-Whale-Challenge“. Diese Kettenbriefe haben besonders und Kindern und Jugendlichen die Runde gemacht und stellte so manche Eltern vor schwierige Fragen.

Jeder Kollege, jede Kollegin, die mit diesen Begriffen etwas anfangen kann (Prävention und Repression), kann Kollegin Jessica bei ihrer Forschung zum Thema gerne unterstützen.

Hier gehts zur Umfrage.

Vielen Dank!

Extinction Rebellion: Zwei verschiedene Polizeien, zwei verschiedene Einsatzkonzepte

16. Oktober 2019 um 19:52 Uhr

Extinction Rebellion ist neben Fridays for future die etwas radikalere Umweltschutzbewegung. Während die überwiegend aus Schülern und jungen Menschen bestehenden Freitagsprotestler lediglich ihre Meinung auf die Straße bringen möchten, haben sich die “Rebellen” den Ungehorsam auf die Fahne geschrieben.

Die im vergangenen Jahr in Großbritannien gegründete Bewegung Extinction Rebellion hat zum Ziel, wichtige Straßen oder Gebäude zu blockieren und damit die Regierung zu einem Handeln in der Klimapolitik zu zwingen. Einen Rechtsbruch sieht man als notwendig im Namen der Sache an. Der Zweck soll die Mittel heiligen.

Eure Meinung: Polizei in Regenbogenfarbe

17. August 2019 um 12:11 Uhr

Eure Meinung: Polizei in Regenbogenfarbe

Bild Polizei Lübeck

An diesem Wochenende findet in Lübeck (Schleswig-Holstein) der Christopher Street Day, dort Lübeck Pride genannt, statt. Die Polizei ist dort mit einem Informationsstand vertreten und hat eigens dazu einen Streifenwagen als Showcar mit Regenbogenfarbe folieren lassen.

Teilweise wird in Deutschland darüber diskutiert, ob die Polizei noch die notwendige Neutralität aufweise, wenn sie, nach Meinung der Kritiker, sich zu Personen mit einer bestimmten sexuellen Orientierung bekenne.

Die Polizei möchte dies jedoch eher als Bekenntnis zur Vielfalt und persönlichen Freiheit, sowie gegen eine Benachteiligung auf Grund einer bestimmten sexuellen Orientierung verstanden wissen. Ähnliche Aktionen gibt es auch bei anderen europäischen Polizeibehörden, wie zum Beispiel in den Niederlanden, den skandinavischen Ländern und in Großbritannien – freilich ohne Diskussionen über das Neutralitätsgebot.

Wir möchten nun von euch wissen:

Wie seht ihr das mit der Regenbogenfarbe auf dem Streifenwagen oder als Fahne auf der Wache?

Eure Meinung? Ruhestandsausweis für pensionierte Polizisten

16. Juli 2019 um 12:25 Uhr

Eure Meinung? Ruhestandsausweis für pensionierte Polizisten“Einmal Polizist, immer Polizist”, heißt es und in den meisten Fällen ist es auch so. Egal ob ein Polizist in seiner Freizeit einen Straftäter stellt, Menschen aus Gefahren rettet oder wenn er in Pension geht. Das Gefühl “zur Truppe” zu gehören vergeht irgendwie nie.

Das ist auch der Grund, warum in Nordrhein-Westfalen nun der sogenannte Ruhestandsausweis eingeführt wird. Diesen Ausweis erhält jeder Polizist, der in den Ruhestand geht und seinen Dienstausweis abgeben muss. Auch bereits pensionierte Polizisten können den Ausweis beantragen.

Vervollständige den Satz: Polizisten sind…

8. Juli 2019 um 19:03 Uhr

Vervollständige den Satz: Polizisten sind...

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem Ziel

9. November 2018 um 19:28 Uhr

Forschung zu Körperverletzung im Amt: Fragwürdige Methode mit fraglichem ZielUnsere regelmäßigen Leser wissen, dass wir die Forschung zu Polizeithemen begrüßen und auch gerne unterstützen. Schon mehrfach haben wir Onlineumfragen von Kollegen geteilt, die für ihre Bachelor- oder Masterarbeit eine breite Datengrundlage benötigten. Doch bei der folgenden Umfrage müssen wir die Sache kritisch betrachten.

Die Ruhr-Universität Bochum hat eine Studie gestartet, bei dem es um das Thema Körperverletzung im Amt durch Polizisten geht. Das KviAPol abgekürzte Projekt wird von Tobias Singelnstein, Professor für Kriminologie, wissenschaftlich geleitet. Am selben Lehrstuhl forscht übrigens auch Thomas Feltes, der durch seine gern kritischen Bemerkungen zur Polizeiarbeit aus dem Fernsehen bekannt ist.

Petition zur Rückkehr Hessens in die Tarifgemeinschaft des Bundes und der Länder

23. August 2018 um 09:41 Uhr

Die Föderalismusreform 2006 hat bei der Polizei einiges durcheinander gewirbelt. Die Polizeien stehen in Konkurrenz zueinander. Das macht sich unter anderem durch unterschiedliche Gehälter mit Abwanderungsbewegungen bemerkbar (z.B. von Berlin zur Bundespolizei), aber auch bei der Ausstattung. So wird derjenige bevorzugt, der den größeren Auftrag erteilt. Das Thema hatten wir kürzlich.

Doch Hessen ist einen Schritt weiter gegangen und das bereits zwei Jahre zuvor. Da trat Hessen nämlich als einziges Bundesland aus der Tarifgemeinschaft des Bundes und der Länder aus. Die Folge ist nun, dass die hessischen Kollegen beim Gehalt bundesweit auf dem zweitletzten Platz rangieren.

Abteilung Klinische Psychologie der Universität des Saarlandes: Umfrage zur Studie über Stress und Belastung potentiell gefährdeter Berufsgruppen

22. August 2018 um 07:31 Uhr

Abteilung Klinische Psychologie der Universität des Saarlandes: Umfrage zur Studie über Stress und Belastung potentiell gefährdeter BerufsgruppenUnsere regelmäßigen Leser wissen, dass wir Forschung und Lehre gerne unterstützen. Besonders wenn es um Polizeithemen geht, wo die Forschung teils noch in den Kinderschuhen steckt, möchten wir gerne unseren Teil dazu beitragen, dass sich das ändert.

Bei der folgenden Umfrage geht es jedoch nicht nur um Polizisten alleine. Auch Mediziner, Rettungsdienstler, Feuerwehrleute, Justizvollzugsmitarbeiter, Katastrophenschützer und weitere Berufsgruppen, die direkt mit Menschen (auch in Ausnahmesituationen) in Kontakt kommen, sind “nur” Menschen, die Erlebtes irgendwie verarbeiten müssen.

Was bedeutet für euch #Polizeifamilie?

6. Mai 2018 um 15:56 Uhr

Was bedeutet für euch #Polizeifamilie?
Kürzlich stellte ein Kollege auf Twitter, der 1. Vorsitzender eines Lobbyvereins ist, das Wort Polizeifamilie in Frage. Er konnte (und wollte) ganz offensichtlich mit diesem Begriff nichts anfangen und negierte die Werte, die dahinter stehen, mit einem völlig überflüssigen Vergleich mit der “Hebammenfamilie” oder der “Müllwerkerfamilie”.

Diese Einlassung stieß bei uns auf Unverständnis, was wir entsprechend kommentierten. Was dann folgte war ein wahrer Shitstorm. Von “ACAB” (all cops are bastards), über “ACAT” (all cops are targets), der negativen Auslegung von Korpsgeist (wobei die meisten nicht einmal fähig waren das Wort richtig zu schreiben), bei dem “keine Krähe der anderen ein Auge aushackt”, verbunden mit dem Begriff Polizeigewalt, bis hin zum Vergleich des Begriffs Polizeifamilie mit der “la familia” der sizilianischen Mafia, war alles dabei. Welch Geistes Kind diese Kommentatoren waren, dürfte sich vom Sprachgebrauch ableiten lassen.

Umfrage: Wie wird die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) wahrgenommen?

9. April 2018 um 15:37 Uhr

Die polizeiliche Kriminalstatistik ist ein wichtiges Zahlenwerk, in dem täglich Daten eingegeben werden und so strafrechtliche Entwicklungen erkennbar sind. Eine Auswertung wird jährlich vom Bundeskriminalamt veröffentlicht und lässt in den jeweiligen Dienstgebieten und Revieren erkennen, wie sich die Kriminalität entwickelt hat.

So wurde für 2017 z.B. bekannt gegeben, dass die Kriminalität mit Beteiligung Minderjähriger als Tatverdächtige im Landkreis Osterholz (Niedersachsen) zwar insgesamt rückläufig ist, im vergangenen Jahr aber leicht zugenommen hat. Oder das im Bereich der Polizei Remagen (Rheinland-Pfalz) die Fälle von häuslicher Gewalt um 15,3 Prozent zu 2016 zugenommen haben.

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