Bremer Polizisten berichten vom G20-Einsatz in Hamburg

19. Juli 2017 at 9:19

…und sprechen ein paar interessante Dinge an. Bleibt es nun bei ein paar warmen Worten der Verantwortlichen oder kommt da noch was?

Wie (bewegte) Bilder der Polizei schaden können

10. Juli 2017 at 18:12

An einem konkreten Beispiel beim G20-Gipfel in Hamburg zeigen wir auf, dass man nicht immer bei einem Foto oder einer kurzen Videosequenz dem Glauben schenken soll, was man gezeigt bekommt. Manchmal soll man nämlich genau das glauben, was vom Ersteller gewünscht ist. Wir zeigen den Unterschied:

Man sollte erst dann urteilen, wenn man die ganze Geschichte kennt…

Die Originalvideos könnt ihr euch hier anschauen.

G20: Hamburgs Bürger bedanken sich bei eingesetzten Polizisten mit Standing Ovations

9. Juli 2017 at 19:08

“Liebes Polizist=Mensch Team,

ich bin ein Kollege aus Baden-Württemberg einer taktischen Einheit. Wir sind zur Zeit auch in Hamburg eingesetzt.
Ich möchte euch dieses Video übermitteln um zu zeigen wie auch die Menschen hier in Hamburg zu der Einsatzlage stehen.

Die Menschen an unserem Hotel haben uns heute bei der Ankunft mit “standing-ovations” und Applaus begrüßt uns danke gesagt und viel Glück und Gesundheit für weitere Einsätze gewünscht.
Dies war natürlich auch für uns eine sehr schöne Art eine Danksagung und Zuspruch zu bekommen und hat uns nochmals Kraft und Durchhaltevermögen gegeben. Natürlich hat es uns ein Lächeln auf’s Gesicht gezaubert und bestärkt.

Interessant zu beobachten, dass manche Medien…

9. Juli 2017 at 15:11

…bei den Gewalttätern von Hamburg nicht mehr von Demonstranten, Chaoten oder Randalierern sprechen, sondern sich unserem Sprachgebrauch anschließen:

Friedlicher Protest? Linksextremisten verwüsten Teile Hamburgs

7. Juli 2017 at 15:15

Zahl der verletzten Polizisten steigt auf 160, davon fast 20 nicht mehr dienstfähig
Polizei Hamburg fordert bundesweit Unterstützung an

Es ist eingetreten, wovor die Polizei und Sicherheitsexperten gewarnt haben. Linksextremisten ziehen marodierend durch die Stadt und verwüsten Teile Hamburgs. Das ist also der friedliche Protest, bei dem die Polizei als Provokateur aufgetreten ist?

Die Bilder, die uns erreichen, sind verstörend und erinnern an Bürgerkriegsgebiete…

Nicht nur Geschäfte und Polizisten sind das Ziel von Angriffen, auch Anwohner müssen um ihr Hab und Gut und um ihre Autos fürchten die reihenweise in Brand gesetzt wurden. Die Gewalttäter schrecken auch nicht davor zurück, Polizisten mit Zwillen und Stahlkugeln zu beschießen.

Die Zahl der verletzten Polizisten ist auf 160 gestiegen, nahezu 20 von ihnen sind nicht mehr dienstfähig, dabei hat der Gipfel gerade einmal begonnen. Die Polizei Hamburg hat nun bundesweit Unterstützungskräfte angefordert, die mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Hamburg eilen.

Auch wenn wir uns dieser Tage wiederholen: Passt bitte auf Euch auf!

 

Anmerkung: Beim Datum im Video ist uns ein Fehler unterlaufen, es müsste heißen: 07. Juli 2017.

G20: Bislang 74 verletzte Polizisten, davon drei schwer

7. Juli 2017 at 0:05

Angehörige machen sich Sorgen

Nach den ersten großen Ausschreitungen beim G20-Gipfel sind bereits erste Zahlen bekannt geworden. Die Nacht ist noch jung und die linken Gewalttäter bauen Barrikaden, zünden sie an und bewerfen die Einsatzkräfte mit allerlei Wurfgeschossen.

So wie der Kollege im Video, der im Gesicht verletzt wurde, als der Schwarze Block Flaschen und Eisenstangen auf die Einsatzkräfte warf.

Laut Polizei Hamburg wurden bislang 74 Polizisten im Einsatz verletzt, drei davon so schwer, dass sie im Krankenhaus medizinisch versorgt werden mussten. Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen eine schnelle und vollständige Genesung!

Während wir kopfschüttelnd die Livebilder zur Kenntnis nehmen (müssen), stehen wir im Kontakt mit Angehörigen der Einsatzkräfte in Hamburg. Sie verfolgen, ebenso wie wir, das Geschehen und machen sich Sorgen. Wir versuchen die schlimmsten Sorgen zu zerstreuen, wenn sich der Partner oder die Eltern nicht melden (können), allerdings können wir die gezeigten Bilder aber auch nicht schön reden.

Liebe Angehörige der Einsatzkräfte, wir sind in Gedanken bei Euch und Euren Lieben und hoffen das Beste!

Reportage: Ausnahmezustand: Hochrüsten für G20

28. Juni 2017 at 15:55

Reportage: Ausnahmezustand: Hochrüsten für G20Gestern Abend lief auf dem NDR die Sendung Panorama 3. Unter anderem ging es auch um das oben genannte Thema in einem zusammen gefassten Themengebiet, bei dem auch wir einen Teil dazu beisteuern durften:

👉🏻 Übernachten in der Stadt – von kostenlos bis extrem teuer
👉🏻 Grenzkotrollen – auf der Suche nach potentiellen Gewalttätern
👉🏻 Nagelneu für G20: Gefangenenzentrum in Hamburg-Harburg
👉🏻 Demos gegen G20
👉🏻 Gedanken eines Polizisten zum G20-Gipfel (der Autor unseres Offenen Briefs kommt zu Wort, ab Minute 10:38) 👈🏻

Die Reportage könnt ihr euch hier anschauen.

Bei dieser Gelegenheit einen herzlichen Dank an Nino Seidel vom NDR für den netten Kontakt und an den Kollegen für sein Statement!

📹 Videofundstück beim aktuell stattfindenden Karneval der Kulturen in Berlin

4. Juni 2017 at 19:19

Die Kollegin beweist ihr Können 💃🏻 und zeigt damit ein Paradebeispiel für Bürger- und Völkerverständigung. Top 👍🏻👏🏻

Wer von den Nachtschichtlern kennt das nicht? 😜

23. Mai 2017 at 23:18

Reportage: Auch Mensch! Polizisten in Extremsituationen

22. Mai 2017 at 21:57

Rund 2,4 Mio. Verkehrsunfälle geschahen insgesamt im Jahr 2015 auf Deutschlands Straßen. Die meisten Schwerverletzten oder Toten als Unfallfolge gab es außerorts. Und in jedem einzelnen Fall stellt sich die entscheidende Frage: Wer hat schuldhaft gehandelt und damit sich selbst oder andere in Gefahr gebracht?

Mit der Klärung dieser Frage sind die Unfallaufnahmeteams und Unfallermittler betraut. Sie schauen sich die Unfallstellen an, sichern Beweismittel und Spuren und versuchen anhand dessen die Unfallursache zu ermitteln. Hierbei sind sie nicht nur Polizisten, sondern auch speziell geschult, um die physikalischen Kräfte richtig einschätzen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen zu können. Staatsanwaltschaften und Versicherungen stützen sich auf das Ermittlungsergebnis.

Doch das sind die harten Fakten. Im Einsatz muss ein Polizist funktionieren und darf Verletzte, Tote und Einzelschicksale nicht an sich heran lassen, was manchmal schwierig ist. Da kann es vorkommen, dass die Bilder, die man an der Unfallstelle gesehen hat, tage- oder wochenlang beschäftigen.

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