Erweiterter Suizid: Polizist und seine Frau tot in Wohnung gefunden

7. November 2018 um 21:00 Uhr

Erweiterter Suizid: Polizist und seine Frau tot in Wohnung gefundenBereits am vergangenen Sonntag ereignete sich im saarländischen Merzig ein Familiendrama. Damit es nicht zu Spekulationen kommt, wollten wir erst das Ermittlungsergebnis abwarten und berichten erst jetzt darüber.

Demnach hatten Verwandte den Polizisten und seine Frau in ihrer Wohnung aufgesucht und die beiden Leichen gefunden. Nachbarn hätten daraufhin gegen 10:15 Uhr die Polizei alarmiert. Zwar gingen die Ermittler gleich von einem Suizid aus, wollten aber erst die Obduktion in der Uniklinik Homburg abwarten.

Für die Erinnerung und wider das Vergessen: Polizei Rheinland-Pfalz weiht Gedenkstätte für im Dienst verstorbene Polizisten ein

7. November 2018 um 13:22 Uhr

Für die Erinnerung und wider das Vergessen: Polizei Rheinland-Pfalz weiht Gedenkstätte für im Dienst verstorbene Polizisten ein

Bild: Polizeipräsidium Mainz via Twitter

45 Polizisten der Polizei Rheinland-Pfalz sind seit 1945 im Dienst ums Leben gekommen, weitere 14 Beamte wurde Opfer von tödlichen Angriffen. Unvergessen sind sie alle, aber nun gibt es einen Ort, dem Gedenken, dem Innehalten und Trauern Raum bieten soll.

Auf dem Campus der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, vor dem Tagungszentrum, wurde eine drei Meter hohe Basaltstele errichtet, der von Basaltblöcken umringt ist. An der Stele sind 45 Bronzetäfelchen angebracht, für jeden verstorbenen Polizisten eine, auf denen Namen, Geburts- und Todestag eingetragen sind. Die Blöcke dienen dem Betrachter als Sitzgelegenheit.

Gedenkveranstaltung am LAFP Selm-Bork

27. September 2018 um 17:43 Uhr

Gedenkveranstaltung an der LAFP Selm-Bork

“Gestern war ich auf der jährlich stattfindenden Gedenkveranstaltung zu Ehren im Dienst verstorbener und verletzter Kolleginnen und Kollegen in Selm gewesen und habe unserer Kleinen gedacht.

Vielen Dank Herr Innenminister für die spürbar ehrlichen, betroffenen und warmen Worten.
Vielen Dank an die leitenden Kollegen meiner Behörde, die uns die Teilnahme ermöglicht haben.
Vielen Dank an die Eltern und den Lebensgefährten unserer Kleinen, die die Kraft gefunden haben, ebenfalls zu kommen.

Wir trauern: Möglicher Suizid – Personenschützer tot in Dienststelle gefunden

5. September 2018 um 21:48 Uhr

Wir trauern: Möglicher Suizid - Personenschützer tot in Dienststelle gefundenAm Montagmorgen gegen 8 Uhr fanden Polizisten die Leiche eines Personenschützer auf der Dienststelle in Saarbrücken (Saarland). Der 54-Jährige Kriminaloberkommissar hatte bis dahin bereits vier Ministerpräsidenten beschützt, darunter auch die vormalige Ministerpräsidentin und jetzige CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Polizeisprecher Stephan Laßotta ließ offen, ob es sich um einen Suizid handelt. Er bestätigte lediglich, dass der Polizist “in Diensträumen” aufgefunden wurde und man davon “gänzlich überrascht” worden sei. “Kein Mensch kann sich das hier erklären”, wird von Landespolizeipräsident Norbert Rupp bestätigt, der den Verstorbenen persönlich kannte. “Ich bin traurig und tief betroffen”, so Rupp.

Wir trauern: Beteiligter einer Streitigkeit erschießt Polizist bei Kontrolle aus dem Auto heraus

26. August 2018 um 19:42 Uhr

Wir trauern: Beteiligter einer Streitigkeit erschießt Polizist bei Kontrolle aus dem Auto herausZum zweiten Mal in diesem Jahr müssen wir über den gewaltsamen Tod eines Polizisten in Belgien berichten, der sich in Einsatz befand und vom Angreifer erschossen wurde.

Zu dem schrecklichen Vorfall kam es in der vergangenen Nacht gegen 2 Uhr im belgischen Spa (Provinz Lüttich/Liège). Wie belgische Medien berichten seien mehrere Niederländer am Zutritt zu einem Café abgewiesen worden. Die Polizei wurde alarmiert und Polizisten wollten die Niederländer kontrollieren, die in der Nähe in ihrem Fahrzeug saßen.

In Memoriam: Vor 11 Jahren in Afghanistan getötet worden

15. August 2018 um 23:22 Uhr

In Memoriam: Vor 11 Jahren in Afghanistan getötet wordenWir gedenken heute dreier Kollegen, die als erste deutsche Polizisten bei einem Anschlag im Rahmen ihrer Auslandsmission in Afghanistan getötet wurden, ein vierter wurde schwer verletzt. Die Beamten waren zum Schutz der deutschen Botschaft (Haussicherungsdienst) und ihrer Angehörigen (Personenschutzkommando) eingesetzt.

Es war der 15. August 2007, als die vier Polizisten gemeinsam in gepanzerten Wagen in Kabul unterwegs waren. Wie das Bundesinnenministerium damals mitteilte, fuhren sie zu einem dienstlichen Schießtraining, als der Sprengsatz detonierte.

Ungeklärte Todesursache: Diensthund verendet in Privatfahrzeug

31. Juli 2018 um 20:46 Uhr

Ungeklärte Todesursache: Diensthund verendet in PrivatfahrzeugDie Landespolizeidirektion Steiermark (Österreich) trauert um einen vierbeinigen Kollegen, der aus bislang unbekannter Ursache im Privatfahrzeug verendete. Da wir wissen, dass ein solcher Vorfall bei einigen unserer Leser hochemotionale Reaktionen hervorruft, möchten wir darum bitten unsere Seitenregeln zu beachten und nicht über die Todesursache zu spekulieren. Vielen Dank!

Gestern Morgen gegen 10 Uhr stellte der Diensthundeführer der LPD Steiermark seinen privaten Pkw an eine schattige Stelle auf der sogenannten Turzawiese in Ilz ab. Bevor er sein Fahrzeug verließ drehte er die hinteren Seitenfenster herunter und ließ die Heckklappe einen Spalt offen stehen, damit sich das Fahrzeug nicht so erhitzt und auch ein steter Luftzug herrscht.

Wir trauern: Vom Blitz getroffene Polizistin gestorben

27. Juli 2018 um 20:48 Uhr

Wir trauern: Vom Blitz getroffene Polizistin gestorbenAm 15. Juli dieses Jahres befand sich eine junge Polizistin in Sonneberg (Thüringen) im Einsatz. Sie hatte den Auftrag einen Haftbefehl zu vollstrecken. Sie stand gerade unter einer Baumgruppe, als dort der Blitz einschlug und die Beamtin lebensgefährlich verletzt. Wir berichteten.

Sie wurde von Ersthelfern reanimiert und in eine Fachklinik geflogen. Wie das Innenministerium von Thüringen nun mitteilt, ist die 24-jährige Polizistin gestern im Krankenhaus verstorben.

Tödliche Verfolgungsfahrt in Luxemburg: Polizistin plant Spendenlauf für Opfer und für Notfallfonds

21. Juli 2018 um 14:08 Uhr

Tödliche Verfolgungsfahrt in Luxemburg: Polizistin plant Spendenlauf für Opfer und für Notfallfonds

Running the Thin Blue Line

Im April mussten wir von einer Verfolgungsfahrt in Luxemburg berichten, bei der zwei Polizeifahrzeuge miteinander kollidierten. Ein Polizist erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen, seine Kollegin wurde lebensgefährlich verletzt.

Kristina, eine Polizistin aus Luxemburg, plant nun einen Spendenlauf zugunsten der Hinterbliebenen des verstorbenen Polizisten und für die verletzte Kollegin. Diesen Spendenlauf möchte sie vom 13. bis 20 Oktober dieses Jahres durchführen und sie möchte der Grenze folgend einmal Luxemburg komplett umrunden.

Lkw rammte Streifenwagen und tötete eine Polizistin: Lkw-Fahrer zu 2 Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt

17. Juli 2018 um 18:19 Uhr

Lkw rammte Streifenwagen und tötete eine Polizistin: Lkw-Fahrer zu 2 Jahren und 10 Monaten Haft verurteiltAm 27. Dezember 2017 befand sich eine Streifenwagenbesatzung auf der A61 bei Viersen (Nordrhein-Westfalen) und fahndete dort nach einem Lkw, dessen Fahrer betrunken sein soll. Ebendieser Lkw-Fahrer rammte beim Passieren den Streifenwagen und tötete eine 23-jährige Polizistin, verletzte eine weitere lebensgefährlich und einen Polizisten schwer. Heute wurde das Urteil gesprochen.

Zunächst sah es sogar danach aus, dass der Lkw-Fahrer möglicher Weise das Polizeifahrzeug absichtlich gerammt hatte, jedoch waren die Zeugenaussagen in dieser Hinsicht widersprüchlich, so dass nach anfänglichen Ermittlungen wegen Mordes hiernach wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt wurde.

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