Messerangriff in Paris: Vier Polizisten tot, Angreifer erschossen

3. Oktober 2019 um 18:29 Uhr

Messerangriff in Paris: Vier Polizisten tot, Angreifer erschossenHeute Mittag ist es in Paris zu einem schrecklichen Vorfall gekommen, bei dem am Ende fünf Menschen ihr Leben lassen mussten. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Mitarbeiter derselben Dienststelle.

Demnach soll ein Mitarbeiter der Polizeipräfektur im Zentrum von Paris, auf der Île de la Cité, gegen 13 Uhr mit einem Messer auf mehrere Polizisten eingestochen haben. Eine Polizistin und drei Polizisten starben bei diesem Messerangriff.

In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen worden

18. September 2019 um 20:55 Uhr

In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen wordenGestern vor sechs Jahren ist es in Niederösterreich zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften gekommen, sogar das Bundesheer sollte mit ihren Schützenpanzern eingesetzt werden. Die Bilanz des Einsatzes: drei erschossene Polizisten, ein erschossener Rettungssanitäter. Der Täter war am Ende ohne Zutun der Polizeikräfte ebenfalls tot.

Es war die Nacht vom 16. auf den 17. September 2013, als die Polizei bei Annaberg einen Fahndungseinsatz nach einem Wilderer hatte. Der Wilderer, Alois H., trieb bereits seit geraumer Zeit sein Unwesen und man wollte seiner Habhaft werden.

Polizei Berlin nimmt Abschied von einer vierbeinigen Kollegin

9. August 2019 um 19:25 Uhr

Polizei Berlin nimmt Abschied von einer vierbeinigen KolleginAlpha von der Bogenheide, so der vollständige Name, war Schutzhündin bei der Polizei Berlin und absolvierte als vierbeinige Kollegin zahlreiche erfolgreiche Einsätze. Die zehnjährige Hündin musste heute von ihrem Leiden erlöst werden.

Ihre Diensthundeführerin Monika verabschiedete sich von ihr mit diesen Gedanken:

“Meine Hübsche, jetzt bist du für immer gegangen, aber auch für immer in meinem Herzen.

Ich konnte mich immer zu 100% auf dich verlassen und das werde ich nie vergessen. Danke für die Zeit, die ich mit dir verbringen durfte.

Das Mindeste was ich für dich tun konnte, war den letzten Weg mit dir zu gehen und dir die Schmerzen zu nehmen.

In Gedanken wirst du an meiner Seite bleiben.”

Wir drücken Monika unsere Anteilnahme aus und wünschen Alpha, dass sie gut über die Regenbogenbrücke kommt!

Andreas Schorlemmer tot: Mecklenburg-Vorpommern trauert um seinen Polizeiseelsorger

7. Juli 2019 um 15:13 Uhr

Die Gemeinde Groß Kiesow und die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern trauern um ihren Gemeindepastor und Polizei – und Notfallseelsorger, der in der vergangenen Woche mit 70 Jahren verstarb.

Der 1949 in der Altmark geborene Schorlemmer studierte Theologie in Greifswald und wurde dann Gemeindepastor in Groß Kiesow. Von 1998 bis 2015 hatte er das Amt des Notfall- und Polizeiseelsorgers inne und war maßgeblich daran beteiligt, dass im Land Mecklenburg-Vorpommern die Krisenintervention und Notfallseelsorge aufgebaut wurde.

Pastor Schorlemmer wird von seinen Weggefährten als “kritischer Geist” beschrieben, der zeitlebens einen “ungebrochenen Optimismus und ein großes Herz” hatte. Er gab nicht nur an der Verwaltungsfachhochschule Güstrow Ethik-Unterricht, er gab auch Fortbildungen für Polizisten und stand ihnen als Polizeiseelsorger zur Seite.

Spendenkonto: Frankfurter Polizist hinterlässt Frau und Kind

15. Juni 2019 um 11:50 Uhr

Spendenkonto: Frankfurter Polizist hinterlässt Frau und KindAm 7. Juni mussten wir von einem schrecklichen Vorfall berichten. Ein Polizist aus Frankfurt am Main (Hessen) wurde während der Verfolgung eines Einbrechers in der Nähe des Bahnhofs von Wächtersbach von einem Zug erfasst und getötet.

Der Beamte, Mark Klement “Junior”, war Mitglied des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Frankfurt und wurde nur 45 Jahre alt. Er hinterlässt eine Frau und eine elfjährige Tochter.

Die Polizei in Hessen hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Frau und Kind finanziell zu unterstützen. Wer mag, kann sich an dieser Unterstützung beteiligen:

Hessische Polizeistiftung des Hauptpersonalrates
IBAN: DE 41 5105 0015 0555 5502 50
Stichwort: SEK Frankfurt

Wir danken jedem Unterstützer und sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen. Ruhe in Frieden, #brotherinblue! ⚫️🔵⚫️

Wir trauern: Polizist wird während Fahndung von Zug getötet

7. Juni 2019 um 19:49 Uhr

Wir trauern: Polizist wird während Fahndung von Zug getötetIn der vergangenen Nacht ist ein Polizist aus Frankfurt am Main (Hessen) während eines Einsatz von einem Zug erfasst und getötet worden. Die Polizeifamilie trauert.

Wie das Polizeipräsidium Südosthessen und die Staatsanwaltschaft Hanau gemeinsam mitteilen, kam es in der vergangenen Nacht zum Einbruch in ein Ladengeschäft in Offenbach. Im Verdacht steht eine vierköpfige Bande, die nach dem Einbruch flüchtete.

Gegen 0:40 Uhr wurden zwei der vier Tatverdächtigen auf der Flucht festgenommen. Ein Polizist verfolgte zu Fuß einen weiteren Tatverdächtigen im Bereich der Gleise des Bahnhofs Wächtersbach.

Ein Nachruf von Daniel: Kalle – Only the good die young

9. Mai 2019 um 20:28 Uhr

Ein Nachruf von Daniel: Kalle - Only the good die youngVielleicht könnt ihr euch noch an unsere Aktion Brief für Kalle erinnern. Kalle befand sich seit Herbst 2018 schwer erkrankt im Krankenhaus. Kalle, ein waschechter “Bulle”, immer da, wenn man ihn brauchte, war betrübt wegen der langen Krankheitsdauer.

Er, aber auch seine Familie, brauchten Aufmunterung und so kam sein Kollegen Daniel auf die Idee, dass man positive Zuschriften sammelt und an ihn weiter gibt. Diese Aktion haben wir sehr gerne unterstützt und es kamen unglaubliche viele Zuschriften zusammen.

Leider hat Kalle es nicht geschafft und so möchten wir Daniel hier nun die Möglichkeit zum Nachruf geben:

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“Nachruf

‘only the good die young’

Am Morgen des 24.04.2019 verlor leider unser Freund und Kollege Kalle den Kampf gegen seine schwere Erkrankung.

Am heutigen Tage erfolgte nun der schwere und sehr emotionale letzte Gang.

Es sind rund 400 Leute zur Trauerfeier und Beisetzung in einem Wald erschienen. Familie, Freunde, Kollegen, Richter, der behandelnde Arzt und noch viele andere.

Getreu dem Gedanken der ‘thin blue line’ wurde die Urne von seiner Dienstgruppe im Spalier begleitet, gefolgt von seiner Familie, der Führungsriege der Behörde und etwa 350 weiteren Kollegen und Kolleginnen aus unterschiedlichen Bereichen.

Für mich mit einer der emotionalsten Momente war die Beisetzung der Urne durch Kalles Dienstgruppenleiter und Wachdienstleiter, welche zuvor schon die komplette Trauermesse über neben Kalle gestanden haben.

Die vielen Kollegen und Kolleginnen haben Kalle die letzte Ehre erwiesen, die er verdiente. Sein Fehlen reißt ein tiefes Loch in unsere Herzen und wir können das alles noch gar nicht verstehen.

Die Briefe und E-Mails an Kalle werden aufbewahrt und später an seine Kinder als Erinnerung übergeben

Lieber Kalle,
für immer geliebt,
für immer unvergessen.”

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Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen, Freunden und Kollegen, die heute einen so schweren Gang des Abschiednehmens hatten. Wir wünschen ihnen viel Kraft, diesen schweren Verlust zu begreifen und zu verarbeiten.

Lieber Kalle, we hold the line from here.
Ruhe in Frieden, #brotherinblue! ⚫️🔵⚫️

In Memoriam: Heute vor einem Jahr wurde Arnaud Beltrame als eingetauschte Geisel vom Geiselnehmer erschossen

23. März 2019 um 18:35 Uhr

In Memoriam: Heute vor einem Jahr wurde Arnaud Beltrame als eingetauschte Geisel vom Geiselnehmer erschossen

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Thin Line Bracelets

Heute vor einem Jahr berichteten wir von einer Geiselnahme im französischen Trebes. Nachdem der Täter zwei Menschen erschossen und einen Polizisten durch einen Schuss verletzt hatte, flüchtete der Mann in einen Supermarkt und nahm die Anwesenden als Geiseln.

Lieutenant-colonel Arnaud Beltrame von der französischen Gendarmerie Nationale ließ sich gegen die Geiseln eintauschen, so dass die Spezialeinsatzkräfte den Markt stürmen konnten und keine Dritten mehr gefährdet wurden.

Der Amoklauf – Winnenden 10 Jahre danach

11. März 2019 um 15:26 Uhr

Gegen 09:33 Uhr ging der erste Notruf aus der Albertville-Realschule in Winnenden bei der Polizei ein. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits die ersten Todesopfer. Alleine im ersten Klassenraum fordert der Amoklauf des ehemaligen Schülers Tim K. fünf Tote.

Am Ende wird Tim K. 15 Menschen erschossen haben, Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren und Lehrerinnen und Lehrer. Nur fünf Minuten nach dem ersten Notruf war das erste Team der Polizei vor Ort und betrat die Schule. Den Amokläufer zwang dies nach einer anfänglichen Schießerei auf die Beamten zur Flucht. In einem Autohaus in Wendlingen tötete er zwei weitere Menschen.

Eintreffende Polizisten werden in Wendlingen in eine Schießerei verwickelt, der Amokläufer tötet sich schließlich selbst. Die Bilder dieser grauenhaften Tat lassen nicht mehr los. Nicht die Überlebenden, nicht die Einsatzkräfte.

In stillem Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von Winnenden

11. März 2019 um 09:30 Uhr

winnendenbl

Wir gedenken heute der 15 Opfer des Amoklaufs an der Schule in Winnenden und in Wendlingen, die in diesen Minuten, heute vor zehn Jahren, sterben mussten.

Wir sind in Gedanken bei den Überlebenden, deren Angehörigen und auch den Einsatzkräften, die die Bilder und Eindrücke bis heute mit sich herum tragen.

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