Die Gedenkminute in Berlin

26. März 2017 at 20:44

Berliner Polizisten und Bürger haben gestern am Brandenburger Tor ihrer verstorbenen Kollegen aus Brandenburg gedacht. Beachtenswerter Weise haben sie es nicht bei einer Schweigeminute belassen. Es traten verschiedene Redner auf und zu traditionellen Klängen eines Dudelsacks konnte man die Gedanken und Gefühle schweifen lassen.

Zitat des Vertreters der Polizeiseelsorge:

“Die Polizisten sind Menschen und brauchen Wertschätzung und Anerkennung. Da können sie aktiv beitragen. Das lässt manches, das im Team schwer erscheint, dann besser tragen.”

Danke an alle Polizisten und Zivilisten, die gestern der getöteten Kollegen gedacht haben! 💙

Hier das Video aus Berlin:

Die Hand zum Salut erhoben

25. März 2017 at 23:16

Die Hand zum Salut erhobenDie Hand zum Salut erhoben,
den Blick zum Himmel gehoben.
Für euren Dienst danken wir Euch
die Augen vor Tränen ganz feucht.

Im Herzen seid Ihr immer da,
für immer bei uns, ganz nah.
Kein Wort, keine Geste kann die Trauer lindern,
unsere Gedanken sind bei euren Frauen und Kindern.

Die Polizeifamilie trauert und weint,
um euch heute vereint.
Für immer unsere Brüder ihr seid,
bis in alle Ewigkeit.

© Polizist=Mensch

Heute: Gedenkminute für die beiden in Brandenburg getöteten Polizisten

25. März 2017 at 0:20

Am 28. Februar 2017 befanden sich die Polizisten Torsten K. und Torsten P. von der Polizei Brandenburg im Dienst. Als sie den Auftrag bekamen, nach einem möglichen Mörder, der seine Großmutter getötet hatte, zu fahnden und eine Kontrollstelle einzurichten, hatten sie ihren Dienst gerade erst begonnen.

Nachdem die beiden Polizeihauptmeister die Kontrollstelle eingerichtet hatten, passierte der gesuchte Mörder diese. Er fuhr nach derzeitigem Ermittlungsstand gezielt auf die beiden Polizisten zu und überfuhr sie. Die beiden lebensgefährlich verletzten Beamten verstarben noch an der Kontrollstelle.

Torsten K. wurde 52 Jahre alt, Torsten P. 49. Beide Polizisten hinterlassen jeweils ihre Ehefrau und drei Kinder.

Die Wut, die Ohnmacht und die Trauer ist groß, nicht nur unter uns Polizisten und den Familienangehörigen. Deswegen möchten wir zusammen mit den Kollegen in Brandenburg zu einer Gedenkminute aufrufen und ein Zeichen setzen.

Gedenkminute Brandenburg

🚨 Heute, 25. März 2017, findet um 17 Uhr im Dom zu Fürstenwalde die zentrale Trauer- und Gedenkveranstaltung für die beiden getöteten Polizisten statt. Genau zu diesem Zeitpunkt rufen wir zu einer Gedenkminute auf, an der sich jeder beteiligen kann.

Alle Streifen, egal wo, können, wenn es die Auftragslage erlaubt, rechts ran fahren, das Blaulicht einschalten, aussteigen und durch einen Ehrensalut dem Kollegen die letzte Ehre erweisen.

Jeder darf sich an dieser Gedenkminute beteiligen!

Habt ihr ein Foto oder Video gemacht, freuen wir uns über die Zusendung, oder ihr postet selbst einen Beitrag oder eine Kondolenzbekundung und markiert euren Beitrag (egal in welchem sozialen Netzwerk) mit dem Hashtag: #letzteDienstreise

Damit möchten wir ein Zeichen setzen, gegen Gewalt und für Respekt und mehr Menschlichkeit.

+Aktuell+ Anschlag in London fordert 4 Menschenleben, darunter 1 Polizist – Über 20 Verletzte

22. März 2017 at 21:31

Anschlag in London fordert 4 Menschenleben, darunter 1 PolizistGegen 14:40 Uhr Ortszeit (hier 15:40 Uhr) kam es in Großbritanniens Hauptstadt London zu einem Anschlag, welcher bislang vier Menschenleben fordern wird, sowie etliche Verletzte.

Der Attentäter fuhr mit einem Pkw über die Westminster Bridge in Richtung des nahe gelegenen Regierungsviertels. Laut Augenzeugen sei der Fahrer zickzack gefahren und habe hierbei etliche Menschen schwer bis lebensgefährlich verletzt.

Die Todesfahrt endete im Zaun des Parlaments. Der Fahrer wollte anschließend noch in das Parlament eindringen, wo gerade eine Sitzung stattfand. Ein Polizist, der zur Sicherung des Parlaments eingesetzt war, stellte sich ihm entgegen. Er wurde vom Attentäter niedergestochen und verstarb.

Getötete Brandenburger Polizisten in bewegenden Trauerfeiern beigesetzt

19. März 2017 at 20:32

Getötete Brandenburger Polizisten in bewegenden Trauerfeiern beigesetzt

“Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird“

(Immanuel Kant)

 

Torsten K. (+52) und Torsten P. (+49) sind tot. Beide waren Polizisten mit Leib und Seele. Am 11.03. wurde Torsten K. und nun, eine Woche später, am 18.03., auch Torsten P. beigesetzt.

Auf ihrem letzten Weg, auf den beide viel zu früh und durch menschliche Grausamkeit geschickt wurden, waren sie nicht allein.
Rund 400 Menschen begleiteten sie jeweils auf ihrem letzten Weg. Erwiesen ihnen die Ehre, würdigten ihre Arbeit, ihr Tun.

Familiendrama: Polizist begeht erweiterten Suizid

17. März 2017 at 17:06

Familiendrama: Polizist begeht erweiterten SuizidSchlimme Nachrichten erreichen uns aus Baden-Württemberg. Dort hat offenbar ein Polizist erweiterten Suizid begangen und wurde von einem Kollegen aufgefunden.

Wie Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Freiburg in einer gemeinsamen Pressemitteilung heute bekannt geben, wurden gestern am späten Vormittag die Leichen des Polizisten, dessen Ehefrau und des gemeinsamen Hundes in ihrem Haus in Emmendingen gefunden.

Gedenkminute für die beiden in Brandenburg getöteten Polizisten

10. März 2017 at 20:59

Gedenkminute BrandenburgAm 28. Februar 2017 befanden sich die Polizisten Torsten K. und Torsten P. von der Polizei Brandenburg im Dienst. Als sie den Auftrag bekamen, nach einem möglichen Mörder, der seine Großmutter getötet hatte, zu fahnden und eine Kontrollstelle einzurichten, hatten sie ihren Dienst gerade erst begonnen.

Nachdem die beiden Polizeihauptmeister die Kontrollstelle eingerichtet hatten, passierte der gesuchte Mörder diese. Er fuhr nach derzeitigem Ermittlungsstand gezielt auf die beiden Polizisten zu und überfuhr sie. Die beiden lebensgefährlich verletzten Beamten verstarben noch an der Kontrollstelle.

Torsten K. wurde 52 Jahre alt, Torsten P. 49. Beide Polizisten hinterlassen jeweils ihre Ehefrau und drei Kinder.

Unser heutiger Gruß zum Nachtdienst

2. März 2017 at 23:37

Trauerflor auch an Berlins Streifenwagen…verbunden mit einem ganz besonderen Statement, kommt heute aus Berlin:

“Auch Berlin zeigte seit vorgestern Abend, dass wir alle eine Familie sind, egal welches Wappen unsere Schultern und Oberarme tragen 💪

Die 2. Dienstgruppe vom Abschnitt 35”

Trauerflor auch an den Funkstreifenwagen in NRW – Bundesweite Gedenkminute?

1. März 2017 at 21:19

Trauerflor auch an den Funkstreifenwagen in NRW - Bundesweite Gedenkminute?Auch die Polizei Nordrhein-Westfalen trauert um die beiden gestern getöteten Kollegen in Brandenburg. Innenminister Jäger ordnet bis zur Beisetzung der beiden Polizisten Trauerflor an den Funkstreifenwagen an.

„Wir sind in Nordrhein-Westfalen mit unseren Gedanken bei unseren brandenburgischen Freunden. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und Kollegen der Opfer dieser schrecklichen Gewalttat”, sagte Jäger laut einer Mitteilung vom Dienstagabend.

Die Anteilnahme vieler offizieller Polizeiseiten in den sozialen Medien ist groß. So wurde bei den brandenburgischen Kollegen kondoliert und im eigenen Profil der Trauerflor eingesetzt. Doch muss es bei der Online-Anteilnahme bleiben?

Schwarzer Dienstag (28. Februar 2017)

28. Februar 2017 at 21:09

Schwarzer DienstagHeute ist kein guter Tag,
an den ich nicht mehr denken mag.

Bin traurig, wütend, fassungslos!
Was ist in dieser Welt nur los?

Zwei Kollegen mussten ihr Leben lassen,
ich kann es immer noch nicht fassen.

Bei den Familien und Kollegen sind meine Gedanken,
die Tränen lassen mich nun wanken.

Mein Kopf ist leer,
finde keine Worte mehr…

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