In Memoriam: Vor 30 Jahren beim Einsatz “Startbahn West” erschossen worden

2. November 2017 at 20:45

In Memoriam: Vor 30 Jahren beim Einsatz "Startbahn West" erschossen wordenIn den 1980er Jahren sorgte die Ankündigung des Frankfurter Flughafens, das Gelände um eine westlich gelegene Start- und Landebahn zu erweitern, für viel Widerstand. Wochenlang kam es zu gewalttätigen Protestaktionen und Auseinandersetzung zwischen Gegnern der sogenannten “Startbahn West” und der Polizei, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war.

Heute vor 30 Jahren, am 2. November 1987, kam es wieder zur gewalttätigen Auseinandersetzungen an der Startbahn West. Abermals waren viele Polizeikräfte im Einsatz. Brennende Heuballen verdunkelten den herbstlichen Himmel, Steine und Molotow-Cocktails regneten auf die Einsatzkräfte herab.

In Memoriam: Daniel Ernst – Vor einem Jahr lebensgefährlich angeschossen

19. Oktober 2017 at 21:56

In Memoriam: Daniel Ernst - Vor einem Jahr lebensgefährlich angeschossenHeute ist es genau ein Jahr her, als das bayerische Spezialeinsatzkommando bei einem Reichsbürger eingesetzt war. Der Reichsbürger eröffnete, als die Polizisten vor der Tür standen, das Feuer und traf den Polizisten PHM Daniel Ernst dreimal, unter anderem auch am Rande der Schutzweste.

Daniel wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Sein Zustand galt danach als stabil, wenn auch immer noch lebensbedrohlich. Am frühen Morgen des folgenden Tages erlag Daniel seinen Verletzungen. Er wurde nur 32 Jahre jung.

In Memoriam: Vor 45 Jahren beim Olympia-Attentat erschossen worden

7. September 2017 at 21:48

In Memoriam: Vor 45 Jahren beim Olympia-Attentat erschossen wordenAm 5. September 1972 stürmten während der Olympischen Sommerspiele in München acht bewaffnete Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation “Schwarzer September” das Wohnquartier der israelischen Mannschaft. Die Terroristen nahmen elf Mannschaftsmitglieder als Geiseln.

Zwei der Geiseln starben bereits wenige Zeit später an Schussverletzungen der Geiselnehmer. Die Geiselnahme sollte der Befreiung mehrerer RAF-Terroristen dienen, die zu diesem Zeitpunkt in Haft saßen.

In Memoriam: Vor 40 Jahren von der RAF hingerichtet

6. September 2017 at 22:31

In Memoriam: Vor 40 Jahren von der RAF hingerichtetAm 5. September 1977 entführte der Rote Armee Fraktion (RAF, eine linksextremistische terroristische Vereinigung) den damaligen Arbeitgeberpräsident Dr. Hanns-Martin Schleyer. Der terroristische Akt forderte viele Menschenleben, darunter auch das mehrerer Polizisten.

Gegen 17:28 Uhr bog der Dienstwagen Schleyers in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf die Vincenz-Statz-Straße ein. Begleitet wurde der Dienstwagen von einem zivilen Dienstfahrzeug der Polizei, in dem sich die drei bade-württembergischen Personenschützer Polizeimeister Roland Pieler, Polizeihauptmeister Reinhold Brändle (Fahrer) und Polizeimeister Helmut Ulmer befanden.

In memoriam: Andreas Burek – Vor 10 Jahren im Dienst von einer S-Bahn tödlich erfasst

25. Juli 2017 at 20:30

In memoriam: Andreas Burek - Vor 10 Jahren im Dienst von einer S-Bahn tödlich erfasstHeute ist für die Kollegen und die Angehörigen ein trauriger Tag. Vor genau 10 Jahren wurden Polizeiobermeister Andreas Burek und sein Partner im Dienst von einer Straßenbahn erfasst. Kollege Andreas erlitt hierbei tödliche Verletzungen.

Am 25. Juli 2007, gegen 23.03 Uhr, erhielt die Polizei den Hinweis eines Zeugen, dass sich auf der ICE-Strecke München – Augsburg eine Person auf den Gleisen befinden würde. Gegen 23:10 Uhr trafen die beiden Polizisten POM Andreas Burek und PHM Stefan Denk, von der Zivilen Ermittlungsgruppe ZEG der Polizei München-Pasing (Bayern), Polizeiinspektion 45, am Einsatzort ein.

In memoriam: 10 Jahre ohne Michèle Kiesewetter

25. April 2017 at 19:27

In memoriam: 10 Jahre ohne Michèle KiesewetterHeute vor zehn Jahren starb Michèle Kiesewetter, eine Polizistin aus Baden-Württemberg, während sie ihren Dienst für die Allgemeinheit verrichtete. Wir möchten uns heute nicht an den verschiedenen Theorien beteiligten, warum sie durch wessen Hände zu Tode kam. Heute ist ein Tag, an dem wir ehrenvoll an sie denken möchten.

Michèle wurde am 10.10.1984 geboren und wuchs in Oberweißbach (Thüringen) auf. Schon als Jugendliche wollte sie zur Polizei – sie wollte Menschen helfen und Abwechslung in ihrem Beruf haben – und auf Anraten ihres Onkels, der ebenfalls Polizist ist, bewirbt sie sich in anderen Bundesländern und wird 2003 bei der Polizei Baden-Württemberg in Biberach eingestellt.

In memoriam: Zum 2. Todestag von Alexander Sips kommen die Kollegen zu Wort

23. April 2017 at 21:54

In memoriam: Zum 2. Todestag von Alexander Sips kommen die Kollegen zu WortHeute jährt sich zum zweiten Mal der Todestag von unserem Kollegen Alexander Sips aus Sachsen-Anhalt, der morgens wie immer seine Wohnung verließ, ohne zu wissen, dass er nie wieder nach Hause kommen würde. Es sollte eine normale Verkehrskontrolle werden, doch sie endete überaus tragisch.

Wir wollen heute nicht auf den Vorfall, der sich heute vor genau zwei Jahren ereignete, eingehen. Nein, heute wollen wir die Menschen zu Wort kommen lassen, die Alex persönlich kannten.

Wir hatten die letzte Zeit einigen Kontakt zu Kollegen und Freunden von Alex und alle beschrieben ihn ähnlich: Als einen Kerl, der das 💙 am richtigen Fleck hatte und den man einfach mögen musste.

Eine Kollegin von Alex schrieb uns:

In memoriam: Vor 20 Jahren von Neonazi bei Routinekontrolle erschossen

24. Februar 2017 at 17:57

In memoriam: Vor 20 Jahren von Neonazi bei Routinekontrolle erschossenGestern war ein trauriger Gedenktag, denn vor 20 Jahren wurde Polizeiobermeister Stefan Grage von der Autobahnpolizei Mölln (Schleswig-Holstein) bei einer Routinekontrolle erschossen.

Am 23. Februar 1997, es war ein Sonntagmorgen, wollte eine Streifenwagenbesatzung auf dem Parkplatz Roseburg an der A 24 bei Hornbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) eine Routinekontrolle durchführen. Den beiden jungen Polizisten war ein Mazda aufgefallen, an dem das Kennzeichen schief hing und welches völlig durchlöchert war.

Zudem stellte sich bei einer Überprüfung heraus, dass die Kennzeichen gestohlen waren. Als die beiden Beamten an den Mazda herantreten wollten, eröffnete der Fahrer sofort das Feuer und schoss unvermittelt aus einer Schrotflinte mit dem Kaliber 12 mm auf die Polizisten.

In memoriam: Ein Jahr ohne Maja – Ich möchte danke sagen (von Philipp)

20. Januar 2017 at 22:13

In memoriam: Ein Jahr ohne Maja - Ich möchte danke sagen (von Philipp)Im Januar 2016 ließen wir einen Kollegen zu Wort kommen, der im Dienst befindlich zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen wurde. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es sich beim Unfallopfer um seine eigene Frau Maja handelte.

Nach einigen Tagen voller Bangen und Hoffnungen, der Gesundheitszustand hatte sich zwischenzeitlich verbessert, kam die plötzliche Wende und Maja verstarb viel zu jung an den Folgen der schweren Verletzungen im Krankenhaus (wir berichteten).

Nun, ein Jahr später, und mit mehr Tiefen wie Höhen im weiteren Leben von Kollege Philipp, hat sich doch einiges getan und wir möchten ihm die Gelegenheit geben, auch nun wieder zu Wort kommen zu dürfen:

In memoriam: Ahmed Merabet

7. Januar 2017 at 19:53

In memoriam: Ahmed Merabet

Bildquelle: Le Parisien

Heute vor zwei Jahren fand auf die Pariser Redaktion von “Charlie Hebdo” das Attentat statt. Polizist Ahmed Merabet stellte sich den Terroristen entgegen, wurde zunächst von ihnen angeschossen und dann kaltblütig hingerichtet.

Kollege Dominik hat uns im Gedenken an Kollege Ahmed, dessen Tod damals auch unter dem Hashtag #jesuisahmed in den sozialen Netzwerken betrauert wurde, ein paar Zeilen zukommen lassen:

Heute vor zwei Jahren wurde Ahmed Merabet brutal hingerichtet. Ein 42-Jähriger muslimisch gläubiger Polizist.

Alleine stellte er sich den beiden Terroristen des Charlie Hebdo Attentats entgegen.

Nachdem er angeschossen wurde und schwer verletzt am Boden lag wurde er schließlich mittels eines Kopfschuss von einem der selbsternannten Gotteskriegern brutal niedergestreckt. Alles gefilmt von einem Anwohner aus dessen Dachwohnung.

Bilder, die um die Welt gingen. Bilder die Hass und Angst schüren sollten. Angst die verzweifelt versuchen sollte unsere internationale Solidaritätsgemeinschaft zu vergiften.

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