In memoriam: Vor 20 Jahren bei Radarkontrolle erschossen

19. Januar 2020 um 19:21 Uhr

In memoriam: Vor 20 Jahren bei Radarkontrolle erschossenWeil der Täter Angst um seinen Führerschein hatte musste ein Polizist sterben, ein weiterer wurde verletzt. Dabei hätte der Täter gar keine Angst um seinen Führerschein haben müssen. Ein schicksalhafter Tag.

Am Nachmittag des 18. Januar 2000 bauten Polizeihauptmeister Günter Knöpfel und sein Kollege Matthias Schwab von der Polizei Bad Hersfeld (Hessen) eine Radarkontrolle auf der A4 zwischen Bad Hersfeld und dem Kirchheimer Dreieck auf. Bei Kilometer 364 galten 100 km/h erlaubte Höchstgeschwindigkeit.

Gegen 16:20 Uhr war die Anlage aufgebaut, die Funktionstests waren abgeschlossen und der Testfilm war gegen einen richtigen Filmstreifen ausgestauscht worden und die Beamten begannen mit den Messungen. Die Zeit verging und die Anlage tat ihre Arbeit.

Wir sagen dann auch leise Tschüss. Ruhe in Frieden, lieber Jan!

14. Januar 2020 um 12:42 Uhr

Im Gedenken an alle zu früh verstorbenen Kolleginnen und Kollegen

23. November 2019 um 18:33 Uhr

Erinnert ihr euch noch an Kalle? Anfang dieses Jahres unterstützten wir die Aktion Brief für Kalle von Kollege Daniel. Kalle lag damals schwer erkrankt im Krankenhaus und er braucht positiven Zuspruch. Er bekam unheimlich viele Zuschriften, doch leider hieß es im Mai von Kalle Abschied zu nehmen.

Im Gedenken an alle zu früh verstorbenen Kolleginnen und Kollegen

Heute wäre Kalles Geburtstag gewesen und gemeinsam mit Kollege Daniel möchten wir allen Kolleginnen und Kollegen gedenken, die inner- oder außerhalb des Dienstes viel zu früh sterben mussten.

Ihr bleibt unvergessen! ⚫️🔵⚫️

Wir trauern: Diensthund Grimm plötzlich im Dienst verstorben

13. November 2019 um 21:03 Uhr

Wir haben heute Abend die traurige Nachricht erhalten, dass Diensthund Grimm von der Polizeidirektion Oldenburg (Niedersachsen), über den wir bereits das ein oder andere Mal berichtet haben, vorgestern im Dienst verstorben ist.

Wir möchten Diensthundeführerin Hannah an dieser Stelle die Möglichkeit geben, sich von ihm zu verabschieden:

“Gehofft, gekämpft und doch verloren. Am 11. November 2019 bist du von mir gegangen. Mein Held, mein Freund und Beschützer. Es wird keinen wie dich geben und doch kann uns niemals jemand die Zeit nehmen, die uns vergönnt war.

Mit 8 Wochen bist du in mein Leben getreten und vor zwei Tagen bist du für immer gegangen. Du warst immer da, wenn wir dich brauchten. In jedem Einsatz hast du alles gegeben und mehr als einmal mich oder andere Kollegen beschützt.

Messerangriff in Paris: Vier Polizisten tot, Angreifer erschossen

3. Oktober 2019 um 18:29 Uhr

Messerangriff in Paris: Vier Polizisten tot, Angreifer erschossenHeute Mittag ist es in Paris zu einem schrecklichen Vorfall gekommen, bei dem am Ende fünf Menschen ihr Leben lassen mussten. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Mitarbeiter derselben Dienststelle.

Demnach soll ein Mitarbeiter der Polizeipräfektur im Zentrum von Paris, auf der Île de la Cité, gegen 13 Uhr mit einem Messer auf mehrere Polizisten eingestochen haben. Eine Polizistin und drei Polizisten starben bei diesem Messerangriff.

In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen worden

18. September 2019 um 20:55 Uhr

In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen wordenGestern vor sechs Jahren ist es in Niederösterreich zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften gekommen, sogar das Bundesheer sollte mit ihren Schützenpanzern eingesetzt werden. Die Bilanz des Einsatzes: drei erschossene Polizisten, ein erschossener Rettungssanitäter. Der Täter war am Ende ohne Zutun der Polizeikräfte ebenfalls tot.

Es war die Nacht vom 16. auf den 17. September 2013, als die Polizei bei Annaberg einen Fahndungseinsatz nach einem Wilderer hatte. Der Wilderer, Alois H., trieb bereits seit geraumer Zeit sein Unwesen und man wollte seiner Habhaft werden.

Polizei Berlin nimmt Abschied von einer vierbeinigen Kollegin

9. August 2019 um 19:25 Uhr

Polizei Berlin nimmt Abschied von einer vierbeinigen KolleginAlpha von der Bogenheide, so der vollständige Name, war Schutzhündin bei der Polizei Berlin und absolvierte als vierbeinige Kollegin zahlreiche erfolgreiche Einsätze. Die zehnjährige Hündin musste heute von ihrem Leiden erlöst werden.

Ihre Diensthundeführerin Monika verabschiedete sich von ihr mit diesen Gedanken:

“Meine Hübsche, jetzt bist du für immer gegangen, aber auch für immer in meinem Herzen.

Ich konnte mich immer zu 100% auf dich verlassen und das werde ich nie vergessen. Danke für die Zeit, die ich mit dir verbringen durfte.

Das Mindeste was ich für dich tun konnte, war den letzten Weg mit dir zu gehen und dir die Schmerzen zu nehmen.

In Gedanken wirst du an meiner Seite bleiben.”

Wir drücken Monika unsere Anteilnahme aus und wünschen Alpha, dass sie gut über die Regenbogenbrücke kommt!

Andreas Schorlemmer tot: Mecklenburg-Vorpommern trauert um seinen Polizeiseelsorger

7. Juli 2019 um 15:13 Uhr

Die Gemeinde Groß Kiesow und die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern trauern um ihren Gemeindepastor und Polizei – und Notfallseelsorger, der in der vergangenen Woche mit 70 Jahren verstarb.

Der 1949 in der Altmark geborene Schorlemmer studierte Theologie in Greifswald und wurde dann Gemeindepastor in Groß Kiesow. Von 1998 bis 2015 hatte er das Amt des Notfall- und Polizeiseelsorgers inne und war maßgeblich daran beteiligt, dass im Land Mecklenburg-Vorpommern die Krisenintervention und Notfallseelsorge aufgebaut wurde.

Pastor Schorlemmer wird von seinen Weggefährten als “kritischer Geist” beschrieben, der zeitlebens einen “ungebrochenen Optimismus und ein großes Herz” hatte. Er gab nicht nur an der Verwaltungsfachhochschule Güstrow Ethik-Unterricht, er gab auch Fortbildungen für Polizisten und stand ihnen als Polizeiseelsorger zur Seite.

Spendenkonto: Frankfurter Polizist hinterlässt Frau und Kind

15. Juni 2019 um 11:50 Uhr

Spendenkonto: Frankfurter Polizist hinterlässt Frau und KindAm 7. Juni mussten wir von einem schrecklichen Vorfall berichten. Ein Polizist aus Frankfurt am Main (Hessen) wurde während der Verfolgung eines Einbrechers in der Nähe des Bahnhofs von Wächtersbach von einem Zug erfasst und getötet.

Der Beamte, Mark Klement “Junior”, war Mitglied des Spezialeinsatzkommandos (SEK) Frankfurt und wurde nur 45 Jahre alt. Er hinterlässt eine Frau und eine elfjährige Tochter.

Die Polizei in Hessen hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Frau und Kind finanziell zu unterstützen. Wer mag, kann sich an dieser Unterstützung beteiligen:

Hessische Polizeistiftung des Hauptpersonalrates
IBAN: DE 41 5105 0015 0555 5502 50
Stichwort: SEK Frankfurt

Wir danken jedem Unterstützer und sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen. Ruhe in Frieden, #brotherinblue! ⚫️🔵⚫️

Wir trauern: Polizist wird während Fahndung von Zug getötet

7. Juni 2019 um 19:49 Uhr

Wir trauern: Polizist wird während Fahndung von Zug getötetIn der vergangenen Nacht ist ein Polizist aus Frankfurt am Main (Hessen) während eines Einsatz von einem Zug erfasst und getötet worden. Die Polizeifamilie trauert.

Wie das Polizeipräsidium Südosthessen und die Staatsanwaltschaft Hanau gemeinsam mitteilen, kam es in der vergangenen Nacht zum Einbruch in ein Ladengeschäft in Offenbach. Im Verdacht steht eine vierköpfige Bande, die nach dem Einbruch flüchtete.

Gegen 0:40 Uhr wurden zwei der vier Tatverdächtigen auf der Flucht festgenommen. Ein Polizist verfolgte zu Fuß einen weiteren Tatverdächtigen im Bereich der Gleise des Bahnhofs Wächtersbach.

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