In memoriam: Andreas Burek – Vor 10 Jahren im Dienst von einer S-Bahn tödlich erfasst

25. Juli 2017 at 20:30

In memoriam: Andreas Burek - Vor 10 Jahren im Dienst von einer S-Bahn tödlich erfasstHeute ist für die Kollegen und die Angehörigen ein trauriger Tag. Vor genau 10 Jahren wurden Polizeiobermeister Andreas Burek und sein Partner im Dienst von einer Straßenbahn erfasst. Kollege Andreas erlitt hierbei tödliche Verletzungen.

Am 25. Juli 2007, gegen 23.03 Uhr, erhielt die Polizei den Hinweis eines Zeugen, dass sich auf der ICE-Strecke München – Augsburg eine Person auf den Gleisen befinden würde. Gegen 23:10 Uhr trafen die beiden Polizisten POM Andreas Burek und PHM Stefan Denk, von der Zivilen Ermittlungsgruppe ZEG der Polizei München-Pasing (Bayern), Polizeiinspektion 45, am Einsatzort ein.

In memoriam: 10 Jahre ohne Michèle Kiesewetter

25. April 2017 at 19:27

In memoriam: 10 Jahre ohne Michèle KiesewetterHeute vor zehn Jahren starb Michèle Kiesewetter, eine Polizistin aus Baden-Württemberg, während sie ihren Dienst für die Allgemeinheit verrichtete. Wir möchten uns heute nicht an den verschiedenen Theorien beteiligten, warum sie durch wessen Hände zu Tode kam. Heute ist ein Tag, an dem wir ehrenvoll an sie denken möchten.

Michèle wurde am 10.10.1984 geboren und wuchs in Oberweißbach (Thüringen) auf. Schon als Jugendliche wollte sie zur Polizei – sie wollte Menschen helfen und Abwechslung in ihrem Beruf haben – und auf Anraten ihres Onkels, der ebenfalls Polizist ist, bewirbt sie sich in anderen Bundesländern und wird 2003 bei der Polizei Baden-Württemberg in Biberach eingestellt.

In memoriam: Zum 2. Todestag von Alexander Sips kommen die Kollegen zu Wort

23. April 2017 at 21:54

In memoriam: Zum 2. Todestag von Alexander Sips kommen die Kollegen zu WortHeute jährt sich zum zweiten Mal der Todestag von unserem Kollegen Alexander Sips aus Sachsen-Anhalt, der morgens wie immer seine Wohnung verließ, ohne zu wissen, dass er nie wieder nach Hause kommen würde. Es sollte eine normale Verkehrskontrolle werden, doch sie endete überaus tragisch.

Wir wollen heute nicht auf den Vorfall, der sich heute vor genau zwei Jahren ereignete, eingehen. Nein, heute wollen wir die Menschen zu Wort kommen lassen, die Alex persönlich kannten.

Wir hatten die letzte Zeit einigen Kontakt zu Kollegen und Freunden von Alex und alle beschrieben ihn ähnlich: Als einen Kerl, der das 💙 am richtigen Fleck hatte und den man einfach mögen musste.

Eine Kollegin von Alex schrieb uns:

In memoriam: Vor 20 Jahren von Neonazi bei Routinekontrolle erschossen

24. Februar 2017 at 17:57

In memoriam: Vor 20 Jahren von Neonazi bei Routinekontrolle erschossenGestern war ein trauriger Gedenktag, denn vor 20 Jahren wurde Polizeiobermeister Stefan Grage von der Autobahnpolizei Mölln (Schleswig-Holstein) bei einer Routinekontrolle erschossen.

Am 23. Februar 1997, es war ein Sonntagmorgen, wollte eine Streifenwagenbesatzung auf dem Parkplatz Roseburg an der A 24 bei Hornbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) eine Routinekontrolle durchführen. Den beiden jungen Polizisten war ein Mazda aufgefallen, an dem das Kennzeichen schief hing und welches völlig durchlöchert war.

Zudem stellte sich bei einer Überprüfung heraus, dass die Kennzeichen gestohlen waren. Als die beiden Beamten an den Mazda herantreten wollten, eröffnete der Fahrer sofort das Feuer und schoss unvermittelt aus einer Schrotflinte mit dem Kaliber 12 mm auf die Polizisten.

In memoriam: Ein Jahr ohne Maja – Ich möchte danke sagen (von Philipp)

20. Januar 2017 at 22:13

In memoriam: Ein Jahr ohne Maja - Ich möchte danke sagen (von Philipp)Im Januar 2016 ließen wir einen Kollegen zu Wort kommen, der im Dienst befindlich zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen wurde. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es sich beim Unfallopfer um seine eigene Frau Maja handelte.

Nach einigen Tagen voller Bangen und Hoffnungen, der Gesundheitszustand hatte sich zwischenzeitlich verbessert, kam die plötzliche Wende und Maja verstarb viel zu jung an den Folgen der schweren Verletzungen im Krankenhaus (wir berichteten).

Nun, ein Jahr später, und mit mehr Tiefen wie Höhen im weiteren Leben von Kollege Philipp, hat sich doch einiges getan und wir möchten ihm die Gelegenheit geben, auch nun wieder zu Wort kommen zu dürfen:

In memoriam: Ahmed Merabet

7. Januar 2017 at 19:53

In memoriam: Ahmed Merabet

Bildquelle: Le Parisien

Heute vor zwei Jahren fand auf die Pariser Redaktion von “Charlie Hebdo” das Attentat statt. Polizist Ahmed Merabet stellte sich den Terroristen entgegen, wurde zunächst von ihnen angeschossen und dann kaltblütig hingerichtet.

Kollege Dominik hat uns im Gedenken an Kollege Ahmed, dessen Tod damals auch unter dem Hashtag #jesuisahmed in den sozialen Netzwerken betrauert wurde, ein paar Zeilen zukommen lassen:

Heute vor zwei Jahren wurde Ahmed Merabet brutal hingerichtet. Ein 42-Jähriger muslimisch gläubiger Polizist.

Alleine stellte er sich den beiden Terroristen des Charlie Hebdo Attentats entgegen.

Nachdem er angeschossen wurde und schwer verletzt am Boden lag wurde er schließlich mittels eines Kopfschuss von einem der selbsternannten Gotteskriegern brutal niedergestreckt. Alles gefilmt von einem Anwohner aus dessen Dachwohnung.

Bilder, die um die Welt gingen. Bilder die Hass und Angst schüren sollten. Angst die verzweifelt versuchen sollte unsere internationale Solidaritätsgemeinschaft zu vergiften.

In memoriam: Ein Jahr ohne POK Christoph Rehm

24. Dezember 2016 at 12:43

In memorian: Ein Jahr ohne POK Christoph RehmHeute vor genau einem Jahr, am Heiligen Abend 2015, ist POK Christoph Rehm bei einem Polizeieinsatz getötet worden. Am Bahnhof im hessischen Herborn waren er und sein Kollegen eingesetzt, weil jemand sich vom Zugbegleiter nicht kontrollieren lassen wollte.

Als die beiden Polizisten den Wagon betraten, wurden sie unmittelbar von dem 27-jährigen Gewalttäter mit einem Messer angegriffen. Auch wenn sich beide Beamte versuchten zu wehren, hatten sie keine Chance.

In memoriam: Ein Jahr ohne meinen Vater (von Sascha)

30. November 2016 at 21:46

In memoriam: Ein Jahr ohne meinen Vater (von Sascha)Heute vor genau einem Jahr waren Polizeihauptkommissar (PHK) Peter Wagner und zwei seiner Kollegen auf dem Nachhauseweg vom Dienst am Frankfurter Flughafen. Die drei Bundespolizisten kamen an einem Verkehrsunfall auf der A4 vorbei, hielten an und wollten die Unfallstelle absichern und Hilfe leisten.

Ein Autofahrer erkannte die Gefahrenstelle zu spät, fuhr alle drei Polizisten um und krachte dann in die Unfallstelle. Zwei der Beamten wurden schwer verletzt in Krankenhäuser verbracht. Ihnen geht es heute körperlich soweit wieder gut.

Einer der Bundespolizisten, PHK Peter Wagner, verstarb noch an der Unfallstelle. Er starb zwar nicht in seinem regulären Dienst, aber tat das, was er auch dienstlich getan hätte: schützen und helfen…aus Überzeugung. Wir berichteten.

in memoriam: Zwei Polizisten wurden vor 25 Jahren in Hinterhalt gelockt und getötet

12. Oktober 2016 at 22:22

in memoriam: Zwei Polizisten wurden vor 25 Jahren in Hinterhalt gelockt und getötetAm 12. Oktober 1991 wurden in der Nähe von Boffzen im Solling (Niedersachsen) zwei Polizisten in einen Hinterhalt gelockt und von drei Brüdern erschossen. Ein schrecklicher Tag für die beiden Beamten, aber auch für die Familien und die Kollegen.

Der fingierte Notruf ging bei der Wache in Höxter (Nordrhein-Westfalen) ein und wurde an die zuständige Wache in Holzminden weiter geleitet. Der Anrufer, der mit verstellter Stimme sprach, meldete einen Wildunfall, was nichts ungewöhnliches im waldreichen Gebiet im Solling war.

In memoriam: 15 Jahre 9/11

11. September 2016 at 0:31

15 Jahre 9/11Heute jährt sich zum 15. Mal das schreckliche Attentat in den USA, als es Terroristen gelang, insgesamt vier Flugzeuge unter ihre Gewalt zu bringen. Zwei Flugzeuge wurden in das World Trade Center (WTC) gesteuert, wo tausende Menschen ums Leben kamen.

Eine weitere Maschine stürzte in das Pentagon und die vierte Maschine konnte durch beherztes Eingreifen von Passagieren frühzeitig zum Absturz gebracht werden, was dennoch das Leben aller Fluggäste und der Besatzung mit sich brachte.

Die meisten können sich sicherlich noch an diesen Tag erinnern und wissen vermutlich noch, was sie gemacht haben. Ich z.B. weiß noch genau, dass ich zwischen einer Doppelschicht schlafen gehen musste, als die ersten Meldungen über den Äther kamen, die lediglich von einem Flugzeugabsturz berichteten.

Ich nahm das beiläufig wahr und ging zu Bett, weil ich für den anstehenden Nachtdienst fit sein musste. Als ich dann aufwachte, stand ich nur ungläubig vorm Fernseher und konnte nicht glauben, was ich da zu sehen und zu hören bekam.

Ohne etwas zu essen ging es in den Nachtdienst und es war der ruhigste Nachtdienst meiner gesamten Dienstzeit, weil alle vor den Fernsehern saßen und fassungslos die Nachrichten verfolgten.

Unser niederländischer Kollege Fritz, von dem das heutige Titelbild stammt, trägt im Gedenken an die vielen zivilen Opfer und die Einsatzkräfte, die ihr Leben lassen mussten, nicht nur das Thin-Blue-Line-Armband, sondern auch einen PIN des NYPD​.

Im Gedenken an die Opfer dieser sinnlosen Gewalt: Ruht in Frieden!

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