Spendenkonto: Frankfurter Polizist hinterlässt Frau und Kind

15. Juni 2019 um 11:50 Uhr

Spendenkonto: Frankfurter Polizist hinterlässt Frau und KindAm 7. Juni mussten wir von einem schrecklichen Vorfall berichten. Ein Polizist aus Frankfurt am Main (Hessen) wurde während der Verfolgung eines Einbrechers in der Nähe des Bahnhofs von Wächtersbach von einem Zug erfasst und getötet.

Der Beamte, Mark Klement “Junior”, war Mitglied des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Frankfurt und wurde nur 45 Jahre alt. Er hinterlässt eine Frau und eine elfjährige Tochter.

Die Polizei in Hessen hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Frau und Kind finanziell zu unterstützen. Wer mag, kann sich an dieser Unterstützung beteiligen:

Hessische Polizeistiftung des Hauptpersonalrates
IBAN: DE 41 5105 0015 0555 5502 50
Stichwort: SEK Frankfurt

Wir danken jedem Unterstützer und sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen. Ruhe in Frieden, #brotherinblue! ⚫️🔵⚫️

Wir trauern: Polizist wird während Fahndung von Zug getötet

7. Juni 2019 um 19:49 Uhr

Wir trauern: Polizist wird während Fahndung von Zug getötetIn der vergangenen Nacht ist ein Polizist aus Frankfurt am Main (Hessen) während eines Einsatz von einem Zug erfasst und getötet worden. Die Polizeifamilie trauert.

Wie das Polizeipräsidium Südosthessen und die Staatsanwaltschaft Hanau gemeinsam mitteilen, kam es in der vergangenen Nacht zum Einbruch in ein Ladengeschäft in Offenbach. Im Verdacht steht eine vierköpfige Bande, die nach dem Einbruch flüchtete.

Gegen 0:40 Uhr wurden zwei der vier Tatverdächtigen auf der Flucht festgenommen. Ein Polizist verfolgte zu Fuß einen weiteren Tatverdächtigen im Bereich der Gleise des Bahnhofs Wächtersbach.

Ein Nachruf von Daniel: Kalle – Only the good die young

9. Mai 2019 um 20:28 Uhr

Ein Nachruf von Daniel: Kalle - Only the good die youngVielleicht könnt ihr euch noch an unsere Aktion Brief für Kalle erinnern. Kalle befand sich seit Herbst 2018 schwer erkrankt im Krankenhaus. Kalle, ein waschechter “Bulle”, immer da, wenn man ihn brauchte, war betrübt wegen der langen Krankheitsdauer.

Er, aber auch seine Familie, brauchten Aufmunterung und so kam sein Kollegen Daniel auf die Idee, dass man positive Zuschriften sammelt und an ihn weiter gibt. Diese Aktion haben wir sehr gerne unterstützt und es kamen unglaubliche viele Zuschriften zusammen.

Leider hat Kalle es nicht geschafft und so möchten wir Daniel hier nun die Möglichkeit zum Nachruf geben:

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“Nachruf

‘only the good die young’

Am Morgen des 24.04.2019 verlor leider unser Freund und Kollege Kalle den Kampf gegen seine schwere Erkrankung.

Am heutigen Tage erfolgte nun der schwere und sehr emotionale letzte Gang.

Es sind rund 400 Leute zur Trauerfeier und Beisetzung in einem Wald erschienen. Familie, Freunde, Kollegen, Richter, der behandelnde Arzt und noch viele andere.

Getreu dem Gedanken der ‘thin blue line’ wurde die Urne von seiner Dienstgruppe im Spalier begleitet, gefolgt von seiner Familie, der Führungsriege der Behörde und etwa 350 weiteren Kollegen und Kolleginnen aus unterschiedlichen Bereichen.

Für mich mit einer der emotionalsten Momente war die Beisetzung der Urne durch Kalles Dienstgruppenleiter und Wachdienstleiter, welche zuvor schon die komplette Trauermesse über neben Kalle gestanden haben.

Die vielen Kollegen und Kolleginnen haben Kalle die letzte Ehre erwiesen, die er verdiente. Sein Fehlen reißt ein tiefes Loch in unsere Herzen und wir können das alles noch gar nicht verstehen.

Die Briefe und E-Mails an Kalle werden aufbewahrt und später an seine Kinder als Erinnerung übergeben

Lieber Kalle,
für immer geliebt,
für immer unvergessen.”

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Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen, Freunden und Kollegen, die heute einen so schweren Gang des Abschiednehmens hatten. Wir wünschen ihnen viel Kraft, diesen schweren Verlust zu begreifen und zu verarbeiten.

Lieber Kalle, we hold the line from here.
Ruhe in Frieden, #brotherinblue! ⚫️🔵⚫️

In Memoriam: Heute vor einem Jahr wurde Arnaud Beltrame als eingetauschte Geisel vom Geiselnehmer erschossen

23. März 2019 um 18:35 Uhr

In Memoriam: Heute vor einem Jahr wurde Arnaud Beltrame als eingetauschte Geisel vom Geiselnehmer erschossen

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Thin Line Bracelets

Heute vor einem Jahr berichteten wir von einer Geiselnahme im französischen Trebes. Nachdem der Täter zwei Menschen erschossen und einen Polizisten durch einen Schuss verletzt hatte, flüchtete der Mann in einen Supermarkt und nahm die Anwesenden als Geiseln.

Lieutenant-colonel Arnaud Beltrame von der französischen Gendarmerie Nationale ließ sich gegen die Geiseln eintauschen, so dass die Spezialeinsatzkräfte den Markt stürmen konnten und keine Dritten mehr gefährdet wurden.

Der Amoklauf – Winnenden 10 Jahre danach

11. März 2019 um 15:26 Uhr

Gegen 09:33 Uhr ging der erste Notruf aus der Albertville-Realschule in Winnenden bei der Polizei ein. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits die ersten Todesopfer. Alleine im ersten Klassenraum fordert der Amoklauf des ehemaligen Schülers Tim K. fünf Tote.

Am Ende wird Tim K. 15 Menschen erschossen haben, Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren und Lehrerinnen und Lehrer. Nur fünf Minuten nach dem ersten Notruf war das erste Team der Polizei vor Ort und betrat die Schule. Den Amokläufer zwang dies nach einer anfänglichen Schießerei auf die Beamten zur Flucht. In einem Autohaus in Wendlingen tötete er zwei weitere Menschen.

Eintreffende Polizisten werden in Wendlingen in eine Schießerei verwickelt, der Amokläufer tötet sich schließlich selbst. Die Bilder dieser grauenhaften Tat lassen nicht mehr los. Nicht die Überlebenden, nicht die Einsatzkräfte.

In stillem Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von Winnenden

11. März 2019 um 09:30 Uhr

winnendenbl

Wir gedenken heute der 15 Opfer des Amoklaufs an der Schule in Winnenden und in Wendlingen, die in diesen Minuten, heute vor zehn Jahren, sterben mussten.

Wir sind in Gedanken bei den Überlebenden, deren Angehörigen und auch den Einsatzkräften, die die Bilder und Eindrücke bis heute mit sich herum tragen.

Kondolenz für Hinterbliebene: Spendenkonten für im Dienst verstorbene Kollegen im Saarland und in Hessen

1. März 2019 um 17:00 Uhr

Kondolenz für Hinterbliebene: Spendenkonten für im Dienst verstorbene Kollegen im Saarland und in HessenWie wir berichteten sind zwei Kollegen durch Verkehrsunfälle während einer Einsatzfahrt verstorben. Am 16. Februar verstarb Charlotte “Charly” Braun von der Polizei Saarbrücken (Saarland) im Alter von 22 Jahren noch am Unfallort, am 26. Februar verstarb Rene L. von der Autobahnpolizei Darmstadt (Hessen) im Alter von 33 Jahren im Krankenhaus.

Für die Hinterbliebenen wurden nun Spendenkonten eingerichtet. Auch wenn die Spenden keinen geliebten Menschen ersetzen können, hoffen wir dennoch, dass für die Angehörigen eine kleine Hilfe zusammen kommt.

Wir trauern: Polizeischüler stirbt nach unbeabsichtigter Schussabgabe

1. März 2019 um 07:29 Uhr

Wir trauern: Polizeischüler stirbt nach unbeabsichtigter SchussabgabeGestern Abend kam es in der Bereitschaftspolizei in Würzburg (Bayern) zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe durch einen Polizeischüler. Das Projektil traf einen Kollegen, der kurze Zeit später im Krankenhaus verstarb.

Wie das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, sei der Notruf aus der III. Bereitschaftspolizeiabteilung gegen 21:32 Uhr eingegangen. Nach ersten Ermittlungen befanden sich die beiden Polizeischüler zusammen in einem Raum der Unterkunft und hätten kurze Zeit später den Wachdienst antreten sollen.

Schwerer Unfall auf Einsatzfahrt: Lebensgefährlich verletzter Polizist starb im Krankenhaus

27. Februar 2019 um 18:11 Uhr

Schwerer Unfall auf Einsatzfahrt: Lebensgefährlich verletzter Polizist starb im KrankenhausVor fast drei Wochen berichteten wir von einem schweren Verkehrsunfall auf einer Einsatzfahrt. Mehrere Streifenwagen der Autobahnpolizei Darmstadt (Hessen) waren mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz.

Am Darmstädter Kreuz war ein Polizeifahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, mit einer Betonbegrenzung kollidiert und hatte sich anschließend überschlagen. Beide Polizisten mussten von der Feuerwehr aus dem Streifenwagen befreit werden.

Der Fahrer kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Der Beifahrer musste noch am Unfallort reanimiert werden und kam anschließend ebenfalls in eine Klinik.

Gedanken von Heiko zur Beerdigung von Charly: Die dünne blaue Linie

25. Februar 2019 um 19:05 Uhr

Gedanken von Heiko zur Beerdigung von Charly: Die dünne blaue LinieAm vergangenen Samstag begleiteten viele Kollegen Charlotte “Charly” Braun auf ihrer letzten Dienstreise. Ein schwerer und schmerzlicher Weg, der doch den ein oder anderen im Nachhinein darüber nachdenken lässt – über die dünne blaue Linie (Thin Blue Line) und einen Gedenktag für im Dienst verstorbene Kollegen:

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Die dünne blaue Linie!

Es ist ein schöner, sonniger Spätwintertag, am Wochenende. Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft, die Vögel zwitschern, die ersten Bienen sind auf Sammelflug, die ersten Krokusse stecken neugierig ihre Köpfe aus dem Boden.
Eigentlich ein Tag, um das Erwachen der Natur zum Ende der dunklen Jahreszeit zu genießen.

Leider ist der Anlass, zu dem ich diese Eindrücke in mir aufnehme, nicht dazu geeignet, den Tag zu genießen.
Erneut stehe ich auf einem Friedhof, wo eine junge Kollegin zu Grabe getragen wird.

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