Unser heutiger Gruß zum Nachtdienst

2. März 2017 at 23:37

Trauerflor auch an Berlins Streifenwagen…verbunden mit einem ganz besonderen Statement, kommt heute aus Berlin:

“Auch Berlin zeigte seit vorgestern Abend, dass wir alle eine Familie sind, egal welches Wappen unsere Schultern und Oberarme tragen 💪

Die 2. Dienstgruppe vom Abschnitt 35”

Trauerflor auch an den Funkstreifenwagen in NRW – Bundesweite Gedenkminute?

1. März 2017 at 21:19

Trauerflor auch an den Funkstreifenwagen in NRW - Bundesweite Gedenkminute?Auch die Polizei Nordrhein-Westfalen trauert um die beiden gestern getöteten Kollegen in Brandenburg. Innenminister Jäger ordnet bis zur Beisetzung der beiden Polizisten Trauerflor an den Funkstreifenwagen an.

„Wir sind in Nordrhein-Westfalen mit unseren Gedanken bei unseren brandenburgischen Freunden. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und Kollegen der Opfer dieser schrecklichen Gewalttat”, sagte Jäger laut einer Mitteilung vom Dienstagabend.

Die Anteilnahme vieler offizieller Polizeiseiten in den sozialen Medien ist groß. So wurde bei den brandenburgischen Kollegen kondoliert und im eigenen Profil der Trauerflor eingesetzt. Doch muss es bei der Online-Anteilnahme bleiben?

Schwarzer Dienstag (28. Februar 2017)

28. Februar 2017 at 21:09

Schwarzer DienstagHeute ist kein guter Tag,
an den ich nicht mehr denken mag.

Bin traurig, wütend, fassungslos!
Was ist in dieser Welt nur los?

Zwei Kollegen mussten ihr Leben lassen,
ich kann es immer noch nicht fassen.

Bei den Familien und Kollegen sind meine Gedanken,
die Tränen lassen mich nun wanken.

Mein Kopf ist leer,
finde keine Worte mehr…

Unser tiefes Mitgefühl: Zwei Polizisten von Mörder auf der Flucht in Brandenburg überfahren und getötet

28. Februar 2017 at 15:45

Zwei Polizisten von Mörder auf der Flucht in Brandenburg überfahren und getötetHeute Mittag ist es in Brandenburg zu einem schrecklichen Vorfall gekommen, bei dem zwei Polizisten ihr Leben verloren.

Wie es heißt, kam es zuvor in Müllrose zu einem Tötungsdelikt. Ein 24-jähriger Mann steht im Verdacht, dort seine 79-jährige Großmutter getötet zu haben. Anschließend befand sich der 24-Jährige auf der Flucht, nach ihm wurde gefahndet.

Im Rahmen der Fahndung wurden Kontrollstellen eingerichtet. Der 24-Jährige passierte eine dieser Kontrollstellen und überfuhr die beiden Polizisten, die diese Kontrollstelle eingerichtet hatten.

In memoriam: Vor 20 Jahren von Neonazi bei Routinekontrolle erschossen

24. Februar 2017 at 17:57

In memoriam: Vor 20 Jahren von Neonazi bei Routinekontrolle erschossenGestern war ein trauriger Gedenktag, denn vor 20 Jahren wurde Polizeiobermeister Stefan Grage von der Autobahnpolizei Mölln (Schleswig-Holstein) bei einer Routinekontrolle erschossen.

Am 23. Februar 1997, es war ein Sonntagmorgen, wollte eine Streifenwagenbesatzung auf dem Parkplatz Roseburg an der A 24 bei Hornbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) eine Routinekontrolle durchführen. Den beiden jungen Polizisten war ein Mazda aufgefallen, an dem das Kennzeichen schief hing und welches völlig durchlöchert war.

Zudem stellte sich bei einer Überprüfung heraus, dass die Kennzeichen gestohlen waren. Als die beiden Beamten an den Mazda herantreten wollten, eröffnete der Fahrer sofort das Feuer und schoss unvermittelt aus einer Schrotflinte mit dem Kaliber 12 mm auf die Polizisten.

Unser tiefes Mitgefühl: Polizist der Spezialeinheiten begeht Suizid in der Nähe der Dienststelle

21. Januar 2017 at 17:06

Unser tiefes Mitgefühl: Polizist der Spezialeinheiten begeht Suizid in der Nähe der DienststelleEin 45-jähriger Polizist des Spezialeinsatzkommandos (SEK) hat am gestrigen Freitag in der Nähe des Polizeigeländes in der Wallensteinstraße in Nürnberg (Bayern) Suizid begangen. Er erschoss sich mit seiner Dienstwaffe im seinem Auto.

Seine Kollegen entdeckten ihn, allerdings kam jede Hilfe zu spät.

In der Folge kam es es zu einem großen Polizeieinsatz, bei dem die Straße für den Verkehr gesperrt wurde. Daher bekamen auch Passanten Kenntnis von dem Vorfall.

Ein sehr tragischer Vorfall, besonders auch für die Kollegen die ihn entdeckten. Nicht nur, dass sie ihren eigenen Schmerz über die Trauer des verlorenen Kollegen verarbeiten müssen, haben sie nun auch mit den gesehenen Bildern zu kämpfen. Das alles zu verarbeiten ist verdammt schwer.

Wie sind in Gedanken bei Euch.

Unser tiefes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden des Abschiedsnehmens der Familie, den Angehörigen, Freunden und Kollegen. Wir wünschen Euch ganz viel Kraft.

Lieber Kollege, wir hoffen, du hast nun gefunden, wonach du offenbar auf dieser Welt erfolglos suchtest. Ruhe in Frieden.

Du bleibst unvergessen als Teil der Polizeifamilie! ⚫🔵⚫

In memoriam: Ein Jahr ohne Maja – Ich möchte danke sagen (von Philipp)

20. Januar 2017 at 22:13

In memoriam: Ein Jahr ohne Maja - Ich möchte danke sagen (von Philipp)Im Januar 2016 ließen wir einen Kollegen zu Wort kommen, der im Dienst befindlich zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen wurde. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es sich beim Unfallopfer um seine eigene Frau Maja handelte.

Nach einigen Tagen voller Bangen und Hoffnungen, der Gesundheitszustand hatte sich zwischenzeitlich verbessert, kam die plötzliche Wende und Maja verstarb viel zu jung an den Folgen der schweren Verletzungen im Krankenhaus (wir berichteten).

Nun, ein Jahr später, und mit mehr Tiefen wie Höhen im weiteren Leben von Kollege Philipp, hat sich doch einiges getan und wir möchten ihm die Gelegenheit geben, auch nun wieder zu Wort kommen zu dürfen:

Polizist wurde in der Silvesternacht von Pkw angefahren und verstarb nun im Krankenhaus

10. Januar 2017 at 23:35

Polizist wurde in der Silvesternacht von Pkw angefahren und verstarb nun im Krankenhaus

Bild: Team Hoofdwegen via Instagram

Auch in den Niederlanden waren Polizisten in der Silvesternacht eingesetzt, um für Ordnung zu sorgen. Einer der Polizisten, der 36-jährige Mario vom Team der Heemstraat der Politie Den Haag​, wurde in Den Haag gegen 01:50 Uhr von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt. Er erlitt ein Schädelhirntrauma und weitere Verletzungen, so dass er intensivmedizinisch betreut werden musste.

Die 27-jährige Fahrzeugfahrerin wurde festgenommen und verhört. Offenbar handelte es sich um einen Unfall und es lag keine Absicht in ihrem Handeln.

Die eingesetzten Polizisten übernahmen direkt nach dem Unfall die Wiederbelebungsmaßnahmen bei ihrem schwer verletzten Kollegen. Während der Rettungsmaßnahmen wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen.

In memoriam: Ahmed Merabet

7. Januar 2017 at 19:53

In memoriam: Ahmed Merabet

Bildquelle: Le Parisien

Heute vor zwei Jahren fand auf die Pariser Redaktion von “Charlie Hebdo” das Attentat statt. Polizist Ahmed Merabet stellte sich den Terroristen entgegen, wurde zunächst von ihnen angeschossen und dann kaltblütig hingerichtet.

Kollege Dominik hat uns im Gedenken an Kollege Ahmed, dessen Tod damals auch unter dem Hashtag #jesuisahmed in den sozialen Netzwerken betrauert wurde, ein paar Zeilen zukommen lassen:

Heute vor zwei Jahren wurde Ahmed Merabet brutal hingerichtet. Ein 42-Jähriger muslimisch gläubiger Polizist.

Alleine stellte er sich den beiden Terroristen des Charlie Hebdo Attentats entgegen.

Nachdem er angeschossen wurde und schwer verletzt am Boden lag wurde er schließlich mittels eines Kopfschuss von einem der selbsternannten Gotteskriegern brutal niedergestreckt. Alles gefilmt von einem Anwohner aus dessen Dachwohnung.

Bilder, die um die Welt gingen. Bilder die Hass und Angst schüren sollten. Angst die verzweifelt versuchen sollte unsere internationale Solidaritätsgemeinschaft zu vergiften.

In memoriam: Ein Jahr ohne POK Christoph Rehm

24. Dezember 2016 at 12:43

In memorian: Ein Jahr ohne POK Christoph RehmHeute vor genau einem Jahr, am Heiligen Abend 2015, ist POK Christoph Rehm bei einem Polizeieinsatz getötet worden. Am Bahnhof im hessischen Herborn waren er und sein Kollegen eingesetzt, weil jemand sich vom Zugbegleiter nicht kontrollieren lassen wollte.

Als die beiden Polizisten den Wagon betraten, wurden sie unmittelbar von dem 27-jährigen Gewalttäter mit einem Messer angegriffen. Auch wenn sich beide Beamte versuchten zu wehren, hatten sie keine Chance.

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