Der Amoklauf – Winnenden 10 Jahre danach

11. März 2019 um 15:26 Uhr

Gegen 09:33 Uhr ging der erste Notruf aus der Albertville-Realschule in Winnenden bei der Polizei ein. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits die ersten Todesopfer. Alleine im ersten Klassenraum fordert der Amoklauf des ehemaligen Schülers Tim K. fünf Tote.

Am Ende wird Tim K. 15 Menschen erschossen haben, Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren und Lehrerinnen und Lehrer. Nur fünf Minuten nach dem ersten Notruf war das erste Team der Polizei vor Ort und betrat die Schule. Den Amokläufer zwang dies nach einer anfänglichen Schießerei auf die Beamten zur Flucht. In einem Autohaus in Wendlingen tötete er zwei weitere Menschen.

Eintreffende Polizisten werden in Wendlingen in eine Schießerei verwickelt, der Amokläufer tötet sich schließlich selbst. Die Bilder dieser grauenhaften Tat lassen nicht mehr los. Nicht die Überlebenden, nicht die Einsatzkräfte.

In stillem Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von Winnenden

11. März 2019 um 09:30 Uhr

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Wir gedenken heute der 15 Opfer des Amoklaufs an der Schule in Winnenden und in Wendlingen, die in diesen Minuten, heute vor zehn Jahren, sterben mussten.

Wir sind in Gedanken bei den Überlebenden, deren Angehörigen und auch den Einsatzkräften, die die Bilder und Eindrücke bis heute mit sich herum tragen.

Kondolenz für Hinterbliebene: Spendenkonten für im Dienst verstorbene Kollegen im Saarland und in Hessen

1. März 2019 um 17:00 Uhr

Kondolenz für Hinterbliebene: Spendenkonten für im Dienst verstorbene Kollegen im Saarland und in HessenWie wir berichteten sind zwei Kollegen durch Verkehrsunfälle während einer Einsatzfahrt verstorben. Am 16. Februar verstarb Charlotte “Charly” Braun von der Polizei Saarbrücken (Saarland) im Alter von 22 Jahren noch am Unfallort, am 26. Februar verstarb Rene L. von der Autobahnpolizei Darmstadt (Hessen) im Alter von 33 Jahren im Krankenhaus.

Für die Hinterbliebenen wurden nun Spendenkonten eingerichtet. Auch wenn die Spenden keinen geliebten Menschen ersetzen können, hoffen wir dennoch, dass für die Angehörigen eine kleine Hilfe zusammen kommt.

Wir trauern: Polizeischüler stirbt nach unbeabsichtigter Schussabgabe

1. März 2019 um 07:29 Uhr

Wir trauern: Polizeischüler stirbt nach unbeabsichtigter SchussabgabeGestern Abend kam es in der Bereitschaftspolizei in Würzburg (Bayern) zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe durch einen Polizeischüler. Das Projektil traf einen Kollegen, der kurze Zeit später im Krankenhaus verstarb.

Wie das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, sei der Notruf aus der III. Bereitschaftspolizeiabteilung gegen 21:32 Uhr eingegangen. Nach ersten Ermittlungen befanden sich die beiden Polizeischüler zusammen in einem Raum der Unterkunft und hätten kurze Zeit später den Wachdienst antreten sollen.

Schwerer Unfall auf Einsatzfahrt: Lebensgefährlich verletzter Polizist starb im Krankenhaus

27. Februar 2019 um 18:11 Uhr

Schwerer Unfall auf Einsatzfahrt: Lebensgefährlich verletzter Polizist starb im KrankenhausVor fast drei Wochen berichteten wir von einem schweren Verkehrsunfall auf einer Einsatzfahrt. Mehrere Streifenwagen der Autobahnpolizei Darmstadt (Hessen) waren mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz.

Am Darmstädter Kreuz war ein Polizeifahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, mit einer Betonbegrenzung kollidiert und hatte sich anschließend überschlagen. Beide Polizisten mussten von der Feuerwehr aus dem Streifenwagen befreit werden.

Der Fahrer kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Der Beifahrer musste noch am Unfallort reanimiert werden und kam anschließend ebenfalls in eine Klinik.

Gedanken von Heiko zur Beerdigung von Charly: Die dünne blaue Linie

25. Februar 2019 um 19:05 Uhr

Gedanken von Heiko zur Beerdigung von Charly: Die dünne blaue LinieAm vergangenen Samstag begleiteten viele Kollegen Charlotte “Charly” Braun auf ihrer letzten Dienstreise. Ein schwerer und schmerzlicher Weg, der doch den ein oder anderen im Nachhinein darüber nachdenken lässt – über die dünne blaue Linie (Thin Blue Line) und einen Gedenktag für im Dienst verstorbene Kollegen:

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Die dünne blaue Linie!

Es ist ein schöner, sonniger Spätwintertag, am Wochenende. Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft, die Vögel zwitschern, die ersten Bienen sind auf Sammelflug, die ersten Krokusse stecken neugierig ihre Köpfe aus dem Boden.
Eigentlich ein Tag, um das Erwachen der Natur zum Ende der dunklen Jahreszeit zu genießen.

Leider ist der Anlass, zu dem ich diese Eindrücke in mir aufnehme, nicht dazu geeignet, den Tag zu genießen.
Erneut stehe ich auf einem Friedhof, wo eine junge Kollegin zu Grabe getragen wird.

Letzte Dienstreise: Die Polizeifamilie nimmt Abschied

23. Februar 2019 um 11:00 Uhr

Letzte Dienstreise: Die Polizeifamilie nimmt AbschiedIn diesen Minuten nimmt die Polizeifamilie betrübt Abschied von Polizeikommissarin Charlotte “Charly” Braun von der Polizei Saarbrücken (Saarland).

Charly starb nach einem Verkehrsunfall während einer Einsatzfahrt, nur sechs Tage vor ihrem 23. Geburtstag.

Wir sind in diesen schweren Stunden in Gedanken bei den Angehörigen, den Freunden und Kollegen. Ihr seid mit Eurer Trauer nicht alleine! Wir erheben die Hand zum Salut und begleiten Charly auf ihrer letzten Dienstreise.

Liebe Charly,
unsere Herzen weinen vor Schmerz und Trauer, denn du bist nun nicht mehr bei uns. Doch hast Du in unseren Herzen Spuren hinterlassen, die für immer bleiben werden. Mit Deinem freundlichen Wesen und Deiner herzlichen Art wirst Du unvergessen bleiben!
Deine Polizeifamilie ⚫️💙⚫️

Gedanken von Dominik: Charly war meine Schwester. Eine von vielen, wie auch ich einer von vielen bin, auf einer dünnen blauen Linie.

19. Februar 2019 um 18:03 Uhr
Gedanken von Dominik: Charly war meine Schwester. Eine von vielen, wie auch ich einer von vielen bin, auf einer dünnen blauen Linie.

Bild: privat

“Ich hatte mir etwas vorgenommen… Nein. Ich wollte nicht trauern.

Ich wollte einfach nicht. Mir fehlte die Kraft. Das vergangene Jahr lag mir noch tief in den Knochen, war einfach nicht schön gewesen, zu schwer. Ich war nicht gut auf die Polizei zu sprechen. Vieles hatte ich vermisst. Die Freude an der Arbeit, die einstige Leidenschaft, die Begeisterung für die alltäglichen Eindrücke und Begegnungen, den vermeintlich familiären Geist jener “dünnen blauen Linie”, auf welcher wir alle stehen – Der unsichtbaren Verbindung zwischen allen Polizisten.

Ich wollte nicht über die Polizei sprechen, nicht an sie denken. Ich wollte die Schlagzeilen nicht sehen… wollte sie nicht akzeptieren… einfach übersehen… verdrängen… überleben.

Über einen Tag hinweg gelang es mir. So zu tun als wäre nichts. Dahinleben, weiter wie bisher, zumindest so tun.

Bis ich heute… ein Bild von ihr gesehen habe…

Wir trauern: Junge Polizistin stirbt bei Unfall während Einsatzfahrt

16. Februar 2019 um 18:45 Uhr

Wir trauern: Junge Polizistin stirbt bei Unfall während EinsatzfahrtHeute Morgen ist bei einem Verkehrsunfall während einer Einsatzfahrt eine junge saarländische Kollegin ums Leben gekommen, ein Polizist wurde schwer verletzt. Wir trauern gemeinsam mit den Angehörigen, Freunden und Kollegen.

Wie berichtet wird, wurde die Polizei alarmiert, weil Zeugen einen scheinbar betrunkenen französischen Autofahrer beobachtet hatten, der in Richtung Grenze unterwegs war. Sofort begaben sich mehrere Streifenwagen in Richtung Grenzübergang.

Während der Anfahrt mit Sondersignal kam ein Streifenwagen im Verteilerkreis Güdingen-Schönbach gegen 06:25 Uhr von der Straße ab und überschlug sich. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

In memoriam: Vor 1 Jahr von Lkw-Fahrer getötet worden

27. Dezember 2018 um 18:41 Uhr

In memoriam: Vor 1 Jahr von Lkw-Fahrer getötet wordenHeute vor einem Jahr wurde eine junge Polizisten im Rahmen einer Fahndung nach einem betrunkenen Lkw-Fahrer von diesem getötet. Zwei weitere Kollegen wurden lebensgefährlich bzw. schwer verletzt. Wir möchten der jungen verstorbenen Kollegin heute gedenken.

Am späten Abend des 27. Dezember 2017 erhielt die Polizei Viersen den Hinweis auf einen betrunken Lkw-Fahrer. Eine Streife befand sich im Rahmen der Fahndung auf der A61 bei Viersen, als der besagter Lkw-Fahrer in den Streifenwagen fuhr, eine Polizistin tötete und zwei weitere schwer verletzte.

Polizeikommissarin Yvonne Nienhaus, genannt Nini, war auf der Stelle tot. Sie wurde nur 23 Jahre jung.

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