Lkw rammte Streifenwagen und tötete eine Polizistin: Lkw-Fahrer zu 2 Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt

17. Juli 2018 um 18:19 Uhr

Lkw rammte Streifenwagen und tötete eine Polizistin: Lkw-Fahrer zu 2 Jahren und 10 Monaten Haft verurteiltAm 27. Dezember 2017 befand sich eine Streifenwagenbesatzung auf der A61 bei Viersen (Nordrhein-Westfalen) und fahndete dort nach einem Lkw, dessen Fahrer betrunken sein soll. Ebendieser Lkw-Fahrer rammte beim Passieren den Streifenwagen und tötete eine 23-jährige Polizistin, verletzte eine weitere lebensgefährlich und einen Polizisten schwer. Heute wurde das Urteil gesprochen.

Zunächst sah es sogar danach aus, dass der Lkw-Fahrer möglicher Weise das Polizeifahrzeug absichtlich gerammt hatte, jedoch waren die Zeugenaussagen in dieser Hinsicht widersprüchlich, so dass nach anfänglichen Ermittlungen wegen Mordes hiernach wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt wurde.

In Memoriam: PK Michael Newrzella vor 25 Jahren im Einsatz erschossen

27. Juni 2018 um 21:32 Uhr

In Memoriam: PK Michael Newrzella vor 25 Jahren im Einsatz erschossenHeute vor 25 Jahren kam es bei einem Einsatz in Bad Kleinen (Mecklenburg-Vorpommern) gegen Mitglieder der Kommandoebene der Rote Armee Fraktion (RAF) zu einer Schießerei, bei der ein junger Polizist erschossen und ein weiterer verletzt wurde.

Am 27. Juni 1993 wollte die Polizei einen entscheidenden Schlag gegen die RAF erwirken. Die Terroristen Birgit Hogefeld und Wolfgang Grams, beide Teil der Kommandoebene der dritten Generation der RAF, sollten durch den V-Mann Klaus in Bad Kleinen überführt und durch Spezialkräfte festgenommen werden.

Beisetzung und Ehrung der in Lüttich erschossenen Polizistinnen

6. Juni 2018 um 13:18 Uhr

Gestern fand zeitgleich zur nördlich von Lüttich stattfindenden Beisetzung der beiden in Lüttich vergangene Woche erschossenen Polizistinnen, Lucile Garcia (53) und Soraya Belkacemi (45), die Ehrung und eine Gedenkminute statt, bei der viele Polizisten und Vertreter aus der Politik teilnahmen.

Dabei gedachten die Teilnehmer nicht nur der beiden getöteten Polizistinnen, sondern auch dem erschossenen 22-jährigen Passanten und der während des Einsatzes verletzten Kollegen. Zonenchef Daniel Keutgen: “Wir haben versucht, es schlicht und einfach zu halten, um so der Situation am besten gerecht zu werden. Die Beamten nehmen auf Freiwilligenbasis teil” und bezeugten somit Respekt und Solidarität.

Zudem kündigte der Polizeipräsident an, dass den beiden Polizistinnen posthum der Orden erster Klasse für Mut, Hingabe und Menschlichkeit – der höchsten zivilen Auszeichnung des Landes Belgien – verliehen werden soll. Beide Beamtinnen hinterlassen jeweils Kinder.

Wir stehen auch weiterhin an der Seite der Angehörigen der getöteten Kolleginnen und auch ihren Kollegen. Wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Liebe Lucile und Soraya, ihr bleibt unvergessen! #unforgotten ⚫⚫

Unsere Kollegen in den Niederlanden trauern um einen vierbeinigen Helden

1. Juni 2018 um 20:09 Uhr

Dieser war von einem Angreifer bei Rotterdam mit einer Axt lebensgefährlich verletzt wurde und kurze Zeit später starb. Nachdem auch ein Taser keine Wirkung zeigte, schossen die Polizisten auf den Angreifer, der mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus kam.

Wir wünschen dem getöteten Diensthund eine gute Reise über die Regenbogenbrücke. Danke für deine Dienste! Unsere Gedanken sind bei dem Diensthundeführer. ⚫⚫

Foto der beiden in Lüttich erschossenen Polizistinnen

29. Mai 2018 um 23:43 Uhr

Die Polizei Lüttich veröffentlichte nun auf Facebook dieses Foto der beiden in Lüttich heute erschossenen Polizistinnen “im Gedenken an die wundervollen Frauen, Mütter und Polizisten, die sie waren”.

Foto der beiden in Lüttich erschossenen Polizistinnen

Bild: Polizei Lüttich (Belgien) via Facebook

Wir trauern: Ein Attentäter erschießt zwei Polizistinnen mit ihren eigenen Dienstwaffen

29. Mai 2018 um 20:38 Uhr

Wir trauern: Ein Attentäter erschießt zwei Polizistinnen mit ihren eigenen DienstwaffenDie Polizeifamilie ist voller Trauer am heutigen Tag. Ein Attentäter hat im belgischen Lüttich (Liège) einen gezielten Angriff auf zwei Polizistinnen begangen, kam dann in den Besitz ihrer Dienstwaffen und erschoss sie kaltblütig. Auch einen weiteren jungen Mann erschoss der Attentäter, bis er später von einem Spezialeinsatzkommando tödlich verletzt wurde.

Heute Morgen gegen 10:30 Uhr hatte es ein Mann offenbar auf zwei Polizistinnen in Lüttich abgesehen. Denn er griff sie von hinten mit einem Messer an und stach auf sie ein. Schwer verletzt konnte er so deren Dienstwaffen an sich reißen und erschoss die beiden Polizistinnen mit ihren eigenen Dienstwaffen.

Nur gemeinsam sind wir stark!

19. Mai 2018 um 23:06 Uhr

Nur gemeinsam sind wir stark!

Mit diesem abschließenden Beitrag möchten wir uns bei allen, die am heutigen Gedenktag mitgewirkt und mit uns der im Dienst gestorbenen Kolleginnen und Kollegen gedacht haben, bedanken.

25. Juli 2007, gegen 22:30 Uhr: Mir bleibt nur immer wieder ein mit Tränen versehenes Danke zu sagen

19. Mai 2018 um 20:28 Uhr

25. Juli 2007, gegen 22:30 Uhr: Mir bleibt nur immer wieder ein mit Tränen versehenes Danke zu sagenZum Gedenktag haben wir die folgende Zusendung erhalten. Auch wenn der Autor keine Details nennt, möchten wir doch darauf hinweisen, dass die Schilderung dieses Vorfalles nichts für schwache Nerven ist!

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“25. Juli 2007, gegen 22:30 Uhr.

Ich ging nach meinen Dienst noch mit meinem Hund Jerry Gassi. Meine Frau begleitete mich. Wie sonst auch immer gingen wir angrenzenden Weg, der direkt neben der Bahnstrecke entlang läuft. Es war eine klare Vollmondnacht.

Mein Hund blieb stehen und schaute in Richtung Bahngleis. Als ich auch schaute, erkannte ich eine Person auf den Gleisen stehen. Sie versuchte sich ein wenig hinter dem Gebüsch zu verstecken. Wir gingen ein wenig weiter, bevor ich den Notruf wählte. Kurz erklärte ich den Sacherhalt und es wurde eine Streife geschickt.

Was sie waren… die Erinnerung bleibt! #unvergessen

19. Mai 2018 um 17:31 Uhr

Was sie waren... die Erinnerung bleibt! #unvergessen

Ehrung für im Dienst getötete Polizistin

19. Mai 2018 um 14:55 Uhr

Ehrung für im Dienst getötete PolizistinVor fast genau drei Jahren berichteten wir von einem Vorfall in Dippach (Luxemburg), wo bei einer Verkehrskontrolle eine Polizistin von einem anderen Autofahrer umgefahren und getötet wurde. Yasmine Grisius, die mit 39 Jahren sterben musste, war Mutter zweier Kinder (hier unsere gesamte Berichterstattung).

Wir standen während dieser Zeit mit ihrem Lebensgefährten Pascal in Kontakt und auch jetzt, zum Gedenktag, hat er sich wieder bei uns gemeldet. Er sandte uns das angehängte Bild zu. Darauf zu sehen ist das Ehrenkreuz und militärischer Verdienstorden in Silber mit Vermeil Palm (Croix d’Honneur et de Mérite militaire en argent avec Palme en vermeil).

Dieser Orden wurde in Anerkennung für Yasmines Dienste an der Allgemeinheit posthum, nur gut einen Monat nach ihrem schrecklichen Tod, am Luxemburgischen Nationalfeiertag durch Großherzog Henri an die verstorbene Polizistin verliehen und bei einem Staatsakt zur Ehrung verdienter Bürger an die Angehörigen, darunter Pascal und eine ihre Töchter, überreicht.

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