Gedenktag für alle im Dienst gestorbenen Polizisten/innen am 19. Mai

6. Mai 2018 um 21:03 Uhr

Gedenktag für alle im Dienst gestorbenen Polizisten/innen am 19. MaiTraurigkeit, Bestürzung, Hilflosigkeit – das ist es, was wir verspüren, wenn eine Kollegin oder ein Kollege im Dienst für die Allgemeinheit sein höchstes Gut geben musste: das Leben.

Was ist wertvoller als das Leben selbst? Doch immer wieder sind Polizisten/innen Opfer einer Gewalttat oder eines Unfalles, bei dem sie lebensgefährliche oder gar tödliche Verletzungen erleiden. Und nicht selten sind es junge Menschen, Menschen in Uniform, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten. Wir erinnern an Isabelle Rinner (Hessen) und Yvonne Nienhaus (Nordrhein-Westfalen), die Ende vergangenen Jahres durch einen Unfall bzw. durch Vorsatz im Alter von 23 und 25 Jahren sterben mussten.

In Memoriam: Vier Polizisten zu Kriegsende der Homosexualität beschuldigt und hingerichtet

25. April 2018 um 20:12 Uhr

In Memoriam: Vier Polizisten zu Kriegsende der Homosexualität beschuldigt und hingerichtetÜber die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten ist mittlerweile vieles bekannt, auch, dass das Regime und deren Nutznießer und Anhänger kein Gerichtsurteil benötigten, um eine standrechtliche Erschießung in die Tat umzusetzen. Die vier Berliner Polizisten, denen wir heute gedenken möchten, wurden gegen Kriegsende der Homosexualität beschuldigt und hingerichtet – drei von ihnen ohne eine Verurteilung.

Die Entscheidung zur Hinrichtung und damit zum Mord wurde polizeiintern beschlossen und geht auf den Erlass des Führers zur Reinhaltung von SS und Polizei zurück, in dem es hieß, dass derjenige mit dem Tode zu bestrafen sei, “der mit einem anderen Manne Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht missbrauchen lässt”.

Tödliche Verfolgungsfahrt: Polizist stirbt bei Kollision, seine Kollegin kämpft ums Überleben

14. April 2018 um 15:35 Uhr

Tödliche Verfolgungsfahrt: Polizist stirbt bei Kollision, seine Kollegin kämpft ums ÜberlebenWie gefährlich die Ausübung des Polizeiberufs ist, müssen wir leider immer wieder feststellen. Die Polizeifamilie steht in Trauer zusammen, weil einer der ihren ums Leben gekommen ist und eine Kollegin noch mit dem Tode ringt.

In der vergangenen Nacht, gegen 2 Uhr, kam es in Luxemburg zu einer Verfolgungsfahrt. Bei Weiswampach sollte ein Fahrzeug einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, der Fahrer gab jedoch Gas und flüchtete.

Auf der N7 kam es dann zu folgenreichen Kollision zwischen zwei Polizeifahrzeugen, die den Flüchtigen verfolgten. Der Streifenwagen wendete auf der Straße und ein Polizeitransporter rammte das wendende Polizeifahrzeug. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der Motorblock des Streifenwagens etwa 30 Meter weit durch die Luft geschleudert wurde.

Im stillen Gedenken an Arnaud Beltrame

25. März 2018 um 20:01 Uhr

Dieses Video ist dem französischen Polizisten Arnaud Beltrame gewidmet, welcher sich bei einer Geiselnahme freiwillig gegen eine Geisel austauschen ließ, vom Täter angeschossen wurde und später im Krankenhaus verstarb.

Ruhe in Frieden, #brotherinblue!
Reposer en paix, #frèreenbleu! ⚫⚫

Danke an Flo für das Video!

Die Polizeifamilie trauert um Arnaud Beltrame

24. März 2018 um 22:03 Uhr

Die Polizeifamilie trauert um Arnaud BeltrameGestern berichteten wir von der Geiselnahme in einem französischen Supermarkt in Trèbes, bei der mehrere Menschen getötet und mehrere Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden. Einer von ihnen, Oberstleutnant Arnaud Beltrame, wurde so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.

So trauert die Polizeifamilie um einen der ihren, der sich freiwillig und heldenhaft gegen eine weibliche Geisel eintauschen ließ. Als der Polizist alleine mit dem Geiselnehmer war, schoss dieser plötzlich auf den Beamten, dann erfolgte die Erstürmung des Supermarktes, bei der der Geiselnehmer getötet wurde.

In memoriam: Vor 30 Jahren von Amokläufer auf Wache erschossen

4. März 2018 um 21:21 Uhr

In memoriam: Vor 30 Jahren von Amokläufer auf Wache erschossenHeute vor 30 Jahren, am 4. März 1988, wurden im bayerischen Dorfen drei Polizisten auf ihrer Wache von einem Amokläufer erschossen. Dabei waren die Waffen, um die es ging, am selben Tag morgens von den beteiligten Polizisten sichergestellt worden. Der Täter litt scheinbar an einer psychischen Krankheit und womöglich wäre das Attentat vermeidbar gewesen.

Der Morgen des 4. März begann für die Polizisten der Dorfener Wache wie jeder andere. Ein Routineeinsatz wartete auf sie. Der 37-jährige Jugoslaw Slobodan S., der bereits seit 15 Jahren in Deutschland lebte, hatte einen Waffenschein beantragt. Da es aber Zweifel an der Eignung gab, wurde der Antrag durch den Landkreis abgelehnt. S. war aber schon im Besitz von Waffen, diese sollten durch die Polizisten beschlagnahmt werden.

In memoriam: Vor einem Jahr von einem Mörder überfahren worden

28. Februar 2018 um 21:11 Uhr

#InMemoriam: Vor einem Jahr von einem Mörder überfahren wordenHeute vor einem Jahr sind in Brandenburg zwei Polizisten von einem mittlerweile verurteilten Mörder auf der Flucht überfahren und getötet worden. Die beiden Beamten hatten eine Kontrollstelle eingerichtet und als der Flüchtige die Kontrollstelle passierte, überfuhr er beide Polizisten.

Zuvor hatte der damals 24-jährige Mann seine Großmutter getötet, weswegen die Polizei in der Nähe von Müllrose mit einem Großaufgebot nach dem mittlerweile flüchtigen Täter fahndete. Die beiden Polizeihauptmeister Torsten Krautz (52) und Torsten Paul (49) befanden sich an der Kontrollstelle, die der Täter durchbrach. Hierbei überfuhr der 24-Jährige, der zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Drogen stand, die beiden Polizisten.

Ausschreitungen bei Fußballspiel in Bilbao: Baskischer Polizist stirbt im Krankenhaus

23. Februar 2018 um 21:36 Uhr

Ausschreitungen bei Fußballspiel in Bilbao: Baskischer Polizist stirbt im Krankenhaus

Bildmaterial von Ertzaintza und Policia Municipal de Girona via Twitter

Gestern fand im spanischen Bilbao (Baskenland) das UEFA Europa League Spiel zwischen Athletic Bilbao und Spartak Moskau statt. Wir haben Bilder und Videos der schweren Ausschreitungen gesehen und immer wieder wurde der Vergleich bemüht, dass sich die sogenannten “Fans” wie Tiere benommen hätten. Doch dieser Vergleich passt nicht. Wer die hasserfüllten Gesichter der Moskauer Hooligans gesehen hat, die aus reiner Gewaltlust Sachen beschädigten und Menschen verletzen, ist schlimmer als jedes Tier. Weiter möchten wir uns dazu nicht äußern.

Während des Polizeieinsatzes und der Ausschreitungen erlitt ein baskischer Polizist (Ertzaintza) der Mobilen Brigade (Brigada Móvil) einen Herzinfarkt. Sofort begannen die Kollegen mit der Reanimation, doch alle Mühe und alles Hoffen war umsonst. Der Polizist starb wenig später im Krankenhaus.

Überraschende Wendung: Tatverdächtiger aus Untersuchungshaft entlassen

21. Februar 2018 um 20:30 Uhr

Überraschende Wendung: Tatverdächtiger aus Untersuchungshaft entlassen

Beisetzung am Samstag

Am 10. Februar berichteten wir von dem Vorfall in Köln, bei dem im Karnevalstrubel ein junger Mann vor eine Straßenbahn fiel und getötet wurde (http://p-m.blue/6r). Durch eine Überwachungskamera wurde der Vorfall aufgenommen und diese Aufnahme nährte zunächst den schrecklichen Verdacht, dass der Mann auch absichtlich vor die Straßenbahn gestoßen worden sein könnte.

Nun dient überraschend eben jene Videoaufnahme zur Entlastung des Tatverdächtigen, der noch am selben Tag festgenommen worden war. Dieser hatte sich als Zeuge bei der Polizei gemeldet, war später jedoch auf Grund der ersten Ermittlungen festgenommen worden. Bei dem zunächst Tatverdächtigen handelt es sich um einen 44-jährigen Rechtsanwalt.

Gedanken eines Polizisten: Trauerkultur für getötete Kollegen

27. Januar 2018 um 23:11 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Trauerkultur für getötete KollegenIm Nachgang zum schrecklichen Tod von Kollegin Yvonne aus Nordrhein-Westfalen und der Gedenkminute haben wir folgende Zuschrift eines Kollegen erhalten, die wir gerne und nachdenklich so weiter geben:

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“Was sind wir Polizisten wert?

Wir verstehen es nicht… Kollegen sind im Dienst gestorben. Im Dienst für Deutschland und seine Bürger. Aber eine bundesweite Gedenkminute muss genehmigt werden?

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