In Memoriam: Vor drei Jahren überfahren und getötet

28. Februar 2020 um 19:01 Uhr

In Memoriam: Vor drei Jahren überfahren und getötetHeute vor drei Jahren war es in Müllrose (Brandenburg) zu einem Tötungsdelikt gekommen. Ein 24-Jähriger stand im Verdacht seine 79-jährige Mutter getötet zu haben. Da sich der Tatverdächtige auf der Flucht befand, fahndete die Polizei nach ihm und richtete Kontrollstellen ein.

Am Mittag des 28. Februar 2017 näherte sich der Flüchtige einer Kontrollstelle im Ortsteil Oegeln, die von den Polizisten Torsten Krautz und Torsten Paul eingerichtet worden war. Der Flüchtige überfuhr die beiden Polizisten, sie verstarben an ihren schweren Verletzungen noch an Ort und Stelle. Nach kurzer Fahndung konnte der Tatverdächtige festgenommen werden.

In Memoriam: Vor einem Jahr bei Unfall auf Einsatzfahrt ums Leben gekommen

16. Februar 2020 um 18:47 Uhr

In Memoriam: Vor einem Jahr bei Unfall auf Einsatzfahrt ums Leben gekommenHeute vor einem Jahr mussten wir euch von einer folgenschweren Einsatzfahrt berichten, bei der eine junge Polizisten ums Leben kam.

Die Streife der Polizei Saarbrücken (Saarland) war ausgerückt, weil es Hinweise auf eine Trunkenheitsfahrt gab. Auf der Anfahrt in Richtung französischer Grenze kam der Streifenwagen mit eingeschaltetem Sondersignal gegen 06:25 Uhr im Verteilerkreis Güdingen-Schönbach von der Straße ab und überschlug sich.

Besondere Geste: Nachruf einer Tageszeitung auf einen Schutzmann

11. Februar 2020 um 19:47 Uhr

Wenn eine Tageszeitung von sich aus einen Nachruf auf einen Polizisten schreibt, dann ist das etwas Besonderes. Dann muss der Polizist ein besonderer Mensch gewesen sein und wenn man sich den Text durchliest, kommt man genau zu diesem Schluss.

Burkhard Poschadel, oder wie ihn seine Kollegen nannten “Poschi”, wurde 1958 in Berlin geboren und wollte von klein auf Polizist werden und das wurde er auch. Er war offenbar ein Schutzmann, ein Freund und Helfer. Auch wenn ihm die geschlossene Einheit der Bereitschaftspolizei oder der Streifendienst nicht zusagte, fand er seine Berufung.

Er wurde Kontaktbereichsbeamter, war geachtet in seinem Viertel, man kannte ihn. Poschi konnte gut reden, so manche kritische Situation hat er durch bloßes Reden entschärfen können. “Unsere schärfste Waffe ist das Wort”, diesen Sinnspruch verstand er perfekt zu nutzen.

In memoriam: Vor 20 Jahren bei Radarkontrolle erschossen

19. Januar 2020 um 19:21 Uhr

In memoriam: Vor 20 Jahren bei Radarkontrolle erschossenWeil der Täter Angst um seinen Führerschein hatte musste ein Polizist sterben, ein weiterer wurde verletzt. Dabei hätte der Täter gar keine Angst um seinen Führerschein haben müssen. Ein schicksalhafter Tag.

Am Nachmittag des 18. Januar 2000 bauten Polizeihauptmeister Günter Knöpfel und sein Kollege Matthias Schwab von der Polizei Bad Hersfeld (Hessen) eine Radarkontrolle auf der A4 zwischen Bad Hersfeld und dem Kirchheimer Dreieck auf. Bei Kilometer 364 galten 100 km/h erlaubte Höchstgeschwindigkeit.

Gegen 16:20 Uhr war die Anlage aufgebaut, die Funktionstests waren abgeschlossen und der Testfilm war gegen einen richtigen Filmstreifen ausgestauscht worden und die Beamten begannen mit den Messungen. Die Zeit verging und die Anlage tat ihre Arbeit.

In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen worden

18. September 2019 um 20:55 Uhr

In memoriam: Vor sechs Jahren von Wilderer erschossen wordenGestern vor sechs Jahren ist es in Niederösterreich zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften gekommen, sogar das Bundesheer sollte mit ihren Schützenpanzern eingesetzt werden. Die Bilanz des Einsatzes: drei erschossene Polizisten, ein erschossener Rettungssanitäter. Der Täter war am Ende ohne Zutun der Polizeikräfte ebenfalls tot.

Es war die Nacht vom 16. auf den 17. September 2013, als die Polizei bei Annaberg einen Fahndungseinsatz nach einem Wilderer hatte. Der Wilderer, Alois H., trieb bereits seit geraumer Zeit sein Unwesen und man wollte seiner Habhaft werden.

In Memoriam: Heute vor einem Jahr wurde Arnaud Beltrame als eingetauschte Geisel vom Geiselnehmer erschossen

23. März 2019 um 18:35 Uhr

In Memoriam: Heute vor einem Jahr wurde Arnaud Beltrame als eingetauschte Geisel vom Geiselnehmer erschossen

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Thin Line Bracelets

Heute vor einem Jahr berichteten wir von einer Geiselnahme im französischen Trebes. Nachdem der Täter zwei Menschen erschossen und einen Polizisten durch einen Schuss verletzt hatte, flüchtete der Mann in einen Supermarkt und nahm die Anwesenden als Geiseln.

Lieutenant-colonel Arnaud Beltrame von der französischen Gendarmerie Nationale ließ sich gegen die Geiseln eintauschen, so dass die Spezialeinsatzkräfte den Markt stürmen konnten und keine Dritten mehr gefährdet wurden.

Der Amoklauf – Winnenden 10 Jahre danach

11. März 2019 um 15:26 Uhr

Gegen 09:33 Uhr ging der erste Notruf aus der Albertville-Realschule in Winnenden bei der Polizei ein. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits die ersten Todesopfer. Alleine im ersten Klassenraum fordert der Amoklauf des ehemaligen Schülers Tim K. fünf Tote.

Am Ende wird Tim K. 15 Menschen erschossen haben, Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren und Lehrerinnen und Lehrer. Nur fünf Minuten nach dem ersten Notruf war das erste Team der Polizei vor Ort und betrat die Schule. Den Amokläufer zwang dies nach einer anfänglichen Schießerei auf die Beamten zur Flucht. In einem Autohaus in Wendlingen tötete er zwei weitere Menschen.

Eintreffende Polizisten werden in Wendlingen in eine Schießerei verwickelt, der Amokläufer tötet sich schließlich selbst. Die Bilder dieser grauenhaften Tat lassen nicht mehr los. Nicht die Überlebenden, nicht die Einsatzkräfte.

In stillem Gedenken an die Opfer des Amoklaufs von Winnenden

11. März 2019 um 09:30 Uhr

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Wir gedenken heute der 15 Opfer des Amoklaufs an der Schule in Winnenden und in Wendlingen, die in diesen Minuten, heute vor zehn Jahren, sterben mussten.

Wir sind in Gedanken bei den Überlebenden, deren Angehörigen und auch den Einsatzkräften, die die Bilder und Eindrücke bis heute mit sich herum tragen.

In memoriam: Vor 1 Jahr von Lkw-Fahrer getötet worden

27. Dezember 2018 um 18:41 Uhr

In memoriam: Vor 1 Jahr von Lkw-Fahrer getötet wordenHeute vor einem Jahr wurde eine junge Polizisten im Rahmen einer Fahndung nach einem betrunkenen Lkw-Fahrer von diesem getötet. Zwei weitere Kollegen wurden lebensgefährlich bzw. schwer verletzt. Wir möchten der jungen verstorbenen Kollegin heute gedenken.

Am späten Abend des 27. Dezember 2017 erhielt die Polizei Viersen den Hinweis auf einen betrunken Lkw-Fahrer. Eine Streife befand sich im Rahmen der Fahndung auf der A61 bei Viersen, als der besagter Lkw-Fahrer in den Streifenwagen fuhr, eine Polizistin tötete und zwei weitere schwer verletzte.

Polizeikommissarin Yvonne Nienhaus, genannt Nini, war auf der Stelle tot. Sie wurde nur 23 Jahre jung.

In memoriam: Vor einem Jahr von Pkw erfasst und gestorben

19. Dezember 2018 um 21:07 Uhr

In memoriam: Vor einem Jahr von Pkw erfasst und gestorbenHeute vor einem Jahr berichteten wir über einen schrecklichen Verkehrsunfall, bei dem ein junge Polizistin lebensgefährlich verletzt wurde und später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag.

Gegen 18:45 Uhr am 18.12.2017 befand sich eine Streife der Polizeistation Groß-Gerau (Hessen) auf der B44, zwischen Mörfelden und Groß-Gerau, um einen Wildunfall aufzunehmen. Ein Autofahrer passierte die Unfallstelle und erfasste die junge Polizistin.

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