In memoriam: Andreas Burek – Vor 10 Jahren im Dienst von einer S-Bahn tödlich erfasst

25. Juli 2017 um 20:30 Uhr

In memoriam: Andreas Burek - Vor 10 Jahren im Dienst von einer S-Bahn tödlich erfasstHeute ist für die Kollegen und die Angehörigen ein trauriger Tag. Vor genau 10 Jahren wurden Polizeiobermeister Andreas Burek und sein Partner im Dienst von einer Straßenbahn erfasst. Kollege Andreas erlitt hierbei tödliche Verletzungen.

Am 25. Juli 2007, gegen 23.03 Uhr, erhielt die Polizei den Hinweis eines Zeugen, dass sich auf der ICE-Strecke München – Augsburg eine Person auf den Gleisen befinden würde. Gegen 23:10 Uhr trafen die beiden Polizisten POM Andreas Burek und PHM Stefan Denk, von der Zivilen Ermittlungsgruppe ZEG der Polizei München-Pasing (Bayern), Polizeiinspektion 45, am Einsatzort ein.

Schwedischer Polizist erleidet bei Verfolgung von Räubern tödliche Verletzungen bei Verkehrsunfall

24. Juli 2017 um 21:25 Uhr

Schwedischer Polizist erleidet bei Verfolgung von Räubern tödliche Verletzungen bei Verkehrsunfall

Bild: Tilltufsade Polisen via Instagram

Unsere Gedanken und Gebete sind bei den schwedischen Kollegen, die den Tod eines der Ihren zu beklagen haben.

Am Sonntagmorgen gegen 08:30 Uhr hatten offenbar vier maskierte Personen auf Kaggeledstorget in Göteborg, einem eher ruhigen Viertel, einen Tabakladen überfallen und waren dann mit einem silbernen Auto geflüchtet. Schnell ergaben sich durch Zeugenhinweise Ermittlungsansätze und die Einsatzkräfte waren den Räubern auf der Spur.

Die Flucht führte über die Autobahn E20 und es soll eine “heiße Verfolgungsfahrt” gewesen sei. Die Räuber ließen offenbar das Fluchtfahrzeug an der Autobahn zurück. Die Streifen, die den Räubern auf den Fersen waren, nahmen die Verfolgung ebenfalls zu Fuß auf.

Wir trauern: Polizist verunglückt während Bergrettung tödlich

5. Juni 2017 um 16:36 Uhr

Wir trauern: Polizist verunglückt während Bergrettung tödlichGestern am frühen Abend ist es bei Trofaiach (Österreich) zu einem tragischen Unglück gekommen, bei dem zwei Todesopfer und ein Schwerverletzter zu beklagen sind. Eines der Todesopfer ist ein Polizist.

Wie berichtet wird, war ein Ehepaar aus Wien im Eisenerzer Reichenstein unterwegs. Während der Wanderung seien sie wegen eines Schlechtwettereinbruchs und Erschöpfung in Bergnot geraten. Das Ehepaar selbst setzte den Notruf ab und die Polizei Steiermark machte sich mit einem Polizeihubschrauber auf zur alpinen Bergrettung.

Persönliches Gedenken an Michèle Kiesewetter

25. April 2017 um 21:45 Uhr

Kollegin Natascha hat aus Anlass des heutigen Gedenktages an Michèle Kiesewetter diese Kreidezeichnung angefertigt und uns das Bild zukommen lassen.

ALL GIVE SOME, SOME GAVE ALL – Unvergessen ⚫️💙⚫️

Persönliches Gedenken an Michèle Kiesewetter

In memoriam: 10 Jahre ohne Michèle Kiesewetter

25. April 2017 um 19:27 Uhr

In memoriam: 10 Jahre ohne Michèle KiesewetterHeute vor zehn Jahren starb Michèle Kiesewetter, eine Polizistin aus Baden-Württemberg, während sie ihren Dienst für die Allgemeinheit verrichtete. Wir möchten uns heute nicht an den verschiedenen Theorien beteiligten, warum sie durch wessen Hände zu Tode kam. Heute ist ein Tag, an dem wir ehrenvoll an sie denken möchten.

Michèle wurde am 10.10.1984 geboren und wuchs in Oberweißbach (Thüringen) auf. Schon als Jugendliche wollte sie zur Polizei – sie wollte Menschen helfen und Abwechslung in ihrem Beruf haben – und auf Anraten ihres Onkels, der ebenfalls Polizist ist, bewirbt sie sich in anderen Bundesländern und wird 2003 bei der Polizei Baden-Württemberg in Biberach eingestellt.

In memoriam: Zum 2. Todestag von Alexander Sips kommen die Kollegen zu Wort

23. April 2017 um 21:54 Uhr

In memoriam: Zum 2. Todestag von Alexander Sips kommen die Kollegen zu WortHeute jährt sich zum zweiten Mal der Todestag von unserem Kollegen Alexander Sips aus Sachsen-Anhalt, der morgens wie immer seine Wohnung verließ, ohne zu wissen, dass er nie wieder nach Hause kommen würde. Es sollte eine normale Verkehrskontrolle werden, doch sie endete überaus tragisch.

Wir wollen heute nicht auf den Vorfall, der sich heute vor genau zwei Jahren ereignete, eingehen. Nein, heute wollen wir die Menschen zu Wort kommen lassen, die Alex persönlich kannten.

Wir hatten die letzte Zeit einigen Kontakt zu Kollegen und Freunden von Alex und alle beschrieben ihn ähnlich: Als einen Kerl, der das 💙 am richtigen Fleck hatte und den man einfach mögen musste.

Eine Kollegin von Alex schrieb uns:

Online-Kondolenzbuch: Frankreich trauert um getöteten Polizisten

22. April 2017 um 17:11 Uhr

Wir berichteten über das feige Attentat auf die Polizei in Paris (Frankreich), bei dem ein Polizist getötet und zwei schwer verletzt wurden. Der Attentäter hatte seine Tat, wie es heißt, bereits angekündigt und nun am vergangenen Donnerstag in die Tat umgesetzt. Einfach nur schrecklich…

Bei dem getöteten Polizisten handelt es sich um Xavier Jugelé von der Polizeipräfektur Paris (siehe Bild unten). Wie bekannt wurde, war er bereits beim Attentat auf das Musiktheater Bataclan in Paris 2015 eingesetzt. Er wird von seinen Kollegen als liebenswert, freundlich und engagiert beschrieben.

Xavier Jugelé starb mit 37 Jahren und hinterlässt seinen Lebensgefährten und ein adoptiertes Kind.

Die Gedenkminute in Berlin

26. März 2017 um 20:44 Uhr

Berliner Polizisten und Bürger haben gestern am Brandenburger Tor ihrer verstorbenen Kollegen aus Brandenburg gedacht. Beachtenswerter Weise haben sie es nicht bei einer Schweigeminute belassen. Es traten verschiedene Redner auf und zu traditionellen Klängen eines Dudelsacks konnte man die Gedanken und Gefühle schweifen lassen.

Zitat des Vertreters der Polizeiseelsorge:

“Die Polizisten sind Menschen und brauchen Wertschätzung und Anerkennung. Da können sie aktiv beitragen. Das lässt manches, das im Team schwer erscheint, dann besser tragen.”

Danke an alle Polizisten und Zivilisten, die gestern der getöteten Kollegen gedacht haben! 💙

Hier das Video aus Berlin:

Die Hand zum Salut erhoben

25. März 2017 um 23:16 Uhr

Die Hand zum Salut erhobenDie Hand zum Salut erhoben,
den Blick zum Himmel gehoben.
Für euren Dienst danken wir Euch
die Augen vor Tränen ganz feucht.

Im Herzen seid Ihr immer da,
für immer bei uns, ganz nah.
Kein Wort, keine Geste kann die Trauer lindern,
unsere Gedanken sind bei euren Frauen und Kindern.

Die Polizeifamilie trauert und weint,
um euch heute vereint.
Für immer unsere Brüder ihr seid,
bis in alle Ewigkeit.

© Polizist=Mensch

Heute: Gedenkminute für die beiden in Brandenburg getöteten Polizisten

25. März 2017 um 00:20 Uhr

Am 28. Februar 2017 befanden sich die Polizisten Torsten K. und Torsten P. von der Polizei Brandenburg im Dienst. Als sie den Auftrag bekamen, nach einem möglichen Mörder, der seine Großmutter getötet hatte, zu fahnden und eine Kontrollstelle einzurichten, hatten sie ihren Dienst gerade erst begonnen.

Nachdem die beiden Polizeihauptmeister die Kontrollstelle eingerichtet hatten, passierte der gesuchte Mörder diese. Er fuhr nach derzeitigem Ermittlungsstand gezielt auf die beiden Polizisten zu und überfuhr sie. Die beiden lebensgefährlich verletzten Beamten verstarben noch an der Kontrollstelle.

Torsten K. wurde 52 Jahre alt, Torsten P. 49. Beide Polizisten hinterlassen jeweils ihre Ehefrau und drei Kinder.

Die Wut, die Ohnmacht und die Trauer ist groß, nicht nur unter uns Polizisten und den Familienangehörigen. Deswegen möchten wir zusammen mit den Kollegen in Brandenburg zu einer Gedenkminute aufrufen und ein Zeichen setzen.

Gedenkminute Brandenburg

🚨 Heute, 25. März 2017, findet um 17 Uhr im Dom zu Fürstenwalde die zentrale Trauer- und Gedenkveranstaltung für die beiden getöteten Polizisten statt. Genau zu diesem Zeitpunkt rufen wir zu einer Gedenkminute auf, an der sich jeder beteiligen kann.

Alle Streifen, egal wo, können, wenn es die Auftragslage erlaubt, rechts ran fahren, das Blaulicht einschalten, aussteigen und durch einen Ehrensalut dem Kollegen die letzte Ehre erweisen.

Jeder darf sich an dieser Gedenkminute beteiligen!

Habt ihr ein Foto oder Video gemacht, freuen wir uns über die Zusendung, oder ihr postet selbst einen Beitrag oder eine Kondolenzbekundung und markiert euren Beitrag (egal in welchem sozialen Netzwerk) mit dem Hashtag: #letzteDienstreise

Damit möchten wir ein Zeichen setzen, gegen Gewalt und für Respekt und mehr Menschlichkeit.

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